von Jens Petersen Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte Mittwoch, 28. November 2012 um 13:00 Uhr
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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag diskutiert der deutsche Bundestag über das Leistungsschutzrecht. Google und Verlage liefern sich begleitend eine intensive Schlacht um die Meinungshoheit. Es geht schließlich um grundsätzliche Fragen, die unsere Medienlandschaft für Jahre prägen können – und natürlich um wirtschaftliche Interessen. Hier einige Lese- (und Video-Tipps), die das komplexe Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Freitag, 07. September 2012 um 14:45 Uhr
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Ein sehr guter Blogpost des Kollegen Matthias Morr sei Ihnen und Euch zum Wochenende empfohlen. Unter dem Titel Wie viel Video geht allein? plädiert er für das Ein Personen Modell im Videojournalismus.Zum Text geht es hier.
Mathias Morr ist Videojournalist und betreibt die Seite Schiffstester.de.
von Jens Petersen Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte Donnerstag, 14. Juni 2012 um 14:52 Uhr
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Die meiste Interaktion im Social Web löst man mit Bildern aus. An erster Stelle werden von den Unternehmen Fotos genannt, danach Bewegtbilder. Kommunikation, Bilder und das Social Web passen einfach perfekt zu einander. Nicht zuletzt der Erfolg von Pinterest unterstreicht diesen Trend. Herausgefunden haben wir das in unserem neuen Social Media Trendmonitor, den wir heute veröffentlicht haben. (Wie immer gemeinsam mit unserem Partner Faktenkontor)
Presseleute sollten aufhorchen bei diesen Zahlen, denn sie unterstreichen, dass die klassische Pressearbeit, die ausschließlich auf das Informationsbedürfnis von Journalisten ausgerichtet ist, weiter an Bedeutung verliert, während marketinggetriebene Darstellungsformen eine steigende Aufmerksamkeit genießen. Orientiert sich eine “gute” Pressemitteilung, die ausschließlich aus Text besteht, noch weitgehend an den Erfordernissen des gängigen Agenturjournalismus (Die fünf Ws: Wer? Was? Wann? Wo? Warum?), so werden bei multimedialen Unternehmensinfos die Grenzen zwischen PR-Fotografie, Werbe-Fotografie und der Bildsprache von Corporate Publishing immer fließender.
Wer nun aber denkt, professionelle Kommunikation verkommt zum reinen Werbekanal, der irrt. Vielmehr erleben wir immer öfter eine neue Form der “Unternehmensmitteilung”. Sie ist multimedial, visuell ansprechend, teilbar in sozialen Netzwerken, transportiert das Corporate Design, ist auffindbar im Netz, und fördert den Dialog mit unterschiedlichen Zielgruppen. Das können Journalisten, Kunden und B2B-Partner gleichermaßen sein.
von Jens Petersen Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte Donnerstag, 01. September 2011 um 08:27 Uhr
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Wie es bei Expeditionen üblich ist, wissen die Reisenden oft nicht, ob sie bereits am Ziel ihrer Träume angekommen sind, oder ob sie noch einen weiten Weg vor sich haben. Oft erreichen die Suchenden Gestade, die sie gar nicht erreichen wollten. Und manche lassen sich trotzdem dort nieder. So oder so ähnlich geht es den deutschen Medienschaffenden, wenn sie auf der Brücke ihrer Flaggschiffe stehen. Unsere media coffee-Reihe “Expedition ins Ungewisse: Welche neue Medienwelt entdecken Verlage, Web und Social Media?”hat das in diesem Jahr sehr gut gezeigt. Gestern Abend stand die vorerst letzte Etappe in der Berliner Kalkscheune an. Wer lesefaul ist, der kann sich die Runde übrigens auch komplett bei YouTube ansehen (Ab Min. 2:20 geht’s so richtig los!)
Die Reise unserer Protagonisten aus Verlagen, Sendern und Internetunternehmen wurde in diesem Jahr sehr intensiv beobachtet: Mehr als 1.500 Gäste waren in den fünf Städten Hamburg, München, Frankfurt, Köln und Berlin dabei. Schön, dass Sie alle unsere Gäste waren! Unser Dank gilt natürlich auch allen Diskutanten, denen oft bewusst war, dass die See recht stürmisch ist, und dass man den einen oder anderen Spritzer abbekommen kann. Und natürlich auch den vielen helfenden Matrosen von news aktuell, ohne die wir gar nicht erst in See hätten stechen können.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Mittwoch, 29. Juni 2011 um 12:33 Uhr
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Man fragt sich ja nicht nur bei großen Tageszeitungen, welche klugen Köpfe hinter ihrer Erstellung stecken. Das Göttinger Tageblatt hat gleich die Chancen der neuen Medien genutzt und einmal im Video dargestellt, was alles dazugehört, damit die Tageszeitung jeden Morgen frisch auf den Tisch der Abonnenten kommt.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Dienstag, 05. April 2011 um 09:16 Uhr
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Nicht nur Unternehmen setzen verstärkt auf Bewegtbild in der Kommunikation. Für viele Journalisten bieten Plattformen wie YouTube neue Betätigungsfelder. Unternehmen wiederum können journalistische Produktionen als Orientierungshilfe auf der Suche nach der geeigneten Aufbereitung ihrer Inhalte im Webvideo nutzen.
Ich sprach in Hamburg mit dem freien Journalisten und Videoproduzenten Matthias Morr über seine Herangehensweise, seine Themen und die Erfolgsfaktoren seiner Videos.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Mittwoch, 16. März 2011 um 11:30 Uhr
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Der Fotojournalist und dpa-Kollege Bernd Thissen schickte uns ein schönes Beispiel für die gekonnte Kombination von Video und Fotografie. Der Beitrag ist das Ergebnis eines einwöchigen Workshops der Fotografenvereinigung freelens. Gedreht wurde mit einer dgitalen Fotokamera, die auch HD-Videoaufnahmen erlaubt. Als großer Freund von Video, Fotografie und guten O-Tönen finde ich diese Zusammenstellung beispielhaft: Der O-Ton des Portraitierten passt ausgezeichnet zur Gesamtstimmung und sorgt dafür, dass auch die Fotos im Kopf des Zuschauers zum Leben erweckt werden.Toll!
von Jens Petersen Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte Mittwoch, 19. Januar 2011 um 10:17 Uhr
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Anfang Februar startet unsere erste große Umfrage. Dieses Mal nennen wir sie“Social Media Trendmonitor”. Wir wollen Pressesprecher, PR-Fachleute und Journalisten gleichermaßen zu Social Media befragen. Wie beurteilen beide Seiten die neuen Arbeitstools? Welches Meinungsbild herrscht gegenüber den sozialen Netzwerken. Wie weit gehen die Meinungen von PR und Journalismus auseinander? Wo liegen die Gemeinsamkeiten? Unser Arbeitstitel lautet deshalb “Zwischen Hype und Hoffnung”.
Haben Sie Vorschläge, die wir berücksichtigen können? Was wollen Sie zu diesem Thema wissen? Danke für Input! Fragen? Anmerkungen? Den aktuellen Stand unseres Fragebogens können Sie hier verfolgen:
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1. Wie beurteilen Sie Ihren persönlichen Umgang mit Social Media?
Bin Profi
Habe einige Erfahrung
Habe noch Nachholbedarf
Ist noch Neuland
Weiß nicht Den ganzen Beitrag lesen
von Jens Petersen Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte Mittwoch, 10. November 2010 um 11:20 Uhr
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Gerne wird es geschrieben oder auf Panels erzählt: Die PR freut sich über knapp besetzte Redaktionen, weil weniger Journalisten gleichbedeutend sind mit mehr Durchlässigkeit für interessengesteuerte Inhalte. Ganz so einfach funktioniert Kommunikation dann aber doch nicht! Und das ist eine gute Nachricht. Auf die Frage, was die größte Herausforderung für Mitarbeiter von Pressestellen und von PR-Agenturen ist, nannten überraschend viele die personelle Ausdünnung in den Redaktionen. Das enstpricht der zweithäufigsten Nennung (52 % bei den Unternehmen, 53 % bei den PR-Agenturen). Noch wichtiger ist nur das Trendthema Social Media. Kommunikation wird also schwerer, weil es weniger Journalisten gibt? Warum ist das so? Ich denke, dieses erstaunliche Ergebnis aus unserem aktuellen PR-Trendmonitor “Pressearbeit und PR in einem neuen Medienzeitalter“ hat drei wesentliche Gründe:
von Sandra Liebich Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen Donnerstag, 07. Oktober 2010 um 12:50 Uhr
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Heute morgen hatten wir Besuch. Sehr sympathischen Besuch. Katharina Borchert war von der Brandstwiete für ein Stündchen in den Mittelweg gekommen. Ein weitaus kleineres Publikum als für sie mittlerweile üblich erwartete sie: wir Kollegen von news aktuell. Noch immer habe sie ein schlechtes Gewissen, bei einer dpa-Tochter aufzutreten. Musste sie nicht, schließlich wollten wir nur Eines: Informationen aus dem Nähkästchen. Seit einem halben Jahr ist Borchert zurück in Hamburg und Geschäftsführerin von Spiegel Online.
Borchert über die Macht sozialer Netzwerke:
“Ich bin ein Social-Media-Junky”. Ja, das eint Katharina Borchert mit uns bei news aktuell. Auf die Frage “Wer von Ihnen nutzt Facebook?” gingen alle Finger nach oben. “Wunderbar. Dann sind Sie MEINE Zielgruppe hier”. Sonst würden sich immer nur zwei bis drei melden und verschämt beteuern: “Ich schaue ab und zu mal meinem Sohn über die Schulter und hab das schon mal gesehen”.
Spannend für alle Kommunikatoren: neben den klassischen Wegen wie Pressemitteilungen spielen die sozialen Netzwerke eine immer größere Rolle für Journalisten. “Viele Redakteure bei Spiegel Online folgen Twitterfeeds von Unternehmen und informieren sich via Twitter.” Borchert selbst nutzt Twitter, “um Feedback einzuholen, Experten zu finden, Tendenzen abzufragen”. Facebook wird ihrer Meinung nach unser Mediennutzungsverhalten in den nächsten Jahren fundamental verändern: “Gerade die jungen Leser wollen peer-group-gefilterte Nachrichten”. Sie lassen sich lieber News von ihren Freunden empfehlen, als sich auf klassischen Medienseiten zu informieren.
Borchert über das iPad: “Ich halte es für gefährlich, dass sich viele Verlage derzeit ausschließlich auf die Möglichkeiten des iPad konzentrieren.” Sie sollten stattdessen überlegen, wie man mit der eigenen Website Umsätze erzielen kann. “Wir werden uns nicht Herrn Jobs ausliefern und seiner Gunst, uns nicht aus dem iTunesStore zu werfen.”
Borchert über Paid Content:
“Spiegel Online verdient seit fünf Jahren Geld. Wir schreiben schwarze Zahlen. Daher machen wir uns wenig Gedanken über Paid Content. Das spielt bei uns kaum eine Rolle.” Stattdessen setzt SpOn massiv auf Reichweite (was wunderbar gelingt: nicht umsonst führt Spiegel Online das Ranking der meistgenutzten Onlinemedien an). “Wir haben gar kein Interesse daran, unsere Inhalte hinter einer Paywall zu verstecken.” Außerdem: “Wenn Kunden ein Abo für Nachrichten abschließen müssen, warum sollten sie das bei uns tun.”
Weitere Zitate von Katharina Borchert, u.a. zu Lokaljournalismus, Google und Fact checking beim Spiegel gibt’s hier: www.twitter.com/dieliebich
Katharina Borchert twittert übrigens als @lyssaslounge.
Und wer noch nicht genug hat, auf Facebook gibt’s bewegten Input: das Interview mit Katharina Borchert, geführt von meinen Kollegen Thomas Wagensonner und Ilona Aziz.
Hier schreiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der dpa-Tochter news aktuell und schildern ihre persönliche Sicht auf das eigene Unternehmen und auf die Kommunikationsbranche. Das muss nicht immer den offiziellen Pressemitteilungen entsprechen, aber um die geht es hier ja auch nicht.