Mobil und multimedial – Ergebnisse unserer Journalistenumfrage “Recherche 2014″ und was Pressestellen und PR-Agenturen darüber wissen sollten

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Montag, 03. Februar 2014 um 10:23 Uhr | 7 Kommentare

Vor zwei Jahren haben wir Journalisten zum ersten Mal nach ihren Recherchegewohnheiten befragt. Nun haben wir’s erneut getan. Herausgekommen sind interessante Einblicke in die “Recherche 2014″.

Zunächst erstmal herzlichen Dank an die 2.217 Redakteure, die sich Zeit für unsere Befragung genommen haben! Über den enormen Zuspruch haben wir uns sehr gefreut. Bundesweit und quer durch alle Mediengattungen haben Journalisten uns Einblicke in ihre Recherchearbeit gewährt.

Welches PR-Material wünschen sich Redakteure? Wo suchen sie danach? Wie häufig setzen sie PR-Material ein? Und welche Rolle spielen inzwischen eigentlich mobile Endgeräte bei der journalistischen Recherche?

Die interessanten Ergebnisse vorweg:

  • Fast jeder zweite Redakteur geht täglich via Smartphone oder Tablet auf Informationssuche. 
  • Vier von fünf Journalisten wünschen sich Pressemitteilungen mit Bildern.
  • Videomaterial gewinnt an Bedeutung für die Recherche – auch jenseits von TV- und Onlineredaktionen.


Fast die Hälfte nutzt täglich mobile Endgeräte zur Recherche

Genauer gesagt: 42 Prozent der befragten Journalisten recherchiert jeden Tag auf dem Smartphone oder Tablet. Weitere 16 Prozent tun dies mindestens ein Mal pro Woche. Besonders mobil-affin sind Multimedia-Journalisten. 62 Prozent der Videoredakteure, 53 Prozent der Audioredakteure und 47 Prozent der Online-Redakteure suchen täglich nach Informationen für ihre redaktionelle Arbeit. Unterdurchschnittlich ist die Nutzung bei Textredakteuren (39 Prozent) und Bildredakteuren (40 Prozent).

Recherche 2014: Mobile Anwendungen

Besonders relevant ist für Journalisten das Abrufen von E-Mails auf ihren mobilen Geräten. Zwei Drittel der befragten Redakteure setzen ihr Handy hierfür ein.

Jeder Zweite nutzt Nachrichten-Apps.

Die Nutzung von Apps hat sich in 2013 weltweit mehr als verdoppelt. Damit steigt auch die Bedeutung mobiler Anwendungen für die journalistische Recherche. Knapp 49 Prozent der befragten Journalisten recherchiert mit Hilfe von Nachrichten-Apps und nutzt sie damit häufiger als soziale Netzwerke (41 Prozent).

Übrigens: Ein Viertel der befragten Journalisten setzt nie mobile Endgeräte für die Recherche ein.

Was uns außerdem überrascht hat: Ältere Redakteure nutzen ihr Smartphone oder Tablet häufiger zur Recherche als jüngere. Vorn liegen die 41- bis 50-Jährigen (44 Prozent tägliche Nutzung) vor den 31- bis 40-Jährigen (43 Prozent), den über 60-Jährigen (42 Prozent) und den 51- bis 60-Jährigen (41 Prozent). Schlusslicht sind die Youngster: nur ein Viertel (27 Prozent) der 21 bis 30-Jährigen Redakteure recherchiert lt. unserer Umfrage täglich mit Hilfe seines Mobilgeräts.


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Ein Preis, der die Branche bewegt: Unser PR-Bild Award

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Dienstag, 26. November 2013 um 16:52 Uhr | Keine Kommentare

Das war ein feiner Abend: PR-Fachleute, Bildexperten und Journalisten friedlich vereint im 23. Stock über Hamburg. Der Anlass: Unser PR-Bild Award. Rund 250 Kommunikatoren kamen gestern ins Panoramadeck des EMPORIO. Ich bin immer wieder begeistert, welch ein großes Echo der Award in der Branche auslöst – und auch darüber hinaus.

Tolle Porträts, spektakuläre Berg-Aufnahmen, Totenköpfe, umgehackte Fernsehtürme, berührende Bilder von Flüchtlingen oder Crash Test Dummies in der Badewanne. All das bot der PR-Bild Award in diesem Jahr. Wieder ein Mal zeigte der Branchenpreis, dass die Fotografie im Internetzeitalter nicht an Bedeutung verloren hat. Im Gegenteil. Durch Smartphones und Apps wie Instagram oder SnapChat ist der Weg zum eigenen Bild immer kürzer geworden. Taglich werden hunderte Millionen von Bildern produziert und im Netz veröffentlicht. Selfie (also sich selbst fotografieren) wurde kürzlich sogar zum Wort des Jahres bei den Oxford Dictionaries. Alls das sind Herausforderungen, die auch für die PR-Fotografie von großer Bedeutung sind. Die Aufmerksamkeit sinkt. Nur das wirklich besondere Bild, das den Betrachter schnell und emotional packt, wird überhaupt wahrgenommen.

Frank Stadthoewer, Geschäftsführer news aktuell, moderierte den PR-Bild Award 2013

Frank Stadthoewer, Geschäftsführer von news aktuell, moderierte den PR-Bild Award 2013

Mahnende Stimmen wurden laut beim gestrigen PR-Bild Award. Insbesondere Markus Peichl, Chef der renommierten Lead Awards, ein wirklicher Visual Leader also, appellierte an Unternehmen und PR-Agenturen, den Fotografen ein Höchstmaß an kreativer Freiheit zu garantieren. Nur wenn der künstlerische Impuls groß und unverstellt ist, dann können herausragende Arbeiten, wie sie gestern beim PR-Bild Award ausgezeichnet wurden, entstehen. Wenn in Zukunft irgendwo hohe Budgets für Fotoproduktionen zu erwarten sind, dann bei den Auftraggebern in den Unternehmen. Wenn Fotografen es verstehen, diese Budgets für sich zu gewinnen und gleichzeitig vom Auftraggeber eine große künstlerische Freiheit zugesprochen bekommen, dann kann im Sinne der PR-Fotografie nur das Beste entstehen, so Markus Peichl.
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Heute Abend in Hamburg: PR-Bild Award 2013!

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Montag, 25. November 2013 um 12:23 Uhr | Keine Kommentare

PR-Bild Award 2013Heute Abend zeichnen wir in in unserer Heimatstadt Hamburg die besten PR-Bilder des Jahres aus. Ab 18:00 Uhr finden sich rund 300 Kommunikatoren, Journalisten und Bildexperten im Emporio hoch über den Dächern der Stadt ein, um dabei zu sein, wenn wir die Sieger in insgesamt sechs Kategorien ehren. news aktuell vergibt den PR-Bild Award bereits zum achten Mal.

Wir haben einen tollen Abend organisiert. Zuerst geht es los mit einer Ausstellung der Shortlistbilder. Abschließend folgen Fachbeiträge rund um die Themen Kommunikation & Fotografie. Insights von absoluten Bildexperten erwarten unsere Gäste. Anschließend erfolgt die feierliche Preisvergabe, die news aktuell-Geschäftsführer Frank Stadthoewer vornehmen wird. Im Anschluss lassen wir den Abend gemeinsam ausklingen – und genießen den spektakulären Blick aus dem 23. Stock über die “schönste Stadt der Welt”.

Wer nicht live dabei sein kann, der schaltet sich entweder via Twitter ein (Hashtag: #prba13) oder holt sich unsere Award-App, die wir anlässlich des heutigen Abends in die Stores gestellt haben. Made by AppMachine übrigens. Gegen 21:00 Uhr werden wir via Pressemitteilung bekannt geben, wer den PR-Bild Award 2013 gewonnen hat.

Rund 1.700 Bilder haben Unternehmen und Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingereicht. Bei der öffentlichen Abstimmung haben sich 17.000 Fachleute und Fotofans beteiligt. Beides Rekorde für uns!

Wir freuen uns auf einen tollen Abend mit Ihnen und unseren Siegern!

DISCLAIMER: Teilnahme nur nach Voranmeldung möglich!


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Bilder, Bilder, Bilder – Jetzt noch schnell mitmachen beim PR-Bild Award 2013 – Bewerbungsschluss: 14. Juni

Frank Stadthoewer von Frank Stadthoewer
Frank Stadthoewer, Geschäftsführer
Mittwoch, 05. Juni 2013 um 15:21 Uhr | Keine Kommentare

So langsam biegen wir auf die Zielgerade zu unserem PR-Bild Award 2013 ein. Täglich erreichen uns großartige Fotos von Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen. Bei mir steigt die Spannung stündlich. Genauso wie die Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit unserer Jury. In diesem Jahr bin ich erstmals Teil der geschätzten Expertenrunde, die die eingereichten Bilder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewerten darf. Ich möchte Ihnen unsere achtköpfige Jury vorstellen, die in etwa zwei Wochen ihre Arbeit aufnehmen wird.

Unsere Jury setzt sich aus vier deutschen Mitgliedern zusammen, sowie aus jeweils zwei Vertretern aus Österreich und der Schweiz. Wir haben eine ausgewogene Mischung aus Journalisten und PR-Experten für unseren Award gewonnen: Zum Beispiel die Bildchefs der beiden großen Nachrichtenagenturen dpa und APA und zwei leitende Redakteure von bedeutenden Fachmedien der Kommunikationsbranche. Ich selbst bin in diesem Jahr erstmals in der Jury persönlich mit dabei. Das war schon lange mein Anliegen, denn ich habe die Awards immer sehr interessiert verfolgt. Nicht zuletzt weil ich mich auch privat intensiv mit dem Thema Fotografie beschäftige und regelmäßig mit meiner Kamera losziehe.

Für mich ist Fotografie so etwas wie ein ständiger Begleiter in meinem Leben. Wer wie ich seit Jahren in der Medien- und Kommunikationsbranche zu Hause ist, der ist zwangsläufig tagtäglich mit dem Thema Bild beschäftigt. Und in Zeiten von Facebook, Pinterest, Instagram und anderen Diensten mehr als jemals zuvor. Aber natürlich brauche ich Ihnen nicht zu verschweigen, dass die Verbreitung von PR-Fotos auch unmittelbar zum Kerngeschäft von news aktuell gehört. Mit unserem Bilderservice OTS.Bild verbreiten wir Woche für Woche deutlich mehr als 100 Bilder an die Medien oder im Web.

Aber letztlich ist das einzige Kriterium, dass darüber entscheidet, ob ein Bild “gut” ist oder nicht, die Reaktion der Betrachter. Gute Bilder sprechen das Herz an, nicht den Verstand. Das gilt für PR-Fotografie genauso wie für alle anderen Sparten. Im Bildjournalismus zum Beispiel muss es gelingen, die Leser in die Geschichte reinzuziehen. Das gilt für Print und Online gleichermaßen. Selbst bei reinen Produktbildern muss der Betrachter denken “Wow, das Ding will ich haben!”. Und wenn PR-Agenturen ihre Kampagnen bebildern, dann müssen Leser und Zielgruppen mit der Bildbotschaft buchstäblich genau “ins Herz” getroffen werden. Bilder sind eine universelle Sprache. Diese Sprache zu unterstützen und zu würdigen, ist das Ziel unseres PR-Bild Awards.
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Preisgekrönte Fotos: Eine inspirierende Zeitreise durch sieben Jahre PR-Bild Award

Frank Stadthoewer von Frank Stadthoewer
Frank Stadthoewer, Geschäftsführer
Montag, 27. Mai 2013 um 09:25 Uhr | Keine Kommentare

So langsam biegen wir auf die Zielgerade des PR-Bild Award 2013 ein. Täglich erreichen uns tolle Fotos von Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen: Der perfekte Zeitpunkt, sich anzuschauen, welche Motive in den vergangenen Jahren das Rennen gemacht haben. Lassen Sie sich inspirieren, was preisgekrönte PR-Fotos leisten können und begleiten Sie mich auf einer kleinen Zeitreise durch sieben Jahre PR-Bild Award. Wetten, dass Sie anschließend Lust haben, auch mit Ihren eigenen Bildern bei unserem Fotowettbewerb an den Start zu gehen?

SOS-Kinderdörfer für bestes PR-Bild des Jahres 2006 geehrt

Sieger 2006: SOS-Kinderdörfer “6 Dörfer für 2006″ (D)

2006

Der allererste Sieger unseres PR-Bild Awards waren die SOS-Kinderdörfer. Dass es im WM-Jahr ein Fußball-Foto auf Platz Eins schaffen würde, hat uns alle nicht wirklich überrascht. Aber auch im WM-Party-Trubel in den Städten unseres Landes hatte das Siegerbild seine ernste Botschaft behalten. Das Motiv mit den kickenden Kids in Afrika wurde von der Hilfsorganisation intensiv eingesetzt für die Kampagne “6 Dörfer für 2006″. Tatsächlich sind nach Auskunft Award-Sieger anschließend genug finanzielle Mittel zusammengekommen, um diese sechs Dörfer auch tatsächlich bauen zu können. Vielleicht hat das Siegerfoto einen kleinen Teil zu diesem Erfolg beigetragen.


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Text und Bild: Die perfekte Liaison

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Mittwoch, 17. Oktober 2012 um 09:30 Uhr | Keine Kommentare

Täglich gehen mehr als 200 Texte durch unsere Hände, die alle darauf hoffen gelesen und weiterverarbeitet zu werden. Den Informationen, Produkt- und Unternehmensmitteilungen steht eine Anzahl von Journalisten, Redakteuren, „Verwertern“ gegenüber.

Im Buhlen um die Aufmerksamkeit stellt sich die Frage welche Kriterien darüber entscheiden, ob ein Text interessant ist. Gelesen wird? Weiter verwendet wird? Als redaktionell bearbeiteter Artikel, als Tweet – wird er geplust, geliked?

Bilder sind ein wesentliches Element, um die Aufmerksamkeit zu wecken.

Bilder erleichtern die Erfassung von Inhalten in der immer kürzeren Aufmerksamkeitsspanne

Die Visualisierung von Inhalten ermöglicht dem Empfänger eine höhere Vielzahl von Botschaften und Inhalten aufzunehmen. Die Orientierung an Texten erfordert eine meist längere, weil tiefere Beschäftigung, um Inhalte als verwertbar zu qualifizieren.

Bilder erhöhen die Glaubwürdigkeit

„Die Kamera lügt nicht“. Trotz der vielfältigen Möglichkeiten der Bildmanipulation gehen wir alle davon aus, dass das im Foto Dargestellte der Realität entspricht. Die Fotografie hat auch heute noch einen gewissen Beweischarakter.

Bilder sind trotz kultureller Unterschiede universell zu verstehen

Neben die kulturabhängige und deshalb missverständliche Bildsprache tritt immer stärker eine Internationalisierung des Verständnisses von Bildern. Mit einer sorgfältigen Auswahl der für die Zielgruppe entsprechenden Bildsprache ist man vor unliebsamen Überraschungen gefeit.

Komplexe Sachverhalte können einfacher, weil erklärend dargestellt werden

Ein Bild oder eine Grafik wirken Wunder, wenn eine komplizierte oder auch eine emotionale Botschaft transportiert werden soll.

Man kann nicht nicht sehen

So simpel, aber wahr. Und auch eine Erklärung, warum Bilder so Aufmerksamkeit fördernd wirken.

Eine Kombination von Text und Bild ist die perfekte Liaison bei der Vermittlung von Inhalten und im Ringen um die rare Aufmerksamkeit der Empfänger. Bilder für sich wirken unbewusst, sie transportieren Botschaften, die uns nicht unmittelbar klar sind. Erst durch die Verknüpfung von Text und Bild können die jeweiligen Vorteile zum Tragen kommen.

Um diesem Ansatz zu folgen, haben wir unser Auftragssystem renoviert und unser Angebot um kombinierte Text-/Bild-Pakete erweitert.
Lesen Sie, was meine Kollegin Sandra Liebich dazu schreibt: http://ots.de/OQV0D

PR-Bild Award 2012: Fünf Gründe für den Sieg der Basketballer im Barocksaal

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Montag, 08. Oktober 2012 um 14:07 Uhr | Keine Kommentare

Sieger PR-Bild Award 2012Die Universtität Mannheim hat den PR-Bild Award 2012 gewonnen. Das Foto, dass die Hochschule eingereicht hat, trägt den Titel “Basketball im Rittersaal”. Wir gratulieren extrem herzlich! Aber warum hat ausgerechnet dieses Foto Jury, PR-Fachleute und Journalisten gleichermaßen begeistert? Hier fünf ganz subjektiv empfundene Gründe dafür.

1. Stilbruch: Die Basketballspieler und das altehrwürdige Ambiente des Schlosses passen nicht zusammen. So erzeugt Fotograf Matthias Hangst ein erstes Achtung, ein erstes Verweilen. Was machen die denn da?

2. Dynamik: Die Sportler recken sich gen Himmel, sie kämpfen energisch um den Ball. Ihre Arme fügen sich in die jubelnde Menge des Deckenfreskos ein. Tolle Komposition!

3. Metaebene: Raffinierte Verquickung von Lebenswelten aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Sportler der Jetztzeit interagieren mit göttlichen Wesen in einer “himmlischen” Arena. Das fesselt!

4. Perspektive: Fotograf Matthias Hangst hat die opulente Szene perfekt arrangiert. Der Basketballkorb ist oben am Bildrand platziert, das orangefarbene Spielgerät steht gut sichtbar im Zentrum des Bildes und der im Weitwinkelobjektiv gebogene Parkettfußboden wird mit einer Lichtspiegelung zusätzlich dynamisiert.

5. Körperspannung: Sport ist in unserer Gesellschaft ein äußerst positiv besetzter Begriff. Da hat es die Bildung schon schwerer, junge Menschen zu begeistern. Die Uni Mannheim hat es geschafft, ein eher theoretisches Thema mit präsenter Körpersprache und konkretem Wettkampf zu kombinieren. Die Botschaft der Uni Mannheim ist angekommen! Chapeau!

Alle Platzierungen in den sieben Kategorien finden Sie hier. Unsere offizielle Bekanntgabe der Sieger haben wir natürlich wie gewohnt in unserem Newsroom veröffentlicht.

Drei Erkenntnisse zum Stand der heutigen PR-Fotografie

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 08. August 2012 um 08:31 Uhr | 1 Kommentar

Abstimmungsseite für PR-Bild Award 2012Schade, dass ich mir meine persönlichen Favoriten aus der Shortlist unseres PR-Bild Awards nicht heraussuchen darf, um aufzuschreiben, warum diese Fotos für mich die besten PR-Bilder des Jahres sind. Das würde mir der eine oder andere Bewerber wahrscheinlich übel nehmen. Also fasse ich meine Eindrücke etwas allgemeiner. Aber das ist bei der tollen Qualität der Bilder ja auch nicht wirklich schlimm. Drei Erkenntnisse über den aktuellen Stand der PR-Fotografie lassen sich meiner Meinung nach aus unseren 70 Shortlist-Fotos ablesen.

Erkenntnis 1

Gleich auf den ersten Blick ist mir aufgefallen, dass in diesem Jahr viele Bilder mit einem gewissen Augenzwinkern produziert wurden. Zum Beispiel  Kartoffelsäcke im Hochsicherheits-Safe, ein Strandkorb am Boden eines gigantischen Aquariums oder auch die Visualisierung des Neubaus einer Konzernzenztrale durch die dreckigen Fußabdrücke der Bauarbeiter. Man nimmt sich selber nicht mehr so furchtbar ernst – man ist bereit, sich für ein besonderes Foto selber ein wenig auf den Arm zu nehmen. Das ist ein erfreulicher Trend, den insbesondere Redakteure aus Wirtschaftsredaktionen zu schätzen wissen dürften. Die Bebilderung von Unternehmensberichten ist ja erfahrungsgemäß oft etwas schwierig und dröge. Aber auch in der direkten visuellen Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden wird die Fähigkeit zur Selbstironie sicher gut ankommen. Homepages, Social Media Präsenzen oder auch klassische Kundenmagazine könne so zu echten Hinguckern werden.
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10 Tipps für PR-Bilder in Zeiten von Smartphones und Social Media

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Mittwoch, 23. Mai 2012 um 14:44 Uhr | Keine Kommentare

PR-BilderUnsere Kunden stellen uns immer wieder die Frage, welche Kriterien gute PR-Bilder heutzutage erfüllen sollten. Zwar ist für die meisten Pressestellen und PR-Agenturen der Einsatz von Bildern selbstverständlich. Denn wir wissen: Nichts transportiert eine Botschaft besser als ein Bild.

Aber wie inszeniert man ein gutes PR-Bild? Welche Anforderungen stellen Journalisten an Bilder? Wie sollten Bilder zur Verfügung gestellt werden, um bestens gefunden zu werden? Und wie beeinflussen Smartphones und soziale Netzwerke die Nutzung von visuellem PR-Material?

Lesetipp: Mein Kollege Jens Petersen hat in einem Artikel für den Pressesprecher zehn Tipps zusammen gestellt, wie aus einem Bild ein tolles PR-Bild wird, das nicht nur in Redaktionen gut ankommt, sondern auch im sozialen Web. Lesen!

Übrigens: Wir suchen gerade wieder die besten PR-Bilder Deutschlands. Bewerben Sie sich jetzt.

Her mit Ihren besten PR-Bildern!

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 16. Mai 2012 um 10:52 Uhr | Keine Kommentare

Eben habe ich mir die ersten Einreichungen für den PR-Bild Award 2012 angesehen. Langsam steigt die Fieberkurve: Saurier, die durch die Luft fliegen, Menschen in seltsamen Platikzylindern, Kopfstand auf einem Alpengipfel oder Schweinhälften im Trading Room einer Bank. Leider kann ich Ihnen die Bilder noch nicht zeigen. Das wäre nicht fair gegenüber den anderen Bewerbern. Schon jetzt ist allerdings sichtbar, dass Sie, liebe Kommunikationsfachleute, in den letzten Monaten wieder tolle Motive auf die Beine gestellt haben. Ich freue mich auf die besten PR-Bilder des Jahres! Danke für Ihre Bewerbungen!

PR-Bild Award 2012In unserer Sonderkategorie geht es im Olympia- und EM-Jahr natürlich um Sport-Fotos. Folgende sieben Kategorien stehen für Sie bis zum 11. Juni (Einreichungsschluss) insgesamt zur Auswahl.

Unternehmenskommunikation
In der Kategorie Unternehmenskommunikation kommt eine große Bandbreite von Motiven zum Einsatz. Das können Personen oder Personengruppen, Gebäude und Produktionsanlagen, Featurebilder von Herstellungsprozessen oder die Darstellung von besonderen Anlässen sein. Auch Bilder von Pressekonferenzen und Hauptversammlungen gehören dazu.


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