Wohinter wirklich kluge Köpfe stecken – Die iPad App der Washington Post
Ein schnittiges Video zur neuen iPad App der Washington Post. Die Hintergrundinfos und eine treffende Einschätzung finden Sie bei Richard Gutjahr.
Ein schnittiges Video zur neuen iPad App der Washington Post. Die Hintergrundinfos und eine treffende Einschätzung finden Sie bei Richard Gutjahr.
Wo geht’s hin mit iPhone und iPad und welche Rolle spielt Bewegtbild dabei? Diese Frage stellte die Hamburg@work-Fachgruppe newTV am 24. August im Gruner+Jahr Auditorium zur Diskussion.
Wurde die Frage beantwortet? Natürlich nicht! Nicht aus Unvermögen der Teilnehmer, sondern schlicht und einfach, weil es keiner weiß. Apples internetfähige Accessoires haben in der Branche einen Hype ausgelöst, der den Blick auf die Realitäten zu verstellen scheint.
Interessant bei diesen Veranstaltungen ist oft, was in Nebensätzen gesagt wird. Content ist für Verlage auch in den Apps King, sagt Gruner+Jahr. OK. Hab’ ich mir fast gedacht. Geld wird’s dafür auf Dauer aber nicht geben, sagt Peter Bernschneider von ComScore, weil keiner für Apps mit Inhalten bezahlt, die im Web schon verfügbar sind. Dazu gehören dann auch solche Sachen wie Nachrichten.
Bezahlt wird durchaus. Rund 60% der bezahlten Apps, hat Comscore ermittelt, sind Spiele. Ein weiterer interessanter Nebensatz: Apps sind nur ein Zwischenstadium. Mit der Verbesserung der mobilen Browser und Etablierung des HTML5 Standard gehört die Zukunft eher den für mobile Endgeräte optimierten Webseiten. Eine Interessante Idee. Wie so etwas aussehen kann zeigt z.B. Air Berlin: Die Fluglinie hat keine App im Store, dafür bietet die mobile Webseite den Nutzern alle nötigen Funktionalitäten.
Erfahrungsgemäß entwickelt sich das Web da weiter, wo Hürden niedrig und Widerstände gering sind. So gesehen sind die geschlossenen Systeme der Appstores dieser Welt eher hinderlich. Der Strom der Entwicklung wird sich ein anderes Bett suchen und irgendwann daran vorbei fließen.
Ermutigend für die anwesenden Bewegtbildschaffenden: Video wird nach Einschätzungen von ComScore ein massiver Treiber des mobilen Internets sein. Mit dem Herausbilden einheitlicher Web-Standards – wie HTML5 – sind Angebote möglich, die nicht mehr auf Vorgaben einzelner Plattformanbieter angewiesen sind. Video lässt sich damit naht- und bruchlos stationär und mobil über alle Ausgabewege konsumieren.
Ist eigentlich nicht weiter schwierig: iPad falten und in den Mixer geben. Knöpfchen dücken. Fertig! Und das Lächeln nicht vergessen. So wie Herr Dickson das hier macht.
Zugegeben, man braucht schon das richtige Produkt für soetwas. Aber man kann sich ja wenigstens mal bei den besten etwas abgucken.
Die Pressestelle der japanischen Automarke Infiniti beweist Geschick darin, sich über ein gehyptes beliebtes Medienthema mit hoher Aktualität Aufmerksamkeit zu verschaffen.
In der heute verbreiteten Pressemitteilung kündigt Infiniti an, dass das Kundenmagazin “adeyaka” demnächst auch in einer iPad-Version verfügbar sein wird. Infiniti kann mit dieser Presseinformation darstellen, dass die Kommunikationsabteilung des Unternehmens wirklich auf der Höhe der Zeit ist. Der Versand der ots-Pressemitteilung wurde flankiert durch die parallele Verbreitung eines Unternehmensfotos via OBS. Das Pressebild von Infiniti zeigt, wie das Kundenmagazin auf dem iPad von Apple dargestellt wird.
Wieder ein guter Kollegentipp, den ich Ihnen nicht vorenthalten will. Dirk Reuter schickte mir einen Hinweis auf dieses Video des Wired Magazine.
Den ganzen Beitrag lesen