twitter ist für die Auffindbarkeit und Reichweitensteigerung von Videos wichtiger als Suchmaschinenoptimierung. Das sagte Eric Elia Vice President, TV Solutions bei Brightcove kürzlich auf dem Deutschen Medienkongress. Seit einigen Monaten integriert twitter nun auch YouTube Videos neben der eigenen Timeline. Ein Beleg dafür, wie wichtig Video auch im schnellen, auf 140 Zeichen reduzierten Kommunikationsalltag geworden ist.
Ein Beispiel dafür habe ich hier eingefügt. Das aktuelle Video dazu finden Sie hier.

Die derzeit größte Herausforderung für die PR ist Social Media: zwei Drittel aller Pressesprecher sieht hier Nachholbedarf. Umso erstaunlicher, dass erst 16% der PR-Verantwortlichen zum Beispiel den Kurznachrichtendienst Twitter täglich nutzen (Quelle: PR-Trendmonitor 10/2010, mehr dazu bei meinem Kollegen Jens Petersen). Denn hier tummelt sich mittlerweile auch maßgeblich die Kernzielgruppe der PR: Journalisten.
Medien nutzen Twitter
Kaum ein Medium verzichtet heute noch auf die Nutzung von Twitter für die Recherche und die Bewerbung der eigenen Inhalte, wie die gerade frisch veröffentlichte Studie der LfM in Zusammenarbeit mit der Uni Münster zeigt. 97 Prozent der 70 befragten Redaktionen lenken über Twitter die Aufmerksamkeit auf die eigenen Inhalte, 94 Prozent recherchieren im Kurznachrichtendienst und 66 Prozent interagieren mit ihren Nutzern.
Auf Twitter sein – auch ohne eigenen Account
Das heißt für die PR: um bei Recherchen auf Twitter auffindbar zu sein, sollten Informationen über das Unternehmen auch dort verfügbar gemacht werden. Dies geht, auch ohne das ein Unternehmen bereits selbst Twitter einsetzt. Zum Beispiel mit Hilfe von OTS. Pressemitteilungen, die über das Nachrichtennetzwerk von news aktuell verbreitet werden, gelangen über das Presseportal automatisch immer auch in den Kurznachrichtendienst Twitter.
Presseportal auf Rang 23 in den deutschen Twittercharts
Welch große Rolle Presseinformationen auf Twitter spielen, zeigen die deutschen Twittercharts, eine Auswertung, die Jens Schröder (bekannt als Macher der Deutschen Blogcharts, ausführlich dazu Robert Basic in seinem Blog) seit Oktober erstellt. Das Presseportal steht auf Platz 23 der meistverlinkten Medienseiten in Deutschland – noch vor Angeboten wie Meedia, heute.de, wuv.de, Kress oder Horizont.
Unternehmen können mit Hilfe von OTS sicher stellen, dass Ihre Presseinformationen auf dem Presseportal erscheinen und darüber hinaus via Presseportal auch auf Twitter präsent sind. Damit ist das Grundrauschen gesichert.
Twitter, Facebook oder Youtube sind in aller Munde – und auch für Investor-Relations-Verantwortliche ändern sich die Rahmenbedingungen der Stakeholder-Kommunikation momentan grundlegend. Im Rahmen der von uns und unserem Partner Investis Flife organisierten Social-Media-Infoabende “IR-Forum on tour” in München, Zürich und Frankfurt wurden uns immer wieder die gleichen Fragen gestellt: Welche Plattformen sind wichtig? Wie starte ich? Wie behalte ich den Überblick? Was ist der Return of Investment?
In unseren Präsentationen, die wir hier zur Verfügung stellen, diskutieren wir diese grundsätzlichen Fragen und geben einen Überblick über die für den IR-Einsatz sinnvollen Plattformen. Zusätzlich stellen wir im unten stehenden Blog-Beitrag erste Einstiegspunkte für Ihr persönliches Social-Media-Engagement zusammen.
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Heute morgen hatten wir Besuch. Sehr sympathischen Besuch. Katharina Borchert war von der Brandstwiete für ein Stündchen in den Mittelweg gekommen. Ein weitaus kleineres Publikum als für sie mittlerweile üblich erwartete sie: wir Kollegen von news aktuell. Noch immer habe sie ein schlechtes Gewissen, bei einer dpa-Tochter aufzutreten. Musste sie nicht, schließlich wollten wir nur Eines: Informationen aus dem Nähkästchen. Seit einem halben Jahr ist Borchert zurück in Hamburg und Geschäftsführerin von Spiegel Online.
Borchert über die Macht sozialer Netzwerke:
“Ich bin ein Social-Media-Junky”. Ja, das eint Katharina Borchert mit uns bei news aktuell. Auf die Frage “Wer von Ihnen nutzt Facebook?” gingen alle Finger nach oben. “Wunderbar. Dann sind Sie MEINE Zielgruppe hier”. Sonst würden sich immer nur zwei bis drei melden und verschämt beteuern: “Ich schaue ab und zu mal meinem Sohn über die Schulter und hab das schon mal gesehen”.
Spannend für alle Kommunikatoren: neben den klassischen Wegen wie Pressemitteilungen spielen die sozialen Netzwerke eine immer größere Rolle für Journalisten. “Viele Redakteure bei Spiegel Online folgen Twitterfeeds von Unternehmen und informieren sich via Twitter.” Borchert selbst nutzt Twitter, “um Feedback einzuholen, Experten zu finden, Tendenzen abzufragen”. Facebook wird ihrer Meinung nach unser Mediennutzungsverhalten in den nächsten Jahren fundamental verändern: “Gerade die jungen Leser wollen peer-group-gefilterte Nachrichten”. Sie lassen sich lieber News von ihren Freunden empfehlen, als sich auf klassischen Medienseiten zu informieren.
Borchert über das iPad:
“Ich halte es für gefährlich, dass sich viele Verlage derzeit ausschließlich auf die Möglichkeiten des iPad konzentrieren.” Sie sollten stattdessen überlegen, wie man mit der eigenen Website Umsätze erzielen kann. “Wir werden uns nicht Herrn Jobs ausliefern und seiner Gunst, uns nicht aus dem iTunesStore zu werfen.”
Borchert über Paid Content:
“Spiegel Online verdient seit fünf Jahren Geld. Wir schreiben schwarze Zahlen. Daher machen wir uns wenig Gedanken über Paid Content. Das spielt bei uns kaum eine Rolle.” Stattdessen setzt SpOn massiv auf Reichweite (was wunderbar gelingt: nicht umsonst führt Spiegel Online das Ranking der meistgenutzten Onlinemedien an). “Wir haben gar kein Interesse daran, unsere Inhalte hinter einer Paywall zu verstecken.” Außerdem: “Wenn Kunden ein Abo für Nachrichten abschließen müssen, warum sollten sie das bei uns tun.”
Weitere Zitate von Katharina Borchert, u.a. zu Lokaljournalismus, Google und Fact checking beim Spiegel gibt’s hier: www.twitter.com/dieliebich
Katharina Borchert twittert übrigens als @lyssaslounge.
Und wer noch nicht genug hat, auf Facebook gibt’s bewegten Input: das Interview mit Katharina Borchert, geführt von meinen Kollegen Thomas Wagensonner und Ilona Aziz.
Der Deutsche Investor Relations Verband (DIRK) beleuchtet in einer aktuellen Studie das Thema “Investor Relations und Social Media”. Die Studie spiegelt nach eigenen Angaben den IR 2.0-Status quo der 160 größten deutschen börsennotierten Unternehmen im Vergleich zu den 30 größten US-Unternehmen wieder. Zusätzlich werden Best Practices vorgestellt und Handlungsalternativen für die IR-Arbeit abgeleitet.
Bei euro adhoc beschäftigen wir uns mit dem Thema Social Media und IR schon seit einer ganzen Weile. Zusammen mit unserem Partner Investis Flife gehen wir jetzt auf Roadshow in Düsseldorf, Frankfurt und München, um mit IR-Officern über ihre Social-Web-Aktivitäten zu diskutieren. Dabei werden wir das Thema kritisch beleuchten und fragen u.a.:
Sind Social Media in der IR Segen oder Fluch?
Alle Interessenten sind herzlich willkommen, diese und weitere Fragen zum Thema Investor Relations 2.0 mit uns zu erörtern. Wir freuen uns auf Sie!
Hier gehts’ zur Anmeldung: http://bit.ly/cbMpg0
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Der Kollege Markus Hündgen widmet sich in seinem Blog einer interessanten Studie der Videodienste Brightcove und TubeMogul. Zentrales Ergebnis: Das Weiterreichen von Videos bzw. das Hinweisen auf interessante Clips über Plattformen wie twitter oder facebook erlebt einen enormen Bedeutungszuwachs. Die über diese Plattformen generierten Videoabrufe wachsen verglichen mit den Abrufen über Videosuchmaschinen überproportional.
Ein immer wieder gerne zitierter Satz lautet, „Wenn die Nachricht wichtig genug ist, wird sie den Empfänger schon erreichen”. Was zunächst wie eine Binsenweisheit klingt, ist eine der treffendsten Beschreibungen dessen, was in der Verbreitung von Informationen über das Internet heute passiert. Zielgruppen sind zunehmend fragmentiert und bewegen sich auf Plattformen, die man möglicherweise gar nicht auf dem Zettel hatte.
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Erschreckende Ergebnisse, die eine aktuelle Studie des Brand Science Institute heute liefert: drei Viertel aller Kunden sind derzeit noch unzufrieden mit den Social-Media-Aktivitäten von Unternehmen. Sie sind enttäuscht über die mangelnde Dialogorientierung und den geringen Kundenservice bei Twitter und Facebook. 8 von 10 Nutzern empfinden die Kommunikation von Unternehmen sogar als Werbung – nur eben auf einem neuen Kanal.
Immerhin hat bereits jeder zweite Befragte Fragen, Beschwerden oder Anregungen über soziale Netzwerke an Unternehmen weiter gegeben. Zufriedenstellend sind die Antworten jedoch in der Regel nicht gewesen. Fast zwei Drittel hätten unzureichende Antworten erhalten oder fühlte sich nicht richtig betreut. Zu oft wurde an Servicehotlines verwiesen oder die Kommunikation dauerte zu lange.
Ist die Kommunikation über soziale Netzwerke also derzeit zu oft von blindem Aktionismus getrieben? Wir müssen dabei sein – egal wie? Wie lange darf die Trial & Error-Phase bei professioneller Kommunikation andauern? Was verzeihen Kunden, was nicht? Sind die Entscheidungsspielräume immer noch zu klein, das Vertrauen in die Kommunikationsfähigkeit der twitternden, facebookenden Mitarbeiter nicht groß genug, um sich von der alten One-Voice-Policy zu verabschieden?
Social Media ist nicht zuletzt Loslassen, Zulassen, Ausprobieren. Interessant übrigens, dass Unternehmen, die offline zufriedene Kunden haben auch online in Sachen Kundenorientierung besser abschneiden. Positives Image bestätigt sich im Web – und genauso umgekehrt.
Social Media ist in den letzten Monaten in aller Munde – wir selbst haben immer wieder über spannende Anwendungsmöglichkeiten in der IR-Kommunikation berichtet: sei es mittels Twitter, Facebook oder Slideshare (um nur einige zu nennen). Jetzt gibt es ein neues Programm, das die Stärken von Apples iPad mit den Vorteilen des Social Webs vereint: Flipboard!
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30 Millionen Deutsche sind Mitglied bei Facebook, Twitter & Co. Das hat der Bitkom ermittelt. Gerade wir Kommunikatoren lassen unsere Profile selten länger als ein paar Stunden aus den Augen. Damit sind wir nicht allein. Ein Drittel der Nutzer sozialer Netzwerke tummelt sich mindestens einmal wöchentlich dort, sagt eine aktuelle Studie von Fittkau & Maaß. Knapp 10 Millionen Deutsche besuchen also regelmäßig ihr Profil, tauschen sich mit Freunden und Followern aus und posten interessante Informationen.
Das schnelle Ablegen von Inhalten ist daher zu einem echten Wettbewerbsvorteil geworden. Wenn ich einen interessanten Artikel, ein Bild oder Video sehe, muss das Posten möglichst schnell gehen: Klick! Und der Artikel soll in meinem Profil abgelegt sein. Facebook und Twitter bieten diese Funktion schon lange an. Seit letzter Woche hat auch XING eine Share-Funktion veröffentlicht, die es ermöglicht, schnell und unkompliziert Inhalte in dem Business-Netzwerk zu hinterlassen. Die entsprechenden HTML-Schnipsel gibt’s im XING-Blog.
Im Presseportal sind die “Big Three” prominent über jeder Meldung platziert. Ein Klick – und die OTS-Meldung ist bei Facebook, Twitter oder Xing verfügbar. Das macht es den Presseportal-Nutzern leicht, Inhalte zu empfehlen. Und es hilft unseren Kunden, zusätzliche Reichweite für Ihre Meldungen im Social Web zu erzielen. Neben den drei großen Netzwerken kann man Presseportal-Inhalte über die Funktion “bookmarken” auch auf stattlichen 299 weiteren Portalen platzieren.
Übrigens: mittlerweile registrieren wir mehr als zehn Prozent der Zugriffe im Presseportal aus sozialen Netzwerken. Jeder zehnte Klick in Deutschlands größte Datenbank für Presseinformationen kommt also inzwischen aus dem Social Web, allen voran aus Twitter.
Das Interesse an Original-Informationen von Unternehmen, Verbänden, Medien etc. ist also groß – auch und gerade jenseits professioneller Zielgruppen. Der Grund für uns, Pressemitteilungen unserer Kunden via Originaltextservice (ots) an ein Netzwerk aus klassischen Medien, digitalen Medien und Social Media zu verbreiten: also Mainstream und Long Tail in einem Schritt.