Finanzkommunikation ohne konkrete Ergebnisziele? Geht das?

Birger Johannsen von Birger Johannsen
Account Manager epic relations
Freitag, 30. März 2012 um 14:41 Uhr | Keine Kommentare

Kann Finanzkommunikation ohne die Nennung konkreter Ergebnisziele funktionieren? Und kann man Analysten, Investoren und Journalisten auf diese Weise zufriedenstellen?
Burson-Marsteller, eine führende Agentur für Public Relations, hat heute eine Studie zum Thema „Corporate Guidance“ veröffentlicht. Und ehrlich gesagt bin ich von den Ergebnissen überrascht. Soll meine erste Frage provokativ daherkommen, muss sie doch tatsächlich eindeutig mit JA beantwortet werden:

Denn bei börsennotierten Unternehmen Europas scheint es gängige Praxis zu sein die Kommunikation gegenüber der Financial Community ohne festgelegte Ergebnisziele zu bestreiten.

Hier zwei Kernaussagen der Studie:
- Weniger als 40 Prozent der 200 größten börsennotierten Unternehmen Europas kommunizieren konkrete Ergebnisziele
- 94 Prozent der Analysten und Journalisten erwarten mehr Orientierung von Unternehmen

130 von 140 befragten Analysten und Finanzjournalisten würden konkrete Ergebnisziele der Unternehmen begrüßen und als hilfreich für ihre Arbeit bewerten. Schließlich dienen die Aussagen zu Ergebniszielen als Grundlage für die eigenen Empfehlungen der Analysten. Eine kooperative Vorgehensweise zwischen Unternehmen, Analysten und Journalisten wäre daher wünschenswert, ist sich Michael Doermer, verantwortlich für Finanzkommunikation bei Burson-Marsteller, sicher.

Die Branche spricht immer wieder von vertrauensvoller, transparenter Kommunikation, die als wichtige Grundlage für erfolgreiche Investor Relations-Arbeit dient. Gegensätzlicher können der Wunsch nach Vertrauen und Transparenz und die Ergebnisse der Studie wohl kaum sein. Ich zähle mich zu den 94 Prozent. Wohin gehören Sie?

Die vollständige Pressemitteilung von Burson-Marsteller finden Sie hier.

Social Media: Für Privatanleger kaum relevant

Lars Müller von Lars Müller
Leiter Geschäftsbereich Produktion
Donnerstag, 14. Juli 2011 um 09:54 Uhr | 3 Kommentare

Das Internet wird für Privatanleger immer wichtiger. Hauptinformationsquelle im Web sind dabei die Onlineangebote von Finanzdienstleistern und Banken sowie Websites von Verlagen und andere Nachrichtenseiten.

Nur eine Minderheit der Privatanleger aber verlässt sich bei ihren Anlageentscheidungen auf Informationen aus Facebook, Twitter und Co.: lediglich 15 Prozent der Privatanleger vertrauen einem Rat zum Thema Geldanlage, den sie über diesen Weg erhalten. Dies ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der DZ BANK.


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Globale Finanzkommunikation in Zeiten der Krise

Lars Müller von Lars Müller
Leiter Geschäftsbereich Produktion
Donnerstag, 30. Juni 2011 um 13:41 Uhr | Keine Kommentare

Griechenlandkrise, Atomkatastrophe in Japan, dramatische Zunahme der Staatsverschuldung in den USA – die Zeiten werden unruhiger, die Unsicherheiten über die Zukunft erhöhen sich. Zwar schützen gute Geschäftsergebnisse vor unliebsamen Überraschungen, aber in einer global vernetzten Welt – in der börsennotierte Unternehmen in einem internationalen Wettkampf um Aufmerksamkeit und Kapital stehen – kommt der professionellen Finanzkommunikation eine entscheidende Rolle zu.

Umso wichtiger ist es, einen professionellen Partner an seiner Seite zu wissen -  am besten gleich den deutschen Marktführer in der Verbreitung von Unternehmens- und Presseinformationen. Was news aktuell im Bereich der professionellen Finanzkommunikation zu leisten im Stande ist, haben wir anschaulich in diesem Video zusammengestellt.

Social Media im IR-Bereich? Analysten und Investoren sind skeptisch!

Lars Müller von Lars Müller
Leiter Geschäftsbereich Produktion
Donnerstag, 05. Mai 2011 um 16:00 Uhr | Keine Kommentare

Europäische Investment Professionals stehen Social-Media-Anwendungen und -Inhalten skeptisch gegenüber. Das zeigt die soeben erschienene Umfrage “Social Media Survey 2011″, die von der DVFA und der Deutsche EuroShop gemeinsam durchgeführt wurde.

“Die Mehrheit der Befragten ist skeptisch, was die Bedeutung und Zuverlässigkeit der Informationen auf Social Media Plattformen betrifft”, so Patrick Kiss, Leiter Investor & Public Relations der Deutschen EuroShop (übrigens einer der wenigen aktiven Twitter-User in der dt. IR-Szene!). Allerdings erwarten die Investment Professionals, dass Social-Media-Plattformen in Zukunft für die Informationsverbreitung und den Dialog an Bedeutung gewinnen werden.

Die Umfrageergebnisse stehen hier zum Download zur Verfügung: Die Nutzung von Social Media durch Kapitalmarktprofis

Beispiele: Pressebilder zur Finanz- und Unternehmenskommunikation

Frank Schleicher von Frank Schleicher
Projektmanager Multimedia
Montag, 11. April 2011 um 08:45 Uhr | Keine Kommentare

Unternehmensfoto zur Bilanz-PK von Bilfinger Berger: Mitarbeiter bei der Umrüstung eines Kraftwerkes auf erneuerbare Energien Foto: obs/Bilfinger Berger

Aus der großen Zahl von Unternehmensfotos, die im Presseportal zur redaktionellen Nutzung bereitstehen, haben wir gute Beispiele zur Finanz- und Unternehmenskommunikation für Sie in einer Bildergalerie zusammengestellt.

Die ausgewählten Bilder sind im Rahmen der Pressearbeit bzw. IR-Kommunikation über den Originalbildservice  (obs) an die Medien und die breite Öffentlichkeit verbreitet worden. Mit unseren Bildergalerien möchten wir Pressesprechern und IR-Verantwortlichen Anregungen für die Konzeption und Nutzung ihrer Unternehmensfotos zu liefern.

Häufig sind auch die Fotos aus dem aktuellen Geschäftsbericht geeignet, Aufmerksamkeit im redaktionellen Umfeld von Wirtschaftspublikationen zu generieren und damit ein positives Unternehmensimage zu vermitteln.

Eine Übersicht über sämtliche Bildergalerien finden Sie hier:
http://www.presseportal.de/galerien/uebersicht

Ein Spitzenfoto zur Top-Personalie

Frank Schleicher von Frank Schleicher
Projektmanager Multimedia
Montag, 14. März 2011 um 17:40 Uhr | Keine Kommentare

Franz Koch, designierter CEO von PUMA

Eine spannende und zugleich überraschende Nachricht von PUMA: der erst 32-jährige Franz Koch wird neuer Chef des operativen Geschäfts des Lifestyle-Konzerns. Verbreitet hat die PUMA AG diese Meldung heute über dem IR-Service euro adhoc. Zur Pressemitteilung hat das Unternehmen den Redaktionen gleich ein druckbares Foto des neuen CEO über den Originalbildservice (obs) mitgeliefert.

Die Kommunikation von PUMA überlässt es nicht dem Zufall, wie diese Top-Personalie in den Medien bebildert wird. Journalisten sowie der interessierten Öffentlichkeit wurde das Foto zeitgleich über Nachrichtensatellit (dpa-Bildfunk), Internet und Bilddatenbanken übermittelt. Gerade für die Fotoredaktionen tagesaktueller Medien ist es eine erhebliche Arbeitserleichterung, wenn Unternehmensfotos im aktuellen Bildempfang oder im  Redaktionssystem recherchiert werden können. Mit der Nutzung von OBS ist gewährleistet, dass die Medien einen effektiven Zugriff auf ein imageträchtiges Foto des designierten Vorstandschefs haben.


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Die Fotos aus dem Geschäftsbericht: Eine Ressource für die Pressearbeit

Frank Schleicher von Frank Schleicher
Projektmanager Multimedia
Donnerstag, 10. März 2011 um 09:41 Uhr | 1 Kommentar

Nicht nur zur Illustration des Geschäftsberichtes, sondern auch als Pressebild geeignet: Unternehmensfoto der K+S Aktiengesellschaft

Aktiengesellschaften und andere Großunternehmen treiben oft einen erheblichen Aufwand, um ihre Geschäftsberichte mit hochwertigen Fotos und Infografiken attraktiv zu gestalten. Warum diese ohnehin im Unternehmen vorhandenen Bilder nicht auch für Pressearbeit nutzen und als honorarfreie Pressefotos den Medien zur Verfügung stellen?

Das  in Geschäftsberichten publizierte Bildmaterial ist ein Pfund, mit dem sich auch in der Pressearbeit wuchern lässt. In den Wirtschaftsredaktionen entsteht regelmäßig Bedarf an aktuellen Pressebildern, wenn Unternehmen ihre Geschäftszahlen veröffentlichen. Steht zu den Unternehmensnachrichten attraktives Bildmaterial zur Verfügung, steigt auf Seiten vieler Redaktionen auch die Bereitschaft, ausführlicher und an prominenterer Stelle zu berichten.

In Unternehmenpublikationen werden Journalisten mitunter auf Fotos aufmerksam, die sie dann gern auch für ihre Berichterstattung nutzen würden. Ein Ärgernis aus Sicht vieler (Foto-)Redakteure: Sie haben meist keinen schnellen Zugriff auf dieses Bildmaterial.
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Video für die Hosentasche

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Donnerstag, 17. Februar 2011 um 11:29 Uhr | Keine Kommentare

Dass die Internetnutzung mobil wird, ist ein alter Hut. Dass das Ganze gut aussehen sollte, besonders, wenn man es in der Aussendarstellung einsetzt, nicht zwingend gegeben. Wie man Mobilität und Optik optimal zusammenbringt zeigt die GESCO AG. Über ots.Video sind alle Beiträge auch als Video-Podcast verfügbar. Für die Hosentasche, das iPad oder zum Abo in Podcast-Programmen.

Video in der IR – Best Practise GESCO AG

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Dienstag, 15. Februar 2011 um 09:54 Uhr | Keine Kommentare

Am 10 Februar 2011 stellte das IR-Informationsportal IR Web Report zehn Unternehmen vor, die in ihren Investor Relations Bewegtbild einsetzen. Bemerkenswert bei allen: Sie setzen auf YouTube. Hierzulande machen Kommunikationsfachleute aus PR und IR immer noch einen großen Bogen um die größte Videoplattform der Welt. Umso bemerkenswerter, dass namhafte Unternehmen wie Shell oder die Citigroup diesen Kanal einsetzen.

In Deutschland setzt die GESCO AG seit geraumer Zeit auf Video. Seit heute über unseren Dienst euro adhoc auch auf verschiedenen Videoplattformen. Im Vergleich zu Shell und Co. stechen die GESCO-Beiträge sofort heraus:  Die visuelle Umsetzung und die Ansprache sind klar und direkt. Konsequentes Schwarzweiß vermittelt Tranzparenz und Glaubwürdigkeit. In der Finanzkommunikation ein klares Asset. Aber vergleichen Sie selbst. Nachfolgend eine kleine Auswahl aus dem IR Web Report und der Beitrag der GESCO AG.

Facebook in der Investor-Relations-Kommunikation

Lars Müller von Lars Müller
Leiter Geschäftsbereich Produktion
Dienstag, 08. Februar 2011 um 16:38 Uhr | 6 Kommentare

Über 13 Millionen Deutsche nutzen das soziale Netzwerk Facebook. Über 70% aller Internetuser in den Vereinigten Staaten haben einen Facebook-Zugang. Insgesamt zählt Facebook weltweit über 500 Millionen Nutzer… und trotzdem begegnet mir bei Vorträgen und Kundengesprächen im Investor-Relations-Umfeld stets eine ablehnende Haltung gegenüber Facebook … warum ist das eigentlich so? Und gibt es nicht Argumente FÜR eine Nutzung von Facebook in der Investor-Relations-Kommunikation?


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