Radio-PR rockt! Warum das Medium Radio weder alt noch öde ist

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Montag, 03. November 2014 um 13:39 Uhr | Keine Kommentare

Ja, ja, das gute alte Radio… So denken viele. Social Media und andere digitale Disziplinen dominieren nach wie vor die Agenda. Aber ist das ein Grund, das Medium Radio aus den Augen zu verlieren oder sogar für unwichtig zu erklären? Nein, auf keinen Fall! Deshalb haben wir mal einige Zahlen und Argumente in einer brandneuen Infografik zusammengefasst.

Das Radio ist nach wie vor von entscheidender Bedeutung für die Meinungsbildung der Deutschen. Und die findet natürlich nicht nur in den wenigen Minuten Sendezeit für Nachrichten statt. Nein, Umfragen, Expertenmeinungen und bunte Beiträge finden via Radio schnell und intensiv in die Köpfe der Hörer. Also, liebe Kommunikatoren: Mal wieder etwas mehr über Radio-PR nachdenken?

Radio-PR

 

Hörfunk: Das unterschätzte PR-Medium

Frank Schleicher von Frank Schleicher
Projektmanager Multimedia
Mittwoch, 24. Juli 2013 um 15:16 Uhr | 5 Kommentare

Foto: dpa/Armin Weigel

Radio-PR gilt in der professionellen Kommunikation – anders als Video und Social Media – zur Zeit nicht gerade als “Trendsportart”. Dabei ist das Radio mit einer Tages-Reichweite von 79,4 Prozent (MA 2013 Radio II) das am meisten genutzte elektronische Medium in Deutschland.

Mit Hörfunk-PR können Pressestellen und PR-Agenturen Zielgruppen kostengünstig ansprechen und damit Aufmerksamkeit für die jeweiligen Themen und Produkte schaffen. Wer mit Radio-PR Resonanz und Reichweite erzielen will, sollte Konzept und Audio-Content bestmöglich auf die Bedürfnisse der privaten Hörfunksender abstimmen:

1. Redaktionelle Inhalte statt Werbung
Radio-PR muss sich deutlich von Werbung abheben. Werbung finanziert die Sender. Servicebeiträge binden die Hörer. Je mehr Nutzwert ein Beitrag den Hörern bieten, desto höher ist auch die Bereitschaft der Redaktionen, PR-Inhalte in das Programm zu übernehmen.
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Dem Radio geht’s gut!

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Mittwoch, 27. Februar 2013 um 12:37 Uhr | Keine Kommentare

Ich höre selten werbetreibende Sender. Aber ich freue mich, wenn es dem Radio als Gattung gut geht. Und dem Radio geht es gut. Die neuesten Zahlen aus der Media-Analyse  bestätigen den stabilen Trend beim Radio. Die alte Tante Radio trotzt dem Abwärtstrend anderer so genannter klassischer Medien mit immer noch satten 80 Prozent Reichweite. Details gibt es auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft Media Analyse. Einen Blick auf die Zahlen schon mal hier:

Chart: Hoerdauer ma 2013 Radio I

Hördauer gibt an, wie lange die Bevölkerung / Bevölkerungsgruppen täglich im Durchschnitt Radio hört/hören. Dies ist eine interaktive Info-Grafik. Über die Doppelstriche neben der Grafik, können Sie die Auswahl variieren. Wenn Sie mit der Maus über die Datenreihen fahren, erhalten Sie die genauen Werte der einzelnen Datenpunkte. Außerdem können Sie in der unteren Menüleiste Datenreihen ein- und ausblenden sowie die Grafik als Bild oder als interaktive swf-Datei speichern oder ausdrucken. Wenn Sie diese Info-Grafik in Ihre Webseite einbinden möchten, können Sie sich dafür mit einem Klick auf den Menüpunkt „Einbinden“ den Embed Code kopieren.
Tags:
Hoerdauer ma 2013 Radio I
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Ich finde immer wieder erstaunlich, dass dieses so alte Medium so modern ist. Aber Radio hatte immer schon viel mit dem zu tun, worum es im heutigen Medienkonsum geht: Lokalität und die fähigkeit zur Interaktion. Hörertelefon kann zwar richtig schlimm sein, aber es ist immer noch direkter, als beim Print in der Leserbriefredaktion ausgesiebt zu werden.

Radio-Video Synergie bei DRadio Wissen

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Freitag, 21. Dezember 2012 um 09:06 Uhr | Keine Kommentare

Schon etwas älter. Bin gerade über das medianradio von Philip Banse auf die Aufzeichnung dieses Videostreams gestoßen. Klasse Idee.

Ich sag’s immer wieder: Das Radio ist unter den klassischen Medien der große Gweinner des Medienwandels.

Tipp: Next Media Report

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Dienstag, 27. November 2012 um 16:14 Uhr | Keine Kommentare

Eine Weltreise in die Zukunft der Medien Heute morgen auf’m Fahrrad eine interessante Geschichte im Radio Eins Medienmagazin (Podcast) von Jörg Wagner gehört: Zwei deutsche Journalistinen sind unterwegs, abseits der Hiobsbotschaften rund um FTD und FR das andere Bild der Zukunft der Medien zu erforschen. Man kann das ganze nachhören unter www.wwwagner.tv.

Ständig aktuelle Infos gibt’s im Blog unter www.nextmediablog.de.

Radio rules! – Radiopreis 2011 in Hamburg

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Donnerstag, 08. September 2011 um 12:25 Uhr | Keine Kommentare

Heute feiert sich das Radio selbst. Und hat recht damit: Das gute alte Kopfkino ist immer noch das reichweitenstärkste elektronische Medium in Deutschland. Und es segelt in den Stürmen des Medienwandels bisher deutlich stabiler als viele andere traditionelle Medien.

Hier die Nominierten in den einzelnen Kategorien und die aktuellen Pressemeldungen zum Thema.


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Social Media passt zu Radio wie die Faust auf Auge

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Dienstag, 12. Juli 2011 um 10:12 Uhr | Keine Kommentare

Soziale Medien und Radiosender: Ich bin ja immer noch nicht von meiner Überzeugung abzubringen, dass das Radio von den klassischen Medien dasjenige ist, das die neuen Möglichkeiten sozialer Netzwerke am besten nutzen kann. Viele Sender sind bereits auf facebook und bauen ihre on-air Community online aus. Oder sie nutzen twitter als schnellen Rückkanal.Natürlich war das auch Thema auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg 2011. Der YouTube Kanal der Lokalrundfunktage bietet einige schöne O-Töne dazu. Hier schon mal eine kleine Auswahl:

Dem Radio egal, bei YouTube viral

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Donnerstag, 06. Januar 2011 um 17:37 Uhr | Keine Kommentare

Der Berner Rapper Semih Yavsaner?, alias “Müslüm” hat einen Hit gelandet. Sein Song  «Samichlaus», (Samichlaus =  Nikolaus), ist ein Hit auf YouTube. Mit fast 500.000 Videoabrufen innerhalb eines Monats hat der Clip Viralqualität.

Im schweizerischen Radio allerdings, und für’s Hören ist das Lied ja eigentlich gedacht, läuft der Song derzeit nicht. Der Grund: Die Ausagen des Songs sind zu politisch. Mehr zu den Hintergrunden gibt’s bei DRS3.

ALM meldet erstmals Rückgang privater TV- und Radioangebote

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Montag, 28. Juni 2010 um 14:16 Uhr | Keine Kommentare

Die heutige Meldung der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) fand ich beachtlich. Die Zahl privater TV und Radioangebote nimmt ab. Verantwortlich dafür sind laut ALM der Strukturwandel der Medien und die Digitalisierung. Viele Fachleute, echte und gefühlte, prophezeien schon länger, dass das mediale (Über-)Angebot schrumpfen wird. Im Augenblick betrifft dieser Prozess allerdings erst die Peripherie, nicht das Kerngeschäft großer Anbieter. Man darf gespannt sein, wie es damit weiter geht. Vor allem bei der Frage, welche medialen Angebote die Lücken schließen werden, die sich in Zukunft auftun. Unabhängige lokale Multimedia-Angebote im Web? Regionalisierte Ableger großer Verlage, zentral von der Stange produziert? Wir werden es erleben.

Neue Heimat für Multimedia im Presseportal

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Mittwoch, 16. Juni 2010 um 08:16 Uhr | Keine Kommentare

Wir haben unser Audio- und Videoangebot in einer neuen Darstellung zusammengefasst. Unter http://www.presseportal.de/Video und http://www.presseportal.de/audio finden Sie die bisher getrennten Bereiche auf einen Blick. Neben der größeren Übersichtlichkeit und zeitgemäßeren Optik ging es uns darum, die Vielfältigkeit des Angebots auf einer Oberfläche zu präsentieren ohne durch bloße Anhäufung von Masse zu verwirren.

Alle bisherigen Funktionalitäten bleiben erhalten: Video- und Audiodateien können heruntergeladen oder über Code direkt eingebunden werden. Und natürlich kann man sämtliches Material über die jeweiligen Player vor Ort sichten bzw. vorhören. Alle Texte lassen sich vertwittern oder auf facebook einbinden. Audio- und Video verfügen über jeweils eigene Suchfenster mit direktem Zugriff auf das gesamte Multimedia-Archiv.