Seit über 24 Stunden läuft unser PR-Hackathon nun schon. Aber so richtig müde sieht eigentlich noch keiner aus (OK, die meisten PR-Hacker haben Nachts eine kleine Pause eingelegt). Aber die ersten nörgeln schon darüber, dass morgen Nachmittag Schluss ist. Tja … Woran die Teams heute gearbeitet haben, zeigt Euch unser Video. Aber Vorsicht, wie im echten Geschäftsleben kann man auch mit einer Hack-Idee in die falsche Richtung laufen. „Hackathons are all about Problem-Solution-Fit

 

Die größte Herausforderung bei einem Hackathon ist es nicht, eine tolle Idee zu haben. Viel schwieriger ist es, aus einer guten Idee den Prototyp für ein sinnvolles Produkt zu entwickeln. Die zentrale Frage lautet: Kann das Produkt ein Problem lösen? Und zwar ein Problem, dass nicht nur der Ideenlieferant selbst erkannt hat, sondern das auch Relevanz für andere Menschen bietet.

Dieser Weg kann allerdings steinig und schwer sein. Denn niemand gibt gerne zu, dass die eigene Idee zwar reizvoll ist, aber die Umsetzung sich kaum realisieren lässt. Dann schlägt die Stunde der Mentoren. Beim PR-Hackathon sind das Björn Sievers von edelman.ergo und Klaus-Peter Frahm von news aktuell. Sie haben die wichtige Aufgabe, zusammen mit den Teams einen Weg zu finden, das Projekt in die richtige Richtung zu drehen.

„Es ist beim Hacken einfach wahnsinnig wichtig, die richtige Reihenfolge einzuhalten“, erklärt Klaus-Peter Frahm. „Wer das nicht tut, bekommt mit seinem Projekt immer wieder Probleme. Wir als Mentoren müssen die Leute oft wieder zurückrufen. Im Mittelpunkt steht dabei der Problem-Solution-Fit. Erst muss das Problem verstanden und validiert werden. Dann erst kann eine echte Lösung angedacht werden. Und diese Lösung muss dann erneut zu validieren. Die Teams genau dafür zu sensibilisieren, ist die eigentliche Aufgabe der Mentoren“, so Frahm weiter.a

 

Auch Dirk Zeiler, CEO vom next media accelerator und Moderator des PR-Hackathons, motiviert die Teams dazu, am Anfang eines Projektes immer erst das Problem klar zu definieren. Dabei ist oft vor allem Einfachheit gefragt. „In Deutschland fallen jährlich 8.000 Maler von der Leiter. Und wenn es dann eine bestimmte Schraube gibt, die weitere Stürze verhindern kann, dann wolle alle diese Schraube kaufen“, erklärt Zeiler den Zusammenhang zwischen Problem und Produkt. Genauso müssen die Hack-Teams denken, um am Ende die Jury zu überzeugen.

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