What can i do for myself Anti-Stress-Massnahmen PR-Profis

What [can] I do for myself

Work Life - 01. Dez 20

Die Kommunikationsbranche ist oft geprägt von permanenter Erreichbarkeit, hoher Verantwortung, ständig wechselnden Themen und Krisenmanagement. Was tun PR-Profis gegen Stress? Wir haben nachfragt: Vier Kommunikatorinnen und Kommunikatoren berichten, wie sie in ihrem Job mit der hohen Arbeitsbelastung umgehen und was sie persönlich unternehmen, um mental sowie körperlich gesund zu bleiben.

Jutta Ulrich, Head of Communication, Ticino Turismo (Tessiner Tourismusagentur). Foto: Ticino Tourismo
Jutta Ulrich, Head of Communication, Ticino Turismo (Tessiner Tourismusagentur). Foto: Ticino Tourismo

Jutta Ulrich, Head of Communication, Ticino Turismo (Tessiner Tourismusagentur)

Für mich ist es wichtig, ruhig in den Tag zu starten und erst einmal etwas für mich zu tun, bevor der Arbeitsalltag startet. Sei es eine Tasse Kaffee auf dem Balkon mit Blick auf den Lago Maggiore zu geniessen oder auch eine halbe Stunde Yoga, bevor ich ins Büro fahre. Freie Tage verbringe ich in der Natur – am liebsten in den Tessiner Bergen. Eine alpine Wanderung kommt für mich einer Meditation am nächsten. Und nicht zuletzt versuche ich, genügend zu schlafen, was bei einem Alltag voller Termine nicht immer einfach umzusetzen ist.


 

Rüdiger Scharf, Leiter Public Relations / Pressesprecher DAK-Gesundheit. Foto: Arne Weychardt.
Rüdiger Scharf, Leiter Public Relations / Pressesprecher DAK-Gesundheit. Foto: Arne Weychardt.

Rüdiger Scharf, Leiter Public Relations / Pressesprecher DAK-Gesundheit

Als PR-Chef einer Krankenkasse sind mir beim Gesundbleiben fünf Dinge wichtig:
1. Gesundes Miteinander im Job: Ein zentrales Motto für mein Team – wir sind Teil der Lösung und nicht des Problems.
2. Abstrampeln nach Feierabend: Wenn mich der Job richtig fordert, drehe ich auch abends oder sonntags am Rad – lange Touren halten mich fit.
3. Digital Detox: Ich bin ein Twitter-Junkie – aber im Urlaub zählen nur persönliche „Likes“ von Familie und Freunden und nicht von Followern.
4. Vorsorge: Krisenprävention ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit – auch mein Körper erwartet den Blick auf mögliche Risiken. Daher regelmäßig zum Gesundheitscheck.
5. Gute Nacht: Ausreichend Schlaf – nicht nur das Smartphone will nachts aufladen, sondern auch der Akku in unserem Körper.

 

Susanne Marell, CEO Hill+Knowlton Strategies GmbH. Foto: Falco Peters Photography
Susanne Marell, CEO Hill+Knowlton Strategies GmbH. Foto: Falco Peters Photography

Susanne Marell, CEO Hill+Knowlton Strategies GmbH

Von jetzt auf gleich komplett abschalten kann ich nicht ganz so gut. Frei bekomme ich den Kopf aber Stück für Stück, wenn ich mich sehr bewusst auf andere Themen fokussiere: Kurze Work-outs, Familiengespräche, gute Bücher, Krimis, Reisen planen, 7Mind-App... Es ist sehr situationsabhängig, was davon am besten funktioniert. Manchmal ist es auch einfach sehr entspannend für mich, ins Grüne zu blicken und keiner spricht mich dabei an. Eine gewisse Portion „positiven Stress“ brauche ich aber auch – das inspiriert mich, treibt kreative Ideen voran – zu viel Routine ermüdet mich.



 

Hansjörg Kunze, Vice President PR & Communication, Aida Cruises. Foto: Birte Filmer
Hansjörg Kunze, Vice President PR & Communication, Aida Cruises. Foto: Birte Filmer

Hansjörg Kunze, Vice President PR & Communication, Aida Cruises

Seit Monaten ist die Nachrichten- und Reaktionsdichte so hoch wie bisher selten. Der Schlüssel für mich ist ein tolles Team, das 24/7 auch wirklich lebt, nur so ist das zu organisieren. Die Gegenmittel sind bewährt: gesünder essen, mehr bewegen und Zeit mit der Familie. Oft klappt das auch. Geheimtipp: öfter mal die Push-Nachrichten auf dem Smartphone deaktivieren.







Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der aktuellen Ausgabe von treibstoff. Wir freuen uns über Feedback zu unserem Magazin unter treibstoff@newsaktuell.de. Hier gleich die aktuelle Ausgabe herunterladen:

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