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	<title>news aktuell blog &#187; Bewegtbild</title>
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		<title>Regierungs Generated Content</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 09:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wagensonner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über eine interessante Meldung bin ich heute gestolpert: Bundeskanzlerin Merkel beantwortet auf YouTube Fragen von Bürgerinnen und Bürger. Mit ihrem Podcast hat die Bundeskanzlerin schon vor Jahren Maßstäbe gesetzt. Zumindest war sie eine der ersten westlichen Regierungschefs, die das Medium für sich nutzten. In den Medien wurde damals bisweilen kritisiert, dass die Kanzelrin damit die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über eine interessante Meldung bin ich heute gestolpert: Bundeskanzlerin Merkel beantwortet auf <a href="http://www.youtube.com/bundesregierung">YouTube</a> Fragen von Bürgerinnen und Bürger. Mit ihrem Podcast hat die Bundeskanzlerin schon vor Jahren Maßstäbe gesetzt. Zumindest war sie eine der ersten westlichen Regierungschefs, die das Medium für sich nutzten. In den Medien wurde damals bisweilen kritisiert, dass die Kanzelrin damit die traditionelle Rolle der Journalisten als Mittler von Informationen aushebelt. Jetzt also <a href="http://www.youtube.com/bundesregierung">YouTube</a>. Das ist konsequent. Und das interesse ist groß: Bis Sonntag 9:30 sind laut <a href="http://www.morgenpost.de/politik/article1810074/Bei-Youtube-steht-Merkel-Rede-und-Antwort.html">Berliner Morgenpost</a> 1216 Fragen an die Kanzlerin eingegangen. Außerdem wurden 67.180 Stimmen dazu    abgegeben.</p>
<p><object width="460" height="280"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bVmidyEX_2M&rel=0&hl=en_US&feature=player_embedded&version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bVmidyEX_2M&rel=0&hl=en_US&feature=player_embedded&version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="460" height="280"></embed></object></p>
<p>Der direkte Link: <a href="http://www.youtube.com/bundesregierung">http://www.youtube.com/bundesregierung</a></p>
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		<title>PR für Darth Vader</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 12:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wagensonner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegtbild]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
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		<category><![CDATA[Volkswagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie haben&#8217;s wahrscheinlich gesehen: Greenpeace hat unter http://vwdarkside.com/ eine Kampagnenwebseite gestartet, um VW-Kunden und der breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen, warum Volkswagen aus Sicht von Greenpeace strengere Umweltschutzvorschriften für Autos blockiert. Zentrale Elemente der Seite sind eine ausgezeichnete Integration in soziale Netzwerke und natürlich Video. Die Satire auf diesen sehr erfolgreichen VW Spot ist durchaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben&#8217;s wahrscheinlich gesehen: <a href="http://www.greenpeace.de/">Greenpeace </a>hat unter <a href="http://vwdarkside.com/">http://vwdarkside.com/</a> eine Kampagnenwebseite gestartet, um VW-Kunden und der breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen, warum <a href="http://www.volkswagen.de/de.html">Volkswagen</a> aus Sicht von <a href="http://www.greenpeace.de/">Greenpeace</a> strengere Umweltschutzvorschriften für Autos blockiert. Zentrale Elemente der Seite sind eine ausgezeichnete Integration in soziale Netzwerke und natürlich Video. Die Satire auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=R55e-uHQna0">diesen sehr erfolgreichen VW Spot</a> ist durchaus gelungen.</p>
<p><object style="height: 280px; width: 460px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bl3gTx7GKEw?version=3"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/bl3gTx7GKEw?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="460" height="280"></object></p>
<p><em>Nachtrag 01.07.2011: Aufgrund von Urheberrechtsansprüchen von Lucasfilm ist der Greenpeace-Spot nicht mehr auf YouTube abrufbar. Hier ein Beitrag der spanischen Nachrichtenagentur EFE zu der Aktion.,</em></p>
<p>Zahlreiche Medien, unter anderem <a href="http://www.focus.de/digital/internet/virale-greenpeace-aktion-star-wars-video-attackiert-volkswagen_aid_640839.html">Focus Online</a>, <a href="http://www.bild.de/auto/auto-news/volkswagen/vw-stinker-stunk-greenpeace-werbung-darth-vader-star-wars-18569406.bild.html">bild.de</a> und <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13455289/Greenpeace-parodiert-Star-Wars-Werbung-von-VW.html">Welt Online </a>sind darauf angesprungen. Hier bei <a href="http://news.google.com/news/more?q=VW+dark+side&amp;oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;ncl=dtkGosef-B6P-rMVJKCcIxrXfUHfM&amp;ei=dg8LTvGaDcKW8QPVt4CaAQ&amp;sa=X&amp;oi=news_result&amp;ct=more-results&amp;resnum=1&amp;ved=0CC8QqgIwAA">Googl</a>e eine aktuelle Übersicht. <a href="http://www.greenpeace.de/">Greenpeace</a> setzte bei dieser Aktion allerdings nicht allein auf &#8220;Die Macht&#8221; oder die Kraft des Viralen. Bereits um 7:05 am 28.06. veröffentlichte die Organisation eine <a href="http://www.presseportal.de/pm/6343/2069483">Pressemeldung</a> via OTS, um auf die Aktion auch im redaktionellen Umfeld aufmerksam zu machen. <a href="http://www.greenpeace.de/">Greenpeace</a> führt hier vor, wie sich die Stärken klassischer PR und hochmoderner social media relations perfekt ergänzen. Ein Lehrstück aus meiner Sicht.</p>
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		<title>Trink&#8217; keinen Tee mit Terroristen</title>
		<link>http://www.newsaktuell.de/blog/2011/06/15/trink-keinen-tee-mit-terroristen/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 08:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wagensonner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zwischenruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Verteidigungsministerium]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Nutzung von facebook und twitter wächst stetig. Unternehmen stellt das vor die Frage, welche Verhaltensregeln Sie ihren Mitarbeitern an die Hand geben sollen. Schließlich kann ein unbedachter Post nicht nur der eigenen Person schaden, sondern unter Umständen auch dem Unternehmen, für das man arbeitet. Dem britischen Verteidigungsministerium ist das Thema so wichtig, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nutzung von <a href="http://www.facebook.com/na.multimedia">facebook</a> und <a href="http://twitter.com/#!/na_multimedia">twitter</a> wächst stetig. Unternehmen stellt das vor die Frage, welche Verhaltensregeln Sie ihren Mitarbeitern an die Hand geben sollen. Schließlich kann ein unbedachter Post nicht nur der eigenen Person schaden, sondern unter Umständen auch dem Unternehmen, für das man arbeitet. Dem britischen Verteidigungsministerium ist das Thema so wichtig, dass es dazu entsprechende Lehrfilme produziert und diese auf YouTube stellt.</p>
<p><object style="height: 119px; width: 195px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hpKiIrYDLxg?version=3"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/hpKiIrYDLxg?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="195" height="119"></object><object style="height: 119px; width: 195px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1UyWN0uREfk?version=3"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/1UyWN0uREfk?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="195" height="119"></object></p>
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		<title>Visuell denken &#8211; Foto und Video sind kein Gegensatz</title>
		<link>http://www.newsaktuell.de/blog/2011/06/01/visuell-denken-foto-und-video-sind-kein-gegensatz/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 10:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wagensonner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Unternehmenskommunikation werden sie oft getrennt betrachtet. Dabei sind Fotografie und Bewegtbild, früher sagte man auch Film, Zwillinge, die zugegebenermaßen nicht gleichzeitig geboren wurden, aber dennoch sehr viel gemein haben. Primär beschäftige ich mich mit Bewegtbild. Ich sehe aber in Zukunft die Notwendigkeit, visuelle Kommunikation in ihrer Gesamtheit zu betrachten und nicht in ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Unternehmenskommunikation werden sie oft getrennt betrachtet. Dabei sind Fotografie und Bewegtbild, früher sagte man auch Film, Zwillinge, die zugegebenermaßen nicht gleichzeitig geboren wurden, aber dennoch sehr viel gemein haben. Primär beschäftige ich mich mit Bewegtbild. Ich sehe aber in Zukunft die Notwendigkeit, visuelle Kommunikation in ihrer Gesamtheit zu betrachten und nicht in ihrer technischen Umsetzung. So kam mir das Intervierw sehr gelegen, das ich mit der Hamburger Fotokünstlerin<a href="http://www.valeriewagner.de/"> Valérie Wagner </a>am Rande Ihrer Ausstellung führen konnte.<span id="more-5685"></span></p>
<p><strong>news aktuell: Deine Ausstellung <a href="http://www.igs-hamburg.de/474.0.html">&#8220;Zwischen Himmel und Erde&#8221;</a> in der Kapelle im Park auf dem Gelände der internationalen gartenschau 2013 ist noch bis 3. Juli zu sehen.  Wie kam es zu der Ausstellung und welches Leitthema zieht sich durch die Ausstellung?</strong></p>
<p>Valérie Wagner: Im Jahr 2005 habe ich das Fotoprojekt DIESSEITS über Nonnen und Mönche in Hamburg umgesetzt, das im Rahmen der <a href="http://www.phototriennale.de/">3. Triennale der Photographie</a> im öffentlichen Raum präsentiert wurde.</p>
<p>Die Schwarzweiss-Portraits der Ordensleute waren auf LKW-Planen in einer Größe bis zu 2,50m x 5m in der Hamburger City und Hafencity zu sehen. Vor zwei Jahren wurde ich dann für das Projekt von Vertretern der <a href="http://www.igs-hamburg.de/">internationalen gartenschau 2013</a> angefragt.</p>
<p>Einer der Themenbereiche der igs 2013 ist die Welt der Religionen, in der die Religions- und Glaubensgemeinschaften der Buddhisten, Christen, Hindus, Juden und Muslime jeweils einen Garten gestalten und sich gemeinsam den Besucherinnen und Besuchern präsentieren. Von Seiten der igs und der teilnehmenden Kirchen wünschte man sich eine künstlerische Begleitung und Reflektion des Themas, nicht nur für 2013, sondern schon im Vorfeld bei der Entstehung der Gärten und des zentralen Brunnens. Der Brunnen mit fünf Zuläufen steht für das Leitthema der Religionsgärten: Wasser als verbindendes Element. Wasser spielt in allen fünf Weltreligionen eine zentrale Rolle, auch bei den jeweiligen Ritualen, und im Wasser spiegelt sich der Himmel. Dieser Ansatz hat mich sehr angesprochen, nicht nur weil ich eine persönliche Affinität zu Wasser habe, sondern weil damit der Fokus auf dem Verbindenden statt auf dem Trennenden liegt.</p>
<p>Da im Projekt DIESSEITS nur zwei Religionen vertreten sind (Buddhisten und Christen) galt es nun, das Projekt um Aufnahmen der Hindus, Juden und Muslime zu ergänzen und dafür eine stimmige Form zu finden, die mit den Aufnahmen der Ordensleute korrespondiert. Ich habe mich dafür entschieden, mich auf die Hände der Gläubigen zu konzentrieren, die Gegenstände halten oder bewegen, die für sie  im Zusammenhang mit ihren religiösen Wurzeln wichtig sind: Hände als Brücke zwischen Geist und Materie, als Werkzeuge des Geistes in der Welt. Damit habe ich das zentrale Element, das sich auch in den Bildern der Ordensleute findet, wieder aufgenommen. Schließlich gibt es eine Fotografie, die das Thema „Wasser als verbindendes Element“ und „Hände“ zusammenführt: Hände, die Wasser schöpfen als religionsübergreifendes Bild zum Leitthema.</p>
<p>Leitthemen der Ausstellung und des Films sind also: die fünf Weltreligionen, Wasser und Hände.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/23045819?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="300" frameborder="0"></iframe><p><a href="http://vimeo.com/23045819">wasser wege</a> from <a href="http://vimeo.com/user6920924">valerie wagner</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p></p>
<p><strong>news aktuell: Du bist künstlerische Fotografin. Für Deine Ausstellung hast du erstmals Video in Deine Arbeit integriert. Was war der Anlass?</strong></p>
<p>Valérie Wagner: Mein künstlerischer Ansatz ist von der Arbeit mit Serie geprägt.</p>
<p>Seit ich digital arbeite, experimentiere ich verstärkt mit Bewegung, Bewegungsunschärfe und Bewegungssequenzen. Bewegung und Serie – da liegt das bewegte Bild sehr nahe: inhaltlich und gestalterisch war es also nur noch ein Katzensprung bis zum Film. Dennoch kam mir nie der Gedanke, mit Film zu arbeiten. Dass sich das dann von einem Tag zum anderen geändert hat, ergab sich aus zwei Anlässen: Ich hatte mir – für größere Flexibilität beim Fotografieren unterwegs – eine Powershot G 11 von Canon gekauft, die auch eine einfache Videofunktion hat. Am Meer habe ich sie einfach mal ausprobiert und war begeistert von den neuen Möglichkeiten, gerade im Bezug auf Wasser als bewegtes Element. Außerdem hat mich das Thema der diesjährigen <a href="http://www.phototriennale.de/">Phototriennale</a> in Hamburg inspiriert: Foto-Film-Foto. Der Eröffnungstermin der Ausstellung war ursprünglich zur <a href="http://www.phototriennale.de/">Triennale</a> geplant und so kam mir die Idee, dafür noch eine eigene Videoarbeit zu machen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>news aktuell: Foto und Bewegtbild scheint oft ein Gegensatz: Video das vermeintlich moderne Medium. Wo liegen die jeweiligen Stärken der Darstellungsformen aus Deiner Sicht?</strong></p>
<p>Valérie Wagner: Die Stärken der Fotografie liegen für mich zum einen in der Bildqualität (Auflösung/Schärfe) und in der Bildkonzentration: ein Bild kann alles sagen. Zum anderen zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie die Zeit anhält und den Betrachter so zum Anhalten, zum Innehalten, zum genauen Hinsehen zwingt. Die Fotografie beinhaltet eine Entschleunigung, die vielleicht unmodern anmutet, aber ganz andere Möglichkeiten beinhaltet als das bewegte Bild: Konzentration, Klarheit, Reduzierung. Mit Fotografie ist es möglich, Dinge aus ihrem Zusammenhang zu nehmen und in einen neuen zu stellen, um damit eine neue Aussage zu machen oder Visionen zu entwerfen, die nichts mit der uns vertrauten Wirklichkeit zu tun haben müssen.</p>
<p>Film ist ein fantastisches Mittel, um Bewegung einzufangen und zu beschreiben. Bewegungsabläufe, Handlungen werden nicht abstrahiert sondern lebensnah wiedergegeben. Ganz entscheidend ist natürlich der Ton, der eine sehr wichtige zusätzliche sinnliche Dimension darstellt und der die Rezeption der Inhalte immens beeinflusst.</p>
<p><strong>news aktuell: Wie bist du an die Dreharbeiten herangegangen und was rätst du Leuten, die Video einsetzen wollen?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Valérie Wagner: Ich bin ähnlich herangegangen wie an meine Fotoprojekte: Ich entwickle eine grobe Vorstellung von dem, was ich einfangen und wie ich es transportieren will: ich mache also ein Konzept. Dieses ist zu Beginn noch offen: manche Motive finden mich &#8211; in diesem Fall z.B. die Quelle und das Meer – und beeinflussen dann das Konzept und die weitere Vorgehensweise. Recherche im Bezug auf die Rituale der Religionen war ein weiterer wichtiger Bestandteil. Dann ging es natürlich darum, den Teilnehmenden zu erklären, was ich wie und warum vorhabe und welche Rolle sie spielen werden, so dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entstehen konnte.</p>
<p>Ich wußte nie, was mich vor Ort erwartet und welche Möglichkeiten ich haben würde: räumlich, gestalterisch und im Bezug auf den Ton. Ich wollte mit O-Ton arbeiten und hatte deshalb immer ein zweites Aufnahmegerät dabei. Wichtig war auch das Stativ: einmal wegen der z.T. sehr schlechten Lichtverhältnisse, zum anderen, weil es zum Konzept gehörte, die Handlung (mit Fokus auf den Händen) in den ausgewählten Bildausschnitt „hineinlaufen“ und geschehen zu lassen. Dieser Bildausschnitt sollte natürlich ruhig stehen.</p>
<p>Idealerweise gibt es eine zweite Person, die sich nur um den Ton kümmert; die Trennung von Bild und Ton würde ich als zwingend bezeichnen. Praktisch ist natürlich auch eine Lampe zur Aufhellung, wenn es ganz eng wird.</p>
<p>Mit der G 11 sind die Möglichkeiten sehr beschränkt, was Auflösung, Bildformat und Dateiformat angeht. HD-Qualität und ein 16:9-Format sind auf jeden Fall vorzuziehen. Im Idealfall hat man eine Kamera mit manuelle Einstellungsmöglichkeiten für Fokus, Blende und Ton zur Verfügung. Es ist hilfreich, einen guten und festen Aufnahmestandpunkt zu haben und eine Klarheit darüber zu haben, was man genau einfangen will statt irgendwie alles mitzunehmen (das rächt sich dann bei der Sichtung und beim Schnitt). Wenn es möglich ist, greife ich auch in den Handlungsablauf ein und lasse ggf. eine Handlung und O-Ton wiederholen, wenn ich nicht sicher bin, dass ich es genauso eingefangen habe, wie ich es wollte. Am Anfang wird man Fehler machen, weshalb man sich genug Zeit zum Üben und Ausprobieren nehmen sollte (Schwenks, Zooms, Bildausschnitt), wenn es noch nicht drauf ankommt.</p>
<p>Der Zeitaufwand für die Nachbereitung – Sichtung und Schnitt, Rendern &#8211; darf auf keinen Fall unterschätzt werden, weshalb man sich beim ersten Mal nicht zu viel vornehmen sollte. Wenn möglich, sollte man den Schnitt von einem erfahrenen Dritten machen lassen.</p>
<p><strong>news aktuell: In welchem Verhältnis stand die Nachbearbeitung zu den Dreharbeiten?</strong></p>
<p>Valérie Wagner: Dreharbeiten und Nachbereitung (Sichtung und Schnitt) standen etwa in einem Verhältnis von 20 zu 80.</p>
<p><strong>news aktuell: Inwieweit hat Dir Deine Erfahrung als Fotografin geholfen? Wo musstest du umdenken?</strong></p>
<p>Valérie Wagner: Bildaufbau und Bildgestaltung funktionieren ja im Film nach denselben Regeln wie in der Fotografie.</p>
<p>Die Routine, konzeptionell und in Serie zu denken war sehr hilfreich: so konnte ich vor den Aufnahmen sehr genau visualisieren, was ich filmen wollte. Die Erfahrung im Umgang mit Menschen war wichtig genauso wie die im Umgang mit Licht.</p>
<p>Neu war die Reduzierung auf das Querformat und vor allem der Umgang mit und die Integration von Ton bei den Aufnahmen und beim Schnitt. Der Schnitt selbst, das „Komponieren“ mit vielen verschiedenen Bild- und Tonelementen und das Herausarbeiten eines Rhythmus und verschiedener Tempi waren für mich neu und hochinteressant.</p>
<p>Umdenken musste ich auch im Bezug auf das Zoomen, das aufgrund der eingeschränkten technischen Möglichkeiten der Kamera immer auch eine Unschärfe nach sich zog. Wollte ich also dasselbe Objekt mit unterschiedlichen Brennweiten festhalten, musste ich zwei Filme machen, bei denen die Brennweite jeweils fest eingestellt war. Das entspricht dem Arbeiten mit Festbrennweiten beim Fotografieren.</p>
<p>Ungewohnt war auch die Arbeit mit Schwenks, weil man schon vorher genau wissen muss, wo man hin will und was auf dem Weg passieren soll. Interessant war für mich der Umgang mit so genannten „Wischern“ (also Menschen, die ins Bild laufen) beim Schnitt als Übergang von einer Szene zur anderen. Sie waren – anders als bei der Fotografie – nicht störend, sondern nützlich. Neu war für mich außerdem das Phänomen, das entsteht, wenn man ohne feste Blende filmt. In der Fotografie gibt es dafür ja entsprechende Korrekturmöglichkeiten, bei meiner Videokamera aber nicht.</p>
<p><strong>news aktuell: Ist das aktuelle Projekt ein einmaliges Experiment? In welchem Rahmen kannst du dir vorstellen, auch in Zukunft Fotografie und Video zu kombinieren?</strong></p>
<p>Valérie Wagner: Einmalig war das Experiment sicher nicht – dafür hat es zu viel Spaß gemacht und zu viele interessante künstlerische Möglichkeiten aufgezeigt. Mein Schwerpunkt bleibt die Fotografie, aber Film ist eine wunderbare Ergänzung. Besonders fasziniert hat mich die Kombination von Fotografie und Film.</p>
<p>Der Einsatz von Video in der Zukunft hängt vom Thema ab, mit dem ich mich befasse: wenn es passt, würde ich jederzeit wieder auf das Medium zurückgreifen.</p>
<p>Valérie Wagner lebt und arbeitet in Hamburg.</p>
<p>Informationen zu Ihrer Arbeit und der aktuellen Ausstellung gibt es unter: <a href="http://www.valeriewagner.de/">www.valeriewagner.de</a></p>
<p>Hintergrundinformatuionen zum aktuellen Projekt gibt es <a href="http://www.newsaktuell.de/pdf/fotofilm_wasserwege.pdf">hier</a>.</p>
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		<title>User generated Werbung</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 14:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wagensonner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Spiegel berichtete vor einiger Zeit über die Social Media Kampagne Mein Pril, bei der Nutzer eine Pril-Flasche designen und die besten Entwürfe wählen sollten.  Sixt geht bei der Einbindung der User anders vor: Der Autoverleiher nahm sich einen bestehenden YouTube Amateur-Clip und bastelte sein Logo und eine passende Werbeaussage dazu. Fertig ist die Laube.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,756532,00.html">Spiegel</a> berichtete vor einiger Zeit über die Social Media Kampagne <a href="http://mein.pril.de/">Mein Pril,</a> bei der Nutzer eine <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,763808,00.html">Pril</a>-Flasche designen und die besten Entwürfe wählen sollten.  <a href="http://www.sixt.de/">Sixt</a> geht bei der Einbindung der User anders vor: Der Autoverleiher nahm sich einen bestehenden YouTube Amateur-Clip und bastelte sein Logo und eine passende Werbeaussage dazu. Fertig ist die Laube.</p>
<p> </p><iframe width="460" height="286" src="http://www.youtube.com/embed/MsN4tH_EU6o" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Studie: Multimedia steigert Klicks auf Pressemitteilungen um 77 %</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 13:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Liebich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilungen, die mit Multimedia-Elementen angereichert sind, werden häufiger angeklickt als bloße Bleiwüsten. Klingt logisch &#8211; ist auch so! Im Grunde haben wir es immer gewusst. Aber jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Unser Partner PR Newswire hat mehr als 10.000 Pressemitteilungen und 200 Multimedia News Releases (MNR) untersucht und festgestellt: je mehr Multimedia &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://prnbloggers.files.wordpress.com/2011/05/infographic_multimedia.jpg"><img class="alignleft" src="http://prnbloggers.files.wordpress.com/2011/05/infographic_multimedia.jpg" alt="Pressemeldungen: mehr Multimedia - mehr Klicks" width="350" height="282" /></a>Pressemitteilungen, die mit Multimedia-Elementen angereichert sind, werden häufiger angeklickt als bloße Bleiwüsten. Klingt logisch &#8211; ist auch so! Im Grunde haben wir es immer gewusst. Aber jetzt haben wir es schwarz auf weiß:</p>
<p>Unser Partner <a title="PR Newswire" href="http://www.prnewswire.com/" target="_blank">PR Newswire</a> hat mehr als 10.000 <a title="news aktuell: OTS" href="http://www.newsaktuell.de/pressearbeit/" target="_blank">Pressemitteilungen</a> und 200 <a title="news aktuell: MNR" href="http://www.newsaktuell.de/pressearbeit/mnr/" target="_blank">Multimedia News Releases (MNR)</a> untersucht und festgestellt: <strong>je mehr Multimedia &#8211; desto mehr Aufmerksamkeit</strong>. Weitere Ergebnisse der Studie gibt&#8217;s direkt im <a title="PRN Blog" href="http://blog.prnewswire.com/2011/05/02/multimedia-content-drives-better-press-release-results/" target="_blank">Blog von PR Newswire</a>.</p>
<p>Der Einsatz von multimedialen Elementen steigert demnach die Klicks auf eine Meldung um 77 Prozent. Die Devise dabei lautet:</p>
<p><span id="more-5599"></span>Je mehr,  desto besser. Sind Bilder, Videos, PDFs und Links enthalten, steigt die  Chance, dass für einen Leser der passende Inhalt dabei ist &#8211; und er die  Mitteilung aufklickt.</p>
<p>Meldungen, die multimedial angereichert sind, werden zudem <strong>drei Mal so häufig geteilt</strong> und weiter empfohlen. Kein Wunder: Schließlich sind Bilder und Videos  attraktive Inhalte, die schneller erfassbar und leichter teilbar sind.</p>
<p>Daher empfehlen wir, <a title="news aktuell: OTS" href="../../pressearbeit/" target="_blank">Texte</a> grundsätzlich mit <a title="OBS news aktuell" href="../../pressearbeit/bild.htx" target="_blank">visuellen Inhalten</a> anzureichern: dem passenden Portrait zur Personalie, einem Packshot  oder Anwendungsbild zur Produktmeldung, Fotos von Unternehmen,  Führungsriege oder Produktion zu Unternehmensmitteilungen. Oder der  passenden Infografik, einem erklärenden PDF, <a title="OTS.Audio OTS.Video" href="../../pressearbeit/multimedia/" target="_blank">einem Audiobeitrag oder einem Video</a>. Alle Inhalte werden in der Pressemappe im <a title="Presseportal" href="http://www.presseportal.de/" target="_blank">Presseportal </a>gebündelt und sind von dort aus teilbar. Für Marketing- und PR-Kampagnen bietet sich zudem die Bereitstellung einer <a title="news aktuell: MNR" href="../../pressearbeit/mnr/" target="_blank">Multimedia News Release (MNR)</a> an.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Meilenstein für Webvideo</title>
		<link>http://www.newsaktuell.de/blog/2011/04/29/ein-meilenstein-fur-webvideo/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 07:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wagensonner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich mag die königliche Hochzeit. Nicht weil ich Royalist bin und mir unseren eigenen Willie zurück wünsche. Viel lieber mochte ich die Inauguration Barack Obamas. Die Amtseinführung des US-Präsidenten war und die königliche Hochzeit wird ein großer Moment in der Geschichte des Webvidos werden. Weltweit werden heute Millionen von Zuschauern die Zeremonie nicht im Fernsehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag die königliche Hochzeit. Nicht weil ich Royalist bin und mir unseren eigenen Willie zurück wünsche. Viel lieber mochte ich die<a href="http://www.youtube.com/watch?v=VjnygQ02aW4"> Inauguration Barack Obamas</a>. Die Amtseinführung des US-Präsidenten war und die königliche Hochzeit wird ein großer Moment in der Geschichte des Webvidos werden. Weltweit werden heute Millionen von Zuschauern die Zeremonie nicht im Fernsehen, sondern über YouTube per Livestream verfolgen. Die Zuschauer werden sich vielleicht in einigen Jahren so daran zurück erinnern, wie ich mich (dunkel) an die erste Mondlandung auf dem Schwarzweißfernseher meiner Großeltern erinnere.</p>
<p><script src="http://www.gmodules.com/ig/ifr?url=http://www.google.com/ig/modules/youtube.xml&amp;up_channel=TheRoyalChannel&amp;synd=open&amp;w=320&amp;h=390&amp;title=&amp;border=%23ffffff%7C3px%2C1px+solid+%23999999&amp;output=js"></script></p>
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		<title>Alte Medien ohne Zukunft?</title>
		<link>http://www.newsaktuell.de/blog/2011/04/20/alte-medien-ohne-zukunft/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 16:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wagensonner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Internet, Soziale Medien und Medienhäuser: Ein nicht immer entspanntes Verhältnis. Heute auf dem media coffee in Hamburg wird mit offenem Visier diskutiert. Wir streamen ab ca. 18:30 live den ersten Media Coffee des Jahres 2011  aus der Buccerius Law School in Hamburg. Mit dabei: Katharina Borchert, SPIEGEL ONLINE / Geschäftsführerin Sascha Lobo, Autor, Werbetexter, Strategieberater [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Internet, Soziale Medien und Medienhäuser: Ein nicht immer entspanntes Verhältnis. Heute auf dem <a href="http://mediacoffee.de/">media coffee</a> in Hamburg wird mit offenem Visier diskutiert.</p>
<p>Wir streamen ab ca. 18:30 live den ersten Media Coffee des Jahres 2011  aus der <a href="http://www.law-school.de/">Buccerius Law School</a> in Hamburg.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://h1834486.stratoserver.net/erlesentv/FLV/player_flv_maxi.swf" width="460" height="260"><param name="movie" value="http://h1834486.stratoserver.net/erlesentv/FLV/player_flv_maxi.swf" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="FlashVars" value="flv=http://h1834486.stratoserver.net/erlesentv/erlesendata/NA/NA4.flv&amp;startimage=http://h1834486.stratoserver.net/erlesentv/erlesendata/NA/NA4.flv&amp;width=460&amp;height=260&amp;autoplay=0&amp;autoload=1&amp;margin=0&amp;showstop=1&amp;showvolume=1&amp;showtime=1&amp;showfullscreen=1" /></object></p>
<p>Mit dabei:</p>
<ul>
<li><a href="http://twitter.com/lyssaslounge">Katharina Borchert</a>, SPIEGEL ONLINE / Geschäftsführerin</li>
<li><a href="http://saschalobo.com/">Sascha Lobo</a>, Autor, Werbetexter, Strategieberater</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_di_Lorenzo">Giovanni di Lorenzo</a>, DIE ZEIT / Chefredakteur</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Osterkorn">Thomas Osterkorn</a>, stern / Chefredakteur</li>
</ul>
<p>Die Moderation übernimmt : <a href="http://www.indiskretionehrensache.de">Thomas Knüwer</a>, www.indiskretionehrensache.de</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein sichtbarer PR-Trend: Visualisierung von Pressearbeit</title>
		<link>http://www.newsaktuell.de/blog/2011/04/18/ein-sichtbarer-pr-trend-visualisierung-von-pressearbeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 12:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Schleicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
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		<category><![CDATA[visuelle PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Trend ist kaum zu übersehen: Die Bedeutung visueller Darstellungsformen und Inhalte nimmt in der PR-Kommunikation zu. Ganz neu ist die Idee ja nicht, zu einer Pressemeldung auch PR-Fotos, Infografiken oder Videos als zusätzliches Pressematerial anzubieten. Was in der Vergangenheit häufig noch „nice-to-have“ war, entwickelt sich aber zunehmend zu einem „must-have&#8221;. Zumindest, wenn das Ziel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 305px"><a href="enbeck"><img class=" " src="http://farm6.static.flickr.com/5030/5630291073_0e1c81aa87_z.jpg" alt="" width="295" height="230" /></a><p class="wp-caption-text"> Foto: dpa/Jens Schierenbeck</p></div>
<p>Dieser Trend ist kaum zu übersehen: Die Bedeutung visueller Darstellungsformen und Inhalte nimmt in der PR-Kommunikation zu.</p>
<p>Ganz neu ist die Idee ja nicht, zu einer Pressemeldung auch PR-Fotos, Infografiken oder Videos als zusätzliches Pressematerial anzubieten. Was in der Vergangenheit häufig noch „nice-to-have“ war, entwickelt sich aber zunehmend zu einem „must-have&#8221;. Zumindest, wenn das Ziel darin besteht, eine starke Resonanz in den Medien zu erzeugen und entsprechend auch die Aufmerksamkeit vieler Medienkonsumenten zu gewinnen.</p>
<p>Zwei Entwicklungen machen es wichtiger denn je, Unternehmensnachrichten und PR-Botschaften auch über Bilder zu kommunizieren:</p>
<p>1.    Der wachsende Appetit der Medien nach visuellen Inhalten, insbesondere bei den Online-Medien sowie in Social Media Plattformen<br />
2.    Der Wandel in den Redaktionen: Arbeit in multimedialen Newsrooms, erhöhter Zeitdruck<span id="more-5511"></span></p>
<p><strong>1.    Der wachsende Appetit der Medien nach visuellem Content<br />
</strong></p>
<p>Der steigende Bedarf der Medien an Bildmaterial &#8211; Pressefotos, Grafiken oder Videos &#8211; ist eine Folge der Verlagerung des Nachrichtenkonsums in den Online-Bereich.</p>
<p>Während der Platz für Bilder in Printmedien immer durch die Anzahl der Seiten limitiert ist, steht in Online-Medien faktisch unbegrenzter Raum für Bildmaterial zur Verfügung. Printmedien müssen sich immer auf wenige Bilder zur Illustration von Berichten und Artikeln beschränken. Dagegen können in den Foto- und Videogalerien von Online-Medien gleich dutzende für von Bildern bzw. Videobeiträgen zu einem einzigen Thema gezeigt werden. Für Online-Medien sind gerade die Galerien mit visuellem Content sehr wichtig: Die Leser klicken sie gern an und die Verlage freuen sich über eine längere Verweildauer auf ihren Portalen.</p>
<p>Der rasante Anstieg der Nutzerzahlen in den „sozialen“ Medien (also Social Media-Plattformen wie Facebook oder Twitter) treibt den Trend zur Visualisierung zusätzlich an. Kaum ein Beitrag oder „Posting“ kommt ohne Bilder oder Videos aus oder bezieht sich explizit auf visuelle Inhalte. Wer Online-Medien, mobile Formate für Smartphones und iPads und Social-Media-Plattformen für seine interessengesteuerte Kommunikation nutzen will, ist also gut beraten, seine Botschaften auch über Fotos, Grafiken oder Videos zu transportieren.</p>
<p><strong>Zu 2:   Der Wandel in den Redaktionen</strong></p>
<p>Da viele Medienmarken ihre Inhalte mittlerweile in verschiedenen Aggregatzuständen bzw. auf verschiedenen Plattformen (Print, Online, Mobiles Internet,  App) ausliefern, empfiehlt es sich auch in der Pressearbeit die neuen Anforderungen in den Newsrooms zu berücksichtigen. Für Veröffentlichungen  in den verschiedenen Medienformaten erwarten multimedial arbeitende Redaktionen nicht nur eine  Pressemitteilung sondern auch zunehmend Fotos, Infografiken und  Bewegtbilder.</p>
<p>Während der Bedarf der Medien an Bildmaterial – Fotos, Infografiken und Videos &#8211; so erheblich zugenommen hat, müssen immer weniger Journalisten das Angebot an Pressebildern sichten, recherchieren und beschaffen. In dieser Situation macht bei der Bildauswahl häufig nicht das beste Bild das Rennen, sondern dasjenige, auf das man mit geringstem Zeitaufwand und zu minimalen Kosten zugreifen kann. Grundsätzlich haben dabei auch Unternehmen und PR-Agenturen gute Chance, mit ihren visuellen Inhalten zu punkten. Auch weil die Nutzung kostenfreien PR-Materials für die Medien sehr verlockend ist. Dies gilt jedoch nur, wenn einige Spielregeln des Bildermarktes beachtet werden:</p>
<p>Grundsätzlich sollten sich PR-Verantwortliche bewußt sein, dass ihre Fotos und Videos direkt mit dem Angeboten professioneller Bildanbieter konkurrieren. Um in diesem Wettbewerb zu bestehen, muss das Angebot auf die tatsächlichen Bedürfnissen und die Arbeitsabläufe der Redaktionen zugeschnitten sein. Es empfiehlt sich, den Medien PR-Fotos, Videos und Infografiken in professioneller Qualität anzubieten. Gleichzeitig sollten die Pressestellen den (Foto-)Journalisten einen möglichst einfachen und schnellen Zugriff auf das Bildmaterial ermöglichen.</p>
<p>PR-Bilder, die in der gewohnten Arbeitsumgebung von Redakteuren auftauchen (beispielsweise im eigenen Redaktionssystem oder den von Fotoredakteuren regelmäßig frequentierten Fotomarktplätzen) geliefert werden, werden eher ausgewählt als solche, die erst mit großem Zeitaufwand auf Firmenwebsites recherchiert und heruntergeladen werden müssen. Als Ergänzung zu eigenen Distributionswegen bietet der <a href="http://www.newsaktuell.de/pressearbeit/bild/obs/">Originalbildservice (obs)</a> die Möglichkeit, Pressebilder und Infografiken <a href="http://www.newsaktuell.de/blog/2010/10/21/pr-bilder-uber-professionelle-fotoportale-verteilen/">über die professionellen Kanäle an die Medien zu verteilen</a>.</p>
<p>Das Bildmaterial muss allerdings den qualitativen Standards der Redaktionen genügen. Das gilt nicht nur für die technische (z.B. Auflösung, Tonwertumfang, Licht) sowie die inhaltliche Qualität (Aussage, Gestaltung). Da es im redaktionellen Umfeld publiziert werden soll, muss PR-Bildmaterial frei sein von allzu auffälligen Werbebotschaften. Wenn es beispielsweise um Produkt-PR geht, ist allenfalls ein dezentes Branding erlaubt. Je unauffälliger, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit auf Veröffentlichung. Lediglich im Kontext von Unternehmensnachrichten (z.B. Veröffentlichung von Geschäftszahlen) oder als Bestandteil von Portraitaufnahmen sind Firmen- oder Markenlogos im Bild erwünscht.</p>
<p>Für die Medienresonanz von PR-Bildmaterial ist es auch entscheidend, dass es zum richtigen Zeitpunkt angeboten wird oder permanent verfügbar ist. Schließlich werden auch honorarfrei angebotene Pressebilder nur dann veröffentlicht, wenn in den Redaktionen auch aktueller Bedarf besteht. Die Nachfrage kann man natürlich wecken: Den Anlass zur Veröffentlichung von PR-Bildmaterial liefert ja meist die Pressemitteilung, die in der Regel zusammen mit den Bildern an die Redaktionen versandt wird.</p>
<p>Pressestellen und PR-Agenturen können jedoch auch dann Bildmaterial im redaktionellen Umfeld platzieren, wenn sie gerade keinen besonderen Anlass zur Kommunikation haben. Aufhänger für die Lieferung von Bildmaterial können auch solche Anlässe sein, die im Kalender stehen: Aktions- oder Gedenktage, Messen oder gerade in den Medien stark diskutierte Themen.</p>
<p>Beispielsweise hat seit der Atomkatastrophe in Japan das Thema „Energiewende“ gerade Hochkonjunktur in der Medienberichterstattung. Wer den Redaktionen zu diesem Themenkomplex jetzt die passenden Bilder liefert, kann seinen Botschaften besonders viel Aufmerksamkeit verschaffen. Der <a href="http://www.presseportal.de/pm/29188/2014059/deutscher_naturschutzring">Deutsche Naturschutzring</a> hat die Chance genutzt, sich in die aktuelle Debatte einzumischen und mit einem aussagekräftigen Symbolfoto eine hohe Medienresonanz erreicht.</p>
<p>Hier eine Auswahl der Veröffentlichungen in Tageszeitungen (Print- und Onlineausgaben)</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5264/5630290841_63ecaefb26_z.jpg" alt="" width="640" height="419" /><p class="wp-caption-text">Veröffentlichung in der Printausgabe des Hofer Anzeigers vom 7. April 2011</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 566px"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5306/5630874352_e3c632d8d2_z.jpg" alt="" width="556" height="640" /><p class="wp-caption-text">Veröffentlichung in der Online-Ausgabe des Hamburger Abendblattes vom 15. April 2011</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 557px"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5302/5630904398_c490be02ec_z.jpg" alt="" width="547" height="576" /><p class="wp-caption-text">Veröffentlichung in der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau vom 11. April 2011</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 582px"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5263/5630321059_315beca0da_z.jpg" alt="" width="572" height="576" /><p class="wp-caption-text">Veröffentlichung in der Online-Ausgabe des Neuen Deutschland vom 1. April 2011</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 403px"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5225/5630874296_b92732842f_z.jpg" alt="" width="393" height="640" /><p class="wp-caption-text">Veröffentlichung in der Printausgabe der Neuen Presse (Coburg) vom 7. April 2011</p></div>
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		<title>GPRA Web TV / Live im Dialog Managementaufgabe Social Media</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 09:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wagensonner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegtbild]]></category>
		<category><![CDATA[GPRA]]></category>
		<category><![CDATA[GPRA Web TV]]></category>
		<category><![CDATA[Heilo Kretschmer]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Madzia]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Stream]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Voigt]]></category>
		<category><![CDATA[Web-TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Langsam stellt sich die Unternehmenskommunikation auf social media ein. Kommunikationshaltungen verändern sich und neue Kommunikationstechniken in der PR sind gefragt. Welche Rolle spielen Social-Media-Experten in den internen Organisationsstrukturen? Welche Aufgaben fallen Agenturen im Rahmen der Social-Media-Aktivitäten von Unternehmen zu? Inwieweit verändern die neuen Möglichkeiten gesamte strategische Prozesse von Organisationen? Diese und weitere Fragen beantworten ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam stellt sich die Unternehmenskommunikation auf social media ein. Kommunikationshaltungen verändern sich und neue Kommunikationstechniken in der PR sind gefragt. Welche Rolle spielen Social-Media-Experten in den internen Organisationsstrukturen? Welche Aufgaben fallen Agenturen im Rahmen der Social-Media-Aktivitäten von Unternehmen zu? Inwieweit verändern die neuen Möglichkeiten gesamte strategische Prozesse von Organisationen? Diese und weitere Fragen beantworten ab 11:00 hier im Livestream:</p>
<p><a href="http://www.xing.com/profile/Thomas_Voigt">Thomas Voigt</a>, Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation bei der <a href="http://www.ottogroup.com/index.php?id=415&amp;amp;L=1">Otto Group</a></p>
<p><a href="http://www.xing.com/profile/Klaus_Madzia">Klaus Madzia</a>,  Geschäftsführer des Social-Media-Dienstleisters <a href="http://www.advanto.de">Advanto</a></p>
<p><a href="http://www.xing.com/profile/Heiko_Kretschmer">Heiko Kretschmer</a>, Moderator, Geschäftsführer von <a href="http://www.jk-kom.de/index.html">Johanssen + Kretschmer Strategische Kommunikation</a></p>
<p><embed id="meinplayer" height="342" width="608" flashvars="file=http://www.mcfootage.com/media/playlist.xml?id=1301335174Oezj3I7vpAhfN3InB8&controlbar=over&playlist=none&skin=http://www.mcfootage.com/media/livestreaming/DmQiJ3F9g9h/modieus.zip&autostart=false&displayclick=play&stretching=uniform&width=620&height=349&bufferlength=4&repeat=list" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" quality="high" wmode="transparent" src="http://www.mcfootage.com/media/player52.swf" type="application/x-shockwave-flash"></embed></p>
<p>(Nachtrag 30.03.2011/13:10: Sie sehen hier eine Aufzeichnung von heute, 11:00 Uhr)</p>
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