
BASF und Daimler präsentieren gemeinsames Konzeptfahrzeug Foto: BASF
Für die Vertreter der Presse hat die 64. Internationale Automobil-Ausstellung bereits heute ihre Tore geöffnet. Dabei ist der IAA die mediale Aufmerksamkeit nicht nur in Deutschland sondern auch weltweit sicher.
Bereits die Vorberichterstattung zur IAA schaffte es in die Hauptnachrichten großer Fernsehsender. Darüber hinaus räumen so gut wie alle tagesaktuelle Medien den Messeneuheiten der IAA reichlich Platz in ihrer Berichterstattung ein. Das gilt natürlich erst recht für die Motorpresse, die Fachpublikationen und Automobil-Blogs.
Das erzeugt auf Medienseite natürlich eine starke Nachfrage nach aktuellen Pressefotos: nach Produktaufnahmen der vorgestellten Messeneuheiten wie auch von den aufwändig inszenierten Weltpremieren.
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Schon die Frage, was ein gutes Pressefoto ausmacht, ist nicht gerade leicht zu beantworten. Es gibt kaum messbare Kriterien für die Qualität einer Fotografie. Stattdessen geben sich besonders gut Bilder von selbst zu erkennen. Hochwertige Pressefotos ragen aus der Masse heraus, weil sie einen einzigartigen Moment festhalten, eine Botschaft vermitteln, eine besondere Ästhetik aufweisen oder uns einfach emotional berühren. Manchmal kommt alles zusammen.
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Das Titelbild des SZ-Magazins vom heutigen Freitag (12. März) hat mich heute Morgen einfach umgehauen. Zu einer „kritischen Festschrift“ zum 80. Geburtstag von Helmut Kohl hat die Bildredaktion des Süddeutsche Zeitung Magazins ein klassisches SW-Foto von einem Elefantenfuß ausgewählt. Autor des Fotos ist der mehrfach preisgekrönte Fotograf Andrew Zuckerman, der sich darauf spezialisiert hat, Wildtiere im Studio zu fotografieren. Dieses Titelfoto entfaltet seine volle Wirkung allerdings erst zusammen mit der Bildunterschrift „80 Jahre Helmut Kohl“. Hier kommen also zwei Leistungen zusammen: Die des Fotografen, der das Bild von einem Elefantenfuß als klassische SW-Aufnahme perfekt umgesetzt hat sowie die Idee der Redaktion, das Thema derart originell und aussagekräftig zu bebildern.
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Die meisten Medien tun es, wollen es aber nicht an die große Glocke hängen: Sie greifen zur Bebilderung ihrer redaktionellen Inhalte auf die honorarfreien Bilder von Pressestellen und Agenturen zurück. Die Redaktionen sind zunehmend auf dieses kostenfreie Bildangebot der PR-Branche angewiesen, da beim Einkauf von Fotolizenzen gespart werden muss.
Dass mittlerweile ein erheblicher Anteil der in den Print- und Onlinemedien publizierten Pressebilder aus PR-Quellen stammt, wird von zahlreichen Redaktionen durch fehlende, unvollständige oder irreführende Quellenangaben verschleiert.
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