Klimawandel, Armut, Krieg: Die Medien sind voll mit schlechten Nachrichten. Das muss so sein. Ist aber auch nicht immer zielführend. Die Macher der App Good News betrachten das Weltgeschehen deshalb aus einem anderen Blickwinkel. TREIBSTOFF hat sich die App angeschaut.

App Check Good News

In den deutschen App-Store-Charts von Apple gehört Good News seit einiger Zeit zu den 100 beliebtesten News-Apps. Es existiert also tatsächlich eine beachtliche Zahl von Nachrichtenkonsumenten, die das Konzept des Constructive Journalism aktiv unterstützen. Warum in Nachrichten oder Berichten immer das Negative in den Mittelpunkt stellen? Warum nicht auch nach dem Positiven suchen und intensiver darüber berichten? Warum nicht eher die Chancen sehen als die Gefahren? Diese Fragen stellen sich heute viele Mediennutzer. Konstruktiver Journalismus will Lösungen anbieten.

Folgendes ist wichtig: Wer sich für „konstruktiven Journalismus“ interessiert, der gibt sich natürlich nicht einfach nur mit ungefilterten Jubelmeldungen zufrieden. Probleme werden in dieser Spielart des Journalismus nicht ausgespart. Die Autoren wollen vielmehr die positiven Entwicklungen betonen, um einseitige negative Weltbilder zu vermeiden. Das ist auch der Anspruch der Macher von Good News, die ihre App als Zusatzangebot zu klassischen Nachrichtenanbietern verstehen.

Und so funktioniert Good News: Täglich veröffentlicht die unabhängige Redaktion in Frankfurt vier gute Nachrichten und einen so genannten Good Fact. Eine morgendliche Push Notification erinnert den Leser. Die App mit dem Spürhund kommt leicht und bekömmlich daher und liefert feine Info-Häppchen. „Die gesündesten Arterien der Welt“, „Die 100-Euro-Wohnung“ oder „Natürlich kleben dank Schneckenschleim“ heißen die Themen. Als kleines positives Signal im düsteren Nachrichtenstrom des Tages ist das eine willkommene Abwechslung, die man auf jeden Fall mal ausprobieren sollte.

Mehr Infos: goodnewsapp.de

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