Heute Vormittag um 11.54 Uhr tickerte dpa in einer Blitzmeldung den Rücktritt von Papst Benedikt. Sofort entflammte auf Twitter und in anderen Social Networks ein ungeheurer Sturm. Jetzt, gegen 16.30 Uhr zählen wir bereits mehr als 21.000 deutschsprachige Beiträge zum Thema. Insgesamt ist die Tonalität im Heimatland des Papstes kritisch bis negativ. Die jüngsten Skandale um die katholische Kirche haben sicher dazu beigetragen, dass wohlwollende und mitfühlende Meinungsäußerungen nicht in der Mehrzahl sind. Das haben wir mit Hilfe unseres Monitoring Tools media sonar heute herausgefunden.
- Unter den deutschsprachigen Twitter-Usern ist die Häme über den Rücktritt des heiligen Vaters weit verbreitet. Rund 17 Prozent der Tweets haben eine positive Tonalität. Sie begrüßen den Abschied des Heiligen Vaters. Gut fünf Prozent der Tweets haben eine negative Tonalität. Unterm Strich ist eine rein maschinelle Bewertung allerdings schwierig, da viele Tweets von den Autoren ironisch verfasst wurden.
- Die meiste Reaktion entfachte ein Tweet von Extra3. Der Witz über die Herrenboutique in Wuppertal wurde bisher mehr als 260 Mal retweetet und 113 Mal gefaved.
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Kann man Facebook komplett durchsuchen? Wie finde ich Brand Ambassadors? Wie sieht die deutsche Twitter-Mentalität aus? So lauteten die Fragen beim Frühstücks-Meeting des Marketing Club Hamburg. Monitoring-Expertin Caren Siebold von news aktuell referierte über die Chancen und Fallstricke beim Social Media Monitoring. “Listen first”, Albert Einstein und der Unterschied zwischen “umsonst” und “professionell” lauteten die Themen, die heute morgen bei Café und frischen Brötchen kräftig diskutiert wurden.
Das Thema Social Media Monitoring ist noch recht frisch in der Marketing Szene. So zumindest mein Eindruck. Von einer flächendeckenden Beobachtung von Twitter, Facebook, Blogs und Foren ist die Mehrheit noch relativ weit weg – bzw. beschäftigt sich aktuell mit der Frage, was in Zukunft zu tun ist. Aber das Bewußsein, sich mit diesem wichtigen Thema zu beschäftigen, das ist bei allen vorhanden. Und so startete meine Kollegin dann auch gleich mit einem Paradigmenwechsel. “Listen first” heißt es beim Monitoring. Erstmal zuhören, was Kunden, Interessenten, Wettbewerber und Kritiker überhaupt zu sagen haben. Wer bin ich? Wie sieht man mich? Was wollen “die da draußen” eigentlich von mir? Banale Fragen. Aber letztlich nur durch ein professionelles Monitoring zu beantworten. Um mit Albert Einstein zu sprechen: “Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt.” Think about it!
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Vordergründig traten bei der Sonntag beendeten Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine 16 Mannschaften aus verschiedenen Nationen im sportlichen Wettkampf gegeneinander an – Spanien wurde am Ende als verdienter Sieger Europas gekrönt. Doch hinter den Kulissen fand noch eine ganz andere Auseinandersetzung statt: Das Ausrüster-Duell der Sportartikelhersteller!
Augenscheinlicher Favorit war der amerikanische Sport-Gigant Nike, der nicht nur fünf Teams ausstattete, sondern durch den Aufkauf der Marke Umbro zusätzlich noch – zumindest aus Sicht des Umsatzes – an der Ausrüstung dreier weiterer Teams beteiligt war. Die größte Publicity durch Nennung ihrer Mannschaften schien den Amerikanern sicher zu sein.
Adidas folgte dichtauf mit sechs Vertragspartnern, während Puma mit seinen zwei Teams nur Außenseiterchancen eingeräumt werden konnten.
Schon nach der Vorrunde wendete sich das Blatt, da sich nun Adidas (3) und Puma (2) nahezu auf Augenhöhe mit dem Branchen-Primus Nike/Umbro und seinen drei verbliebenen Teams messen konnten. Nachdem die Paarungen des Halbfinales einen spannenden Endkampf unter den Ausrüstern erwarten ließen, rechneten viele Experten mit dem reinen adidas-Finale Deutschland-Spanien. Doch Pumas Italiener machten es noch einmal spannend, während die Portugiesen als letztes der Nike-Teams ausschieden.
Wie lässt sich nun messen, welcher Ausrüster wirklich gewonnen hat? Wird der Ausrüster mit den meisten Teams wirklich am häufigsten in den Medien genannt? Oder geht es vielmehr um die Qualität, den Erfolg der Mannschaften?
Das Social Media Monitoring-Tool na•media sonar der dpa-Tochter news aktuell hat folgendes Ranking ergeben:
Make Treffer
Adidas 1.619
Nike 650
Puma 390
Umbro 181
Hierbei wurden alle Nennungen der Firmen im Zusammenhang mit der Europameisterschaft 2012 in deutschen Online-Medien und Social Media während des Turnierzeitraums erfasst.

Es fällt auf, dass Nike/Umbro trotz der meisten Teams weit abgeschlagen hinter dem klaren Sieger aus Herzogenaurach landen. Sicherlich wird hierbei auch eine Rolle spielen, dass Adidas mit dem Tango 12 den offiziellen Turnierball stellte, doch bleibt auch ganz klar der Eindruck, dass sich Klasse statt Masse bei der Auswahl der auszurüstenden Teams bezahlt zu machen scheint.
Wer PR-Bilder für die Pressearbeit einsetzt, will auch wissen, welche Medien diese Fotos für Ihre Berichterstattung übenehmen. Die Schwierigkeit liegt darin, Veröffentlichungen von PR-Bildern tatsächlich zu finden und zu dokumentieren. Es gibt eine hohe „Dunkelziffer“ von Veröffentlichungen, weil Pressebilder auch ohne direkten Bezug zur Pressemitteilung und mitunter sogar in einem ganz anderen Kontext publiziert werden. Oft fehlt auch eine korrekte Quellenangabe am Bild, was es den Ausschnittsdiensten unmöglich macht, Fotos einem bestimmten Suchbegriff zuzuordnen.
Mit dem Fotomonitoring des Mediendienstleisters mecom (nicht zu Verwechseln mit der Gesellschaft des britischen Medieninvestors Montgomery!) gibt es neuerdings eine effektive Möglichkeit, Online-Veröffentlichungen von Pressebildern – also auch von PR-Bildern – zu finden.
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Es gibt viele Wege, die Kommunikation über das eigene Unternehmen im Social Web nachzuverfolgen. Für diesen Neudeutsch “Monitoring” genannten Prozess, der für IR-Manager auch die Beobachtung und Analyse von Investor Relations umfasst, eignet sich StockTwits Desktop hervorragend.
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