Heute feiert sich das Radio selbst. Und hat recht damit: Das gute alte Kopfkino ist immer noch das reichweitenstärkste elektronische Medium in Deutschland. Und es segelt in den Stürmen des Medienwandels bisher deutlich stabiler als viele andere traditionelle Medien.
Hier die Nominierten in den einzelnen Kategorien und die aktuellen Pressemeldungen zum Thema.
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Ein immer wieder gerne zitierter Satz lautet, „Wenn die Nachricht wichtig genug ist, wird sie den Empfänger schon erreichen”. Was zunächst wie eine Binsenweisheit klingt, ist eine der treffendsten Beschreibungen dessen, was in der Verbreitung von Informationen über das Internet heute passiert. Zielgruppen sind zunehmend fragmentiert und bewegen sich auf Plattformen, die man möglicherweise gar nicht auf dem Zettel hatte.
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Wir haben unser Audio- und Videoangebot in einer neuen Darstellung zusammengefasst. Unter http://www.presseportal.de/Video und http://www.presseportal.de/audio finden Sie die bisher getrennten Bereiche auf einen Blick. Neben der größeren Übersichtlichkeit und zeitgemäßeren Optik ging es uns darum, die Vielfältigkeit des Angebots auf einer Oberfläche zu präsentieren ohne durch bloße Anhäufung von Masse zu verwirren.
Alle bisherigen Funktionalitäten bleiben erhalten: Video- und Audiodateien können heruntergeladen oder über Code direkt eingebunden werden. Und natürlich kann man sämtliches Material über die jeweiligen Player vor Ort sichten bzw. vorhören. Alle Texte lassen sich vertwittern oder auf facebook einbinden. Audio- und Video verfügen über jeweils eigene Suchfenster mit direktem Zugriff auf das gesamte Multimedia-Archiv.
Webradios werden immer beliebter und wachsen in ihrer Bedeutung für die Medienforschung. Das ist ein Ergebnis einer gemeinsamen Studie von House of Research und WDR-Medienforschung, die in der neuesten Ausgabe der Media Perspektiven veröffentlicht wurde. Die intensivierte Nutzung von Webradio-Angeboten steht in einem engen Zusammenhang mit den verwendeten Endgeräten. Hier kommen zunehmend spezielle WLAN- oder Internetradio Geräte aber auch Mobiltelefone zum Einsatz. Sie erlauben die Radionutzung über Internet unabhängig vom eigenen Computer. Mit der Nutzung dieser Geräte steigt der Webradiokonsum verglichen zur Nutzung über PC deutlich an. Dabei kommen zunehmend auch Angebote in den Blick der Hörer, die nicht in Verbindung mit großen Medienmarken stehen. Dennoch leisten die klassischen Radiomarken eine wichtige Orientierungsfunktion beim Umstieg von UKW oder Kabel auf Internetradio. Das PDF zur Studie können Sie hier abrufen.
Nächste Woche geht es wieder los. Wir von news aktuell starten in die nächste Staffel unserer Infotage.
In Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und München stehen vier spannende Themen rund um die Pressearbeit auf dem Programm: Social Media, Pressearbeit mit Bildern, multimediale Informationsvermittlung und der Umgang mit Journalistendaten.
Zu folgenden Terminen können Sie sich anmelden:
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Die Kommunikationsberater von Faktenkontor bescheinigen der Online-PR, und hier vor allem multimedialen Presseinformationen, für 2010 beste Aussichten. Ein Grund: Verlage geraten zunehmend unter Druck; Pressestellen sind so gefordert, die PR-Arbeit im Netz durch eigene Angebote weiter auszubauen. Faktenkontor stützt sich in dieser Aussage auf Ergebnisse einer repräsentativer Umfrage unter 750 Bundesbürgern. Neun von zehn Deutschen suchen Infos künftig demnach verstärkt im Netz. Mehr zu den Ergebnissen lesen Sie hier.
Lösungen für die multimediale Pressearbeit finden Sie auch bei uns und unseren Video- und Audioangeboten.
In unserer Produktübersicht zu ots.Audio und ots.Video finden Sie ab sofort unsere aktuellen Angebote rund um die Produktion und Verbreitung von Audio und Video für PR und Marketing. Ob Radiointerview, O-Ton Paket, Podcast, Videobericht oder Footage: news aktuell ist Ihr Ansprechpartner für multimediale Kommunikationslösungen. Mit unseren kompetenten Produktionspartnern und unseren Kanälen zu Redaktionen und sozial media Plattformen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Neu in diesem Jahr ist unser Angebot der Distribution und Produktion von Footage für Onlineredaktionen. Details dazu finden Sie hier auch als pdf.
Am 18. Januar ab 6 Uhr geht Deutschlandradio mit dem lange angekündigten dritten Programm on air. DRadio Wissen, laut Pressemitteilung ein “ein Radiolabor mit Netzanschluss” soll on air und on line in bisher beim nationalen Rundfunk noch nicht gekannter Intensität miteinander verknüpfen. So soll es bei bestimmten Themen durchaus auch einmal eine “online first” Ausstrahlung geben.
Die Kollegen haben ein ambitioniertes Ziel ausgegeben: Der Altersdurchschnitt der Hörer des Deutschlandradios soll mit DRadio Wissen gesenkt werden. Und: Der Sender will um sein Programm eine Community aufbauen. Da ist es wieder, mein Lieblingsthema. Radio und Community. Dass das auch mit anspruchsvollen Wortprogrammen klappt, wünsche ich den Kollegen von ganzem Herzen.
Die Zeiten, in denen man sich auf das Kofferradio als Begleiter in allen Lebenslagen verlassen konnte, gehen zu Ende. Noch stärker als das Fernsehen spürt das Radio den Druck, sich technisch weiter zu entwickeln. Eine Digitalisierung, beim Fernsehen mit DVB-T, Satellit und Kabel weitgehend abgeschlossen, hat beim Radio noch nicht einmal begonnen. Versuche, das alte UKW durch einen einheitlichen digitalen Standard zu ersetzen, sind bisher gescheitert. Die Zukunft für das Radio kann demnach nur in der Vielfalt der Übertragungswege liegen: Als Webstream, Handy-Applikation, digital über Antenne oder zeitsouverän als Podcast. “Entscheidend ist, für welchen Weg sich die Menschen mehrheitlich entscheiden”, so WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz im Interview mit dem Onlinemagazin DIGITAL FERNSEHEN.
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