Wie recherchieren Journalisten? – Befragung zur “Recherche 2014″ gestartet

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Donnerstag, 17. Oktober 2013 um 05:36 Uhr | 1 Kommentar
Umfrage

Quelle: http://erfolgreich-veraendern.de

Zwei Jahre ist es her, dass wir Journalisten zum ersten Mal befragt haben, wie sie nach Inhalten recherchieren und mit Material aus Pressestellen umgehen.

An unserer Umfrage “Recherche 2012  - Journalismus, PR und multimediale Inhalte” nahmen damals 1.400 Journalisten teil und gaben uns ein umfassendes Bild darüber, was Redaktionen sich von Pressestellen und PR-Agenturen wünschen.

Jetzt fiel der Startschuss zur Neuauflage unserer Umfrage. Zahlreiche Journalisten hatten letzte Woche Post von uns in der Mailbox mit der Bitte um Antworten auf unsere Fragen rund um die “Recherche 2014″.

Von der Resonanz sind wir schon jetzt überwältigt! Bereits am ersten Tag haben über 1.500 Journalisten mitgemacht – mehr als bei der gesamten Umfrage 2012. Inzwischen sind es sogar weit über 2.000 Teilnehmer. Das freut uns natürlich sehr, wir sagen danke an alle fleißigen Teilnehmer und sind gespannt auf die Ergebnisse.

Apropos: Wie die Ergebnisse genau aussehen,  erfahren Sie pünktlich zum Jahresstart 2014, u.a. hier im Blog.

Dann geben wir Ihnen einen Einblick in die Recherche in Deutschland: welches Material wünschen sich Journalisten, wie nutzen Sie PR-Inhalte, welche Quellen nutzen sie zur Recherche usw. Was wir dieses Jahr erstmals wissen wollen, ist, welche Rolle mobile Endgeräte inzwischen bei der Recherche spielen. Schon jetzt kündigen sich spannende Ergebnisse an. Bleiben Sie gespannt!

Lese- und Videotipps zum Leistungsschutzrecht

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 28. November 2012 um 13:00 Uhr | Keine Kommentare

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag diskutiert der deutsche Bundestag über das Leistungsschutzrecht. Google und Verlage liefern sich begleitend eine intensive Schlacht um die Meinungshoheit. Es geht schließlich um grundsätzliche Fragen, die unsere Medienlandschaft für Jahre prägen können – und natürlich um wirtschaftliche Interessen. Hier einige Lese- (und Video-Tipps), die das komplexe Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

 


“Willst Du auch in Zukunft finden, was Du suchst?”

(Googles Kampagnen-Website zum Leistungsschutzrecht)

 

“Zukunft des Journalismus – Das heilige Versprechen”

(von Frank Schirrmacher, FAZ)

 

“Google ist nicht das Netz, und Verlage sind nicht der gute Journalismus”

(Blogbeitrag von Stefan Niggemeier)

 

 


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Lesetipp: Matthias Morr zum Berufsbild des Videojournalisten

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Freitag, 07. September 2012 um 14:45 Uhr | Keine Kommentare

Ein sehr guter Blogpost des Kollegen Matthias Morr sei Ihnen und Euch zum Wochenende empfohlen. Unter dem Titel Wie viel Video geht allein? plädiert er für das Ein Personen Modell im Videojournalismus.Zum Text geht es hier.

Mathias Morr ist Videojournalist und betreibt die Seite Schiffstester.de.

Trendmonitor: Bilder, Bilder, immer wieder Bilder

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 14. Juni 2012 um 14:52 Uhr | 1 Kommentar

Die meiste Interaktion im Social Web löst man mit Bildern aus. An erster Stelle werden von den Unternehmen Fotos genannt, danach Bewegtbilder. Kommunikation, Bilder und das Social Web passen einfach perfekt zu einander. Nicht zuletzt der Erfolg von Pinterest unterstreicht diesen Trend. Herausgefunden haben wir das in unserem neuen Social Media Trendmonitor, den wir heute veröffentlicht haben. (Wie immer gemeinsam mit unserem Partner Faktenkontor)

Interaktionen im Social WebPresseleute sollten aufhorchen bei diesen Zahlen, denn sie unterstreichen, dass die klassische Pressearbeit, die ausschließlich auf das Informationsbedürfnis von Journalisten ausgerichtet ist, weiter an Bedeutung verliert, während marketinggetriebene Darstellungsformen eine steigende Aufmerksamkeit genießen. Orientiert sich eine “gute” Pressemitteilung, die ausschließlich aus Text besteht, noch weitgehend an den Erfordernissen des gängigen Agenturjournalismus (Die fünf Ws: Wer? Was? Wann? Wo? Warum?), so werden bei multimedialen Unternehmensinfos die Grenzen zwischen PR-Fotografie, Werbe-Fotografie und der Bildsprache von Corporate Publishing immer fließender.

Wer nun aber denkt, professionelle Kommunikation verkommt zum reinen Werbekanal, der irrt. Vielmehr erleben wir immer öfter eine neue Form der “Unternehmensmitteilung”. Sie ist multimedial, visuell ansprechend, teilbar in sozialen Netzwerken, transportiert das Corporate Design, ist auffindbar im Netz, und fördert den Dialog mit unterschiedlichen Zielgruppen. Das können Journalisten, Kunden und B2B-Partner gleichermaßen sein.


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Angelandet? Noch lange nicht!

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 01. September 2011 um 08:27 Uhr | Keine Kommentare

Wie es bei Expeditionen üblich ist, wissen die Reisenden oft nicht, ob sie bereits am Ziel ihrer Träume angekommen sind, oder ob sie noch einen weiten Weg vor sich haben. Oft erreichen die Suchenden Gestade, die sie gar nicht erreichen wollten. Und manche lassen sich trotzdem dort nieder. So oder so ähnlich geht es den deutschen Medienschaffenden, wenn sie auf der Brücke ihrer Flaggschiffe stehen. Unsere media coffee-Reihe “Expedition ins Ungewisse: Welche neue Medienwelt entdecken Verlage, Web und Social Media?” hat das in diesem Jahr sehr gut gezeigt. Gestern Abend stand die vorerst letzte Etappe in der Berliner Kalkscheune an. Wer lesefaul ist, der kann sich die Runde übrigens auch komplett bei YouTube ansehen (Ab Min. 2:20 geht’s so richtig los!)

Die Reise unserer Protagonisten aus Verlagen, Sendern und Internetunternehmen wurde in diesem Jahr sehr intensiv beobachtet: Mehr als 1.500 Gäste waren in den fünf Städten Hamburg, München, Frankfurt, Köln und Berlin dabei. Schön, dass Sie alle unsere Gäste waren! Unser Dank gilt natürlich auch allen Diskutanten, denen oft bewusst war, dass die See recht stürmisch ist, und dass man den einen oder anderen Spritzer abbekommen kann. Und natürlich auch den vielen helfenden Matrosen von news aktuell, ohne die wir gar nicht erst in See hätten stechen können.


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Was morgens auf den Tisch kommt…

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Mittwoch, 29. Juni 2011 um 12:33 Uhr | Keine Kommentare

Man fragt sich ja nicht nur bei großen Tageszeitungen, welche klugen Köpfe hinter ihrer Erstellung stecken. Das Göttinger Tageblatt hat gleich die Chancen der neuen Medien genutzt und einmal im Video dargestellt, was alles dazugehört, damit die Tageszeitung jeden Morgen frisch auf den Tisch der Abonnenten kommt.

Matthias Morr, Multimedia-Journalist: Authentizität ist auch für Unternehmen das Wichtigste an einem Video

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Dienstag, 05. April 2011 um 09:16 Uhr | 3 Kommentare

Nicht nur Unternehmen setzen verstärkt auf Bewegtbild in der Kommunikation. Für viele Journalisten bieten Plattformen wie YouTube neue Betätigungsfelder.  Unternehmen wiederum können journalistische Produktionen als Orientierungshilfe auf der Suche nach der geeigneten Aufbereitung ihrer Inhalte im Webvideo nutzen.

Ich sprach in Hamburg mit dem freien Journalisten und Videoproduzenten Matthias Morr über seine Herangehensweise, seine Themen und die Erfolgsfaktoren seiner Videos.


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Bewegte und unbewegte Bilder

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Mittwoch, 16. März 2011 um 11:30 Uhr | 1 Kommentar

Der Fotojournalist und dpa-Kollege Bernd Thissen schickte uns ein schönes Beispiel für die gekonnte Kombination von Video und Fotografie. Der Beitrag ist das Ergebnis eines einwöchigen Workshops der Fotografenvereinigung freelens. Gedreht wurde mit einer dgitalen Fotokamera, die auch HD-Videoaufnahmen erlaubt. Als großer Freund von Video, Fotografie und guten O-Tönen finde ich diese Zusammenstellung beispielhaft: Der O-Ton des Portraitierten passt ausgezeichnet zur Gesamtstimmung und sorgt dafür, dass auch die Fotos im Kopf des Zuschauers zum Leben erweckt werden.Toll!

Kaffe im Blut from Bernd Thissen on Vimeo.

“Social Media Trendmonitor” in der BETA-Phase

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 19. Januar 2011 um 10:17 Uhr | Keine Kommentare

Anfang Februar startet unsere erste große Umfrage. Dieses Mal nennen wir sie “Social Media Trendmonitor”. Wir wollen Pressesprecher, PR-Fachleute und Journalisten gleichermaßen zu Social Media befragen. Wie beurteilen beide Seiten die neuen Arbeitstools? Welches Meinungsbild herrscht gegenüber  den sozialen Netzwerken. Wie weit gehen die Meinungen von PR und Journalismus auseinander? Wo liegen die Gemeinsamkeiten? Unser Arbeitstitel lautet deshalb “Zwischen Hype und Hoffnung”.

Haben Sie Vorschläge, die wir berücksichtigen können? Was wollen Sie zu diesem Thema wissen? Danke für Input! Fragen? Anmerkungen? Den aktuellen Stand unseres Fragebogens können Sie hier verfolgen:

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1. Wie beurteilen Sie Ihren persönlichen Umgang mit Social Media?

Bin Profi
Habe einige Erfahrung
Habe noch Nachholbedarf
Ist noch Neuland
Weiß nicht

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Das Märchen von der Durchlässigkeit

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 10. November 2010 um 11:20 Uhr | 3 Kommentare

Herausforderungen für Pressearbeit und PRGerne wird es geschrieben oder auf Panels erzählt: Die PR freut sich über knapp besetzte Redaktionen, weil weniger Journalisten gleichbedeutend sind mit mehr Durchlässigkeit für interessengesteuerte Inhalte. Ganz so einfach funktioniert Kommunikation dann aber doch nicht! Und das ist eine gute Nachricht. Auf die Frage, was die größte Herausforderung für Mitarbeiter von Pressestellen und von PR-Agenturen ist, nannten überraschend viele die personelle Ausdünnung in den Redaktionen. Das enstpricht der zweithäufigsten Nennung (52 % bei den Unternehmen, 53 % bei den PR-Agenturen). Noch wichtiger ist nur das Trendthema Social Media. Kommunikation wird also schwerer, weil es weniger Journalisten gibt? Warum ist das so? Ich denke, dieses erstaunliche Ergebnis aus unserem aktuellen PR-Trendmonitor “Pressearbeit und PR in einem neuen Medienzeitalter hat drei wesentliche Gründe:


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