Über Gemeinschaft, Respekt und Achtsamkeit

Work Life - 09. Sep 20

Der (anatomisch) moderne Mensch "Homo Sapiens" ist aktuellen Schätzungen zufolge zwischen 100.000 und 300.000 Jahre alt – und besaß einen entscheidenden Vorteil: ausgeprägte soziale Fähigkeiten. Schon damals spielten Netzwerken, Arbeitsteilung und das Miteinander eine überlebenswichtige Rolle. Ein Sprung in die heutige Zeit: Gemeinschaft, Respekt und Achtsamkeit sind Grundpfeiler unserer Gesellschaft (geblieben). Längst beschäftigt das gesunde Miteinander auch die Arbeitswelt und Unternehmen. Wir zeigen an zwei Beispielen, wie Unternehmen heute mit diesen Themen umgehen und sie in der Kommunikation nutzen können.

DAK – Initiative und Wettbewerb für ein gesundes Miteinander

Die Krankenkasse DAK-Gesundheit startete vor etwa zwei Jahren die Initiative "Für ein gesundes Miteinander", in der sie für verschiedene Themen wie Stress, Achtsamkeit und Toleranz sensibilisiert. Mit einer ungewöhnlichen Motivkampagne und Slogans wie "Geht Omas drücken" oder "Seid mal nicht so Social", zeigte das Unternehmen Haltung, pushte sensible Themen in den Vordergrund und nutzte  die Themen geschickt für die eigene PR  – und setzte so unter anderem Impulse für die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems. Flankiert wurde die Kampagne durch verschiedene Formate wie einen Podcast und Kurzvideos mit dem Moderator René Träder.

Seit Anfang des Monats ergänzt ein Wettbewerb die Initiative. Unter dem Motto  „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ hat die DAK einen bundesweiten Wettbewerb gestartet und sucht Personen, die sich aktiv für ein gesundes Miteinander engagieren. Interessenten können sich dabei in drei Kategorien bewerben: „Gesichter für eine gesunde Gesellschaft“,  "Gesicht für ein gesundes Netz" und "Gesicht für ein gesundes Leben". Eine ausgewählte Jury bewertet die Einreichungen und entscheidet über die Gewinner. In der Bundesjury sitzt unter anderem auch die news aktuell Geschäftsführerin Edith Stier-Thompson:

Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin von news aktuell. Foto: Robert Schlesinger

"Ich bin überzeugt, dass ein verantwortungsvolles, gemeinschaftliches sowie menschliches Miteinander eines der wichtigsten gesellschaftlichen Themen unserer Zeit ist und uns nachhaltig beschäftigen wird. Jede Einzelperson, aber auch Unternehmen, Führungskräfte und die Politik sind hier gefragt und haben aktiv einen Beitrag dazu zu leisten. Bisher ist das Engagement aber noch zu gering und umso wichtiger sind innovative und aufmerksamkeitsstarke Initiativen wie die Kampagne und der Wettbewerb „Für ein gesundes Miteinander“ der DAK."

Die Bewerbung für den Wettbewerb ist unter diesem Link noch bis zum 31. Oktober möglich

Gesundes Miteinander im Unternehmen

Es ist kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen achtsam werden für die körperliche und seelische Gesundheit ihrer Mitarbeiter: Wie Studien regelmäßig belegen, können gesunde Menschen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen besser entfalten, sind ihrem Arbeitgeber gegenüber loyaler und tragen so mit ihrer Leistung zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei.   

Auch news aktuell setzt stark auf die Gesundheit seiner Mitarbeiter. Ganz konkret beispielsweise durch achtsames Führungsverhalten, flexible Arbeitszeiten und Home-Office Möglichkeiten (bereits vor Corona), regelmäßige Angebote für die Rücksprache mit der Betriebsärztin, höhenverstellbare Tische, eine "bewegten Mittagspause", frischem Obstangebot im Office oder mit einer eigenen Intranet-Rubik "Bleib Gesund" mit Tipps rund um die Themen Gesundheit, Ernährung und Wohlbefinden.

Aber auch durch die Einbindung der Mitarbeiter selbst: Zu Beginn der Corona-Krise startete news aktuell gemeinsam mit der paralympischen Athletin und Account Managerin Mareike Miller Fitnessvideos für den sportlichen Ausgleich während des Lockdowns. Die gemeinsamen virtuellen Trainingseinheiten förderten nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Motivation und den Zusammenhalt des news aktuell Teams.

Ganz gleich, ob privat, im Freundeskreis oder im Unternehmen: Es gibt Werte und Umgangsformen, die uns als Menschen definieren und unsere Geschichte maßgeblich beeinflusst haben. Dabei ist es längst nicht nur evolutionsbiologisch oder ökonomisch sinnvoll, dass wir gesund und verantwortungsvoll miteinander umgehen – insbesondere in schwierigen Zeiten können wir so ein Zeichen an uns selbst und andere für mehr Gemeinschaft, Respekt und Achtsamkeit senden.

Autor: Martin Marsmann

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