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PR-Material: Nicht als Journalismus tarnen

Mit Werbung kann er nichts anfangen - selbst, wenn sie vom Papst oder der Kanzlerin käme. Marco Bertolaso leitet die Abteilung "Zentrale Nachrichten" beim Radiosender Deutschlandfunk. Täglich filtern er und sein Team aus der Informationsflut die nachrichtenrelevanten Themen heraus. Dazu gehört auch: zahlreiche Unternehmensmeldungen sichten. Was ihn dabei am meisten stört: Wenn PR als Journalismus getarnt wird. In unserer Reihe "Wer liest eigentlich Pressemitteilungen?" fragen wir Journalisten nach ihrem Arbeitsalltag und wie gutes PR-Material aussehen sollte.

Pressematerial: Auf plakative Aussagen verzichten

Mittelstandskommunikation ist sein tägliches Geschäft. Seit 2005 ist Helfried Schmidt Chefredakteur des von ihm und Petra Tröger gegründeten PT-Magazins. Die Zeitschrift versorgt den Mittelstand mit Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Sein Appel an die Kommunikationsprofis: Griffig formulieren, nicht zu reißerisch schreiben und die Journalisten möglichst individuell ansprechen. In unserer TREIBSTOFF-Reihe „Wer liest eigentlich Pressemitteilungen?“ beschreibt Helfried Schmidt, was er von gutem Pressematerial erwartet und was PR-Schaffende unbedingt vermeiden sollten.

Horror in der PR: Die größten Ängste der Kommunikatoren

Stress ist die größte Sorge von PR-Schaffenden in Deutschland. Auf Platz zwei steht der Führungsstil der Unternehmenschefs. Auf Platz drei folgen Befürchtungen hinsichtlich sinkender PR-Budgets. Zu diesem Ergebnis kommt unsere Umfrage, die wir mit unserem geschätzten Partner Faktenkontor durchgeführt haben. Über 640 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen und PR-Agenturen haben sich am PR-Trendmonitor beteiligt.

Was sagen junge PR-Professionals über die Zukunft der PR?

"Stay hungry, stay foolish". Was Steve Jobs 2005 bei der Abschlussfeier der Stanford-Universität sagte trifft auch auf die PR-Profis der Zukunft zu. Bereitschaft für lebenslanges Lernen, Begeisterung für neue Technologien und ein Gespür für Kommunikation: Das alles muss ein PR'ler mitbringen, um in der Branche erfolgreich zu werden. Davon sind auch die drei jungen PR-Professionals Susanne Dopp, Katrin Jahns und Philipp Klein überzeugt. Aber werden sie in ihrer Ausbildung ausreichend darauf vorbereitet?