Guck mal wer da twittert

Petra Busch von Petra Busch
Produktmanagerin MEDIAtlas und Medienrecherche - über Titel, Redaktionen und Journalisten
Freitag, 09. September 2011 um 13:28 Uhr | Keine Kommentare

Mit den Umbrüchen der Medienlandschaften haben auch die Sozialen Medien Einzug in den Journalistenalltag gehalten. Verlage, Redaktionen und einzelne Journalisten präsentieren sich auf Facebook, Xing und Twitter. Die anfängliche Diskussion um das Mitmachen-Müssen ist schon deutlich leiser geworden. Als Journalist twittert man die Themen der Redaktion oder im Redaktionsauftrag. Im Idealfall thematisiert und profiliert das Twittern einzelne Themen, Journalisten, Redaktionen oder ganze Medien.

Twitternde Medientypen


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Mit der Hochzeit kommt Facebook ins Haus

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über PR 2.0, moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 16. Juni 2011 um 14:14 Uhr | 6 Kommentare

Tina Kulow, Corporate Communications Manager Facebook, bei news aktuell“Viele melden sich in Zusammenhang mit ihrer Hochzeit erstmals bei Facebook an. Mama und Papa wollen schließlich sehen, was die Enkel so machen”, erzählt Tina Kulow, Kommunikationschefin von Facebook. Dass es aber auch andere Zugangswege zum weltweit führenden Social Network gibt, verriet Tina Kulow heute Vormittag den gut 50 Journalisten, die zu Gast waren in den Konferenzräumen von news aktuell. “Recherche, Dialog, Geschichten – Facebook als Plattform für Journalisten” lautete der Titel des gut zweistündigen Workshops. Gemeinsam mit Growth Manager Andreas van de Castel machte Tina Kulow deutlich, was es für Journalisten bringt, sich auf Facebook zu engagieren und das Netzwerk für die persönliche Selbstdarstellung oder für die Präsentation einer Medienmarke zu nutzen. Außerdem lieferten die beiden Facebook-Experten wichtige DOs and DON’Ts: Also, liebe Medienmacher, bitte notieren Sie:
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Journalisten brauchen Social Media, No future for Paid Content

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über PR 2.0, moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 17. Juni 2010 um 08:34 Uhr | 16 Kommentare

Journalisten brauchen Social Media für ihre Arbeit. Sie sind von Paid Content nicht überzeugt und sie empfinden die Abkehr der jungen Generation vom Qualitätsjournalismus als die aktuell größte Herausforderung. Und die Mehrheit der deutschen Redakteure und freien Journalisten hat kein Smartphone. Das ergab unsere große Umfrage “Medien-Trendmonitor 2010 – Journalismus in einem neuen Informationszeitalter”, die wir wieder gemeinsam mit unserem Partner Faktenkontor durchgeführt haben. Die Resonanz aus den Redaktionen war großartig: Knapp 2.700 Journalisten haben mitgemacht.

Social Media endlich als tägliches Arbeitstool akzeptiert / YouTube knapp vorn

Medien-Trendmonitor Social MediaJournalisten kommen am Trendthema Social Media nicht mehr vorbei und attestieren den Networks eine hohe oder gar sehr hohe Relevanz (55 Prozent). Trotzdem ist der Anteil der Web2.0-Muffel immer noch relativ hoch. Ein Drittel schreibt Twitter & Co nur eine geringe Relevanz für die journalistische Arbeit zu. Aber: Der journalistische Nachwuchs hat die Zeichen der Zeit erkannt. Bei den Volontären betonen mit fast drei Viertel der Umfrageteilnehmer deutlich mehr als der Durchschnitt die große Bedeutung von Social Media. Am meisten setzen Journalisten auf YouTube (38 Prozent), knapp dahinter folgen mit je 37 Prozent XING und Facebook. Twitter ist überraschender Weise nicht unter den Top Drei. Nur knapp jeder Dritte zwitschert im Job oder recherchiert dort für Artikel und Beiträge (29 Prozent). Ein erstaunliches Ergebnis, wenn man Verfügbarkeit, Schnelligkeit und Unmittelbarkeit des Mediums berücksichtigt. Ich tippe mal, dass der Anteil der twitternden Journalisten in den nächsten Monaten kontinuierlich wachsen wird. Zu verlockend ist die Stärke dieses Mediums, Traffic auf die eigenen Beiträge zu leiten.


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