von Frank Stadthoewer Frank Stadthoewer, Geschäftsführer Mittwoch, 05. Juni 2013 um 15:21 Uhr
| Keine Kommentare
So langsam biegen wir auf die Zielgerade zu unserem PR-Bild Award 2013 ein. Täglich erreichen uns großartige Fotos von Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen. Bei mir steigt die Spannung stündlich. Genauso wie die Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit unserer Jury. In diesem Jahr bin ich erstmals Teil der geschätzten Expertenrunde, die die eingereichten Bilder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewerten darf. Ich möchte Ihnen unsere achtköpfige Jury vorstellen, die in etwa zwei Wochen ihre Arbeit aufnehmen wird.
Unsere Jury setzt sich aus vier deutschen Mitgliedern zusammen, sowie aus jeweils zwei Vertretern aus Österreich und der Schweiz. Wir haben eine ausgewogene Mischung aus Journalisten und PR-Experten für unseren Award gewonnen: Zum Beispiel die Bildchefs der beiden großen Nachrichtenagenturen dpa und APA und zwei leitende Redakteure von bedeutenden Fachmedien der Kommunikationsbranche. Ich selbst bin in diesem Jahr erstmals in der Jury persönlich mit dabei. Das war schon lange mein Anliegen, denn ich habe die Awards immer sehr interessiert verfolgt. Nicht zuletzt weil ich mich auch privat intensiv mit dem Thema Fotografie beschäftige und regelmäßig mit meiner Kamera losziehe.
Für mich ist Fotografie so etwas wie ein ständiger Begleiter in meinem Leben. Wer wie ich seit Jahren in der Medien- und Kommunikationsbranche zu Hause ist, der ist zwangsläufig tagtäglich mit dem Thema Bild beschäftigt. Und in Zeiten von Facebook, Pinterest, Instagram und anderen Diensten mehr als jemals zuvor. Aber natürlich brauche ich Ihnen nicht zu verschweigen, dass die Verbreitung von PR-Fotos auch unmittelbar zum Kerngeschäft von news aktuell gehört. Mit unserem Bilderservice OTS.Bild verbreiten wir Woche für Woche deutlich mehr als 100 Bilder an die Medien oder im Web.
Aber letztlich ist das einzige Kriterium, dass darüber entscheidet, ob ein Bild “gut” ist oder nicht, die Reaktion der Betrachter. Gute Bilder sprechen das Herz an, nicht den Verstand. Das gilt für PR-Fotografie genauso wie für alle anderen Sparten. Im Bildjournalismus zum Beispiel muss es gelingen, die Leser in die Geschichte reinzuziehen. Das gilt für Print und Online gleichermaßen. Selbst bei reinen Produktbildern muss der Betrachter denken “Wow, das Ding will ich haben!”. Und wenn PR-Agenturen ihre Kampagnen bebildern, dann müssen Leser und Zielgruppen mit der Bildbotschaft buchstäblich genau “ins Herz” getroffen werden. Bilder sind eine universelle Sprache. Diese Sprache zu unterstützen und zu würdigen, ist das Ziel unseres PR-Bild Awards. Den ganzen Beitrag lesen
von Frank Stadthoewer Frank Stadthoewer, Geschäftsführer Montag, 27. Mai 2013 um 09:25 Uhr
| Keine Kommentare
So langsam biegen wir auf die Zielgerade des PR-Bild Award 2013 ein. Täglich erreichen uns tolle Fotos von Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen: Der perfekte Zeitpunkt, sich anzuschauen, welche Motive in den vergangenen Jahren das Rennen gemacht haben. Lassen Sie sich inspirieren, was preisgekrönte PR-Fotos leisten können und begleiten Sie mich auf einer kleinen Zeitreise durch sieben Jahre PR-Bild Award. Wetten, dass Sie anschließend Lust haben, auch mit Ihren eigenen Bildern bei unserem Fotowettbewerb an den Start zu gehen?
Sieger 2006: SOS-Kinderdörfer “6 Dörfer für 2006″ (D)
2006
Der allererste Sieger unseres PR-Bild Awards waren die SOS-Kinderdörfer. Dass es im WM-Jahr ein Fußball-Foto auf Platz Eins schaffen würde, hat uns alle nicht wirklich überrascht. Aber auch im WM-Party-Trubel in den Städten unseres Landes hatte das Siegerbild seine ernste Botschaft behalten. Das Motiv mit den kickenden Kids in Afrika wurde von der Hilfsorganisation intensiv eingesetzt für die Kampagne “6 Dörfer für 2006″. Tatsächlich sind nach Auskunft Award-Sieger anschließend genug finanzielle Mittel zusammengekommen, um diese sechs Dörfer auch tatsächlich bauen zu können. Vielleicht hat das Siegerfoto einen kleinen Teil zu diesem Erfolg beigetragen.
von Jens Petersen Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte Montag, 08. Oktober 2012 um 14:07 Uhr
| Keine Kommentare
Die Universtität Mannheim hat den PR-Bild Award 2012 gewonnen. Das Foto, dass die Hochschule eingereicht hat, trägt den Titel “Basketball im Rittersaal”. Wir gratulieren extrem herzlich! Aber warum hat ausgerechnet dieses Foto Jury, PR-Fachleute und Journalisten gleichermaßen begeistert? Hier fünf ganz subjektiv empfundene Gründe dafür.
1. Stilbruch: Die Basketballspieler und das altehrwürdige Ambiente des Schlosses passen nicht zusammen. So erzeugt Fotograf Matthias Hangst ein erstes Achtung, ein erstes Verweilen. Was machen die denn da?
2. Dynamik: Die Sportler recken sich gen Himmel, sie kämpfen energisch um den Ball. Ihre Arme fügen sich in die jubelnde Menge des Deckenfreskos ein. Tolle Komposition!
3. Metaebene: Raffinierte Verquickung von Lebenswelten aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Sportler der Jetztzeit interagieren mit göttlichen Wesen in einer “himmlischen” Arena. Das fesselt!
4. Perspektive: Fotograf Matthias Hangst hat die opulente Szene perfekt arrangiert. Der Basketballkorb ist oben am Bildrand platziert, das orangefarbene Spielgerät steht gut sichtbar im Zentrum des Bildes und der im Weitwinkelobjektiv gebogene Parkettfußboden wird mit einer Lichtspiegelung zusätzlich dynamisiert.
5. Körperspannung: Sport ist in unserer Gesellschaft ein äußerst positiv besetzter Begriff. Da hat es die Bildung schon schwerer, junge Menschen zu begeistern. Die Uni Mannheim hat es geschafft, ein eher theoretisches Thema mit präsenter Körpersprache und konkretem Wettkampf zu kombinieren. Die Botschaft der Uni Mannheim ist angekommen! Chapeau!
Alle Platzierungen in den sieben Kategorien finden Sie hier. Unsere offizielle Bekanntgabe der Sieger haben wir natürlich wie gewohnt in unserem Newsroom veröffentlicht.
von Jens Petersen Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte Mittwoch, 08. August 2012 um 08:31 Uhr
| 1 Kommentar
Schade, dass ich mir meine persönlichen Favoriten aus der Shortlist unseres PR-Bild Awards nicht heraussuchen darf, um aufzuschreiben, warum diese Fotos für mich die besten PR-Bilder des Jahres sind. Das würde mir der eine oder andere Bewerber wahrscheinlich übel nehmen. Also fasse ich meine Eindrücke etwas allgemeiner. Aber das ist bei der tollen Qualität der Bilder ja auch nicht wirklich schlimm. Drei Erkenntnisse über den aktuellen Stand der PR-Fotografie lassen sich meiner Meinung nach aus unseren 70 Shortlist-Fotos ablesen.
Erkenntnis 1
Gleich auf den ersten Blick ist mir aufgefallen, dass in diesem Jahr viele Bilder mit einem gewissen Augenzwinkern produziert wurden. Zum Beispiel Kartoffelsäcke im Hochsicherheits-Safe, ein Strandkorb am Boden eines gigantischen Aquariums oder auch die Visualisierung des Neubaus einer Konzernzenztrale durch die dreckigen Fußabdrücke der Bauarbeiter. Man nimmt sich selber nicht mehr so furchtbar ernst – man ist bereit, sich für ein besonderes Foto selber ein wenig auf den Arm zu nehmen. Das ist ein erfreulicher Trend, den insbesondere Redakteure aus Wirtschaftsredaktionen zu schätzen wissen dürften. Die Bebilderung von Unternehmensberichten ist ja erfahrungsgemäß oft etwas schwierig und dröge. Aber auch in der direkten visuellen Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden wird die Fähigkeit zur Selbstironie sicher gut ankommen. Homepages, Social Media Präsenzen oder auch klassische Kundenmagazine könne so zu echten Hinguckern werden. Den ganzen Beitrag lesen
von Sandra Liebich Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen Mittwoch, 23. Mai 2012 um 14:44 Uhr
| Keine Kommentare
Unsere Kunden stellen uns immer wieder die Frage, welche Kriterien gute PR-Bilder heutzutage erfüllen sollten. Zwar ist für die meisten Pressestellen und PR-Agenturen der Einsatz von Bildern selbstverständlich. Denn wir wissen: Nichts transportiert eine Botschaft besser als ein Bild.
Aber wie inszeniert man ein gutes PR-Bild? Welche Anforderungen stellen Journalisten an Bilder? Wie sollten Bilder zur Verfügung gestellt werden, um bestens gefunden zu werden? Und wie beeinflussen Smartphones und soziale Netzwerke die Nutzung von visuellem PR-Material?
Lesetipp: Mein Kollege Jens Petersen hat in einem Artikel für den Pressesprecher zehn Tipps zusammen gestellt, wie aus einem Bild ein tolles PR-Bild wird, das nicht nur in Redaktionen gut ankommt, sondern auch im sozialen Web. Lesen!
von Jens Petersen Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte Mittwoch, 16. Mai 2012 um 10:52 Uhr
| Keine Kommentare
Eben habe ich mir die ersten Einreichungen für den PR-Bild Award 2012 angesehen. Langsam steigt die Fieberkurve: Saurier, die durch die Luft fliegen, Menschen in seltsamen Platikzylindern, Kopfstand auf einem Alpengipfel oder Schweinhälften im Trading Room einer Bank. Leider kann ich Ihnen die Bilder noch nicht zeigen. Das wäre nicht fair gegenüber den anderen Bewerbern. Schon jetzt ist allerdings sichtbar, dass Sie, liebe Kommunikationsfachleute, in den letzten Monaten wieder tolle Motive auf die Beine gestellt haben. Ich freue mich auf die besten PR-Bilder des Jahres! Danke für Ihre Bewerbungen!
In unserer Sonderkategorie geht es im Olympia- und EM-Jahr natürlich um Sport-Fotos. Folgende sieben Kategorien stehen für Sie bis zum 11. Juni (Einreichungsschluss) insgesamt zur Auswahl.
Unternehmenskommunikation
In der Kategorie Unternehmenskommunikation kommt eine große Bandbreite von Motiven zum Einsatz. Das können Personen oder Personengruppen, Gebäude und Produktionsanlagen, Featurebilder von Herstellungsprozessen oder die Darstellung von besonderen Anlässen sein. Auch Bilder von Pressekonferenzen und Hauptversammlungen gehören dazu.
Hier schreiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der dpa-Tochter news aktuell und schildern ihre persönliche Sicht auf das eigene Unternehmen und auf die Kommunikationsbranche. Das muss nicht immer den offiziellen Pressemitteilungen entsprechen, aber um die geht es hier ja auch nicht.