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"Muss leider raus": 10 Gründe, warum PR-Profis Online-Meetings vorzeitig beenden

Kaum ein Tag vergeht ohne Online-Meetings. Im Unterschied zu Präsenzmeetings verlassen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die virtuellen Treffen allerdings deutlich häufiger, bevor sie offiziell zu Ende sind. Das hat verschiedene Gründe. Gemeinsam mit unserem Partner Faktenkontor wollten wir deshalb von PR-Profis aus Deutschland und der Schweiz wissen, warum sie schon einmal ein Online-Meeting beendet haben. Termindruck und Technikprobleme sind die häufigsten Gründe, Kinder oder Handwerker hingegen eher seltener, so das Ergebnis unserer Umfrage.

Termindruck und Technik häufigste Ursachen

Demnach haben 44 Prozent der Befragten schon mal aufgrund eines anderen Termins vorzeitig ein bestehendes Meeting abgebrochen. Ob schlechte Internetverbindung, leere Akkus oder andere Computerprobleme: Bei fast ebenso vielen PR-Profis hat die nicht funktionierende Technik zu einem Abbruch geführt (43 Prozent). Kaum weniger häufig nennen die Befragten wichtige Aufgaben, die sie kurzfristig erledigen und sich deshalb früher aus Meetings verabschieden müssen (40 Prozent). 

Je größer das Unternehmen, desto häufiger führt Termindruck zu einem Abbruch: Bei kleineren Unternehmen (unter 50 Mitarbeitende) hat nur jeder dritte Beschäftigte der Pressestelle schon mal ein Meeting wegen eines kurzfristig reinkommenden Themas abgebrochen (34 Prozent). Bei großen Unternehmen (über 1.000 Mitarbeitende) war eine schnell zu bearbeitende Aufgabe bereits bei jedem zweiten Befragten der Grund, aus einer aktuellen Besprechung rauszugehen (56 Prozent). 

Gut jeder fünfte Kommunikationsprofi hat schon mal vorzeitig ein Online-Meeting verlassen, weil es zu nichts führte (23 Prozent). Sechs von zehn Befragten wurden durch den Postboten an der Haustür oder durch Vorgesetzte unterbrochen (jeweils 17 Prozent). Unterbrechungen durch Chefinnen oder Chefs gibt es dabei in Unternehmen viel häufiger als in PR-Agenturen (22 Prozent zu 6 Prozent). 

Kinder und Handwerker eher selten Ursache

Ab und zu sind Kinder der Grund für den Abbruch: Jeder siebte Befragte hat wegen hereinplatzendem Nachwuchs schon mal ein Meeting beendet (14 Prozent). Seltener sind Handwerker die Ursache: Nicht mal jeder Zehnte hat sich wegen lärmenden Arbeiten im oder am Haus vorzeitig aus einem Online-Meeting verabschiedet (8 Prozent).

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10 Gründe, warum PR-Profis Online-Meetings vorzeitig beenden. Infografik: news aktuell

Kaum zu einem Abbruch führt hingegen, weil man sich krank oder unwohl fühlt: Magere 3 Prozent geben an, deshalb schon mal ein Online-Meeting vorzeitig verlassen zu haben. Auch Stress wegen des Verlaufs eines Meetings ist kein Grund, abzubrechen: Nur verschwindende 2 Prozent haben schon mal den „Beenden“-Button gedrückt, weil sie sich geärgert haben. 

Immerhin jeder zehnte Kommunikationsprofi sitzt virtuelle Zusammentreffen via zoom, Teams und Co. bis zum Ende aus: 11 Prozent haben noch nie früher als geplant ein Online-Meeting beendet. Auch in diesem Punkt gibt es allerdings signifikante Unterschiede zwischen Unternehmen und PR-Agenturen: Während nur 9 Prozent der Befragten aus Unternehmen noch nie ein Online-Meeting vorzeitig verlassen haben, sind es in PR-Agenturen ganze 17 Prozent, die bislang immer bis zum Ende dabei waren. 

Autorin: Beatrix Ta

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