Im europäischen Vergleich hinkt Deutschland hinterher. Jedenfalls was die Nutzung von Audio und Video im Web angeht. Das geht aus dem “Marketers & Consumers, Digitale & Connected”-Report 2009 hervor, den der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) vorstellte. Die Potenziale von Audio und Video würden hierzulande nicht ausreichend genutzt, so eine Schlussfolgerung der Autoren. Und attraktive Inhalte seien erfolgreicher bei den Nutzern. Etwas verwunderlich, dass man eine Studie braucht, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen.
Kaum etwas hat sich in den vergangenen Jahren so rasant und beständig entwickelt wie das Internet. 1998 waren in Deutschland gerade mal acht Millionen Menschen online. Zwölf Jahre später sind es fünf Mal so viele. Und drei Viertel von ihnen wollen nicht mehr aufs Web verzichten.
Wie das Internet seit 1998 weltweit gewachsen ist, hat BBC News in einer interaktiven Grafik zusammen gestellt. Bis auf Afrika sind in den meisten Teilen der Welt demnach etwa ein Drittel der Menschen online.
In Deutschland ist die Nutzung des WWW inzwischen sogar alltäglicher als eine Tasse Kaffee, wie eine Umfrage der Suchmaschine Yahoo besagt. Während 89 Prozent täglich mailen, 78 Prozent online Suchabfragen starten und mehr als drei Viertel jeden Tag online Nachrichten lesen, trinken “nur” 73% täglich Kaffee. Warum wir das Internet so gerne nutzen und wie wir die Zukunft des Internets einschätzen, steht im Presseportal.
Wie man sich mit der Veröffentlichung einer Studie eine hohe Medienresonanz und viel Aufmerksamkeit verschafft, hat die Techniker Krankenkasse am Rosenmontag demonstriert. Parallel zu einer Pressemitteilung über den Zusammenhang von Optimismus und Gesundheit ließ die TK-Pressestelle über den Originalbildservice (obs) auch ein PR-Bild verbreiten, das sich als Illustration zu den Studienergebnissen anbietet. Passend zum Höhepunkt des Karnevals zeigt das Foto einen fröhlichen Menschen in einem sonst eher trostlosen Umfeld. Die Redaktionen haben das Bildangebot der TK-Pressestelle gern angenommen, wie zahlreiche Online-Veröffentlichungen schon am Tag der Veröffentlichung belegen. Das Foto der TK ist unter anderem in folgenden Online-Publikationen veröffentlicht:
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Der Finanzmarkt-Trendmonitor untersucht per Online-Befragung die Tendenzen und Entwicklungen in der Finanzmarktbranche. Die Befragung wurde im November 2009 von der dpa-Tochter news aktuell, CAT Consultants, Handelsblatt und Faktenkontor entwickelt und durchgeführt. Jetzt liegt die Zusammenfassung vor (siehe unten).
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Aus den USA kommen heute frische Zahlen rund um unser derzeitiges Lieblings-Social-Media-Network Twitter. Das Softwarehaus Hubspot hat zum dritten Mal den “State of the Twittersphere” zusammengetragen und interessante Ergebnisse in seiner Studie veröffentlicht. Dafür wurden 5 Millionen Twitter-Accounts und 6 Millionen Tweets eingehender betrachtet.
Die Highlights:
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Die aktuelle Marktanalyse “IPO-Watch Europe” von PwC zeigt deutlich: der IPO-Markt zieht an! Im letzten Quartal 2009 gab es an den Märkten von Oslo bis Athen 61 Börsengänge – und damit deutlich mehr als in den drei Vorquartalen. Und: mit knapp 5 Milliarden Euro entfielen annähernd drei Viertel der gesamten Emissionserlöse des Jahres 2009 auf das vierte Quartal. Diese Entwicklung stimmt zuversichtlich für 2010.
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Sie sind da! Die Ergebnisse der 2. Twitterumfrage. Thomas Pfeiffer fragte, 1700 Twitterati antworteten. Und jetzt wissen wir: der Durchschnittstwitterer hat sich seit März nicht wesentlich verändert. Er ist nach wie vor überwiegend männlich (64 Prozent), 31 Jahre alt, , häufig selbständig tätig (37 Prozent) und gebildet (66 Prozent sind Akademiker oder studieren derzeit).
Interessant ist es, etwas genauer darauf zu schauen, wie Twitter für die professionelle Kommunikation genutzt werden kann bzw. bereits genutzt wird.
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Heute veröffentlicht die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) die “internet facts 2009-III”. Hiermit liefert die AGOF regelmäßig aufschlussreiche Zahlen, Daten und Fakten rund um die Internetnutzung in Deutschland. Demnach sind 69 Prozent der Deutschen mittlerweile online. In absoluten Zahlen: 44,38 Mio. Menschen. Fast drei Viertel der Internetnutzer (nämlich 73,9 Prozent) sind seit mehr als drei Jahren online und gelten damit als versierte “alteingesessene” User.
Besonders interessant für uns Kommunikatoren: die Deutschen wollen online Nachrichten lesen und Produktinformationen finden.
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Soziale Medien setzen sich auch in Deutschland durch. Allen voran die Videoplattform YouTube und der Kurznachrichtendienst Twitter. Zwei aktuelle Studien der Fachhochschule Mainz und der Universität Oldenburg bestätigen den Trend. Hauptgrund für die Präsenz auf diesen Plattformen: Hier fallen Kaufentscheidungen und hier finden auch die aktuellen Gespräche über diese Unternehmen statt.
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Mehr als 20 Prozent der Entscheider in Unternehmen wissen nicht, was der Begriff Web 2.0 bedeutet. Zwölf Prozent der Führungskräfte kennen keine Blogs. Dennoch ist die zukünftige Nutzbarkeit von Social Media und Web 2.0-Anwendungen in Unternehmen unstrittig. Zu diesen Ergebnissen kommt der “Social Media Company Monitor 2009″, der von Brain Injection in Zusammenarbeit mit der Cologne Business School durchgeführt wurde.
Dies ist nur eine der zahlreichen Studien, die in den vergangenen Monaten zum Thema Social Media veröffentlicht wurden. Um den Überblick zu behalten, hat W&V eine interessante Sammlung von Social-Media-Studien zusammen gestellt. Gut so, denn all die Zahlen, Daten und Fakten helfen uns, das, was wir noch nicht so richtig einschätzen können, doch irgendwie einschätzen zu können.
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