Hörfunk: Das unterschätzte PR-Medium

Frank Schleicher von Frank Schleicher
Projektmanager Multimedia
Mittwoch, 24. Juli 2013 um 15:16 Uhr | 5 Kommentare

Foto: dpa/Armin Weigel

Radio-PR gilt in der professionellen Kommunikation – anders als Video und Social Media – zur Zeit nicht gerade als “Trendsportart”. Dabei ist das Radio mit einer Tages-Reichweite von 79,4 Prozent (MA 2013 Radio II) das am meisten genutzte elektronische Medium in Deutschland.

Mit Hörfunk-PR können Pressestellen und PR-Agenturen Zielgruppen kostengünstig ansprechen und damit Aufmerksamkeit für die jeweiligen Themen und Produkte schaffen. Wer mit Radio-PR Resonanz und Reichweite erzielen will, sollte Konzept und Audio-Content bestmöglich auf die Bedürfnisse der privaten Hörfunksender abstimmen:

1. Redaktionelle Inhalte statt Werbung
Radio-PR muss sich deutlich von Werbung abheben. Werbung finanziert die Sender. Servicebeiträge binden die Hörer. Je mehr Nutzwert ein Beitrag den Hörern bieten, desto höher ist auch die Bereitschaft der Redaktionen, PR-Inhalte in das Programm zu übernehmen.
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Yeah – 4 Mio! Rekordwert für Presseportal.de

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 18. Juli 2013 um 10:46 Uhr | 2 Kommentare

Vier Mio Visits für Presseportal.deGroßer Jubel bei news aktuell: Erstmals haben wir mit Presseportal.de die 4-Mio-Grenze geknackt! Die IVW hat für unser Portal im Juni genau 4,14 Mio Visits ermittelt – unabhängig und überparteilich. Ein großartiges Ergebnis, das die Verbreitung von Presseinformationen via news aktuell wieder ein Stück weit attraktiver macht. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster: Mit Bordmitteln erreicht kaum ein Unternehmen eine solche Reichweite und Relevanz im Netz.

Seit 1996 veröffentlichen wir Pressemitteilungen im Internet. Heute verbreiten wir insgesamt rund 500 Meldungen pro Tag. Dazu so viele Bilder wie nie zuvor. Google belohnt uns dafür mit sehr guten Rankings in den Trefferlisten. Unser SEO-Berater hat es so ausgedrückt: “Aus Sicht von Google ist das Presseportal die maßgebliche Instanz im deutschsprachigen Internet. Die Suchmaschine belohnt das.” Aber warum sind wir eine Instanz? Eigentlich ganz einfach: Unsere URL ist seit mehr als 15 Jahren aktiv, wird täglich mit einer großen Zahl neuer Inhalte gefüttert und ist bestens verlinkt mit anderen Websites und Social Media Plattformen wie Facebook und Twitter. Google mag das alles sehr. Und deshalb mag Google auch die Pressemeldungen und -bilder unserer Kunden.


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PR-Wissen: Wie funktioniert der Nachrichtensatellit?

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Dienstag, 29. Januar 2013 um 12:22 Uhr | Keine Kommentare
Redaktion

Foto: Ulrich Perrey

Unsere Kunden fragen uns immer wieder, wie eigentlich der Nachrichtenticker funktioniert. Wie gelangt eine Meldung über den Nachrichtensatelliten in die Redaktionssysteme der Medien – und damit auf den viel gerühmten “Ticker”? 

Der Nachrichtensatellit ist ein Nachrichtenverteilsystem, das in der Lage ist, Nachrichten (Texte, Bilder, Grafiken, Audios) gleichzeitig und unabhängig von öffentlich genutzten Netzen an Empfänger auszugeben. Empfänger sind vor allem Redaktionen der Medien, Ministerien und Behörden. Für die Satellitenbelieferung in Deutschland sorgt die mecom, ein Zusammenschluss der Nachrichtenagenturen dpa, AFP, dpa-AFX, KNA und epd. Neben Nachrichtenagenturen können auch andere Dienste wie z.B. das Verbreitungsnetzwerk OTS den Weg „Nachrichtensatellit“ nutzen.

Wenn meine Meldung auf dem Nachrichtensatelliten läuft, heisst das, dass sie wirklich auf dem Ticker ankommt und dort gelesen werden kann? 

NEIN!

Man kann sich das in etwa so vorstellen:
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Online-PR: Aus Newslettern mehr rausholen

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Freitag, 18. Januar 2013 um 12:34 Uhr | Keine Kommentare

NewsletterEiner meiner guten Vorsätze für dieses Jahr: mehr Bloggen. Das hab ich auch meinen Kollegen erzählt. Und die denken mit. Mein Kollege Marcus Albrecht zum Beispiel: “Wenn du schon mehr bloggen willst, warum dann nicht für einen guten Zweck. Es gibt da gerade eine Blogparade zum Thema Online-PR. Mach da doch mal mit.” Gute Idee, finde ich.  Nun hat Blogparaden-Initiator Ed Wohlfahrt inzwischen schon eine ganze Menge interessanter Blogbeiträge zum Thema zusammen getragen:  über Online-Wissensmanagement, Online-Kommunikation und unsere Rollen als Empfänger, die Zukunft der Online-PR bis hin zur Online-PR-Wunschliste der punktefrau.

Viel Kluges ist schon gesagt. Ich bin also spät dran. Ganz in diesem Sinne möchte ich mich einem Thema widmen, dass kein typisches Online-PR-Thema ist,  jedoch eines, das uns allen als Kommunikationsmittel irgendwie am Herzen liegt, bei dessen (Online-)Darstellung aber noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

Dem Newsletter. 

Was mir immer wieder auffällt: wie sehr Arbeitsweisen von Pressestellen inzwischen auseinander klaffen. Da sind einerseits die, die ganz weit vorne mit Blogs, Facebook, Community-Management und Apps hantieren und den State-of-the-Art-Kommunikationsmix leben. Und andererseits die, die weit weg sind von jeglicher Online-Integration.

Besonders spürbar ist dies beim Thema Newsletter. Ein Kommunikationsmittel, dessen sich Unternehmen seit Jahren bedienen. Ein Kommunikationsmittel, das es aus der alten in die neue Zeit geschafft hat. Vom Informations-Brief (im Wortsinne) zum – im besten Fall – online verfügbaren Allround-News-Paket. Und damit zu einem Vehikel, dass für Online-PR wie geschaffen wäre. Aber nutzen Unternehmen die Chancen, die darin schlummern? 

Wir haben Ende 2o12 PR-Schaffende zum Thema Newsletter befragt. Knapp 1.300 PR-Kollegen haben mitgemacht.

Die wichtigsten Ergebnisse:
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Chronik einer Nachricht: Von der Pressemitteilung zum Medienthema

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Mittwoch, 09. Januar 2013 um 18:33 Uhr | 1 Kommentar

Kennen Sie “Und täglich grüßt das Murmeltier”? Mindestens einmal wöchentlich geht es mir ähnlich: Morgens beim Frühstücks-Müsli-Radiohören höre ich eine Nachricht. Kurz nach Ankunft im Büro begegnet sie mir wieder – als Pressemitteilung, die wir Stunden zuvor via OTS verschickt haben und die inzwischen ihre Kreise gezogen hat. Meist sind es meine Kollegen aus dem Auftragsservice, die unsere “OTS-Perlen” entdecken.So wie diese hier:

Presseportal: NDR-Pressemitteilung

Presseportal.de

Der Fall Zschäpe nahm heute eine neue Wendung. Ihre Anwälte weisen eine Mittäterschaft Beate Zschäpes an den NSU-Morden zurück.

Ausgangspunkt für diese Meldung war eine Pressemitteilung des NDR heute morgen um sechs Uhr via OTS:

“Die Verteidiger der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe weisen eine Mittäterschaft ihrer Mandantin bei den Morden, Bombenanschlägen und Überfällen des “Nationalsozialistischen Untergrundes” (NSU) zurück. Das geht aus der Antwort der Anwälte auf die Anklageschrift des Generalbundesanwalts hervor, die dem NDR Fernsehen exklusiv vorliegt.”

Über unser Verbreitungsnetzwerk OTS zog die Meldung ihre Kreise: in die Nachrichtenticker der Redaktionen bundesweit, ins Internet, in die sozialen Netzwerke..

…und tauchte wenig später in der Berichterstattung aller maßgeblichen Medien auf. Immer mit dem Bezug auf die Originalquelle NDR.

 


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„Der Weg ist das Ziel…“ – Zielgruppe und Reichweite

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Freitag, 29. Juni 2012 um 09:59 Uhr | 1 Kommentar

Wie man Zielgruppen sucht, findet, definiert oder analysiert ist Aufgabe der Marktforschung. Wie man seine Zielgruppen erreicht, steht auf einem anderen Blatt. Natürlich wird man Überlegungen anstellen, welcher Journalist oder Verbraucher sich potentiell für den Inhalt der Botschaft interessiert. Regional, lokal, bundesweit sind ebenso Kriterien wie Ressort und Branche, Fachmedien oder Tageszeitung.

Und wenn die Mitteilung geschrieben ist, die Zielgruppen definiert sind – was dann?
Wie erreiche ich meinen gewünschten Empfänger? Wo befindet der sich physisch? Wir wissen es nicht.

Vielleicht sitzt unser Empfänger am Schreibtisch in seiner Redaktion mit Zugang zum „Ticker“ oder er bevorzugt Mitteilungen aus seinem E-Mailpostfach. Möglicherweise ist er auch gerade unterwegs zu einem Termin und ruft Informationen über sein Smartphone ab. Kann auch sein, dass der Empfänger ein digital native ist und sich lieber über Twitter & Co. einen Überblick verschafft.

Viele Möglichkeiten, viele Wege

Und ebenso viele Möglichkeiten jemanden nicht zu erreichen. Um den Empfänger einer Mitteilung möglichst sicher zu erreichen, braucht es eine Kommunikation über alle Kanäle. Und das ist auch unser Kerngedanke, wenn wir unser OTS-Netzwerk immer mehr ausbauen, wenn wir in einem Schritt alle derzeit relevanten Kanäle erreichen. So oder so – Ihre Nachricht kommt an.

Die Gießkanne?

Ein immer wieder gehörter Einwand gegen eine so große Reichweite ist der der Gießkanne, der Streubüchse. Dieses Bild erweckt den Anschein, dass eine große Reichweite gleichbedeutend sein muss mit der ziellosen willkürlichen Verbreitung. Das ist aber keineswegs so.

Sorgsamer Umgang mit den Inhalten

Durch die Hände unseres Auftragsservice bei news aktuell gehen täglich mehr als 200 Meldungen, die alle gelesen und mit Metadaten versehen werden. So erhält jede Pressemitteilung dem Inhalt entsprechend ihr ganz eigenes Siegel. Ressort, Thema, Branche, Region – jeder Empfänger im OTS-Netzwerk erhält seine Mitteilungen mundgerecht.

Und so schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe und stellen ein anerkanntes Netzwerk mit maximaler Reichweite, verbunden mit einer zielgruppenspezifischen Belieferung zur Verfügung.

In eigener Sache – ots.Video Produktfilm

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Dienstag, 01. Februar 2011 um 12:34 Uhr | Keine Kommentare

Jeder kannt die Herausforderung, eigene Produkte, Dienstleistungen oder Forschungsergebnisse in einer Präsentation vorzustellen. Vorgetragen meist in analog-digitaler Mischtechnik, erlauben sie zwar Zwischenfragen, aber on-demand Nutzung ist weitgehend ausgeschlossen. Wir begegnen diesem Problem jetzt mit einem Film zu unserem Angebot ots.Video. Sie können ihn linear betrachten und vor oder zurück spulen. Und über Kommentare, E-Mails oder Anrufe können Sie uns auch fragen, was wir für Sie tun können. Unser Angebot ist breit gefächert.

Wer bietet mehr? Reichweite von Finanzportalen im Vergleich

Lars Müller von Lars Müller
Leiter Geschäftsbereich Produktion
Montag, 08. Februar 2010 um 16:34 Uhr | 3 Kommentare

Die aktuellen Daten der IVW zur Nutzung von Online-Medien zeigen deutlich: auch im Finanzbereich greifen immer mehr Interessenten auf Informationsangebote im Web zurück.

Weit vorn stehen dabei Finanzportale mit redaktionellen Inhalten: Handelsblatt.com (9.5 Mio Visits) ist das am häufigsten besuchte redaktionelle Wirtschafts- und Finanzportal in Deutschland – noch vor dem Webangebot der FTD (8.8 Mio). Gesamtspitzenreiter aller Finanzportale bleibt Onvista (12.1 Mio).
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