Reise-Journalismus: Zum Reisen kommt man kaum

Reise Journalismus Anforderungen an PR-Material Soenke Krueger im Interview

Ob Tokio, Tel Aviv oder Tegernsee: Reisejournalisten erzählen von fernen wie nahen Orten unserer Welt. Einer von ihnen ist Sönke Krüger. Er leitet die Reiseredaktion bei WELT, WAmS und welt.de. Täglich erhält er zig Mails aus der Tourismus-Branche. Wann wird er aufmerksam? Wann drückt er gleich auf Delete? Im Blitzinterview für unsere Reihe „Wer liest eigentlich Pressemitteilungen?" erzählt der Journalist, wie sein Arbeitsalltag aussieht und welche Anforderungen er an PR-Material hat. Zum Reisen selbst kommt er so gut wie gar nicht. 

Pressemitteilungen: Mit Inhalten punkten, nicht mit Phrasen

Pressemitteilungen mit Inhalten punkten: Anne Huenninghaus vom pressesprecher Magazin im na Blog

Sie schreibt für eines der Leitmedien unserer Zunft: Anne Hünninghaus ist Redakteurin beim pressesprecher. Professionelle Kommunikation ihr täglich Brot. Gute Pressemitteilungen kommen schnell zum Punkt und erzählen in wenigen Worten eine Geschichte, so Hünninghaus. In unserer Reihe „Wer liest eigentlich Pressemitteilungen“ fragen wir Journalisten aus unterschiedlichsten Mediengattungen und Branchen, wie sie neue Themen recherchieren und welche Anforderungen sie an PR-Content haben.

Pressemitteilungen: Sofort auf den Punkt kommen

Pressemitteilugen Auf den Punkt kommen Interview Martin Kunz von ADAC Motorwelt. Bild: Fotolia / Dartscheibe / Zielscheibe mit Pfeil in der Mitte

Wie entwickelt sich Elektromobilität in Deutschland in den nächsten fünf Jahren? Welche Sommerreifen schneiden aktuell am besten ab? Und auf was müssen Urlauber achten, wenn sie mit ihrem Auto in den Süden fahren? Das sind nur ein paar Themen, die der ADAC in seiner Mitgliederzeitschrift ADAC Motorwelt beleuchtet. Martin Kunz kümmert sich um die Planung und Gestaltung der auflagenstärksten Zeitschrift Europas. Als Chefredakteur der ADAC Motorwelt und des ADAC Reisemagazins bekommt er täglich viele Pressemitteilungen. Sein Appell an die Absender: Bitte sofort auf den Punkt kommen. In unserer Reihe „Wer liest eigentlich Pressemitteilungen?“ fragen wir in unregelmäßigen Abständen, was Journalisten von PR-Material erwarten. 

Pressemitteilungen: Richtiges Timing ist essentiell

Pressemitteilungen: Auf das richtige Timing kommt es an. Interview mit Anne Zegelman von der Aerzte Zeitung

Medizin und Gesundheit sind ihr täglich Brot. Anne Zegelman ist Redakteurin im Ressort Gesundheitspolitik und Wirtschaft bei der Ärzte Zeitung. Sie greift bei ihrer Recherche auch auf Pressemitteilungen zu. Doch wenn das Timing nicht stimmt, bringt der beste Text nichts. In unserer Reihe „Wer liest eigentlich Pressemitteilungen?“ fragen wir Journalisten zu ihrem Arbeitsalltag. Wir wollen wissen, wie sie neue Themen finden und welche Anforderungen sie an PR-Inhalte haben.

PR-Material: Nicht als Journalismus tarnen

PR-Material Journalismus

Mit Werbung kann er nichts anfangen - selbst, wenn sie vom Papst oder der Kanzlerin käme. Marco Bertolaso leitet die Abteilung "Zentrale Nachrichten" beim Radiosender Deutschlandfunk. Täglich filtern er und sein Team aus der Informationsflut die nachrichtenrelevanten Themen heraus. Dazu gehört auch: zahlreiche Unternehmensmeldungen sichten. Was ihn dabei am meisten stört: Wenn PR als Journalismus getarnt wird. In unserer Reihe "Wer liest eigentlich Pressemitteilungen?" fragen wir Journalisten nach ihrem Arbeitsalltag und wie gutes PR-Material aussehen sollte.

Pressematerial: Auf plakative Aussagen verzichten

Pressematerial PT-Magazin

Mittelstandskommunikation ist sein tägliches Geschäft. Seit 2005 ist Helfried Schmidt Chefredakteur des von ihm und Petra Tröger gegründeten PT-Magazins. Die Zeitschrift versorgt den Mittelstand mit Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Sein Appel an die Kommunikationsprofis: Griffig formulieren, nicht zu reißerisch schreiben und die Journalisten möglichst individuell ansprechen. In unserer TREIBSTOFF-Reihe „Wer liest eigentlich Pressemitteilungen?“ beschreibt Helfried Schmidt, was er von gutem Pressematerial erwartet und was PR-Schaffende unbedingt vermeiden sollten.

Radio-PR: Immer die Zielgruppe der Sender im Auge haben

Radio-PR

Hören, Sehen, Reden, Denken: So sieht der Arbeitsalltag von Thomas Linke-Weiser aus. Das Lesen von E-Mails nimmt dabei einen großen Teil der Zeit ein. Der Programmchef des Radiosenders BAYERN 3 appeliert daher an die Absender von Pressematerial: Weg vom Gießkannenprinzip und immer an die Zielgruppe der Medien denken. In unserer Reihe "Wer liest eigentlich Pressemitteilungen?" fragen wir in unregelmäßigen Abständen, was Journalisten von PR-Material erwarten. 

Regionaljournalismus: „Für Gesprächsstoff unter Nachbarn sorgen“

Regionaljournalismus Rainer Battefeld HR

Unternehmen fürchten negative Schlagzeilen. Doch Transparenz und Aufrichtigkeit verdienen Respekt - bei Medienvertretern wie bei der Bevölkerung. Das meint Rainer Battefeld. Er ist Reporter beim Hessischen Rundfunk und weiß: Insbesondere die regionale Berichterstattung lebt von einem Vertrauensverhältnis zwischen Journalisten und den Playern vor Ort. In unserer Reihe "Wer liest eigentlich Pressemitteilungen?" fragen wir Journalisten nach ihrem Arbeitsalltag und wollen wissen, welche Anforderungen sie an PR-Material haben.