Bahlsen bringt sich immer wieder durch außergewöhnliche Videos ins Gespräch, so gerade mit dem jüngst veröffentlichten Weihnachtsclip. Zur Einführung einer neuen Kekssorte ging der Süßgebäckhersteller noch einen Schritt weiter: Bei der Roadshow „Sweets on Streets“ zeigte das Unternehmen ein 360-Grad-Video, das den Zuschauer in die Keksfabrikation eintauchen lässt. Am Ende des Films bietet eine virtuelle Mitarbeiterin dem Zuschauer eine Keksschachtel an. Nachdem er seine VR-Brille absetzt, steht eine reale Mitarbeiterin vor ihm. Diesmal mit einer echten Keksschachtel. Caroline Vulter, Brand Managerin bei Bahlsen, über die Herausforderungen einer 360-Grad-Produktion.

Caroline Vulter, Brand Managerin Bahlsen, Bahlsen Deutschland.

Caroline Vulter, Brand Managerin bei Bahlsen Deutschland.

TREIBSTOFF: Warum haben Sie sich für den Einsatz von 360-Grad-Videos entschieden?

VULTER: Unser Ziel war es, die Marke Bahlsen zu emotionalisieren und erlebbar zu machen, um damit nah an den Verbrauchern zu sein beziehungsweise es ihnen zu ermöglichen, hautnah an Bahlsen zu sein. Außerdem sind wir als Unternehmen dafür bekannt, gerade in der Kundenansprache mutig und innovativ zu sein. Wir gehen gern neue Wege und probieren neue Sachen aus – so auch bei neuartigen Techniken. Die 360-Grad-Videos passten dafür super zu unserer „Sweets on Streets-Tour“ und sorgten nicht zuletzt durch die auffälligen Virtual-Reality-Brillen für Aufmerksamkeit.

Keksfabrikation: 360-Grad Video

TREIBSTOFF: Was waren die größten Herausforderungen?

VULTER: Im Gegensatz zu einem normalen Video dürfen die Szenen nicht zu schnell ablaufen, da dem Zuschauer etwas Zeit zur Orientierung gegeben werden muss – nach rechts, links, oben, unten. Die Storyline darf für ein kurzes Video also nicht zu überladen sein. Außerdem wirken Schnitte in 360-Grad-Videos nicht besonders schön, daher mussten viele zusammenhängende Szenen an einem Stück gedreht werden.

TREIBSTOFF: Was mussten Sie bei der Konzeption beachten?

VULTER: Es wurde nicht nur mit einer, sondern mit mehreren Kameras gleichzeitig gedreht. Somit wurde in alle Richtungen gleichzeitig gefilmt, sodass der Fokus nicht auf einer einzigen spannenden Szene stand, sondern mehrere interessante Szenen gleichzeitig dargestellt werden mussten. Außerdem war die Nachbereitung sehr zeit- und arbeitsaufwendig und hat einen großen Teil des Projektes in Anspruch genommen. Hinzu kommt, dass zur Einbindung in die Social-Media-Kanäle mit MP4 ein bestimmtes Format einzuhalten ist.

TREIBSTOFF: Hat sich der Aufwand gelohnt?

VULTER: Die bisherigen Resonanzen waren sehr gut: Bei der „Sweets on Streets-Tour“ kamen die Menschen aus dem Staunen nicht mehr raus.

 

Das Interview erschien ursprünglich in unserem Whitepaper „Video-PR 2017“.

Aus dem Inhalt des Whitepapers Video-PR 2017:

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