Weihnachtgeschenk

PR stresst sich nicht vor Weihnachten

Insight - 16. Dez 19

Für die deutschen Kommunikationsfachleute ist die Vorweihnachtszeit überwiegend eine entspannte Zeit. Wenn beruflicher Stress ansteht, dann vor allem auf Grund zusätzlicher Aufträge, Jahresanalysen und Vorbereitungen für das kommende Jahr. Dies ergab die aktuelle Weihnachtsumfrage der dpa-Tochter news aktuell und des Berliner Meinungsforschungs-Startup Civey. An der Umfrage haben 400 Fachkräfte aus Kommunikation, PR und Medien teilgenommen. 

Demnach geben knapp ein Drittel der Befragten an, dass sie die Vorweihnachtszeit als eher besinnlich bis sehr besinnlich empfinden (31 Prozent). Für wiederum ein Drittel sind die Wochen im Dezember sowohl besinnlich als auch stressig (33 Prozent). Nur jeden vierten PR-Profi belastet die Vorweihnachtszeit: So sagen 26 Prozent der Befragten, dass sie (viel) Stress empfinden. Frauen verbinden mit der Vorweihnachtszeit dabei deutlich mehr Besinnlichkeit als Männer (35 Prozent zu 24 Prozent).news aktuell Weihnachtsumfrage: PR-Profis entspannt in der Vorweihnachtszeit

Job-Stress vor Weihnachten durch höheres Auftragsvolumen, Jahresauswertung und Vorausplanung 

Welche sind die Ursachen, wenn es im Job vor Weihnachten doch viel wird? An erster Stelle der beruflichen Stressfaktoren nennen die Umfrageteilnehmer ein erhöhtes Auftragsvolumen und die anstehenden Analysen und Auswertungen der letzten zwölf Monate. So gibt jeder fünfte Befragte an, dass mehr berufliche Aufträge ebenso wie Jahresanalysen und die Auswertung der KPIs zu erhöhtem Druck in der Weihnachtszeit führen (jeweils 20 Prozent). Fast genauso viele PR-Profis geraten unter Stress durch Vorbereitungsaufgaben für das Folgejahr (19 Prozent). Hingegen setzt es nur jeden zehnten Befragten unter Druck, Geschenke für Geschäftspartner und Kunden zu besorgen (11 Prozent). In diesem Punkt gibt es wieder einen signifikanten Unterschied bei den Geschlechtern: Männer stressen berufliche Weihnachtsgeschenke um einiges mehr als Frauen (18 Prozent zu 6 Prozent). 

Berufliche Stressfaktoren in der Vorweihnachtszeit

Berufliche Stressfaktoren in der Vorweihnachtszeit - Geschlechter-Perspektive

Must-have: Adventskranz und Adventskalender / Unbeliebt: Geschenke besorgen

Doch was verbinden PR-Profis jenseits vom Job mit der Vorweihnachtszeit? Was darf auf keinen Fall fehlen, was würden sie hingegen am liebsten vernachlässigen? Unverzichtbar für 44 Prozent der Befragten ist der Adventskranz bzw. der Adventskalender. Insbesondere für die PR-Youngster spielen diese typischen Weihnachtsbräuche eine große Rolle. Für 65 Prozent der unter 30-Jährigen dürfen Kranz und Adventskalender nicht fehlen. An zweiter Stelle der Must-haves in der Vorweihnachtszeit stehen der Weihnachtsmarkt und die Weihnachtsfeier: Für jeden dritten Umfrageteilnehmer sind diese Dezember-Events unverzichtbar (36 Prozent). Bei den unter 30-Jährigen sieht das sogar jeder Zweite so (50 Prozent).

Dinge die in der Vorweihnachtszeit nicht fehlen dürfen

Für entbehrlich halten die Befragten hingegen Weihnachtstress (40 Prozent). Auf dem zweiten Platz landet „Geschenke besorgen“ – für jeden vierten Kommunikationsprofi ein leidiges Thema (26 Prozent). Am wenigsten verzichten würden die Befragten hingegen auf die Familie und die Weihnachtsbäckerei. Nur magere 9 Prozent geben an, dass sie sich den Besuch der Verwandtschaft gern ersparen würden, 8 Prozent legen keinen Wert auf Plätzchen und Co.

Dinge auf die in der Vorweihnachtszeit am liebsten verzichtet wird

news aktuell Weihnachtsumfrage 2019: 
Teilnehmer: 400 Fachkräfte in Kommunikation/PR/Medien in Deutschland 
Zeitraum der Befragung: 29. November bis 8. Dezember 2019
Form: non-probalistische, repräsentative Onlineumfrage
Umfrage durchgeführt von news aktuell und Civey

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