
Foto: dpa/Jochen Lübke
Aktuelle Medienberichte zeigen, dass selbst zwielichtige Organisationen visuelle PR nutzten, um sich öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Der während eines Pressetermins besiegelte Friedensschluss der rivalisierenden Rockerbanden „Hells Angels“ und „Bandidos“ ist ein schöner Beleg dafür. Viele Redaktionen beißen bei solchen Inszenierungen an, sofern interessante Bilder bzw. fotogene Situationen geboten werden. Wie kommt man nun zu solchen Bildern? Entweder durch ein eigenes Angebot von PR-Bildern oder eben durch einen Fototermin.
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Die Erkenntniss, dass öffentliche Auftritte unserer Politiker meist eine Inszenierung für die Medien sind, ist sicherlich nicht so neu. Bei der medialen Verbreitung dieser Schaustellungen spielen Pressefotos eine tragende Rolle. Schließlich läßt sich das Image von Politikern, einer Partei oder einer Regierung über Bilder besonders wirksam transportieren.
Pressestellen von Parteien und Regierungen setzen in ihrer PR-Arbeit selten auf selbst produzierte Pressebilder. Stattdessen werden die Medien zu Fototerminen eingeladen, auf denen dann schöne Bilder von volksnahen Politikern entstehen sollen. Nicht immer geht dieses Konzept auf. Lesen Sie hierzu ein aktuelles Interview, das hr-online mit Frank Schleicher geführt hat: Politiker auf PR-Terminen – “Mancher Schuss geht nach hinten los”.
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