Knapp 1.500 Unternehmenssprecher, Agenturmitarbeiter und Medienvertreter haben am Social Media Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor teilgenommen. Neben Fragen zum Umgang und der Relevanz von Social Media für die Kommunikationsarbeit oder zur Work-Life-Balance wurde auch das Thema „Social Media Monitoring“ hinterfragt.
Vergleicht man die Nutzung von Social Media Monitoring zwischen PR-Agenturen und Pressestellen, ist deutlich zu erkennen, dass das Thema Monitoring bei PR-Agenturen weitaus etablierter ist. Uns wundert das nicht, denn auch wir machen täglich die Erfahrung, dass es im ersten Schritt häufig die Agenturen sind, die neue Themen wie das Monitoring der Social Media an ihre Kunden herantragen.
Insgesamt 63% der befragten Agentur-Menschen erstellen regelmäßig Monitoring-Reports, um ihre Kunden damit zu versorgen. Im Folgenden sind Agenturen besonders an Trends interessiert (56%), die Einfluss auf die tägliche Arbeit haben und an frühzeitiger Erkennung von Krisen (39%). Für Pressestellen gelten dieselben Top 3, nur in anderer Reihenfolge: 1. Trends für die tägliche Arbeit (46%), 2. Reports für Vorgesetzte (40%), 3. Krisen erkennen (25%).
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Welche Rolle spielen Videos auf Nachrichtenwebsites? Und wie entwickeln sich die Sehgewohnheiten von Nutzern? Diesen Fragen geht eine aktuelle Studie der Nachrichtenagentur AP nach: “White Smoke: The new era for video news”. Hierfür befragten GfK und Deloitte jeweils 1.500 Probanden in UK, Spanien und Deutschland.
Ein Blick auf die Zahlen für Deutschland zeigt: Online-Videos werden zur Gewohnheit.

85 Prozent der Befragten in Deutschland lesen regelmäßig Nachrichten online, 50 Prozent konsumieren Videos im Nachrichtenkontext.
Besonders beliebt sind Videos bei Besitzern von Smartphones und Tablets: 77 Prozent der deutschen Tablet-Nutzer schauen Online-Videos. Je mehr iPhone, iPad & Co. also eine Rolle in unserem Leben übernehmen, desto relevanter wird es, Content in Form von Videos bereit zu stellen, der auf mobilen Geräten verfügbar ist.
Matthew Guest, Media Director bei Deloitte bringt es auf den Punkt: “Video is no longer a luxury option for a professional news site. It is becoming an obligation. Most consumers, in most markets regard video as essential to the news experience – in conjunction with text and images.”
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Journalisten sind Informations-Junkies. Natürlich wollen Reporter auch unterwegs ständig auf dem Laufenden sein. Wir haben uns gefragt, was eine App bieten muss, um aus Sicht eines Redakteurs erfolgreich und attraktiv zu sein. Und das ist das Ergebnis: Journalisten wollen in erster Linie eine App mit einem hohen Nutzwert. Außerdem erwarten sie aktuelle Informationen und ein gutes Design. Das hat unser aktueller Social Media Trendmonitor ergeben, den wir gemeinsam mit Faktenkontor initiiert haben. Mehr als 450 Journalisten haben mitgemacht.
App-Stores sind gnadenlos: Anonym geben die Nutzer ihr (meistens) hartes Urteil ab. Erreicht eine App weniger als drei Sterne, dann kann der Anbieter eigentlich schon wieder einpacken. Gegen die Macht der User ist er einfach machtlos. Nicht mal kommentieren darf ein App-Herausgeber die Rezensionen. Insgesamt bleibt die Bewertung im Store trotz des direkten Feedbacks nebulös. Wer genau ist das, der mir Höchstwertungen verpasst? Welchen Background haben die schlimmsten Nörgeler?
Weil auch wir zu den Anbietern einer erfolgreichen App gehören, wollten wir es genauer wissen: Was erwarten Medienvertreter von einer App, die sie sich aufs Smartphone laden? (Für uns sind natürlich Journalisten die wichtigste Berufsgruppe … und für Sie wahrscheinlich auch.) Im Prinzip ist das Rezept für eine erfolgreiche Journalisten-App ganz einfach. Sie muss einen hohen Nutzwert haben (75 %), sie muss aktuelle Informationen bieten (61 %) und sie muss ein ansprechendes Design haben (49 %). Was so simpel klingt, ist letztlich aber nur mit vielen Ressourcen, passendem Content und gutem Gespür fürs Medium zu erreichen.
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Heute will ich mal explizit werden. Oft schreibe ich hier über allgemeine Trends und weniger über unsere Produkte. Dabei sind die ganz schön und vor allem gut und hübsch anzusehen
Besonders, wenn das eigene Produkt, in diesem Fall Infografik und eigenes Interesse zusammenfallen, wie hier. Für unseren Kunden A.T. Kearney haben wir diese Infografik zum Thema Social TV umgesetzt.

Wir haben häufig gestellte Fragen aus unserer Veranstaltungsreihe zum Thema Infografik in München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg gessammelt und Raimar Heber um Antwort gebeten. Der Art Director Dr. Raimar Heber zu Trends und Entwicklungen in der Infografik. Hier nun Teil Drei und Schluss unserer Ministerie.
Welches waren die wichtigsten Veränderungen der letzten Jahre?
Die Ansprüche an die Infografik sind höher geworden. Der Vergleich mit wirklich herausragenden Produktionen fällt immer leichter. Da passiert es oft, dass ein Kunde sagt: So was möchte ich haben! Und dabei seine Ressourcen nicht ganz richtig einschätzt.
Welchen Einfluss hat die Digitalisierung der Medien auf die Infografik?
Infografiken sind hochwertige digitale Produkte. Sie müssen technisch perfekt sein und sich den unterschiedlichen Medien anpassen. Diese Anpassungsfähigkeit führt manchmal auch dazu, dass die „Handschrift“ eines Grafikers verloren geht, dass Teile aus der Infografik heraus geschnitten werden, das ganze Landkarten, Logos, Wappen etc. verschwinden und dann anderswo auftauchen. Aber mit dieser Problematik haben auch die Text- und Foto-Kollegen zu kämpfen. Das ist nicht Infografik-Spezifisch.
Kann man von Modetrends sprechen? Wie sehen diese aus?
Zurzeit sehe ich zwei gegensätzliche Entwicklungen: Einerseits ein Hang zu immer mehr Sachlichkeit. Anderseits sehen wir immer öfter große, opulente, aufwendige und teuere Produktionen.
Wir leben in einer globalisierten Kommunikastionslandschaft. Was bedeutet das für die Produktion von Infografik?
Übersetzungen sind sehr einfach geworden: man löscht den Deutschen Text und setzt z.B. den Arabischen ein. Ob dann Leserichtung, Ansprache, Farbwahl und Symbolik noch passen, ist eine andere Frage. Ich denke, das wird die Baustelle der nächsten Zeit: Uns mit noch fremden Welten auseinander zu setzen, deren Funktionsmechanismen zu ergründen und dadurch globale Kompetenz zu erlangen.
In diesem Interview mit BeetTV spricht AP Videochef Sandy MacIntrye über die Erfahrungen der Agentur mit Videonachrichten. Bei ungeschnittenem Rohmaterial erwarten die Zuschauer die besten 20 Sekunden der harten Fakten im Clip. Vor allem auf mobilen Endgeräten werden Nachrichten kaum länger geschaut. Daneben sind bei AP Geschichten von unmittelbar Betroffenen sehr nachgafragt. Vor allem die Produktion im Rahmen des Hurricanes Sandy hat dies bestätigt, sagt MacIntryre im Interview.
Wir haben häufig gestellte Fragen aus unserer Veranstaltungsreihe zum Thema Infografik in München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg gessammelt und Raimar Heber um Antwort gebeten. Hier der zweite Teil unserer Miniserie mit Fragen zur Infografik an den Art Director Dr. Raimar Heber.
Welches sind die Do’s and Don’ts bei der Erstellung von Infografik?
Die Do’s: Saubere Daten liefern. Zeit einplanen. Das Format der Grafik dem Inhalt anpassen.
Don’ts: Nicht übertreiben! Nicht verzerren! Nicht werblich werden! Nicht über drei Ecken denken!
Welche Informationen lassen sich besonders gut, welche sehr schlecht in einer Infografik visualisieren?
Alles was konkret abbildbar ist passt. Ein Stadtplan, ein Kraftwerk, einen neue Methode, Größenverhältnisse, Abläufe, Zahlenreihen, Tabellen. Was überhaupt nicht passt: Wolkige Aussagen, Vermutungen und weit hergeholte Assoziationen.
Wie sieht ein Abstimmungsprozess zwischen Grafiker und Kunden aus: Welche Informationen muss ein Kunde liefern?
Der Kunde sollte wissen was er kommunizieren möchte, alle Daten haben und einen realistischen Zeitrahmen nennen.
Welches sind dann die Folgeschritte?
Der Infografiker/die Agentur sichtet das Material und fragt nach. Dann werden erste Skizzen angefertigt. Der Kunde gibt Feedback, nennt Änderungswünsche und/oder verschiebt den Schwerpunkt der Aussage. Der Infografiker/die Agentur baut die Änderungswünsche ein. Im Grunde ist es wie bei zwei Zahnrädern die ineinander greifen. Nur so kann es was werden.
Welche Möglichkeiten gibt es bei der Produktion von Internet-Infografiken?
Infografiken für Printmedien sind naturgemäß auf ein bestimmtes Format, auf eine bestimmte Größe fixiert. Internet-Infografiken können sich da mehr Freiheiten nehmen: man kann scrollen, sich weiterklicken, von einer Ebene auf die nächste springen. Theoretisch gibt es keinen Platzmangel.
Infografik ist im Moment ein Thema, das mich sehr beschäftigt. Man kennt Infografiken aus der Zeitung, aus dem Schulbuch oder aus dem Web. Und auch in der PR werden Infografiken immer beliebter. Für das Team Multimedia bei news aktuell war das ein Grund, zum Jahresbeginn unseren Kunden im Rahmen eines Expertengesprächs das Thema Infografik näher zu bringen. Gemeinsam mit unserem Kollegen, dem Art Director Dr. Raimar Heber konnten wir in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf und München viele Fragen beantworten.
Um die Kernfragen noch einmal aufzubereiten, führten wir unser eigenes kleines Expertengespräch mit Raimar Heber. Es ging uns zuerst um die Basics. In den nächsten Tagen wird es hier um die Fragen “Infografik konkret – Worauf müssen Auftraggeber achten?” und “Infografik Trends – Was erwartet uns?” gehen.
1. Infografik Basics – Wovon wir sprechen
Was unterscheidet Infografik von Werbegrafiken?
Werbegrafik will WERBEN. Infografik möchte INFORMIEREN. Das bedeutet: Infografik sollte nüchtern, sachlich, klar und deutlich sein. Muss nicht grau in grau sein. Muss nicht langweilig sein…. Sollte aber immer objektiv bleiben!
Was unterscheidet den Infografiker vom Werbegrafiker?
Ich denke, dass in der Infografik Selbstdarsteller fehl am Platze sind. Der Infografiker sollte sich als Dienstleister sehen. Quasi als Möbelpacker, der versucht Infos zu transportieren. Ohne sie zu beschädigen, ohne sie zu verzerren….und ohne, dass was verloren geht!
Seit wann werden Infografiken in den Medien eingesetzt?
Schon die Ägypter hatten wunderbare Infografiken zum Thema Einbalsamieren, Beschneidung und Jagdt. Im engeren Sinne, als Pressegrafik natürlich erst etwas später. Als dann auch noch Farbe in die Zeitung kam, boomte die Infografik so richtig.
Was kann eine Infografik leisten?
Die Infografik macht dort weiter, wo einem die Worte ausgehen oder die Info zu komplex wird. Wenn ich nur mitteilen möchte, dass sich der Umsatz eines Unternehmens verdoppelt hat, brauche ich dazu keine Infografik. Wenn ich aber die Entwicklung des Umsatzes in den letzten 20 Jahren kommunizieren möchte, dann darf ich dem Leser nicht einfach 20 Zahlen an den Kopf werfen. Das geht nicht. Dann brauche ich eine Infografik…. Das wird dann wohl eine Fieberkurve.
Welche unterschiedlichen Formen von Infografiken gibt es?
Säulen, Balken, Torten. Fieberkurven und Flussdiagramme. Beschriftete Illustrationen und Explosionszeichnungen. Tabellen, strukturierte Textblöcke und Landkarten.
Infografik ist nicht gleich Infografik. Was unterscheidet eine gute von einer schlechten Infografik?
Im Idealfall erfasst der Betrachter gleich worum es geht. Das ist aber nicht in jedem Fall realisierbar. Medien haben sich für viel Geld, starke visuelle Identitäten gebaut. Die erstrecken sich natürlich auch auf die Art der Infografiken. Wenn z.B. ein Style-Guide nur Blau- und Grüntöne zulässt, wird es problematisch eine Karte über Waldbrände in diesen Farben zu gestalten. Wälder brennen nun mal nicht blau oder grün. Da muss man sich ‘was einfallen lassen. So weit zum Thema “Gleich erfassen”.
Auch von der Komplexität her ist es so, dass ab einer bestimmten Verschachtelung, der Betrachter mehr als einen Wimpernschlag braucht, um Zusammenhänge zu verstehen. Das erwartet aber auch niemand. Ausschlaggebend ist: Wird die Grafik verstanden? Bringt sie dem Betrachter einen Wissensgewinn? Eine schlechte Infografik z.B. tut nur so als ob sie Wissen vermitteln würde.
Im Journalismus spricht man von “W-Fragen”, die ein Artikel beantworten muss: Wer? Was? Wo? Wann? Wie? Warum? Woher? Wie sieht das bei Infografiken aus?
Also der Reihe nach:
- Wer = Dazu brauche ich keine Grafik. Da ist vielleicht ein Foto sinnvoller.
- Warum = Ein Hintergrundtext ist da perfekt.
- Wann = Infografik bedingt einsetzbar.
- Wo = perfekt für Infografik! Vorausgesetzt wir wissen genau wo es passiert ist.
- Was = perfekt für Infografik!
- Wie = perfekt für Infografik!
Am 29.04.2013 ging der Deutsche Medienbeobachterkongress in Düsseldorf in die vierte Runde. Das Format rund um das Thema Medienbeobachtung bietet eine professionelle Plattform, um sich mit Brancheninteressierten und einer Vielzahl an Anbietern auszutauschen.
Der Tag begann mit Keynotes und Impulsvortägen u.a. von Bernd Ziesemer (Hoffmann und Campe) und Anna-Maria Zahn (Fachgruppe Social Media im BVDW). Weitere interessante Vorträge, sowohl von Monitoring-Anbietern, aber auch seitens unabhängiger Unternehmen, die das Thema Monitoring in den eigenen Reihen schon umsetzen, folgten. Besonders sympatisch bleibt mir Frank R. Schulz vom Deutschen Weininstitut im Gedächtnis, der auf eine sehr sympatische Weise den Einsatz eines Monitoring-Tools für seine Kommunikationsaurichtung darstellte.
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Mein Kollege bei PR Newswire Christopher Barron, Sales Manager D/A/CH, in einem kurzen Gastbeitrag über unsere neue Roadshow zum Thema „Current trends within the global PR industry“:
As companies continue to broaden their interactions within the global marketplace, the ability to reach and connect with key international audiences is a high priority for many organisations. I invite you to join my FREE lecture hosted by news aktuell. I will be sharing best practices and recommendations to achieve success in international communications.
PR Newswire is the global leader in innovative communications and marketing services, enabling organisations to connect and engage with their target audiences worldwide. Pioneering the commercial news distribution industry 56 years ago, PR Newswire connects customers with audiences in more than 170 countries and in over 40 languages through an unparalleled network of offices in 16 countries across North and South America, Europe, Asia, and the Middle East, and via unique affiliations with the leading news agencies across the globe.
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