Social Media Redaktionsplan Tipps

10 Tipps für ein Social-Media-Redaktionsplan-Upgrade

Wie ihr das solide Grundgerüst für einen Social-Media-Redaktionsplan aufbaut, haben wir euch bereits in Teil 1 dieser Reihe gezeigt. Während das für überschaubare Social-Aktivitäten schon als ausreichend erscheinen mag, denken sich Social-Media-Managende mit Verantwortung für mehrere Channels vielleicht, dass in einem Redaktionsplan noch mehr Potential stecken könnte. Genau da setzen unsere 10 nachfolgenden Tipps an!

Tipp 1: Individuelle Betrachtung

Wer Content nicht nur für Instagram, sondern parallel auch für LinkedIn, Facebook und Co. planen muss, sollte in dem Redaktionsplan auch die jeweiligen Unterschiede pro Channel festhalten: Werden verschiedene Bild-Formate oder Textlängen benötigt? Ergibt ein Thema auf einem Kanal Sinn, aber auf einem anderen nicht? Unterscheidet sich die Ansprache: duzen oder doch lieber siezen?

Tipp 2: Zukunft im Blick

Plant Themen (zumindest grob) bereits im Voraus, um zu verhindern, dass Ideenflauten auftreten oder ihr auf relevante Themen nur mit spontanen, unvorbereiteten Postings reagieren könnt. Content-Lücken sind mit einem gut gepflegten und vorgeplanten Redaktionsplan fast ausgeschlossen!

Tipp 3: Der richtige Zeitpunkt

Notiert an geeigneter Stelle ideale Postingzeiten je Channel und haltet euch bei der Planung von euren Postings auch möglichst daran, um organisch mehr Reichweite zu erzielen. Prüft diese Ideal-Zeiten gerne regelmäßig auf Aktualität - Social Media verändert sich schließlich laufend! 

Tipp 4: Verantwortlichkeiten definieren

Haltet im Redaktionsplan deutlich die Verantwortlichkeiten des Social-Media- bzw. Content-Teams fest: Wer schreibt den Post, wo kommt Bild oder GIF her und wer gibt den Post zur Veröffentlichung frei? Klar gesetzte To-Dos helfen, damit Postings reibungslos pünktlich online gehen können und jedes Teammitglied einen schnellen Überblick über die noch zu erledigenden Aufgaben hat.

Tipp 5: Ordnung ist die halbe Miete

Nehmt (vorher definierte) farbliche Unterscheidungen von einzelnen Postings vor, um eure Planung auch auf den ersten Blick gut nachhalten zu können. Dabei entscheidet ihr, ob ihr farblich in die verschiedenen Social-Media-Channels oder in übergreifende Themen wie “Employer-Branding”, “Produktposts”, “Wissensvermittlung”, etc. differenzieren möchtet.

Tipp 6: Wie ist der Status?

Überlegt euch, wie ihr optisch oder auch inhaltlich deutlich macht, welchen Status ein Posting hat. Während es in Social-Media-Planungs-Tools mittlerweile gängig ist, dass Postings z.B. in “Entwurf”, “Freizugeben” und in „Veröffentlichung” unterteilt werden, könnt ihr dies auch in anderen Redaktionsplan-Formaten integrieren, um den aktuellen Status im Blick zu haben.

Tipp 7: Content-Recycling

Ihr könnt zum einen bereits gespielte Social-Media-Themen nach einem gewissen Zeitabstand in abgewandelter Form erneut posten, zum anderen könnt ihr Content von diversen internen Quellen beziehen. Das könnten z.B. Inhalte aus dem Blog, Podcast oder eigenen Studien, Verlinkungen zu Pressemitteilungen oder in den Socials untereinander, aber auch jede andere Art Content sein.

Tipp 8: Doch mal `ne Lücke?

Schafft euch permanent einen festen Platz im Redaktionsplan für allgemeine Ideensammlungen und für “Pufferthemen”, also Themen, die zeitunkritisch sind und etwas generischer zu eurer Marke passen, falls unerwartet doch mal eine Lücke auftritt. Weil z.B. bereits geplante Themen spontan ersetzt werden müssen, Urlaubs- und Krankheitsvertretungen anfallen oder ähnliches. 

Tipp 9: Social-Ad-Kampagnen

Bei täglicher Nutzung haben Social-Ads vielleicht fast einen eigenen Redaktionsplan verdient. Oft werden sie aber (noch) unterstützend zu den generischen Social-Media-Aktivitäten genutzt und passen dementsprechend gut in den dafür vorhandenen Redaktionsplan, um sowohl organische als auch monetäre Maßnahmen parallel im Blick zu behalten - und auch hier vielleicht vorher ungesehene Synergien zu schaffen.

Tipp 10: Der Workflow muss stimmen 

Mit den oben genannten Tipps werdet ihr nicht weit kommen, wenn das Content-Team nicht damit arbeitet und die Planung nicht richtig sitzt. Arbeiten 3 Personen parallel im Redaktionsplan, wird auch dieser schnell unübersichtlich. Definiert also klare Workflows und haltet euch auch an diese, um aus dem Social-Media-Redaktionsplan das bestmögliche Potential zu ziehen. 

Verfasst von: Michelle Mitsching & Florian Genau

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