Inklusiv texten, sensibel kommunizieren, Diskriminierung vermeiden

Wie Sie sensibel und respektvoll über Menschen, ihre Identitäten und Zugehörigkeiten schreiben und sprechen können: Ob in Bezug auf Geschlecht, sexuelle Orientierung, Herkunft, körperliche Eigenschaften, psychische Erkrankungen. Katharina Krämer und Michael Martens erläutern, wie Sie Sie diskriminierende Begriffe umgehen, sich den Tritt ins „Fettnäpfchen“ ersparen und Ihren Content für alle Menschen öffnen. 

Details 

Sprache ist komplex. Oft verwenden wir problematische Ausdrucksweisen, ohne es zu wissen. Schnell werden Formulierungen oder Ansprachen genutzt, die andere Menschen vor den Kopf stoßen, herabwürdigen oder verletzen. 

Wie Menschen aussehen, welche Fähigkeiten sie haben, wen sie lieben, wie sie sich identifizieren – die menschliche Vielfalt kennt viele Dimensionen. Über diese Vielfalt und über bestimmte Eigenschaften zu schreiben oder zu sprechen, birgt auch Fallen, gerade in der professionellen Kommunikation: Einzelne Wendungen, Formulierungen oder sprachliche Bilder können diskriminieren oder verletzen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Betroffene leiden darunter, immer wieder mit diskriminierender Sprache konfrontiert zu sein. Sie fühlen sich ausgeschlossen oder angegriffen, ohne dass dies im Schreiben beabsichtigt war. Zudem zeigt die Erfahrung, dass die kritische Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und daraus folgende Diskussionen z. B. in sozialen Netzwerken für unschöne und reputationsschädigende Situationen sorgen.

Katharina Krämer und Michael Martens von Fairlanguage erläutern in diesem Webinar Hintergründe und geben auf Basis ihrer jahrelangen Erfahrung praktische Tipps, wie Sie Ihren Content möglichst diskriminierungsfrei gestalten können. Mit einem geschärften Bewusstsein für die Fallstricke der Kommunikation und problematische Formulierungen machen Sie einen großen Schritt hin zu inklusiver Sprache und sensibler Kommunikation.

Programm

Eckpunkte inklusiver Kommunikation und sprachlicher Rücksichtnahme sowie Formulierungshilfen und praktische Tipps, um Texte sensibel zu gestalten und Diskriminierung zu vermeiden

  • Wie spreche ich über LSBTIQA+ Personen?
  • Wie spreche ich nicht-binäre Menschen richtig an?
  • Ist es rassistisch, von „Hautfarben“ zu sprechen?
  • Ist das Wort „behindert“ diskriminierend?
  • Was ist „Neurodiversität“

Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Thema an die Profis von Fairlanguage zu stellen. Zusätzlich erhalten sie nach Abschluss des Webinars die verwendeten Präsentationsfolien als Skript.

Geeignet für

Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und Organisationen, Mitarbeiter*innen aus dem Personalmanagement/Recruiting sowie Führungskräfte, die sich konstruktiv mit sensibler, diskriminierungsfreier Sprache und praxisnahen Ansätzen zu ihrer Verwendung auseinandersetzen wollen

Referierende

Katharina Krämer hat u. a. Literaturwissenschaften und Gender Studies studiert, mit Schwerpunkt Sprache und Geschlecht. Sie hat mehrere Jahre in einem Verlag mit Schwerpunkt Diskriminierung gearbeitet und verfügt über eine dementsprechend tiefe wissenschaftliche wie journalistische Kompetenz. In Workshops ist ihr eine entspannte Atmosphäre wichtig, ohne dabei aber schwierigen Themen aus dem Weg zu gehen. Katharina ist selbst trans* und kennt aus eigener Erfahrung viele Hürden, die trans* / inter* / nicht-binäre Menschen in verschiedenen Kontexten nehmen müssen.

Michael Martens ist Mitgründer von Fairlanguage. Er berät Organisationen rund um die Themen gendergerechte Kommunikation und Sichtbarkeit von Frauen und weiteren Geschlechtern in Sprache. Zudem ist er bei Fairlanguage verantwortlich für die digitale Produktentwicklung und Business Development. Vor Fairlanguage hat Michael u.a. in Beratungs- und Leitungspositionen digitale Transformations-Projekte umgesetzt

Key Facts

  • Termin: Montag, 19. September 2022, 15:00 – 17:00 Uhr
  • Teilnahmegebühr: 125 Euro zzgl. Mwst / 124,95 Euro inkl. Mwst
  • Mindestzahl Teilnehmende: 15
  • Stornierung: kostenfrei möglich bis 7 Tage vor Durchführung

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