Social Media bei der Jobsuche

Petra Urban von Petra Urban
Teamleiterin media workshop - über Fortbildung und Trends in der Kommunikation
Montag, 02. Mai 2011 um 09:36 Uhr | Keine Kommentare

Social Media wird bei der Suche nach Jobs immer wichtiger, so das Ergebnis aus dem aktuellen Randstad Arbeitsbarometer. 61% der Jobsuchenden informieren sich über potenzielle, neue Arbeitgeber anhand ihrer Unternehmenspräsenz auf Facebook, Twitter oder Xing . Das heißt aber nicht, dass traditionelle Jobbörsen ungenutzt bleiben. Sie sind nach wie vor unverzichtbar für die Jobsuchenden. Zu denken geben sollte, dass nur 43% der Suchenden den Angaben vertrauen, die Unternehmen im Social Web über sich machen.

Weniger als ein Viertel der Bewerber nutzt Social Media allerdings für die Darstellung des eigenen Profils im Netz. Und das, obwohl zwei Drittel wissen, dass auch potenzielle Chefs dort nach Kandidaten recherchieren und sich diese vorher ansehen. Da ist also noch Potenzial, um die eigene Kompetenz zu präsentieren.

Und wer Unterstützung braucht, wie man soziale Netzwerke erfolgreich bei der Jobsuche nutzt: Wertvolle Tipps gibt es in “die Karrierebibel” von Jochen Mai.

Studie: vierfache Online-Resonanz bei Veröffentlichung auf Presseportal.de

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Mittwoch, 01. Dezember 2010 um 14:38 Uhr | 3 Kommentare

Unverhofft kommt oft. So wurden wir in dieser Woche von einer Untersuchung überrascht, die die Qualität und den Nutzen unseres Presseportals wissenschaftlich belegt. Dieses amtliche Gütesiegel freut uns natürlich sehr.

Presseportal erhöht Online-Resonanz von Meldungen um das Vierfache

Laut einer Studie der Technischen Universität Ilmenau ist das Presseportal besonders verbreitungsstark: Pressemitteilungen, die auf dem Presseportal von news aktuell und der Plattform Firmenpresse.de veröffentlicht werden, erzielen vier Mal so hohe Online-Resonanzen wie Pressemeldungen, die auf eine Präsenz auf diesen Seiten verzichten.

Verbreitungskanäle gekonnt wählen

“Wer nicht über den richtigen Kanal-Mix verbreitet, verschenkt Aufmerksamkeit”, so Prof. Wolfgang Schweiger, Leiter des Fachgebiets Public Relations und Technikkommunikation an der TU Ilmenau. Allein die Verbreitung über die eigene Website reicht heute nicht mehr aus, um im World Wide Web gefunden zu werden. 50 Millionen Deutsche sind regelmäßig im Internet. Umso wichtiger ist es, dass Pressemeldungen auch online richtig wirken und für alle Zielgruppen – Medien und Öffentlichkeit – dort verfügbar sind.

Presseportal und Firmenpresse im Doppelpack

Doch wie gelangt eine Pressemitteilung ins Presseportal und auf Firmenpresse.de? Das geht ganz einfach über den Originaltextservice (ots), das Nachrichtennetzwerk von news aktuell. Jedes Unternehmen erhält im Presseportal eine eigene Pressemappe, in der die Meldung(en) dargestellt und archiviert werden. Automatisch gelangt die Meldung zudem in kostenfreie PR-Portale, darunter auch Firmenpresse.de. Via Nachrichtenticker, E-Mail, RSS, Suchmaschinen und Social Media erreicht sie darüber hinaus Journalisten und das Web in hohem Maße und erzielt damit eine hohe Reichweite bei klassischen Medien und in Online-Kanälen.

Online is king

Um den maximalen Output einer Pressemitteilung zu erreichen, muss sie langfristig im Web zur Verfüngung stehen. Eine E-Mail an den eigenen Verteiler versendet sich viel zu schnell: die Meldung erreicht einen überschaubaren Verteiler – und verschwindet dann im Papierkorb oder in den Tiefen der Redakteur-Mailbox. Prof. Schweiger plädiert daher für die Online-Verfügbarkeit und die Online-Messbarkeit von Informationen: “In Zeiten des Social Web muss die Resonanz von Öffentlichkeitsarbeit auch online gemessen werden.” Resonanz allein anhand von Printclippings zu bewerten, sei längst aus der Mode. Umso wichtiger sind daher die passenden Kanäle, die Reichweite schaffen.

Unternehmen auf Twitter: auch ohne eigenen Account präsent sein

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Montag, 22. November 2010 um 17:16 Uhr | 1 Kommentar

Die derzeit größte Herausforderung für die PR ist Social Media: zwei Drittel aller Pressesprecher sieht hier Nachholbedarf. Umso erstaunlicher, dass erst 16% der PR-Verantwortlichen zum Beispiel den Kurznachrichtendienst Twitter täglich nutzen (Quelle: PR-Trendmonitor 10/2010, mehr dazu bei meinem Kollegen Jens Petersen). Denn hier tummelt sich mittlerweile auch maßgeblich die Kernzielgruppe der PR: Journalisten.

Medien nutzen Twitter

Kaum ein Medium verzichtet heute noch auf die Nutzung von Twitter für die Recherche und die Bewerbung der eigenen Inhalte, wie die gerade frisch veröffentlichte Studie der LfM in Zusammenarbeit mit der Uni Münster zeigt. 97 Prozent der 70 befragten Redaktionen lenken über Twitter die Aufmerksamkeit auf die eigenen Inhalte, 94 Prozent recherchieren im Kurznachrichtendienst und 66 Prozent interagieren mit ihren Nutzern.

Auf Twitter sein – auch ohne eigenen Account

Das heißt für die PR: um bei Recherchen auf Twitter auffindbar zu sein, sollten Informationen über das Unternehmen auch dort verfügbar gemacht werden. Dies geht, auch ohne das ein Unternehmen bereits selbst Twitter einsetzt. Zum Beispiel mit Hilfe von OTS. Pressemitteilungen, die über das Nachrichtennetzwerk von news aktuell verbreitet werden, gelangen über das Presseportal automatisch immer auch in den Kurznachrichtendienst Twitter.

Presseportal auf Rang 23 in den deutschen Twittercharts

Welch große Rolle Presseinformationen auf Twitter spielen, zeigen die deutschen Twittercharts, eine Auswertung, die Jens Schröder (bekannt als Macher der Deutschen Blogcharts, ausführlich dazu Robert Basic in seinem Blog) seit Oktober erstellt. Das Presseportal steht auf Platz 23  der meistverlinkten Medienseiten in Deutschland – noch vor Angeboten wie Meedia, heute.de, wuv.de, Kress oder Horizont.

Unternehmen können mit Hilfe von OTS sicher stellen, dass Ihre Presseinformationen auf dem Presseportal erscheinen und darüber hinaus via Presseportal auch auf Twitter präsent sind. Damit ist das Grundrauschen gesichert.

Neue Forschungsarbeit zu #SocialMedia in der IR

Lars Müller von Lars Müller
Produktmanager IR Services - über euro adhoc, den IR-Service von news aktuell
Donnerstag, 30. September 2010 um 10:01 Uhr | Keine Kommentare

Der Deutsche Investor Relations Verband (DIRK) beleuchtet in einer aktuellen Studie das Thema “Investor Relations und Social Media”. Die Studie spiegelt nach eigenen Angaben den IR 2.0-Status quo der 160 größten deutschen börsennotierten Unternehmen im Vergleich zu den 30 größten US-Unternehmen wieder. Zusätzlich werden Best Practices vorgestellt und Handlungsalternativen für die IR-Arbeit abgeleitet.

Bei euro adhoc beschäftigen wir uns mit dem Thema Social Media und IR schon seit einer ganzen Weile. Zusammen mit unserem Partner Investis Flife gehen wir jetzt auf Roadshow in Düsseldorf, Frankfurt und München, um mit IR-Officern über ihre Social-Web-Aktivitäten zu diskutieren. Dabei werden wir das Thema kritisch beleuchten und fragen u.a.:

Sind Social Media in der IR Segen oder Fluch?

Alle Interessenten sind herzlich willkommen, diese und weitere Fragen zum Thema Investor Relations 2.0 mit uns zu erörtern. Wir freuen uns auf Sie!

Hier gehts’ zur Anmeldung: http://bit.ly/cbMpg0


Den ganzen Beitrag lesen

Unternehmen im Social Web: zu viel Aktionismus, zu wenig Dialog

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Dienstag, 17. August 2010 um 09:29 Uhr | 1 Kommentar

Erschreckende Ergebnisse, die eine aktuelle Studie des Brand Science Institute heute liefert: drei Viertel aller Kunden sind derzeit noch unzufrieden mit den Social-Media-Aktivitäten von Unternehmen. Sie sind enttäuscht über die mangelnde Dialogorientierung und den geringen Kundenservice bei Twitter und Facebook. 8 von 10 Nutzern empfinden die Kommunikation von Unternehmen sogar als Werbung – nur eben auf einem neuen Kanal.

Immerhin hat bereits jeder zweite Befragte Fragen, Beschwerden oder Anregungen über soziale Netzwerke an Unternehmen weiter gegeben. Zufriedenstellend sind die Antworten jedoch in der Regel nicht gewesen. Fast zwei Drittel hätten unzureichende Antworten erhalten oder fühlte sich nicht richtig betreut. Zu oft wurde an Servicehotlines verwiesen oder die Kommunikation dauerte zu lange.

Ist die Kommunikation über soziale Netzwerke  also derzeit zu oft von blindem Aktionismus getrieben? Wir müssen dabei sein – egal wie? Wie lange darf die Trial & Error-Phase bei professioneller Kommunikation andauern? Was verzeihen Kunden, was nicht? Sind die Entscheidungsspielräume immer noch zu klein, das Vertrauen in die Kommunikationsfähigkeit der twitternden, facebookenden Mitarbeiter nicht groß genug, um sich von der alten One-Voice-Policy zu verabschieden?

Social Media ist nicht zuletzt Loslassen, Zulassen, Ausprobieren. Interessant übrigens, dass Unternehmen, die offline zufriedene Kunden haben auch online in Sachen Kundenorientierung besser abschneiden. Positives Image bestätigt sich im Web – und genauso umgekehrt.

ARD/ZDF-Onlinestudie 2010: Drei Viertel sind täglich online

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Donnerstag, 12. August 2010 um 10:45 Uhr | Keine Kommentare

Heute haben ARD und ZDF die Ergebnisse Ihrer jährlichen Onlinestudie veröffentlicht. Das Wichtigste in Kürze:

- fast 50 Millionen Deutsche sind mittlerweile online
- innerhalb eines Jahres sind 5,5 Mio. neue Nutzer hinzugekommen
- 76 Prozent der Onliner sind täglich im Netz unterwegs
- Onlinevideos werden immer beliebter: 65 Prozent schauen Videos im Netz, 40 Prozent nutzen Communitys
- 12 Mio. User nutzen regelmäßig Videoportale und Mediatheken

Weitere Informationen zur Studie gibt’s in der Pressemitteilung von ARD und ZDF im Presseportal.

Grenzüberschreitende Mobilität steigt an

Petra Urban von Petra Urban
Teamleiterin media workshop - über Fortbildung und Trends in der Kommunikation
Donnerstag, 22. Juli 2010 um 13:07 Uhr | Keine Kommentare

Die internationale Mobilität von Fach- und Führungskräften steigt an. Waren 2007 61 Prozent geneigt, im Ausland zu arbeiten, sind es heute bereits 64 Prozent, die sich vorstellen können, eine berufliche Chance im Ausland wahrzunehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von StepStone Deutschland unter 66.000 Fach- und Führungskräften in 40 Ländern. In Deutschland ist der Anteil derjenigen, die mobil sind, in den letzten drei Jahren sogar um acht Prozent auf 79 Prozent gestiegen.

Die Befragung hat auch zu Tage gebracht, dass die Bereitschaft zu einem Jobwechsel ins Ausland größer ist, wenn das Bruttoinlandsprodukt im Herkunftsland stabil scheint. In Ländern, die besonders von der Krise betroffen sind, sind Fach- und Führungskräfte weniger mobil.

Und das Internet spielt auch hier wieder eine große Rolle. Internet-affine Menschen, besonders die “Generation Y“, sind über soziale Netzwerke international besonders gut vernetzt und kompetent in der Nutzung von Suchmaschinen bei der Jobsuche, auch im Ausland – beides gute Voraussetzung für Mobilität.

Mit einem beruflichen Umzug ins Ausland ist dann in der Regel auch verbunden, Präsentationen, Moderationen und Kundengespräche auf Englisch zu führen. Um diese Situationen souverän und charismatisch in englischer Sprache zu meistern und mit interkulturellen Unterschieden umgehen zu können, bereiten wir Sie mit unserer Trainerin Kerry Kennedy auf den Jobwechsel in Ausland vor: “Kommunikationstraining auf Englisch

Ein Klick und fertig! OTS-Meldungen bei Xing, Twitter und Facebook posten

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Dienstag, 06. Juli 2010 um 09:48 Uhr | Keine Kommentare

Twitter, Facebook, Xing30 Millionen Deutsche sind Mitglied bei Facebook, Twitter & Co. Das hat der Bitkom ermittelt. Gerade wir Kommunikatoren lassen unsere Profile selten länger als ein paar Stunden aus den Augen. Damit sind wir nicht allein. Ein Drittel der Nutzer sozialer Netzwerke tummelt sich mindestens einmal wöchentlich dort, sagt eine aktuelle Studie von Fittkau & Maaß. Knapp 10 Millionen Deutsche besuchen also regelmäßig ihr Profil, tauschen sich mit Freunden und Followern aus und posten interessante Informationen.

Das schnelle Ablegen von Inhalten ist daher zu einem echten Wettbewerbsvorteil geworden. Wenn ich  einen interessanten Artikel, ein Bild oder Video sehe,  muss das Posten möglichst schnell gehen:  Klick! Und der Artikel soll in meinem Profil abgelegt sein. Facebook und Twitter bieten diese Funktion schon lange an. Seit letzter Woche hat auch XING eine Share-Funktion veröffentlicht, die es ermöglicht, schnell und unkompliziert Inhalte in dem Business-Netzwerk zu hinterlassen. Die entsprechenden HTML-Schnipsel gibt’s im XING-Blog.

Im Presseportal sind die “Big Three” prominent über jeder Meldung platziert. Ein Klick – und die OTS-Meldung ist bei Facebook, Twitter oder Xing verfügbar. Das macht es den Presseportal-Nutzern leicht, Inhalte zu empfehlen. Und es hilft unseren Kunden, zusätzliche Reichweite für Ihre Meldungen im Social Web zu erzielen. Neben den drei großen Netzwerken kann man Presseportal-Inhalte über die Funktion “bookmarken” auch auf stattlichen 299 weiteren Portalen platzieren.

Übrigens: mittlerweile registrieren wir mehr als zehn Prozent der Zugriffe im Presseportal aus sozialen Netzwerken. Jeder zehnte Klick in Deutschlands größte Datenbank für Presseinformationen kommt also inzwischen aus dem Social Web, allen voran aus Twitter.

Das Interesse an Original-Informationen von Unternehmen, Verbänden, Medien etc. ist also groß – auch und gerade jenseits professioneller Zielgruppen. Der Grund für uns, Pressemitteilungen unserer Kunden via Originaltextservice (ots) an ein Netzwerk aus klassischen Medien, digitalen Medien und Social Media zu verbreiten: also Mainstream und Long Tail in einem Schritt.

Chance für Weiterbildung versäumt

Petra Urban von Petra Urban
Teamleiterin media workshop - über Fortbildung und Trends in der Kommunikation
Freitag, 04. Juni 2010 um 12:58 Uhr | Keine Kommentare

Mit der Ausdehnung des Kurzarbeitergeldes war die Intention verbunden, dass Unternehmen die frei gewordene Zeit ihrer Mitarbeiter für deren Weiterbildung nutzen. Die Idee dahinter: Volle Kraft voraus mit qualifizierten Leuten, wenn die Krise sich gelegt hat. Das Forschungsinstitut der Hans Böckler Stiftung, WSI, hat nun ermittelt, dass gerade mal 18 Prozent der Unternehmen tatsächlich diese Möglichkeit genutzt haben.

  • 18 Prozent haben Weiterbildungsmaßnahmen erhöht.
  • Bei 57 Prozent ist das Angebot an Weiterbildung gleich geblieben.
  • 24 Prozent haben Weiterbildung reduziert.

Hier finden Sie das komplette Ergebnis der Befragung unter 2.300 Betriebsräten in Betrieben ab 20 Beschäftigten zu diesem Punkt.

Social Media: Kein extra Budget und trotzdem dabei sein?

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Mittwoch, 02. Juni 2010 um 16:58 Uhr | 1 Kommentar

BudgetUns bei news aktuell hält heute vor allem eines in Atem: unsere Blitzumfrage “Social Media in Unternehmen”. Mein Kollege Jens Petersen hat bereits ausführlich zu den Ergebnissen der Umfrage gebloggt.

Spannend für mich ist vor allem die Diskrepanz zwischen der Wichtigkeit von Social Media und dem Budget, das Unternehmen dafür freisetzen.

Etwa zwei Drittel der 1.700 Befragten halten die Kommunikation in sozialen Netzwerken für “sehr wichtig” oder “wichtig”. Dennoch haben nur etwa 28 Prozent finanzielle Mittel dafür zur Verfügung. Social Media gilt also offensichtlich in vielen Unternehmen als kostengünstiger Zusatzkanal, den man “mal ebenso” mit bearbeiten kann.


Den ganzen Beitrag lesen