Ich wundere mich immer wieder über Pressestellen, die glauben, dass das Entfernen eines Textes an einer Stelle im Internet alle Fehler oder Zeugnisse einer früheren Kommunikationsstrategie aus der Welt schaffen würde. Pressemeldungen haben im Internet kein Verfallsdatum und sind durch Suchmaschinen langfristig auffindbar.
Durch das sprichwörtliche Nicht-Vergessen des Netzes ist auch manche nicht mehr aktuelle Produktmeldung oder frühere Kommunikationsstrategie von Unternehmen dauerhaft nachrecherchierbar. Das mag das Motiv für das Zurückdrehen der Uhr sein. Eine Stunde Null wünscht sich mancher.
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Es ist der Albtraum von Medienschaffenden: Die Meldung steht schon im Netz, bevor die Entscheidung überhaupt offiziell ist – so etwas passiert, wenn Sperrfristen nicht beachtet werden.
Ein Beispiel für dieses moderne Mediendesaster ist die kürzliche Meldung des Medienportals Turi, dass ein großer privater Radiosender eine zweite Radiofrequenz erhalte. Dabei hatte das zuständige Komitee zu diesem Zeitpunkt offiziell noch gar nicht darüber getagt.
Wer immer auch hinter den Kulissen für die frühzeitige Veröffentlichung verantwortlich war, dies ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Regeln von Sperrfristen entweder nicht bekannt waren, bewusst missachtet oder – im besten Fall für den Schadensverursacher – versehentlich auf „send“ gedrückt wurde.
Im Internet-Zeitalter, in dem sogar Bundespräsidentenwahlergebnisse „aus Versehen“ per Twitter verbreitet werden, stellt sich die Frage, wie sinnvoll und durchsetzbar Sperrfristen sind.
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Wir haben unser Audio- und Videoangebot in einer neuen Darstellung zusammengefasst. Unter http://www.presseportal.de/Video und http://www.presseportal.de/audio finden Sie die bisher getrennten Bereiche auf einen Blick. Neben der größeren Übersichtlichkeit und zeitgemäßeren Optik ging es uns darum, die Vielfältigkeit des Angebots auf einer Oberfläche zu präsentieren ohne durch bloße Anhäufung von Masse zu verwirren.
Alle bisherigen Funktionalitäten bleiben erhalten: Video- und Audiodateien können heruntergeladen oder über Code direkt eingebunden werden. Und natürlich kann man sämtliches Material über die jeweiligen Player vor Ort sichten bzw. vorhören. Alle Texte lassen sich vertwittern oder auf facebook einbinden. Audio- und Video verfügen über jeweils eigene Suchfenster mit direktem Zugriff auf das gesamte Multimedia-Archiv.
Mehr als 20 Prozent der Entscheider in Unternehmen wissen nicht, was der Begriff Web 2.0 bedeutet. Zwölf Prozent der Führungskräfte kennen keine Blogs. Dennoch ist die zukünftige Nutzbarkeit von Social Media und Web 2.0-Anwendungen in Unternehmen unstrittig. Zu diesen Ergebnissen kommt der “Social Media Company Monitor 2009″, der von Brain Injection in Zusammenarbeit mit der Cologne Business School durchgeführt wurde.
Dies ist nur eine der zahlreichen Studien, die in den vergangenen Monaten zum Thema Social Media veröffentlicht wurden. Um den Überblick zu behalten, hat W&V eine interessante Sammlung von Social-Media-Studien zusammen gestellt. Gut so, denn all die Zahlen, Daten und Fakten helfen uns, das, was wir noch nicht so richtig einschätzen können, doch irgendwie einschätzen zu können.
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