Hilfe, Roboter - Künstliche Intelligenz KI

Hilfe, Roboter!

Trends - 29. Jan 20

Schon die Überschrift dieses Artikels lässt sich auf verschiedene Weise deuten: Verlassen wir uns immer mehr auf die Unterstützung durch Roboter, dann sind wir auch immer stärker auf ihre Hilfe angewiesen – oder?

Künstliche Intelligenz ist die treibende Kraft einer Gesellschaft, die sich noch immer in der Pionierzeit der digitalen Industrialisierung befindet. Mit immer leistungsstärkeren und vernetzten Rechnersystemen steigt die Fähigkeit von Maschinen, Probleme zu lösen und sich selbst weiterzuentwickeln. KI wird erst unseren Arbeitsmarkt revolutionieren und dann die Gesellschaft reformieren. Vergleichen wir Dokumentationen aus dem Inneren produzierender Fabriken von heute mit solchen, die nur wenige Jahre alt sind, stellen wir fest: Immer weniger Menschen, dafür immer mehr Maschinen, tummeln sich zwischen den Fließbändern. Es scheint naheliegend, dass einfache Tätigkeiten durch Roboter erledigt werden können oder sogar sollten.

ROBO SAPIENS

Sogar kreative Tätigkeiten können immer zuverlässiger von datengetriebener Analyse und Algorithmen ausgeführt werden. So kann KI, die über die richtige Datenbasis verfügt, schon heute schneller Bilder finden, die zu festgelegten Unternehmenswerten passen und so Kampagnen (mit)gestalten. Auch Texter greifen zunehmend auf die Unterstützung KI-getriebener Tools zurück, die beim Formulieren einfacher Textblöcke nervige Fleißarbeit erledigen.

In der Medizin sieht es ähnlich aus. Eine KI, die über genügend Daten zu Symptomen und Häufigkeitsverteilungen bestimmter Krankheiten verfügt, könnte bereits in naher Zukunft schnell und zuverlässig Diagnosen treffen. Ob Nähe, Empathie oder einfach menschlicher Kontakt eines ausgebildeten Arztes dabei jemals von einer Maschine ersetzt werden? Das steht auf einem anderen Blatt.

Ein hoffungsvoller Blick in die KI-Zukunft: Was, wenn die Übernahme von Teilen unserer Arbeitswelt der Menschheit eine dringend notwendige Entlastung liefert? In einer Welt, in der die menschliche Arbeit durch technische Fortschritte gerade einem starken Wandel unterliegt, können andere, wichtige Themen in den Arbeitsmittelpunkt rücken. Wie schlimm klingt eine Welt, in der wir uns bei der Arbeit auf das Wesentliche konzentrieren können, über mehr Zeit für Muße verfügen und kleine Robotergehilfen haben? Im Super Communication Land diskutieren wir unsere Optionen. Und wenn wir zu keiner Lösung kommen, fragen wir eben die KI.

Autor: Michael Klaffke

Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der SuCoLa-Sonderausgabe von treibstoff. Wir freuen uns über Ihr Feedback zu unserem Magazin unter sucola@newsaktuell.de. Laden Sie sich gleich die aktuelle Print-Ausgabe herunter!

Treibstoff jetzt downloaden!

Captcha

Ihr Kommentar

Newsletter abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und erhalten immer die neuesten Updates rund um das Thema Kommunikation (max. 2/Monat).

Sicherheitsfrage