
Fototermin zur Grünen Woche in Berlin. Foto: dpa/Wolfgang Kumm
Von unseren Kunden werde ich regelmäßig gefragt, wie man gute PR-Fotografen findet und was in der Zusammenarbeit zwischen Pressestelle/PR-Agentur und den Fotografen zu beachten ist.
Ein Patentrezept kann ich nicht bieten, wohl aber einige Tipps, die helfen können, die Reibungsverluste zwischen den Pressesprechern und PR-Beratern einerseits und den Lichtbildnern auf der anderen Seite zu minimieren. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit habe ich eine Liste zusammengestellt. Für Vorschläge zur Erweiterung dieser Liste bin ich offen.
12 Tipps zur Zusammenarbeit mit (PResse-)Fotografen
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Nachdem vor einem Monat der vielzitierte Blogpost Top 13 Ways to Piss Off a Photo Editor im Photoshelter-Blog veröffentlicht wurde, war zu erwarten, dass sich die Zunft der Fotografen mit einer ähnlichen Liste zu Wort melden würde. Nun schlagen die Lichtbildner zurück.
Unter der ebenfalls provokanten Überschrift Top 10 Ways to Piss off a PHOTOGRAPHER hat Grover Sanschagrin Verhaltensweisen und Einstellungen gesammelt, die Fotografen im Kontakt mit Bildredakteuren und anderen Auftraggebern auf die Palme bringen.
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Veröffentlichung im Hamburger Abendblatt vom 5.5.2010
Manchmal ist es einfach die Schönheit eines Fotomotives, die die Medien zur Veröffentlichung eines PR-Bildes veranlasst. Das obs-Clipping des Monats Mai zeigt uns ein Meer gelber Rapsblüten vor dem Leuchtturm von Arkona auf Rügen. Das Bild des Fotografen René Storch ist jedoch nicht im Auftrag des örtlichen Tourismusverbandes verbreitet worden, sondern durch den Rapsöl-Branchenverband UFOP. Nicht zufällig ist dieses PR-Bild auf den Bildschirmen der tagesaktuellen Fotoredaktionen aufgetaucht. Denn in der ersten Maiwoche ließ die PR-Agentur WPR Communication für ihren Kunden mehrere Raps-Motive über den Originalbildservice (obs) verbreiten.
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Foto: dpa/Jochen Lübke
Aktuelle Medienberichte zeigen, dass selbst zwielichtige Organisationen visuelle PR nutzten, um sich öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Der während eines Pressetermins besiegelte Friedensschluss der rivalisierenden Rockerbanden „Hells Angels“ und „Bandidos“ ist ein schöner Beleg dafür. Viele Redaktionen beißen bei solchen Inszenierungen an, sofern interessante Bilder bzw. fotogene Situationen geboten werden. Wie kommt man nun zu solchen Bildern? Entweder durch ein eigenes Angebot von PR-Bildern oder eben durch einen Fototermin.
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Das Titelbild des SZ-Magazins vom heutigen Freitag (12. März) hat mich heute Morgen einfach umgehauen. Zu einer „kritischen Festschrift“ zum 80. Geburtstag von Helmut Kohl hat die Bildredaktion des Süddeutsche Zeitung Magazins ein klassisches SW-Foto von einem Elefantenfuß ausgewählt. Autor des Fotos ist der mehrfach preisgekrönte Fotograf Andrew Zuckerman, der sich darauf spezialisiert hat, Wildtiere im Studio zu fotografieren. Dieses Titelfoto entfaltet seine volle Wirkung allerdings erst zusammen mit der Bildunterschrift „80 Jahre Helmut Kohl“. Hier kommen also zwei Leistungen zusammen: Die des Fotografen, der das Bild von einem Elefantenfuß als klassische SW-Aufnahme perfekt umgesetzt hat sowie die Idee der Redaktion, das Thema derart originell und aussagekräftig zu bebildern.
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Die Entscheidung ist gefallen: Mit den obs-Award 2010 wird news aktuell zum fünften Mal den Wettbewerb um die besten PR-Bilder des Jahres ausschreiben. Unser Medienpartner ist wie in den letzten Jahren schon die Zeitschrift „pressesprecher“. Die große Resonanz unter Pressestellen und Agenturen belegt, dass unser Fotowettbewerb in der PR-Branche mittlerweile fest verankert ist. Vor allem aber zeigen die prämierten Fotos der letzten obs-Awards, dass sich die PR-Fotografie mittlerweile sehr wohl sehen lassen kann.
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