What is PR?

Marcus Heumann von Marcus Heumann
Leiter Geschäftsbereich Verbreitung
Freitag, 07. Februar 2014 um 17:38 Uhr | Keine Kommentare

Unsere geschätzten Kollegen von PR Newswire haben einen interessanten Beitrag in ihrem Blog gepostet. Es geht um die Frage, was PR heute leisten kann bzw. leisten muss. Mit dem Hashtag #PRis hat PR Newswire auf Twitter Meinungen und Kurz-Statements eingeholt. Die Zusammenfassung und eine Einordnung von Sarah Skerik finden Sie hier.

Besonders lesenswert ist der Artikel durch die Einbindung eines kompakten knapp 40seitigen e-Readers, der darstellt, wie Unternehmensmeldungen und Presseinformationen im mobilen, internetbasierten Zeitalter gestaltet sein sollten. Da gibt es viele konkrete Tipps und Anstöße für die Praxis – z.B. wie man Storytelling auch in press releases berücksichtigen kann, oder wie die Headline einer Meldung im Twitter-Zeitalter gestaltet werden sollte. All das wird heute nach meiner Einschätzung von Presseverantwortlichen und PR-Kollegen noch viel zu wenig berücksichtigt, das zeigt schon ein Blick in unser Presseportal.
Aber auch über diesen einzelnen Artikel hinaus empfehle ich allen, die sich mit PR und professioneller Kommunikation beschäftigen, den Blog “Beyond PR”  zur Lektüre und gebe mit besten Grüßen in die USA ein fröhliches #FF an @sarahskerik

China: TV, Nachrichtenagenturen und Nachrichtenportale

Marcus Heumann von Marcus Heumann
Leiter Geschäftsbereich Verbreitung
Donnerstag, 12. September 2013 um 15:52 Uhr | 1 Kommentar

Skyline Hong KongInzwischen sind wir in Hongkong angekommen. Die Stadt vibriert, genauso wie Shanghai. Hier ist es voll, lebendig, trendy und pulsierend. Metropole eben. Abgesehen von den spektakulären Aussichten mit Postkartenpanorama und schwindelerregender Architektur fällt hier die Internationalität der Bewohner ins Auge, und der offenkundige Wille, zu beeindrucken, die direkte Verwandtschaft von großem Geld und großem Ego. Metropole eben.

Aber ich wollte ja eigentlich von den Medien und unserem Geschäft beziehungsweise dem unserer chinesischen Partner berichten. Dafür habe ich für Sie ein paar Informationen aus dem Wok gezaubert: Die Bedeutung des Fernsehens in China kann man nicht hoch genug einschätzen. Mit einer Durchdringung von rund 97% unter den etwa 1,3 Milliarden Einwohnern haben wir es hier mit dem Kernstück täglichen Medienkonsums zu tun. Unter allen Media Spendings im Land entfallen stolze 3/4 auf Fernsehwerbung.

374 Fernsehkanäle buhlen um Zuschauer. Ganz vorne dabei: das staatliche China Central Televison (CCTV), das rund 20 Kanäle unter seiner Marke bündelt und im ganzen Land verfügbar ist. Daneben gibt es nicht staatlich kontrollierte Sender wie Hunan TV, Phoenix TV und Dragon TV. CCTV unterliegt als staatliches Medium klaren Zensurvorgaben. Das ist auch innerhalb der Bevölkerung kein Geheimnis, und während die ältere Generation der gewohnten Medienmarke die Treue hält, werden jüngere Medienkonsumenten zunehmend skeptisch gegenüber der staatlichen Einflussnahme. Sie wenden sich daher mehr und mehr unabhängigeren Online-Medien zu, die mehr inhaltliche Freiheit in Anspruch nehmen, auch für die Ausgestaltung des Unterhaltungsaspekts.
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Mysterium Online-Reichweite

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Donnerstag, 14. März 2013 um 14:19 Uhr | 1 Kommentar

Nach meiner Erfahrung wird der Begriff Online-Reichweite vollkommen frei, beliebig und willkürlich, je nach Interesse genutzt. Wir alle verwenden diesen Ausdruck und meinen häufig sehr unterschiedliches. Für den einen ist es die lange Linkliste, für den anderen die Auffindbarkeit bei Google und für den Dritten die Medienresonanz.

Reichweite im klassischen Sinne ist ein relativ klar definierter Begriff aus der Medienanalyse und dem Marketing. Hier geht es simplifiziert um die Anzahl der erreichten Personen.

Die Messung ist recht komplex und ich will an dieser Stelle auch gar nicht darauf eingehen. Wer mehr dazu wissen möchte, kann hier beginnen.

Ganz grundsätzlich geht es aber ja auch bei der Online-Reichweite um eine Erfolgsmessung. Und hier können sehr unterschiedliche Parameter von Belang sein.

1. Die Anzahl der erreichten Personen (möglichst in der definierten Zielgruppe)

Je nach Art der Plattform und Beitrag erhält man z.B. folgende KPIs: bei MicroBlogs die Followeranzahl, im Bereich Videoportale die Zugriffszahlen, bei Social Networks die Gruppengröße und Fanzahlen, von Foren die Mitgliederanzahl und bei Weblogs die Anzahl der Visits (soweit ausgewiesen).

2. Medienresonanz

Ein, nur bedingt aussagekräftiges Maß sind Linklisten nach dem Motto je mehr je besser. Hier müsste man sich die einzelnen Treffer, die in der Regel messbar durch die ausgewiesenen monatlichen Visits oder Unique Visits sind, genauer anschauen. Auch die Unterscheidung zwischen Breite und Tiefe ist relevant; lange Linklisten sagen gar nichts über die Qualität der Resonanz aus, bestenfalls über die Quantität.

3. Auffindbarkeit im Internet (Sichtbarkeit bei Google)

Durch die Google-Updates (Pinguin, Panda oder auch Pony) hat es diverse Veränderungen in der Sichtbarkeit gegeben. Ich will an dieser Stelle nicht darauf eingehen, sicher ist jedoch, dass eine optimale Auffindbarkeit kaum mit eigenen Bordmitteln möglich sein wird.

Neben diesen drei Möglichkeiten gibt es noch diverse weitere. Jeder sollte sich ganz genau überlegen, welche Messkriterien für ihn relevant sind und welche Ziele mit einer Reichweite im Internet erreicht werden sollen. Nur dann macht es auch Sinn, sich über die Qualität einer Reichweite zu unterhalten.

Um das komplexe Thema ein wenig zu vereinfachen, gibt uns Sean McClure vom Guardian ein schönes Bild dazu:

„Well first thoughts are that distribution of any story online can be thought about like a social media model. You start with a post, then that gets shared by multiple people, and that gets shared by several more – so you end up with a share model that looks like tree branches.“

Meine Fragen an PR-Schaffende:

Wie messen Sie Erfolg und Reichweite?
Gute Platzierung in Suchmaschinen
Welche Zielgruppen möchten Sie erreichen
Fans und Follower, Blogger…
Echo in Sozialen Netzwerken
Auffindbarkeit auf externen Websites und Portalen
(…)

Open the floor for debate

So einfach werden Sie zum Online-Checker

Dennis Widera von Dennis Widera
Projektleiter na•media sonar
Freitag, 25. Januar 2013 um 11:48 Uhr | Keine Kommentare

60% der Nutzer von Social Media Monitoring-Tools ( Quelle ) würden ihrer Lösung im Zweifel untreu werden – erschreckend oder? Die meisten Tools schwächeln bei der Quellenabdeckung und den Auswertungsmöglichkeiten. Außerdem wird der Blick durch das digitale Schlüsselloch immer noch zu schwierig und zu komplex bewertet. Worauf kommt es denn nun wirklich an?

Wie passend, denn wir haben uns in diesem Jahr viel vorgenommen – soviel kann ich versprechen.
Den Startschuss in 2013 macht das komplett neuen Design des media sonar. Die Arbeit mit dem System soll noch einfacher, noch intuitiver und benutzerfreundlicher sein.
Erreicht haben wir das mit einer übersichtlichen Oberfläche die auf einen Blick alle wichtigen Informationen und Daten greifbar macht.


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Das Paradoxon des Internets – Wie können Verlage die modernen Herausforderungen lösen?

Florian Kühl von Florian Kühl
Junior Projektmanager Unternehmenskommunikation - über Medien und eigene Themen
Montag, 26. November 2012 um 11:11 Uhr | Keine Kommentare

Frankfurter Rundschau, Financial Times Deutschland und PRINZ eingestellt, Impulse und Börse Online nur noch durch einen Verkauf zu retten. Harte Zeiten für Verlage. Einer der Gründe für diese Entwicklung ist der Medienwandel und die damit einhergehende Kraft des Internets. Dazu zählt auch die Theorie der „kreativen Zerstörung“.

Diese zeichnet sich dadurch aus, dass es kein Unternehmen geschafft hat, sich konstant, über eine längere Zeit am Markt gegen andere zu behaupten. Der Grund dafür liegt darin, dass neue, schnellere, innovativere Teilnehmer in den Markt drängen und es schaffen die etablierten Unternehmen in ihrer Performance zu schlagen. Ein passendes Beispiel dafür ist die Erfindung des Smartphones. Es hat dafür gesorgt, dass eine Reihe von Produkten überflüssig werden und die Nachfrage nach ihnen verschwindet. Wer nutzt heute noch MP3-Player, GPS-Navigationsgeräte oder einfache Digitalkameras für Schnappschüsse?

Selbstverständlich kann man jetzt argumentieren, dass Innovation schon immer andere Produkte verdrängt haben. Stimmt! Nichtsdestotrotz beschleunigt sich die Geschwindigkeit der Veränderungen des Marktes durch das Internet. Für Unternehmer gilt, dass sie offen für Veränderungen sein müssen und sich immer wieder mit Neuerungen am Markt beschäftigen sollten. In der Verlagsbranche trägt ein weiteres Phänomen zur Umwälzung des Branche bei: Das Paradoxon des Internets:


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“PIN IT” – PINTEREST JETZT NEU IM PRESSEPORTAL

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Montag, 26. März 2012 um 11:26 Uhr | 2 Kommentare

Pinterest im PresseportalPinterest heißt das  junge Social Network, das derzeit für Furore sorgt und großartige Wachstumszahlen aufweist.

Pinterest ist ein Netzwerk, in dem die Nutzer mit Hilfe von Bildern und Videos ausdrücken, was ihnen gefällt. Nicht lange rumquatschen, einfach “Pin it” drücken und mit einem Klick veröffentlichen. In unserem Presseportal geht das jetzt auch. Bei allen Fotos und Infografiken unserer Kunden.


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Politik in Zeiten von YouTube

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 11:46 Uhr | Keine Kommentare

In den USA steht die Nominierung des republikanischen Herausforderers von Präsident Obama bei den kommenden Wahlen ins Haus. Zahlreiche Hoffnungsfrohe versuchen sich zu positionieren und von ihren Mitbewerbern abzugrenzen. Natürlich spielen die Medien beim Transportieren der Botschaften nach wie vor eine zentrale Rolle. Aber: YouTube hat hier jetzt fast die Rolle eines unfreiwilligen Korrektivs eingenommen. Nutzer posten eigene Videos und drehen die Botschaften ins Lächerliche. Oder Onlineredaktionen lokaler Medien nutzen die Plattform als verlängerte Werkbank und präsentieren ihr Material einem landesweiten Publikum. Die Abrufzahlen sind phänomenal.

Drei der ausichtsreichsten Kandidaten Mitt Romney, (Gouverneur, Massachussetts), Herman Cain, (Lobbyist, National Restaurant Association) und Rick Perry, (Gouverneur, Texas) hatten bereits ihre YouTube Momente. Ich habe hier einmal vier Beispiele zusammengestellt:

  • Mitt Romney vergisst, welche Regierungsbehörde er als Präsident abschaffen will.
  • Herman Cain weiß auf die Frage seiner Position zur Lybienpolitik des Präsidenten keine rechte Antwort.
  • Rick Perry versucht in einem Wahlspot homophobe Strömungen zu bedienen und beschert sich damit eine Flut an sarkastischen Persiflagen auf YouTube.

Angelandet? Noch lange nicht!

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 01. September 2011 um 08:27 Uhr | Keine Kommentare

Wie es bei Expeditionen üblich ist, wissen die Reisenden oft nicht, ob sie bereits am Ziel ihrer Träume angekommen sind, oder ob sie noch einen weiten Weg vor sich haben. Oft erreichen die Suchenden Gestade, die sie gar nicht erreichen wollten. Und manche lassen sich trotzdem dort nieder. So oder so ähnlich geht es den deutschen Medienschaffenden, wenn sie auf der Brücke ihrer Flaggschiffe stehen. Unsere media coffee-Reihe “Expedition ins Ungewisse: Welche neue Medienwelt entdecken Verlage, Web und Social Media?” hat das in diesem Jahr sehr gut gezeigt. Gestern Abend stand die vorerst letzte Etappe in der Berliner Kalkscheune an. Wer lesefaul ist, der kann sich die Runde übrigens auch komplett bei YouTube ansehen (Ab Min. 2:20 geht’s so richtig los!)

Die Reise unserer Protagonisten aus Verlagen, Sendern und Internetunternehmen wurde in diesem Jahr sehr intensiv beobachtet: Mehr als 1.500 Gäste waren in den fünf Städten Hamburg, München, Frankfurt, Köln und Berlin dabei. Schön, dass Sie alle unsere Gäste waren! Unser Dank gilt natürlich auch allen Diskutanten, denen oft bewusst war, dass die See recht stürmisch ist, und dass man den einen oder anderen Spritzer abbekommen kann. Und natürlich auch den vielen helfenden Matrosen von news aktuell, ohne die wir gar nicht erst in See hätten stechen können.


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Social Media passt zu Radio wie die Faust auf Auge

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Dienstag, 12. Juli 2011 um 10:12 Uhr | Keine Kommentare

Soziale Medien und Radiosender: Ich bin ja immer noch nicht von meiner Überzeugung abzubringen, dass das Radio von den klassischen Medien dasjenige ist, das die neuen Möglichkeiten sozialer Netzwerke am besten nutzen kann. Viele Sender sind bereits auf facebook und bauen ihre on-air Community online aus. Oder sie nutzen twitter als schnellen Rückkanal.Natürlich war das auch Thema auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg 2011. Der YouTube Kanal der Lokalrundfunktage bietet einige schöne O-Töne dazu. Hier schon mal eine kleine Auswahl:

Mit der Hochzeit kommt Facebook ins Haus

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 16. Juni 2011 um 14:14 Uhr | 5 Kommentare

Tina Kulow, Corporate Communications Manager Facebook, bei news aktuell“Viele melden sich in Zusammenhang mit ihrer Hochzeit erstmals bei Facebook an. Mama und Papa wollen schließlich sehen, was die Enkel so machen”, erzählt Tina Kulow, Kommunikationschefin von Facebook. Dass es aber auch andere Zugangswege zum weltweit führenden Social Network gibt, verriet Tina Kulow heute Vormittag den gut 50 Journalisten, die zu Gast waren in den Konferenzräumen von news aktuell. “Recherche, Dialog, Geschichten – Facebook als Plattform für Journalisten” lautete der Titel des gut zweistündigen Workshops. Gemeinsam mit Growth Manager Andreas van de Castel machte Tina Kulow deutlich, was es für Journalisten bringt, sich auf Facebook zu engagieren und das Netzwerk für die persönliche Selbstdarstellung oder für die Präsentation einer Medienmarke zu nutzen. Außerdem lieferten die beiden Facebook-Experten wichtige DOs and DON’Ts: Also, liebe Medienmacher, bitte notieren Sie:
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