Lese- und Videotipps zum Leistungsschutzrecht

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 28. November 2012 um 13:00 Uhr | Keine Kommentare

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag diskutiert der deutsche Bundestag über das Leistungsschutzrecht. Google und Verlage liefern sich begleitend eine intensive Schlacht um die Meinungshoheit. Es geht schließlich um grundsätzliche Fragen, die unsere Medienlandschaft für Jahre prägen können – und natürlich um wirtschaftliche Interessen. Hier einige Lese- (und Video-Tipps), die das komplexe Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

 


“Willst Du auch in Zukunft finden, was Du suchst?”

(Googles Kampagnen-Website zum Leistungsschutzrecht)

 

“Zukunft des Journalismus – Das heilige Versprechen”

(von Frank Schirrmacher, FAZ)

 

“Google ist nicht das Netz, und Verlage sind nicht der gute Journalismus”

(Blogbeitrag von Stefan Niggemeier)

 

 


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Das Paradoxon des Internets – Wie können Verlage die modernen Herausforderungen lösen?

Florian Kühl von Florian Kühl
Junior Projektmanager Unternehmenskommunikation - über Medien und eigene Themen
Montag, 26. November 2012 um 11:11 Uhr | Keine Kommentare

Frankfurter Rundschau, Financial Times Deutschland und PRINZ eingestellt, Impulse und Börse Online nur noch durch einen Verkauf zu retten. Harte Zeiten für Verlage. Einer der Gründe für diese Entwicklung ist der Medienwandel und die damit einhergehende Kraft des Internets. Dazu zählt auch die Theorie der „kreativen Zerstörung“.

Diese zeichnet sich dadurch aus, dass es kein Unternehmen geschafft hat, sich konstant, über eine längere Zeit am Markt gegen andere zu behaupten. Der Grund dafür liegt darin, dass neue, schnellere, innovativere Teilnehmer in den Markt drängen und es schaffen die etablierten Unternehmen in ihrer Performance zu schlagen. Ein passendes Beispiel dafür ist die Erfindung des Smartphones. Es hat dafür gesorgt, dass eine Reihe von Produkten überflüssig werden und die Nachfrage nach ihnen verschwindet. Wer nutzt heute noch MP3-Player, GPS-Navigationsgeräte oder einfache Digitalkameras für Schnappschüsse?

Selbstverständlich kann man jetzt argumentieren, dass Innovation schon immer andere Produkte verdrängt haben. Stimmt! Nichtsdestotrotz beschleunigt sich die Geschwindigkeit der Veränderungen des Marktes durch das Internet. Für Unternehmer gilt, dass sie offen für Veränderungen sein müssen und sich immer wieder mit Neuerungen am Markt beschäftigen sollten. In der Verlagsbranche trägt ein weiteres Phänomen zur Umwälzung des Branche bei: Das Paradoxon des Internets:


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Klappern gehört zum Geschäft

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Donnerstag, 22. November 2012 um 10:46 Uhr | Keine Kommentare

Nicht mehr alleine die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung entscheidet über den Markterfolg, sondern die Vermarktung. So wahr wie richtig.

In unserer Branche gibt es dazu sogar den passenden Begriff: die „Klappermeldungen“. Damit werden Texte bezeichnet, die Themen aus aktuellen Magazintiteln vorab als Pressemeldungen veröffentlicht werden. Auch im „inner circle“ der Medien verwendet man diese Informationen als Medien-Info und gewährleistet damit einen kleinen Teil an Werbung. Wenn (konkurrierende) Blätter über eine Vorabmeldung eines anderen Mediums schreiben, muss allerdings der Inhalt schon exklusiv(er) sein.

Etliche Medien nutzen diese Vorabs oder Klappermeldungen auch außerhalb des inneren Zirkels, um eine größere Reichweite zu erzielen und damit Leser zu gewinnen.
Nun könnte man einen Widerspruch darin entdecken, wertvolle Inhalte schon vorab an einen größeren Kreis von Interessenten zu geben, ohne dass diese für die Inhalte zahlen. Nicht von der Hand zu weisen.

Andererseits sind Vorabs ja gerade dazu geeignet auf interessante Themen in einem Heft aufmerksam zu machen, um so auf das Ganze neugierig zu machen… und auch neue Leser zu gewinnen. Klappern gehört eben doch zum Geschäft. Keine Geräusche zu machen, bedeutet nicht statt zu finden.

Wir bei news aktuell haben eine ganze Reihe von Verlagen, die im Presseportal klappern und kommentieren. Damit garantieren wir den Inhalten hohe Aufmerksamkeit sowohl in den Redaktionen – denn OTS ist seit über 20 Jahren ein etablierter Kanal – als auch im Internet. Wir verteilen die Meldung in Suchmaschinen, auf zahlreichen Websites und in sozialen Netzwerken. In Suchmaschinen ist die Meldung aufgrund der hervorragenden Vernetzung des Presseportals (Rang 50 der laut seitwert.de besten deutschsprachigen Websites) ganz weit oben präsent. Bei Twitter gehört OTS zu den meist retweeteten Inhalten (Platz 27, www.deutschetwittercharts.de). Klappern macht also Sinn – und das am besten „multichannel“.

“Unsere Aufgabe heißt Transformation”

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Dienstag, 06. November 2012 um 09:22 Uhr | 1 Kommentar
Podiumsdiskussion des Travel Industry Club in Berlin

Podiumsdiskussion "Total digital: Medienkonzerne und Kommunikation im Umbruch" des Travel Industry Club in Berlin

Die Medien befinden sich in einem Transformationsprozess. Diesen Prozess zu gestalten und weiterhin wirtschaftlich erfolgreiche journalistische Produkte anzubieten, ist die Hauptaufgabe der Verlagshäuser. So beschrieb Romanus Otte von WELT Online bei der Diskussionsrunde “Total digital: Medienkonzerne und Kommunikation im Umbruch” die Lage. Moderiert wurde die Runde des Travel Industry Club von news aktuell-Geschäftsführer Carl-Eduard Meyer. (Alle Fotos zum Abend finden Sie in unserem Eventbildportal)

Otte schätzt die Zukunft der gedruckten Zeitungen realistisch ein. “Zeitungen wandeln sich von einem Alltagsprodukt zu einem Luxusprodukt. Aber unser Geschäft ist nicht Papier sondern Journalismus”, fasste der Verlagsmanager zusammen. Für Diskussionsstoff sorgte auch die eigenmächtige Preiserhöhung von Apple im hauseigenen App Store. Plötzlich – und ohne Einflussmöglichkeit des Verlages – erhöhte Apple die Downloadgebühr. “Preiserhöhung von Apple zeigt sehr gut, wie die heutigen Machtverhältnisse aussehen. Das war handstreichartiges Verhalten”, beklagte sich Otte.
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Video und Markenbildung bei Verlagen, Teil 2

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Freitag, 19. Februar 2010 um 10:01 Uhr | Keine Kommentare

Das Thema “Eigenproduktion”, von dem hier schon die Rede war, findet im MEEDIA-Artikel von Stefan Winterbauer eine interessante Fortsetzung. Vielen Dank an meine Kollegin Ilona Aziz für den Hinweis. Die Strategie der Verlage erinnert an das englische Sprichwort vom Kuchen, den man behalten und gleichzeitig essen will. Ich halte das für eine Übergangsphase im Malefitz-Spiel zwischen Verlagen und öffentlich-rechtlichen TV Sendern. Wie im Brettspiel sucht man sich zeitweise Verbündete, um einem dritten Mitspieler den Weg zum Ziel zu verbauen. Sobald man sich dann einigermaßen freigeschwommen hat, geht die Klopperei wieder los. Auf die Dauer führt für die Verlage an der Übertragung der eigenen Marke ins Bewegtbild nichts vorbei. In diesem Sinne hoffe ich, dass sich die am Ende des Artikels entstandene Diskussion noch weiter fortsetzt.

Selbermachen vor Konfektionsware: Videos auf Zeitungsportalen

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Donnerstag, 18. Februar 2010 um 14:40 Uhr | Keine Kommentare

Der Einsatz von Webvideos auf Verlagsseiten wächst weiter stark an. Verlage sehen im Einsatz bewegter Bilder potenzielle Einnahmequellen und Reichweitenbringer. Das berichtet der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. gestern in einer Pressemitteilung. Fast 500 Zeitungsportale setzen Video ein. Das sind 100 mehr als noch vor zwei Jahren. Bemerkenswert ist der Trend zum Selbstproduzieren: Standen in der Vergangenheit Anbieter wie Zoom.in noch hoch im Kurs, setzen Verlage jetzt zunehmend auf Eigenproduktionen. 59 Prozent der vom BDZV in Kooperation mit der Münchener Fachjournalistin Julia Schmid befragten Verlage gab an, eigenes Material herzustellen.
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