Ein immer wieder gerne zitierter Satz lautet, „Wenn die Nachricht wichtig genug ist, wird sie den Empfänger schon erreichen”. Was zunächst wie eine Binsenweisheit klingt, ist eine der treffendsten Beschreibungen dessen, was in der Verbreitung von Informationen über das Internet heute passiert. Zielgruppen sind zunehmend fragmentiert und bewegen sich auf Plattformen, die man möglicherweise gar nicht auf dem Zettel hatte.
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Erschreckende Ergebnisse, die eine aktuelle Studie des Brand Science Institute heute liefert: drei Viertel aller Kunden sind derzeit noch unzufrieden mit den Social-Media-Aktivitäten von Unternehmen. Sie sind enttäuscht über die mangelnde Dialogorientierung und den geringen Kundenservice bei Twitter und Facebook. 8 von 10 Nutzern empfinden die Kommunikation von Unternehmen sogar als Werbung – nur eben auf einem neuen Kanal.
Immerhin hat bereits jeder zweite Befragte Fragen, Beschwerden oder Anregungen über soziale Netzwerke an Unternehmen weiter gegeben. Zufriedenstellend sind die Antworten jedoch in der Regel nicht gewesen. Fast zwei Drittel hätten unzureichende Antworten erhalten oder fühlte sich nicht richtig betreut. Zu oft wurde an Servicehotlines verwiesen oder die Kommunikation dauerte zu lange.
Ist die Kommunikation über soziale Netzwerke also derzeit zu oft von blindem Aktionismus getrieben? Wir müssen dabei sein – egal wie? Wie lange darf die Trial & Error-Phase bei professioneller Kommunikation andauern? Was verzeihen Kunden, was nicht? Sind die Entscheidungsspielräume immer noch zu klein, das Vertrauen in die Kommunikationsfähigkeit der twitternden, facebookenden Mitarbeiter nicht groß genug, um sich von der alten One-Voice-Policy zu verabschieden?
Social Media ist nicht zuletzt Loslassen, Zulassen, Ausprobieren. Interessant übrigens, dass Unternehmen, die offline zufriedene Kunden haben auch online in Sachen Kundenorientierung besser abschneiden. Positives Image bestätigt sich im Web – und genauso umgekehrt.
Social Media ist in den letzten Monaten in aller Munde – wir selbst haben immer wieder über spannende Anwendungsmöglichkeiten in der IR-Kommunikation berichtet: sei es mittels Twitter, Facebook oder Slideshare (um nur einige zu nennen). Jetzt gibt es ein neues Programm, das die Stärken von Apples iPad mit den Vorteilen des Social Webs vereint: Flipboard!
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30 Millionen Deutsche sind Mitglied bei Facebook, Twitter & Co. Das hat der Bitkom ermittelt. Gerade wir Kommunikatoren lassen unsere Profile selten länger als ein paar Stunden aus den Augen. Damit sind wir nicht allein. Ein Drittel der Nutzer sozialer Netzwerke tummelt sich mindestens einmal wöchentlich dort, sagt eine aktuelle Studie von Fittkau & Maaß. Knapp 10 Millionen Deutsche besuchen also regelmäßig ihr Profil, tauschen sich mit Freunden und Followern aus und posten interessante Informationen.
Das schnelle Ablegen von Inhalten ist daher zu einem echten Wettbewerbsvorteil geworden. Wenn ich einen interessanten Artikel, ein Bild oder Video sehe, muss das Posten möglichst schnell gehen: Klick! Und der Artikel soll in meinem Profil abgelegt sein. Facebook und Twitter bieten diese Funktion schon lange an. Seit letzter Woche hat auch XING eine Share-Funktion veröffentlicht, die es ermöglicht, schnell und unkompliziert Inhalte in dem Business-Netzwerk zu hinterlassen. Die entsprechenden HTML-Schnipsel gibt’s im XING-Blog.
Im Presseportal sind die “Big Three” prominent über jeder Meldung platziert. Ein Klick – und die OTS-Meldung ist bei Facebook, Twitter oder Xing verfügbar. Das macht es den Presseportal-Nutzern leicht, Inhalte zu empfehlen. Und es hilft unseren Kunden, zusätzliche Reichweite für Ihre Meldungen im Social Web zu erzielen. Neben den drei großen Netzwerken kann man Presseportal-Inhalte über die Funktion “bookmarken” auch auf stattlichen 299 weiteren Portalen platzieren.
Übrigens: mittlerweile registrieren wir mehr als zehn Prozent der Zugriffe im Presseportal aus sozialen Netzwerken. Jeder zehnte Klick in Deutschlands größte Datenbank für Presseinformationen kommt also inzwischen aus dem Social Web, allen voran aus Twitter.
Das Interesse an Original-Informationen von Unternehmen, Verbänden, Medien etc. ist also groß – auch und gerade jenseits professioneller Zielgruppen. Der Grund für uns, Pressemitteilungen unserer Kunden via Originaltextservice (ots) an ein Netzwerk aus klassischen Medien, digitalen Medien und Social Media zu verbreiten: also Mainstream und Long Tail in einem Schritt.
Seit letzter Woche haben wir es schwarz auf weiß: Journalisten nutzen Social Media für ihre Arbeit. Mehr als die Hälfte, nämlich 55 Prozent der knapp 2.700 für den Medien-Trendmonitor befragten Redakteure sieht soziale Netzwerke als relevant für Recherche und Informationsaustausch an. Bei Online- und Multimedia-Journalisten sind es sogar 70 Prozent. Von Paid Content sind sie allerdings nicht überzeugt. Mein Kollege Jens Petersen hat bereits ausführlich darüber gebloggt und auf jede Menge Infos zum Medien-Trendmonitor (Video, Slideshare, Links) bereit gestellt.
Das Echo in der Fachpresse und der Netzwelt auf unsere Studie war groß. Das freut uns natürlich sehr!
Ein Grund, hier noch einmal in Ausschnitten zu zeigen, wer-wo-was über den Medien-Trendmonitor berichtet wurde – zum Anklicken und Nachlesen.
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Jeff Jarvis
Gestern abend in München: volles Haus im schicken BMW-Pavillon am Lenbachplatz. DIE ZEIT hatte zur ersten ZEIT Online-Debatte in München geladen. Wer sich nicht rechtzeitig einen Stuhl sichern konnte, musste stehen. Das tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Stargast: Jeff Jarvis, Journalistik-Professor an der City University of New York und Autor des Bestsellers “What would Google do?”. Unprätentiös, witzig und gewohnt open minded.
Wolfgang Blau, Chefredakteur von ZEIT Online, stellte pointierte Fragen und hatte bereits im Vorfeld mit einer Twittpoll den Zuhörern Gelegenheit gegeben, die Themen des Abends mitzubestimmen. So ging es denn v.a. um drei wesentliche Fragen:
Wie sieht die Zukunft der Privatsphäre aus? Wie kann (investigativer) Journalismus weiterhin bestehen? Und welchen Einfluss hat Google auf Medien, Gesellschaft und Demokratie?
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Der zweite Konferenztag der NIRI2010 in San Diego ist in vollem Gange. Der Vormittag war voll gepackt mit zehn Workshops, die ich mir leider nicht alle anhören konnte. Eines schon vorweg: Social Media ist DAS bestimmende Thema der gesamten Konferenz - alle Workshops hierzu waren überlaufen, 500 und mehr Teilnehmer saßen allein bei der Thomson Reuters-Präsentation. Beruhigend aus meiner Sicht als Leiter von euro adhoc: die amerikanischen Kollegen sind bei weitem nicht in allem technologisch führend… aber dazu später mehr.
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Twitter, Facebook, YouTube, SlideShare – viele Begriff aus der Social Media-Welt gewinnen auch in der Investor Relations immer mehr an Bedeutung. Investoren, Analysten und Journalisten kommunizieren über soziale Netzwerke. Daher gehört zu erfolgreicher IR-Kommunikation auch die Präsenz in Social Networks. Wie euro adhoc seine Kunden im Social Media-Bereich unterstützt, lesen Sie hier…
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Kommunikation und Medien unterliegen heute einem rasanten Wandel. Die Entwicklung des Social Web lässt die Informationsmonopole von Finanzagenturen und Wirtschaftszeitungen bröckeln. Davon ist auch die Finanzkommunikation betroffen. Doch man muss wissen: die Kommunikation in sozialen Netzwerken folgt anderen Abläufen als die klassische IR und erfordert neue Herangehensweisen. IR-Manager können sich diesen Trend zunutze machen, um die Aufmerksamkeit von Investoren, Analysten und der öffentlichen Berichterstattung zu erlangen.
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54 Prozent der via Twitter verbreiteten Themen sind Nachrichten. Das ist das Ergebnis einer Studie des koreanischen Forschungszentrums Kaist (PDF). Der Netzökonom Holger Schmidt hat sich die Zahlen aus der Untersuchung genau angeschaut und ausführlich darüber gebloggt. Sehr lesenswert!
Interessant für uns Kommunikatoren: auf Twitter entsteht durch kollektive Intelligenz ein neuer Markt für die Ware Nachricht. Ob eine Information wichtig oder relevant ist, entscheidet jeder Nutzer individuell durch Retweet. Alle Retweets zusammen bestimmen den Wert der ursprünglichen Information. Dies gilt auch für Pressemitteilungen, die durch Weiterempfehlungen bei Twitter eine beachtliche Reichweite erzielen können.
OTS: Pressemitteilungen immer auch in sozialen Netzwerken
Um so wichtiger, dass Nachrichten von Unternehmen auf diesem und weiteren sozialen Netzwerken statt finden. Das stellen wir mit dem Originaltextservice (ots) sicher. Egal, ob sich ein Unternehmen schon lange mit social networks beschäftigt oder noch gar nicht genau weiß, ob und wenn ja wie es soziale Netzwerke in die Kommunikation einbeziehen will – ihre Pressemitteilungen werden grundsätzlich auch hierhin übermittelt. Welche Netzwerke wir beliefern, steht hier.
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