So gelingt gendergerechte, inklusive Kommunikation in Unternehmen

WebSessions

Sprache zu verwenden, die alle Menschen sichtbar macht und keine Person diskriminiert, ist nicht immer einfach – wird aber zunehmend zum Erfolgsfaktor. Dementsprechend beschäftigen sich immer mehr Unternehmen und Organisationen mit den Chancen gendergerechter und inklusiver Kommunikation. Katharina Krämer und Michael Marten zeigen, worin die Chancen diskriminierungsfreier Sprache liegen – und wie sich Unternehmen auf diesen gewinnbringenden Weg begeben können.

Details

Für Innovation und Kreativität braucht es Menschen, die verschieden denken, Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und Lösungen aus diversen Erfahrungshintergründen heraus entwickeln.

Sprache ist in der internen und externen Unternehmenskommunikation ein zentrales Instrument, mit dem sich diese „Corporate Culture“ aktiv mitgestalten lässt. Sich mit der eigenen Kommunikation auseinander zu setzen, kann aber erst einmal überfordernd und überflüssig wirken. Doch Sprache ist ein machtvolles und gleichzeitig einfaches, kostenloses und sofort einsatzfähiges Mittel. Zielgerichtet und bewusst eingesetzt, kann sie über unternehmerischen Erfolg entscheiden.

Längst sind nicht mehr nur Tech-Unternehmen, sondern viele Branchen und Themenbereiche gefordert, sich neuen Perspektiven und Lebensrealitäten zu öffnen. Das gilt nicht nur, aber besonders für Talentgewinnung und Recruiting. Arbeitgeber*innen stehen dabei vor diversen Unsicherheiten:

  • Wie wirkt Sprache, z.B. in Stellenanzeigen? Was passiert in unserem Kopf, wenn wir Menschen sprachlich nicht sichtbar machen?
  • Was bedeuten „die dritte Option“ oder der Geschlechtseintrag „divers“? Muss sich unser Unternehmen für den Umgang mit Menschen mit weiteren Geschlechtsidentitäten ändern? Und wie spreche ich diese überhaupt richtig an?
  • Wie kann ich so schreiben, dass Texte flüssig lesbar bleiben?

Wie die Auseinandersetzung mit diesen Fragen unverkrampft und lebhaft gelingt und erfolgsrelevante Wirkung entfalten kann, stellen Katharina Krämer und Michael Martens von Fairlanguage dar.

Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, individuelle Fragen an Katharina Krämer und Michael Martens zu stellen. Zusätzlich erhalten sie nach Abschluss der WebSession die verwendeten Präsentationsfolien als Skript.

Programm

  • Grundsätzliches Wissen zu gendergerechter Sprache
  • Bewusstsein und Verständnis für die Wirkung von Sprache
  • Darstellung von Lösungswegen
  • Sicherheit für die Reaktion auf Einwände zu gendergerechter Kommunikation

Geeignet für

Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und Organisationen, Mitarbeiter*innen aus dem Personalmanagement/Recruiting sowie Führungskräfte, die sich konstruktiv mit diesem zukunftsträchtigen Thema auseinandersetzen wollen

Referierende

Katharina Krämer hat u. a. Literaturwissenschaften und Gender Studies studiert, mit Schwerpunkt Sprache und Geschlecht. Sie hat mehrere Jahre in einem Verlag mit Schwerpunkt Diskriminierung gearbeitet und eine dementsprechend tiefe wissenschaftliche wie journalistische Kompetenz. In Workshops ist ihr eine entspannte Atmosphäre wichtig, ohne dabei aber schwierigen Themen aus dem Weg zu gehen. Katharina ist selbst trans* und kennt aus eigener Erfahrung viele Hürden, die trans* / inter* / nicht-binäre Menschen in verschiedenen Kontexten nehmen müssen.

Michael Martens ist Mitgründer von Fairlanguage. Er berät Organisationen rund um die Themen gendergerechte Kommunikation und Sichtbarkeit von Frauen und weiteren Geschlechtern in Sprache. Zudem ist er bei Fairlanguage verantwortlich für die digitale Produktentwicklung und Business Development. Vor Fairlanguage hat Michael u.a. in Beratungs- und Leitungspositionen digitale Transformations-Projekte umgesetzt.

Key Facts

  • Termin: Donnerstag, 20. Mai 2021, 11:00 – 12:30 Uhr
  • Teilnahmegebühr: 95 Euro zzgl. MwSt. / 113,05 Euro inkl. MwSt.
  • Teilnehmerzahl: mindestens 15
  • Stornierung: kostenfrei möglich bis 7 Tage vor Durchführung

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