White Paper zur Medienlandschaft in Asien

Marcus Heumann von Marcus Heumann
Leiter Geschäftsbereich Verbreitung
Donnerstag, 17. April 2014 um 08:07 Uhr | 2 Kommentare

Im letzten Jahr hatte ich die faszierende Möglichkeit, bei einem Besuch in Peking, Shanghai und Hongkong unsere dortigen Kollegen von PR Newswire Asia zu treffen. Es gab dabei viele Möglichkeiten, mehr über die Medienlandschaft und auch über die gängigen Social Media-Kanäle  in China zu erfahren.

Asian Media Landscape

 

Nun haben die Kollegen im Rahmen einer Serie über die Medienlandschaften Asiens das erste White Paper speziell über Hongkong, Taiwan, Singapur und Malaysia veröffentlicht. Hier finden sich umfangreiche Informationen über die vielzähligen Print-, Rundfunk- und Onlinemedien, ebenso zu den dortigen Social Media-Plattformen.

Eine Übersicht finden Sie hier in dieser Pressemitteilung zum Thema. Das White Paper steht zum kostenfreien Download bereit. Greifen Sie zu!

PR-Bild Award: “Es kommt auf den perfekten Moment an”

Frank Stadthoewer von Frank Stadthoewer
Frank Stadthoewer, Geschäftsführer
Dienstag, 15. April 2014 um 12:51 Uhr | Keine Kommentare

Die Suche nach den besten PR-Bildern des Jahres aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hat begonnen. Ab sofort sind wieder Bewerbungen möglich. Sabine Eyert-Kobler/zimpelBLOG sprach mit Frank Stadthoewer, Geschäftsführer der dpa-Tochter news aktuell, über den branchenträchtigen PR-Preis.

Der Startschuss für den neunten PR-Bild Award 2014 ist gefallen. Was gab seinerzeit den Ausschlag für die Initiierung dieses Preises?

Als wir den PR-Bild Award 2006 ins Leben gerufen haben, wollten wir die große Bedeutung von Bildern für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstreichen. Gleichzeitig wollten wir den teilnehmenden Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen eine Bühne bieten, um der Branche die besten Motive zu zeigen. Das ist bis heute unser Ziel geblieben.

Wenn Sie zurückblicken auf die vergangenen acht Ausschreibungen: Wie hat sich im Laufe der Jahre die Qualität der Einreichungen beziehungsweise die Art der Bildsprache verändert?

Visuelle Kommunikation ist heute wesentlich vielseitiger und komplexer als noch vor einigen Jahren – ein PR-Bild muss jetzt gleichermaßen für Print, Online und insbesondere für das mobile Web funktionieren.

Vor allen Dingen hat sich aber die Bildsprache eindeutig durch die zunehmende Bedeutung von Social Media verändert. In Fotodiensten wie beispielsweise Instagram, Pinterest oder Snapchat nehmen Bilder bereits die Rolle einer eigenen Botschaft ein. Ein Bild muss in sozialen Netzwerken auch ohne Text wirken. Die Nutzer sollen zum “liken” und “teilen” animiert werden.

Außerdem beobachten wir, dass bei Bildern, die für Kommunikationszwecke produziert werden, zunehmend die Grenze zwischen PR und Werbung verwischen. Ist ein Foto, das zum Beispiel auf der Facebookseite eines Unternehmens veröffentlicht wird, nun Werbung? Oder ist es PR? Dieser Unterschied wird insbesondere bei Consumer-Marken immer unbedeutender.

Welche Voraussetzungen muss für Sie persönlich ein gutes PR-Bild in der heutigen schnelllebigen Zeit mitbringen?

Ein gutes PR-Bild muss eine Botschaft visualisieren, authentisch und kreativ sein. Es muss einfach das Besondere transportieren, ein Hingucker sein. Dutzendware weckt heute kaum noch das Interesse. Das zeigt unser PR-Bild Award sehr schön. Nicht unbedingt die aufwendigsten Produktionen gewinnen. Es kommt vielmehr auf den perfekten Moment an, an dem Motiv, Optik und Technik perfekt miteinander harmonieren.

Ein erfolgreiches PR-Bild darf keine werblichen Aussagen enthalten. Weitere, wichtige Kriterien sind eine ausgezeichnete Qualität, eine eindeutige Bildunterschrift und last but not least müssen die Bildnutzungsrechte einwandfrei geklärt sein.


Den ganzen Beitrag lesen

Diese Fehler sollten Sie im Shitstorm unbedingt vermeiden

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Dienstag, 15. April 2014 um 09:01 Uhr | 2 Kommentare

Shitstorms sind nicht schön. Und die meisten davon sind sicher nicht absichtlich initiiert, um die eigene Marke überhaupt mal sichtbar zu machen. Wenn aber eine Krise im Social Web da ist, dann sollte man einige Dinge auf jeden Fall vermeiden. Der Shitstorm wird dann zwar nicht plötzlich komplett verschwinden. Aber für Unternehmen und Organisationen gilt es, die zehn größten Fehler unbedingt zu vermeiden, um den Schaden in Grenzen zu halten.

Welche Fehler das sind, haben wir gemeinsam mit unserem Partner Faktenkontor in einer hübschen Infografik zusammengetragen.

Fehler im Shitstorm

dpa erwirbt news aktuell – Teil zwei unserer Jubiläums-Chronik

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 10. April 2014 um 10:03 Uhr | 2 Kommentare

Wir schreiben das Jahr 1993. news aktuell hat sich vom Ein-Mann-Betrieb zu einem kleinen, aber florierenden Unternehmen entwickelt. Die Mitarbeiterzahl befindet sich bereits im zweistelligen Bereich und der Erfolg von Gründer Carl-Eduard Meyer ruft größere Player auf den Plan: Die Nachrichtenagentur dpa erkennt die Möglichkeiten des OTS-Geschäfts und schickt sich an, news aktuell zu übernehmen. Lesen Sie im zweiten Teil unserer Jubiläums-Chronik, wie news aktuell zur Enkeltochter der dpa wurde und wie die ersten Jahre unter neuer Flagge verliefen.

Das Jahr 1993 fing für Gründer Carl-Eduard Meyer äußerst interessant an. Verkaufsverhandlungen mit der Nachrichtenagentur dpa dominierten seinen Terminkalender. Vollkommen neue Perspektiven eröffneten sich seiner kleinen Firma, die noch immer direkt hinterm Hamburger Hauptbahnhof ihr Domizil hatte.

Der angestrebte Deal war sogar so wichtig, dass der SPIEGEL recherchierte und anschließend berichtete. “PR statt Nachricht”, meldete das Blatt dann prompt. Als ob dpa nun aufhören würde, Nachrichten zu produzieren…

Spiegel 1993

“Vom nächsten Jahr an, so der Plan, werden parallel zu eigenen, recherchierten Meldungen auch Verlautbarungen von Firmen, Verbänden und Parteien verbreitet”, meldetet DER SPIEGEL Mitte 1993. Und das Blatt behielt Recht. Ab dem 1. Januar 1994 gehörte news aktuell zur dpa-Gruppe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich waren beide Verhandlungspartner wenig begeistert über die suggestive SPIEGEL-Berichterstattung. Trotzdem ging aber am Ende alles glatt und am 7. Dezember 1993 meldete dpa Vollzug. Letztlich wurde aus news aktuell aber keine direkte Tochterfirma gemacht, sondern die Neuerwerbung wurde als “Enkeltochter” im Konzern verankert:


Den ganzen Beitrag lesen

Wie Journalisten heute arbeiten: “Recherche 2014″

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 03. April 2014 um 14:35 Uhr | Keine Kommentare
Vortragsreihe "Recherche 2014", Hamburg

Bucerius Kunstforum, Vortragsreihe “Recherche 2014″

Heute morgen kamen im Bucerius Kunstforum mehr als 100 Expertinnen und Experten der Branche zusammen, um zu erfahren, wie Journalisten arbeiten und welche Rolle PR-Material dabei spielt. Sandra Liebich, Initiatorin der Umfrage “Recherche 2014″ nahm die Zuhörer mit auf ein leckeres Drei-Gänge-Menü der Kommunikation. Fazit: PR-Fachleute müssen bei der digitalen Pressearbeit verstehen, wie sie die drei großen “M” zu ihrem Vorteil einsetzen können: Multimedia, Multichannel und Mobile.

Multimedia erhöht die Durchschlagskraft

Die durchschnittliche Aufmerksamkeitspanne pro verfügbare Information ist in den letzten Jahren dramatisch gesunken. Multimediales Beiwerk fokussiert den Empfänger auf den Kern einer Botschaft. Bilder und Infografiken (wenn sie gut gemacht sind) bringen einen Sachverhalt in Sekunden auf den Punkt. Meist besser als jeder noch so ausgefeilte Text. Das mag den Bildungsbürger in uns allen befremden, ist aber nunmal so. Auch Videos sind wichtig: Ein kurzer unterhaltsamer Erklärfilm holt Interessenten und Kunden perfekt ab.

Was bedeutet das nun für Pressesprecher und PR-Fachleute? Im Prinzip lässt sich mit einer Hand voll Tipps die Wirkung einer Unternehmensinformation steigern. Fotos stehen dabei im Mittelpunkt. Laut Umfrage “Recherche 2014″ arbeitet jeder zweite Journalist täglich mit PR-Bildern. Selbst Radioredakteure wollen Bilder, um Sachverhalte und Themen richtig einordnen zu können. Auch wenn das Foto dabei letztlich nicht direkt in der Berichterstattung verwendet wird. Bei Sandra Liebich heißt das:

1. Auf zentralen Foto-Marktplätzen präsent sein und dort Themen besetzen.

2. Caption und Keywords von Bildern auf Suchverhalten der Redakteure abstimmen.

3. Branding weitgehend vermeiden. (“Branding schützt vor Abdruck!”)

4. Infografiken auch als Vektordatei bereitstellen, um Redakteuren individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu geben.

5. Bilder zeitlos produzieren. Gute Themenbilder haben oftmals einen Nutzungszyklus über mehrere Jahre hinweg.


Den ganzen Beitrag lesen

This Is a Generic Brand Video

Lars Müller von Lars Müller
Leiter Geschäftsbereich Produktion
Donnerstag, 03. April 2014 um 10:39 Uhr | Keine Kommentare

Wunderbares Video von Dissolve Footage, das der Werbebranche den Spiegel vorhält – entstanden ausschließlich aus Stockmaterial.

Fehlt eigentlich nur noch die “Katze”, um alle Klischees zu erfüllen. Ein herrlicher Beweis dafür, dass Authentizität und Originalität für erfolgreiche Videokommunikation zwingend notwendig sind, auch und vor allem im Bereich der Video-PR. Ansonsten wird alles austauschbar und beliebig.

Indien: 7 Fragen zur Medienlandschaft (Teil 2)

Tanja Cordes von Tanja Cordes
Produktmanagerin OTS.International - über internationale PR und weltweite Medienlandschaften
Freitag, 28. März 2014 um 11:34 Uhr | Keine Kommentare

Gautam Paul, Sales Director bei PR Newswire India

Welche Trends und Besonderheiten gilt es für die PR in Indien zu beachten? Fortsetzung unseres Gesprächs mit Gautam Paul, seit 2010 Group Sales Director bei PR Newswire India. Falls Sie den ersten Teil verpasst haben, klicken Sie hier.
Den ganzen Beitrag lesen

Alle Jahre wieder: „April, April…“

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Freitag, 28. März 2014 um 09:16 Uhr | Keine Kommentare

1-april-5

… aber bitte nicht auf OTS

Der 1. April sollte in den Redaktionen eigentlich als Tag der Recherche zelebriert werden. Unzählige witzige und humorvolle, aber auch überflüssige und ärgerliche Falschmeldungen trudeln im Laufe des Tages herein. Schwerstarbeit für die Journalisten. Natürlich wird dieser Anlass auch genutzt, um phantasievolle Meldungen zu lancieren, deren Wahrheitsgehalt schon auf den ersten Blick zweifelhaft ist, die aber einen kritischen Diskurs möglich machen.

Zwischen harmlosen, witzigen, hintergründigen und als solche erkennbaren Aprilscherzen und dem Versuch, Produkte mittels einer Falschmeldung in die Wahrnehmung der Medien zu hieven besteht ein himmelweiter Unterschied. Erstere können im besten Fall zur Diskussion anregen, letztere sind ärgerlich, weil sie Recherchezeit kosten und im schlechtesten Fall zu einer tatsächlich verbreiteten Falschmeldung führen.

Ob ein Unternehmen mit einer solchen Falschmeldung tatsächlich positiv – auch im Sinne von Reputation – in der Wahrnehmung von Medien und Konsumenten aufgenommen wird, wage ich zu bezweifeln.

Wir alle lachen gerne und ich freue mich auf intelligente, hintergründige Aprilscherze im Kollegenkreis, ist ja schließlich 1. April.

Indien: 7 Fragen zur Medienlandschaft (Teil 1)

Tanja Cordes von Tanja Cordes
Produktmanagerin OTS.International - über internationale PR und weltweite Medienlandschaften
Mittwoch, 26. März 2014 um 10:41 Uhr | Keine Kommentare

Gautam Paul, Sales Director bei PR Newswire India

Indien zählt in vielerlei Hinsicht zu den Zukunftsmärkten. Ein Land von unglaublicher Medienvielfalt, die es mit den fortgeschrittenen Industriestaaten aufnehmen kann. Während in vielen anderen Ländern die Nutzung traditioneller Zeitungen und Fachmagazine zu Gunsten neuer Medien abnimmt, verläuft in Indien beides parallel. Welchen Herausforderungen muss sich die PR dort zukünftig stellen? Wir sprachen hierüber mit Gautam Paul, seit 2010 Group Sales Director bei PR Newswire India.
Den ganzen Beitrag lesen

“Multimediale Kommunikation” / Multimedia in der Versicherungsbranche

Lars Müller von Lars Müller
Leiter Geschäftsbereich Produktion
Freitag, 14. März 2014 um 17:08 Uhr | 2 Kommentare

Deutschland ist Versicherungsland. Kaum einer unter uns, der sich nicht gegen die Wagnisse und Risiken des Lebens abgesichert hat. Über 600 Versicherungen gibt es in Deutschland – und alle buhlen sie um die Aufmerksamkeit der Kunden.

PR-Verantwortliche in der Versicherungsbranche stehen daher vor großen Herausforderungen:

Wie sticht man aus der Masse der Botschaften und Stories hervor? Wie macht man in einer Branche, die so wenig “anfassbar” ist, die eigene Story erlebbar? Und wie schafft man es, dass die Medien anbeißen?

Im folgenden stellen wir drei erfolgreiche PR-Maßnahmen aus der Versicherungsbranche vor. Und wir geben Tipps zu möglichen Themen und Anlässen für die multimediale Kommunikation in der Versicherungsbranche.


Den ganzen Beitrag lesen