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Recherche 2018: Was sich Journalisten von Pressestellen wünschen

Journalisten wollen von Unternehmen schneller informiert werden. Das ergab unsere große Umfrage Recherche 2018. Nach dem Zusammenspiel von Presse und Unternehmen gefragt, kritisieren die Medienmacher den aus ihrer Sicht fehlenden Dienstleistungsgedanken vieler Kommunikatoren. Die schleppende Beantwortung von Presseanfragen ist nach wie vor ihr größter Kritikpunkt. Doch im Vergleich zu vor zwei Jahren gibt es Hoffnung. 

Press officers are neglecting Influencer-PR

Despite Influencer-PR being praised by German press officers, it only plays a trivial role in their own media relations. Every second PR-professional regards the use of influencers in their own company’s communication as irrelevant. This is the result of a survey performed by the dpa subsidiary news aktuell and Faktenkontor. Over 590 professionals and managerial representatives of German press offices have participated in the PR-Trendmonitor.

Influencer-PR: Große Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Schizophrenie bei der Influencer-PR: Obwohl Influencer-PR unter deutschen Pressesprechern hochgejubelt wird, spielt sie in der eigenen Pressearbeit nur eine untergeordnete Rolle. Denn jeder zweite PR-Profi findet Influencer für die Kommunikation seines Unternehmens unwichtig. Das ergab unsere aktuelle Umfrage, die wir gemeinsam mit Faktenkontor durchgeführt haben. Über 590 Fach- und Führungskräfte aus deutschen Pressestellen haben am PR-Trendmonitor teilgenommen.

Diese Faktoren bremsen die PR-Karriere aus

Welche sind die größten Stolpersteine in der PR-Karriere? Wir haben gemeinsam mit unserem Partner Faktenkontor bei Fach- und Führungskräften aus Pressestellen und PR-Agenturen nachgefragt. Ergebnis: Nicht erreichbar sein in der Krise ist aus Sicht der Kommunikationsprofis der größte Karrierekiller. Auf Platz zwei: Bei Journalisten über den Vorgesetzten lästern. Auch wer zu früh Bilanzzahlen veröffentlicht, riskiert ganz schnell das Ende seiner PR-Karriere. Knapp 990 Kommunikatoren haben am PR-Trendmonitor teilgenommen.

Visuelle PR: Nicht Equipment, sondern Know-how zählt

Der Trend zur visuellen Kommunikation ist ungebrochen. Die sozialen Netzwerke und der mobile Medienkonsum führt dazu, dass inzwischen viel "Fast-Food-Content" produziert wird. Was bedeutet das für die Qualität von Inhalten? TREIBSTOFF sprach mit Sebastian Schneider über den Wandel bei visueller PR und die technischen Möglichkeiten, die heute auch Laien zur Verfügung stehen. Der Bild- und Video-Experte von der Zürcher Agentur PPR Media Relations ist in diesem Jahr wieder Jury-Mitglied beim PR-Bild Award. Seine Meinung: Am Ende zählt nicht das Equipment, sondern die Erfahrung.  

Recherche 2018: Social Media gehört zum Journalistenalltag

Keine Quelle hat in den vergangenen zwei Jahren so stark an Bedeutung für die Recherchearbeit von Journalisten gewonnen wie soziale Netzwerke. Das ergab unsere große Journalistenumfrage "Recherche 2018". Demnach stieg die Anzahl der Journalisten, die Social Media als Quelle nutzen, im Vergleich zu unserer Umfrage vor zwei Jahren um sechs Prozentpunkte: 58 Prozent der Befragten, und damit weit mehr als die Hälfte, recherchiert inzwischen bei Facebook, Twitter & Co.