Wir haben zusammen mit unserem Partner Faktenkontor bei den Pressestellen deutscher Unternehmen nachgefragt, in welche Bereich sie in diesem Jahr besonders stark investieren. Sicher nicht ganz unerwartet liegt die „klassische Pressearbeit“ ganz vorn bei den Investitionsschwerpunkten. Aber das auf Platz zwei die eigene Homepage und auf Platz drei eigene Veranstaltungen folgen, hat uns dann doch etwas gewundert. Social Media Kommunikation liegt erst auf Platz fünf. Was ist da los? Eine offene Abkehr vom Besiedeln der Sozialen Netzwerke hin zum eigenen kleinen Reich, das wachsen und gedeihen soll?

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Die Ergebnisse unserer Umfrage dokumentieren den Social Media Frust vieler Kommunikationsfachleute. Investitionen, deren Nutzen sich nur schwer in Excel-Listen und ROI dokumentieren lassen, haben es in der Entscheiderebene naturgemäß schwerer. Da besinnt man sich lieber auf vermeintlich sicheres Terrain und kümmert sich vermehrt um den eigenen Garten: Pressearbeit, Homepage, Bilderstrecken. Aber bitte dabei nicht vergessen: Auch wenn die Euphorie abgenommen hat, der Austausch mit Fans und Followern ist und bleibt wichtig. Er darf kein Nischendasein führen oder ausschließlich der Marketingabteilung überlassen werden.

Tabellarisch zusammen gefasst:

Platz 1Klassische Pressearbeit58%
Platz 2Homepage55%
Platz 3Veranstaltungen35%
Platz 4Visuelle Kommunikation32%
Platz 5Social-Media-Kommunikation30%
Platz 6Content Marketing29%
Platz 7Interne Kommunikation25%
Platz 8Social-Media-Monitoring10%
Platz 9Social-Media-Team10%
Platz 10Blog9%

 

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