Alle Jahre wieder: „April, April…“

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Freitag, 28. März 2014 um 09:16 Uhr | Keine Kommentare

1-april-5

… aber bitte nicht auf OTS

Der 1. April sollte in den Redaktionen eigentlich als Tag der Recherche zelebriert werden. Unzählige witzige und humorvolle, aber auch überflüssige und ärgerliche Falschmeldungen trudeln im Laufe des Tages herein. Schwerstarbeit für die Journalisten. Natürlich wird dieser Anlass auch genutzt, um phantasievolle Meldungen zu lancieren, deren Wahrheitsgehalt schon auf den ersten Blick zweifelhaft ist, die aber einen kritischen Diskurs möglich machen.

Zwischen harmlosen, witzigen, hintergründigen und als solche erkennbaren Aprilscherzen und dem Versuch, Produkte mittels einer Falschmeldung in die Wahrnehmung der Medien zu hieven besteht ein himmelweiter Unterschied. Erstere können im besten Fall zur Diskussion anregen, letztere sind ärgerlich, weil sie Recherchezeit kosten und im schlechtesten Fall zu einer tatsächlich verbreiteten Falschmeldung führen.

Ob ein Unternehmen mit einer solchen Falschmeldung tatsächlich positiv – auch im Sinne von Reputation – in der Wahrnehmung von Medien und Konsumenten aufgenommen wird, wage ich zu bezweifeln.

Wir alle lachen gerne und ich freue mich auf intelligente, hintergründige Aprilscherze im Kollegenkreis, ist ja schließlich 1. April.

Mobil und multimedial – Ergebnisse unserer Journalistenumfrage “Recherche 2014″ und was Pressestellen und PR-Agenturen darüber wissen sollten

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Montag, 03. Februar 2014 um 10:23 Uhr | 11 Kommentare

Vor zwei Jahren haben wir Journalisten zum ersten Mal nach ihren Recherchegewohnheiten befragt. Nun haben wir’s erneut getan. Herausgekommen sind interessante Einblicke in die “Recherche 2014″.

Zunächst erstmal herzlichen Dank an die 2.217 Redakteure, die sich Zeit für unsere Befragung genommen haben! Über den enormen Zuspruch haben wir uns sehr gefreut. Bundesweit und quer durch alle Mediengattungen haben Journalisten uns Einblicke in ihre Recherchearbeit gewährt.

Welches PR-Material wünschen sich Redakteure? Wo suchen sie danach? Wie häufig setzen sie PR-Material ein? Und welche Rolle spielen inzwischen eigentlich mobile Endgeräte bei der journalistischen Recherche?

Die interessanten Ergebnisse vorweg:

  • Fast jeder zweite Redakteur geht täglich via Smartphone oder Tablet auf Informationssuche. 
  • Vier von fünf Journalisten wünschen sich Pressemitteilungen mit Bildern.
  • Videomaterial gewinnt an Bedeutung für die Recherche – auch jenseits von TV- und Onlineredaktionen.


Fast die Hälfte nutzt täglich mobile Endgeräte zur Recherche

Genauer gesagt: 42 Prozent der befragten Journalisten recherchiert jeden Tag auf dem Smartphone oder Tablet. Weitere 16 Prozent tun dies mindestens ein Mal pro Woche. Besonders mobil-affin sind Multimedia-Journalisten. 62 Prozent der Videoredakteure, 53 Prozent der Audioredakteure und 47 Prozent der Online-Redakteure suchen täglich nach Informationen für ihre redaktionelle Arbeit. Unterdurchschnittlich ist die Nutzung bei Textredakteuren (39 Prozent) und Bildredakteuren (40 Prozent).

Recherche 2014: Mobile Anwendungen

Besonders relevant ist für Journalisten das Abrufen von E-Mails auf ihren mobilen Geräten. Zwei Drittel der befragten Redakteure setzen ihr Handy hierfür ein.

Jeder Zweite nutzt Nachrichten-Apps.

Die Nutzung von Apps hat sich in 2013 weltweit mehr als verdoppelt. Damit steigt auch die Bedeutung mobiler Anwendungen für die journalistische Recherche. Knapp 49 Prozent der befragten Journalisten recherchiert mit Hilfe von Nachrichten-Apps und nutzt sie damit häufiger als soziale Netzwerke (41 Prozent).

Übrigens: Ein Viertel der befragten Journalisten setzt nie mobile Endgeräte für die Recherche ein.

Was uns außerdem überrascht hat: Ältere Redakteure nutzen ihr Smartphone oder Tablet häufiger zur Recherche als jüngere. Vorn liegen die 41- bis 50-Jährigen (44 Prozent tägliche Nutzung) vor den 31- bis 40-Jährigen (43 Prozent), den über 60-Jährigen (42 Prozent) und den 51- bis 60-Jährigen (41 Prozent). Schlusslicht sind die Youngster: nur ein Viertel (27 Prozent) der 21 bis 30-Jährigen Redakteure recherchiert lt. unserer Umfrage täglich mit Hilfe seines Mobilgeräts.


Den ganzen Beitrag lesen

Wie recherchieren Journalisten? – Befragung zur “Recherche 2014″ gestartet

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Donnerstag, 17. Oktober 2013 um 05:36 Uhr | 1 Kommentar
Umfrage

Quelle: http://erfolgreich-veraendern.de

Zwei Jahre ist es her, dass wir Journalisten zum ersten Mal befragt haben, wie sie nach Inhalten recherchieren und mit Material aus Pressestellen umgehen.

An unserer Umfrage “Recherche 2012  - Journalismus, PR und multimediale Inhalte” nahmen damals 1.400 Journalisten teil und gaben uns ein umfassendes Bild darüber, was Redaktionen sich von Pressestellen und PR-Agenturen wünschen.

Jetzt fiel der Startschuss zur Neuauflage unserer Umfrage. Zahlreiche Journalisten hatten letzte Woche Post von uns in der Mailbox mit der Bitte um Antworten auf unsere Fragen rund um die “Recherche 2014″.

Von der Resonanz sind wir schon jetzt überwältigt! Bereits am ersten Tag haben über 1.500 Journalisten mitgemacht – mehr als bei der gesamten Umfrage 2012. Inzwischen sind es sogar weit über 2.000 Teilnehmer. Das freut uns natürlich sehr, wir sagen danke an alle fleißigen Teilnehmer und sind gespannt auf die Ergebnisse.

Apropos: Wie die Ergebnisse genau aussehen,  erfahren Sie pünktlich zum Jahresstart 2014, u.a. hier im Blog.

Dann geben wir Ihnen einen Einblick in die Recherche in Deutschland: welches Material wünschen sich Journalisten, wie nutzen Sie PR-Inhalte, welche Quellen nutzen sie zur Recherche usw. Was wir dieses Jahr erstmals wissen wollen, ist, welche Rolle mobile Endgeräte inzwischen bei der Recherche spielen. Schon jetzt kündigen sich spannende Ergebnisse an. Bleiben Sie gespannt!

Metadaten – Eine eigene Sprache für jede Zielgruppe

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Dienstag, 26. März 2013 um 09:17 Uhr | Keine Kommentare

 

Wie man beim Austausch von Gedanken eine gemeinsame Sprache braucht, benötigt man beim Austausch von Daten ebenfalls ein System zur Verständigung.

Der Datenaustausch zwischen Nachrichtenagenturen, Verlagen, Redaktionen und anderen Organisationen funktioniert mithilfe eines Standards (IPTC), der grundsätzlich für jede Art von Medien, Text, Bild, Video, Grafik, Audio geeignet ist. Hier wird (Presse-)Material einerseits technisch lesbar und andererseits für die Empfänger recherchierbar gemacht. Dieses verabredete System bedient sich einer medienimmanenten Sprache und operiert mit Ressorts und Stichworten. Jeder Redakteur kann so die in seiner Branche üblichen Begrifflichkeiten suchen und finden.

Neben den professionellen Empfängern rückt auch immer mehr der normale „Sucher“ in Suchmaschinen in den Vordergrund. Interessant daran ist, dass sich hinter diesem „Sucher“ die Zielgruppe der Konsumenten und Endverbraucher verbirgt. Und zunehmend natürlich auch Journalisten, die Suchmaschinen zu Recherchezwecken einsetzen.

Wir bei news aktuell sprechen viele Sprachen und versehen jedes Pressematerial mit den entsprechenden Metadaten, damit sowohl der Medienprofi als auch der Interessent die Inhalte findet, die er sucht. Und das machen wir nicht maschinell. 10 Kollegen lesen und indexieren Texte, Bilder, Videos, Grafiken und Audios, damit jeder das findet, was er sucht.

All eyes on: Famis bei news aktuell

Valerie Krämer von Valerie Krämer
Duale Studentin - über Ausbildung und Studium
Dienstag, 22. Januar 2013 um 14:22 Uhr | Keine Kommentare

Azubis bei news aktuell werden “Famis” genannt. Wieso? „Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste“ wäre einfach zu lang. Das Wort „Azubi“ würde es zwar auch tun, aber ein bisschen Abwechslung kann ja nicht schaden. Die Famis bei news aktuell gehen zwei mal wöchentlich zur Berufsschule, wo sie die theoretischen Grundlagen für die praktische Tätigkeit im Ausbildungsunternehmen erlernen. Die Ausbildung selbst ist in vier verschiedene Fachrichtungen aufgteilt: Archiv, Bildagentur, Bibliothek sowie Information und Dokumentation. Wer bei news aktuell seine Ausbildung beginnt, spezialisert sich automatisch auf die Fachrichtung Information und Dokumentation. Während in den ersten beiden Jahren fachrichtungsübergreifend gelehrt wird, greift im dritten Jahr dann die gewählte Spezialisierung. Im Verlauf der Ausbildung ist es möglich, ein freiwilliges Praktikum zu absolvieren. Darüber hinaus durchläuft natürlich jeder Fami die relevanten Abteilungen von news aktuell. Besonders wichtig hierbei sind die Abteilungen “Auftragsservice” und “PR-Software”, da dort die essentiellen Aspekte der Meldungsbearbeitung und Recherche angewendet und vertieft werden können.

Heute stelle ich euch unsere derzeitigen Famis vor.
Den ganzen Beitrag lesen

Was Journalisten wollen – Ergebnisse unserer Umfrage „Recherche 2012 – Journalismus, PR und multimediale Inhalte“

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Mittwoch, 15. Februar 2012 um 14:34 Uhr | 13 Kommentare

Recherche 2012 - Text plus begleitende InfosDie Kommunikationswelt entwickelt sich rasant. Wir wollten wissen, wie sich dadurch das Rechercheverhalten von Journalisten und damit ihre Anforderungen an PR-Material verändert haben. Wo recherchieren Journalisten in Zeiten von Social Media? Welche Materialien benutzen sie für ihre Berichterstattung? Wie wichtig sind Bilder, Videos oder weiterführende Links?

Für uns in der PR ergeben sich daraus interessante Antworten auf die Fragen: Welche Inhalte sollten wir Medien zuliefern? Und über welche Kanäle können wir die Informationen bereit stellen?

An unserer Umfrage Ende letzten Jahres nahmen bundesweit 1.412 Journalisten aller Mediengattungen teil (Danke noch mal!). Was sie sagten und was dies für die Zulieferer auf PR-Seite bedeutet, hier in der Zusammenfassung:


Den ganzen Beitrag lesen

Das Netz vergisst nichts / Nachtrag zum Thema Korrekturen und Berichtigungen

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Dienstag, 27. September 2011 um 12:31 Uhr | Keine Kommentare

{B6AA7F38-3571-4626-993E-B5E0FFA47C49}g225_4Ich wundere mich immer wieder über Pressestellen, die glauben, dass das Entfernen eines Textes an einer Stelle im Internet alle Fehler oder Zeugnisse einer früheren Kommunikationsstrategie aus der Welt schaffen würde. Pressemeldungen haben im Internet kein Verfallsdatum und sind durch Suchmaschinen langfristig auffindbar.

Durch das sprichwörtliche Nicht-Vergessen des Netzes ist auch manche nicht mehr aktuelle Produktmeldung oder frühere Kommunikationsstrategie von Unternehmen dauerhaft nachrecherchierbar. Das mag das Motiv für das Zurückdrehen der Uhr sein. Eine Stunde Null wünscht sich mancher.


Den ganzen Beitrag lesen

Sperrfristen – ein Anachronismus?

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Mittwoch, 16. Februar 2011 um 11:19 Uhr | 3 Kommentare

Es ist der Albtraum von Medienschaffenden: Die  Meldung steht schon im Netz, bevor die Entscheidung überhaupt offiziell ist – so etwas passiert, wenn Sperrfristen nicht beachtet werden.

Ein Beispiel für dieses moderne Mediendesaster ist die kürzliche Meldung des Medienportals Turi, dass ein großer privater Radiosender eine zweite Radiofrequenz erhalte. Dabei hatte das zuständige Komitee zu diesem Zeitpunkt offiziell noch gar nicht darüber getagt.

Wer immer auch hinter den Kulissen für die frühzeitige Veröffentlichung verantwortlich war, dies ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Regeln von Sperrfristen entweder nicht bekannt waren, bewusst missachtet oder – im besten Fall für den Schadensverursacher – versehentlich auf „send“ gedrückt wurde.

Im Internet-Zeitalter, in dem sogar Bundespräsidentenwahlergebnisse „aus Versehen“ per Twitter verbreitet werden, stellt sich die Frage, wie sinnvoll und durchsetzbar Sperrfristen sind.


Den ganzen Beitrag lesen

Neue Heimat für Multimedia im Presseportal

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Mittwoch, 16. Juni 2010 um 08:16 Uhr | Keine Kommentare

Wir haben unser Audio- und Videoangebot in einer neuen Darstellung zusammengefasst. Unter http://www.presseportal.de/Video und http://www.presseportal.de/audio finden Sie die bisher getrennten Bereiche auf einen Blick. Neben der größeren Übersichtlichkeit und zeitgemäßeren Optik ging es uns darum, die Vielfältigkeit des Angebots auf einer Oberfläche zu präsentieren ohne durch bloße Anhäufung von Masse zu verwirren.

Alle bisherigen Funktionalitäten bleiben erhalten: Video- und Audiodateien können heruntergeladen oder über Code direkt eingebunden werden. Und natürlich kann man sämtliches Material über die jeweiligen Player vor Ort sichten bzw. vorhören. Alle Texte lassen sich vertwittern oder auf facebook einbinden. Audio- und Video verfügen über jeweils eigene Suchfenster mit direktem Zugriff auf das gesamte Multimedia-Archiv.

Wissen, wo’s steht – Studien zu Social Media in der Kommunikation

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Donnerstag, 26. November 2009 um 16:25 Uhr | Keine Kommentare

Mehr als 20 Prozent der Entscheider in Unternehmen wissen nicht, was der Begriff Web 2.0 bedeutet. Zwölf Prozent der Führungskräfte kennen keine Blogs. Dennoch ist die zukünftige Nutzbarkeit von Social Media und Web 2.0-Anwendungen in Unternehmen unstrittig. Zu diesen Ergebnissen kommt der “Social Media Company Monitor 2009″, der von Brain Injection in Zusammenarbeit mit der Cologne Business School durchgeführt wurde.

Dies ist nur eine der zahlreichen Studien, die in den vergangenen Monaten zum Thema Social Media veröffentlicht wurden. Um den Überblick zu behalten, hat W&V eine interessante Sammlung von Social-Media-Studien zusammen gestellt. Gut so, denn all die Zahlen, Daten und Fakten helfen uns, das, was wir noch nicht so richtig einschätzen können, doch irgendwie einschätzen zu können.


Den ganzen Beitrag lesen