Video im Mittelstand

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager ots.Audio/Video - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Freitag, 06. Januar 2012 um 11:05 Uhr | Keine Kommentare

Ich werde bei Veranstaltungen immer wieder gefragt, in welchem Rahmen kleine und mittelständische Unternehmen Webvideo einsetzen können und sollen. Ich plädiere dann immer dafür zu überlegen, wie man seinem Unternehmen und den Produkten, für die das Unternehmen steht, ein Gesicht geben kann. Ganz konkret: Wer sind die Menschen, die hinter dem Unternehmen und seinen Produkten stehen? Sind Sie glaubwürdig? Wie kommen sie rüber?

Hierzulande tue ich mich dann aber einigermaßen schwer, entsprechend gute Beispiele zu finden. Man kommt relativ schnell auf solche Knaller wie den Spot von Mustafa’s Gemüsekebap. Der Spot ist toll, aber eigentlich schon wieder zu gut und als ursprünglicher Kinospot kein wirklich passendes Beispiel. Andere Beispiele erinnern dann oft eher an Kinowerbung für Pizzaläden oder den Friseur um die Ecke.

Heute bin ich dann über die Facebookseite der Leica AG auf den Internetladen Robert White Photographic Ltd aufmerksam geworden. Die Kollegen nutzen ihren YouTube Kanal gezielt, um neue Produkte vorzustellen, zu bewerten und zu erklären. Ein Musterbeispiel dafür, wie es gehen kann. Der Zuschauer bekommt im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von dem Produkt und sieht sofort, dass der Verkäufer dahinter ein Experte ist.

Die Umsetzung scheint in Eigenregie zu erfolgen. Mitunter ist der Ton nicht 100-prozentig und das Bild etwas unscharf. Allerdings nie so, dass man als Zuschauer sich mit Grausen abwendet. Der Protagonist erklärt sein Angebot, in klaren Worten und offenbar überzeugt von dem, was er anbietet. Dabei ist er niemals marktschreierisch. Aus meiner Sicht ein Beispiel wie aus dem Lehrbuch.

Politik in Zeiten von YouTube

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
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Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 11:46 Uhr | Keine Kommentare

In den USA steht die Nominierung des republikanischen Herausforderers von Präsident Obama bei den kommenden Wahlen ins Haus. Zahlreiche Hoffnungsfrohe versuchen sich zu positionieren und von ihren Mitbewerbern abzugrenzen. Natürlich spielen die Medien beim Transportieren der Botschaften nach wie vor eine zentrale Rolle. Aber: YouTube hat hier jetzt fast die Rolle eines unfreiwilligen Korrektivs eingenommen. Nutzer posten eigene Videos und drehen die Botschaften ins Lächerliche. Oder Onlineredaktionen lokaler Medien nutzen die Plattform als verlängerte Werkbank und präsentieren ihr Material einem landesweiten Publikum. Die Abrufzahlen sind phänomenal.

Drei der ausichtsreichsten Kandidaten Mitt Romney, (Gouverneur, Massachussetts), Herman Cain, (Lobbyist, National Restaurant Association) und Rick Perry, (Gouverneur, Texas) hatten bereits ihre YouTube Momente. Ich habe hier einmal vier Beispiele zusammengestellt:

  • Mitt Romney vergisst, welche Regierungsbehörde er als Präsident abschaffen will.
  • Herman Cain weiß auf die Frage seiner Position zur Lybienpolitik des Präsidenten keine rechte Antwort.
  • Rick Perry versucht in einem Wahlspot homophobe Strömungen zu bedienen und beschert sich damit eine Flut an sarkastischen Persiflagen auf YouTube.

Regierungs Generated Content

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Montag, 31. Oktober 2011 um 10:00 Uhr | Keine Kommentare

Über eine interessante Meldung bin ich heute gestolpert: Bundeskanzlerin Merkel beantwortet auf YouTube Fragen von Bürgerinnen und Bürger. Mit ihrem Podcast hat die Bundeskanzlerin schon vor Jahren Maßstäbe gesetzt. Zumindest war sie eine der ersten westlichen Regierungschefs, die das Medium für sich nutzten. In den Medien wurde damals bisweilen kritisiert, dass die Kanzelrin damit die traditionelle Rolle der Journalisten als Mittler von Informationen aushebelt. Jetzt also YouTube. Das ist konsequent. Und das interesse ist groß: Bis Sonntag 9:30 sind laut Berliner Morgenpost 1216 Fragen an die Kanzlerin eingegangen. Außerdem wurden 67.180 Stimmen dazu abgegeben.

Der direkte Link: http://www.youtube.com/bundesregierung

Wenn das Imperium zurückschlägt – Teil 2

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Donnerstag, 01. September 2011 um 13:01 Uhr | Keine Kommentare

Sehr spannend finde ich, wie das Unternehmen Wiesenhof auf die Berichterstattung des SWR zum Unternehmen reagiert hat. Als Die SWR-Kollegen mit Licht und Kamera anrückte, war ein Team des Unternehmens vor Ort und zeigte einen SWR-Reporter, der keine besonders gute Figur macht.

Letzte Ausfahrt Medienzukunft?

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Mittwoch, 31. August 2011 um 22:04 Uhr | Keine Kommentare

Henry-Morton Stanley hatte auf seiner Suche nach David Livingstone ein klares Ziel: Einen Forscher finden. Im Verlauf unserer Veranstaltungsreihe Expedition ins Ungewisse wurden die Ziele bisweilen immer unklarer: Suchen wir neue Erlösmodelle für bestehende Medien? Wird es in Zukunft noch Medien geben, die mit klassischen Erlösmodellen operieren?  Werden wir Medien und Medienbegriff komplett neu definieren müssen? Es gibt darauf keine abschließende Antwort. Aber die Fragen bringen uns dem Ziel einer Vorahnung immer näher.  In der Berliner Kalkscheune fand heute die letzte Runde der diesjährigen media coffee Reihe statt. Die Aufzeichnung des Livestreams gibt’s hier:

Wenn das Imperium zurückschlägt – Gamer vs. RTL

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Freitag, 26. August 2011 um 13:25 Uhr | Keine Kommentare

Immer wieder diskutieren auch wir im Team darüber, welche Rolle social media im Medienkontext wirklich spielen. Sind sie eigenständige Plattformen, die aus sich heraus Meinung bilden oder wirken sie als Katalysatoren, die einem Thema erst die nötige Fallhöhe verschaffen.

Video spielt in der Diskussion immer wieder eine wichtige Rolle: Nutzer nehmen Clips von Unternehmen aufs Korn oder adaptieren die Idee, um eigene Botschaften zu transportieren. Zuletzt eindrucksvoll von Grenpeace vorgeführt.

Aber was RTL-Explosiv jetzt passiert ist, hat einen etwas anderen Charakter: Ein Bericht zur Gamescom und die Darstellung der Besucher der Gamescom darin, hat – nicht nur – die YouTube-Community auf die Palme gebracht. Und die Community schlug zurück. Der Mitschnitt wurde illegal vervielfältigt (links) und von giga.de zu einem Mashup verarbeitet (rechts).

RTL hat sich mittlerweile on-air entschuldigt (unten) und bringt auf RTL.de eine Stellungnahme.

PR für Darth Vader

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Mittwoch, 29. Juni 2011 um 13:14 Uhr | Keine Kommentare

Sie haben’s wahrscheinlich gesehen: Greenpeace hat unter http://vwdarkside.com/ eine Kampagnenwebseite gestartet, um VW-Kunden und der breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen, warum Volkswagen aus Sicht von Greenpeace strengere Umweltschutzvorschriften für Autos blockiert. Zentrale Elemente der Seite sind eine ausgezeichnete Integration in soziale Netzwerke und natürlich Video. Die Satire auf diesen sehr erfolgreichen VW Spot ist durchaus gelungen.

Nachtrag 01.07.2011: Aufgrund von Urheberrechtsansprüchen von Lucasfilm ist der Greenpeace-Spot nicht mehr auf YouTube abrufbar. Hier ein Beitrag der spanischen Nachrichtenagentur EFE zu der Aktion.,

Zahlreiche Medien, unter anderem Focus Online, bild.de und Welt Online sind darauf angesprungen. Hier bei Google eine aktuelle Übersicht. Greenpeace setzte bei dieser Aktion allerdings nicht allein auf “Die Macht” oder die Kraft des Viralen. Bereits um 7:05 am 28.06. veröffentlichte die Organisation eine Pressemeldung via OTS, um auf die Aktion auch im redaktionellen Umfeld aufmerksam zu machen. Greenpeace führt hier vor, wie sich die Stärken klassischer PR und hochmoderner social media relations perfekt ergänzen. Ein Lehrstück aus meiner Sicht.

Was morgens auf den Tisch kommt…

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
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Mittwoch, 29. Juni 2011 um 12:33 Uhr | Keine Kommentare

Man fragt sich ja nicht nur bei großen Tageszeitungen, welche klugen Köpfe hinter ihrer Erstellung stecken. Das Göttinger Tageblatt hat gleich die Chancen der neuen Medien genutzt und einmal im Video dargestellt, was alles dazugehört, damit die Tageszeitung jeden Morgen frisch auf den Tisch der Abonnenten kommt.

Trink’ keinen Tee mit Terroristen

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
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Mittwoch, 15. Juni 2011 um 09:20 Uhr | Keine Kommentare

Die Nutzung von facebook und twitter wächst stetig. Unternehmen stellt das vor die Frage, welche Verhaltensregeln Sie ihren Mitarbeitern an die Hand geben sollen. Schließlich kann ein unbedachter Post nicht nur der eigenen Person schaden, sondern unter Umständen auch dem Unternehmen, für das man arbeitet. Dem britischen Verteidigungsministerium ist das Thema so wichtig, dass es dazu entsprechende Lehrfilme produziert und diese auf YouTube stellt.

How-To-Video: Die Sendung mit der Maus zeigt wie’s geht.

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
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Dienstag, 31. Mai 2011 um 09:13 Uhr | Keine Kommentare

Komplexes möglichst einfach darzustellen und unterhaltsam zu vermitteln ist eine Kunst. Video ist dafür das ideale Medium. Oft wird dabei der Begriff how-to Video verwendet. Worum es dabei genau geht, was man beachten muss und wie Unternehmen diese Videos einsetzen können, erklärt Stefan Huber, Geschäftsführer der infotainweb AG*.
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