Kristallkugel, die zweite – Auf der Suche nach dem optimalen Verbreitungszeitpunkt

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Freitag, 10. April 2015 um 08:13 Uhr | Keine Kommentare

Seit meinem Blogbeitrag (Blick in die Kristallkugel) über die Suche nach dem perfekten Verbreitungszeitpunkt hat sich einiges getan. Vieles von dem, was ich 2011 schrieb ist immer noch hilfreich als Kriterium, so z.B. die Priorität der Aktualität, anderes ist hinzugekommen.

Was hat sich geändert?

Print/Online. Haben wir uns in der Vergangenheit eher an den Andruckzeiten von Print orientiert, so müssen wir heute die 24/7-Verfügbarkeit der Onlinemedien hinzudenken. Bedeutet: auch spätere oder frühere Versandzeitpunkte können sinnvoll sein.

Mobile und Desktop. Eine Herausforderung an Formate sind durch die diversen Devices hinzugekommen. So heißt es jetzt, nicht nur Desk-Varianten zu berücksichtigen, sondern zunehmend auch über andere Formate, speziell für Smartphones nachzudenken. In das Format-Thema spielt die Multimedialität mit hinein. Videos und Bilder “laufen” gerade auch auf Smartphones besser als “Nur-Text”-Varianten. Wir können davon ausgehen, dass die meisten Menschen während ihrer Arbeitszeiten eher am Schreibtisch sitzen, zu anderen Zeiten mobil unterwegs sind.

Nutzung/Aufmerksamkeit. Nachdenken über (das eigene) Nutzerverhalten. Am Morgen sind eher kurze Stücke mit nachrichtlichem Wert – ohne Chichi – von Interesse für Medien und Leser. Wir wollen uns am Tagesanfang schnell über Aktuelles informieren. Am Abend sind dann Zusammenfassungen, Einordnungen des Tagesgeschehens und längere Lesestücke – mit Chichi – gefragt.

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte – ein Bild ohne Worte nicht

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Mittwoch, 08. April 2015 um 13:40 Uhr | Keine Kommentare

Fotos, die Pressematerial ergänzen und begleiten, benötigen eine Beschriftung, um dem Betrachter die Möglichkeit der schnellen Einordnung zu geben. In einer Studie zum Thema Bildjournalismus des Poynter-Instituts kommen interessante Unterschiede zwischen professionellen Bildern und Amateurfotos zu Tage. Ein für die Wahrnehmung äußerst relevanter Faktor sind Bildunterschriften.

“Bildunterschriften werden sehr aufmerksam gelesen und sind wichtig für Kontext und Verständnis. Eine gut geschriebene oder auch einfach nur ausführlichere Bildunterschrift erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Foto geteilt wird.
Die Unterschriften unter den Profi-Fotos der Studie waren in der Regel gut und ausführlich und bekamen 30 Prozent der Aufmerksamkeit, die ein Bild auf sich zog. Die nutzergenerierten Bildunterschriften waren eher kurz und unvollständig und erhielten entsprechend weniger Aufmerksamkeit.
Gute Bildunterschriften sind also entscheidend dafür, wie viel Aufmerksamkeit ein Bild bekommt. Das hat die Studie deutlich gemacht. Ich (Sara Quinn) habe selbst Dutzende Leser dabei beobachtet, wie sie Dutzende von Bildern betrachteten. Sie wechseln zwischen Bild und Unterschrift hin und her, um eine Ahnung davon zu bekommen, worum es in der Geschichte geht. Verstehen sie, worum es geht, bleiben sie dran.” (zitiert aus: Journalist online)

Wie sieht eine gute Bildunterschrift aus?

Sie erklärt das Foto und unterstützt dessen Aussage in einer klaren verständlichen Sprache.
Sie sollte ausführlich sein und das auf dem Bild dargestellte bezeichnen.
Hier kann man sich gerne an den üblichen W-Fragen orientieren.
Wer oder was ist auf dem Foto zu sehen? (Gebäude, Personen, Produkte…)
Was machen die Personen, wo steht das Gebäude…
Wann hat die Veranstaltung stattgefunden…
(…)

In der Studie werden die Themen Bildrechte und professionelle Verschlagwortung nicht berücksichtigt. Diese sind aber im Kontext von der Archivierung eines Fotos in professionellen Bilddatenbanken oder für die Übernahme in Redaktionen unerlässlich.

news aktuell verschlagwortet jedes Bild vor der Verbreitung über das Nachrichtennetzwerk ots nach professionellen Kriterien.

Originalstudie Eyetracking vom Poynter-Institut: http://www.poynter.org/extra/Eyetrack/previous.html

Radio-PR: So bleiben die Hörer dran – Neues Whitepaper

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 02. April 2015 um 10:03 Uhr | Keine Kommentare

Radio-PREs ist erstaunlich: Die junge Generation bleibt dem klassischen Hörfunk treu. Die 10 bis 29-Jährigen hören im Schnitt täglich mehr als zwei Stunden Radio. Was heißt das für die PR? Was erwarten die Radiomacher eigentlich von den Unternehmen? news aktuell hat dazu ein Whitepaper veröffentlicht.

Regel Nummer eins: Unternehmen und Organisationen, die ihre Botschaften direkt an die Verbraucher richten, dürfen das gute alte Radio auf keinen Fall vernachlässigen. Trotz Youtube und Streaming-Diensten ist das klassische Radio ein Medium, das im Kommunikationsmix weiterhin eine wichtige Rolle spielt. Insbesondere bei Themen mit einem hohem Nutzwert, die dazu auch noch leicht zu konsumieren sind. Also zum Beispiel Service-Tipps, Lebensberatung oder Unterhaltungsthemen.
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April, April

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Donnerstag, 19. März 2015 um 14:26 Uhr | Keine Kommentare

Am 1. April mogeln sich häufig Aprilscherze unter die Nachrichten. Das kann lustig sein oder in die Hose gehen und Konsequenzen haben. Auch in Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern ist es durchaus üblich, die Leser und Hörer zum Narren zu halten. Neben eigenproduzierten Scherzen treten auch noch die von Pressestellen und Unternehmen kreeierten. Großkampftag in den Redaktionen. Schwerstarbeit für Journalisten.

Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen harmlosen, witzigen, hintergründigen und als solche erkennbaren Aprilscherzen und dem Versuch, Produkte mittels einer Falschmeldung in die Wahrnehmung der Medien zu hieven. Erstere können im besten Fall zur Diskussion anregen, letztere sind ärgerlich, weil sie Recherchezeit kosten und im schlechtesten Fall zu einer tatsächlich verbreiteten Falschmeldung führen. Ob ein Unternehmen mit einer Falschmeldung tatsächlich positiv – auch im Sinne von Reputation – in der Wahrnehmung von Medien und Konsumenten aufgenommen wird ist zweifelhaft.

Auch für uns im Auftragsservice bei news aktuell ist an diesem Tag besondere Sorgfalt gefordert. Wir nehmen es sportlich und selbst sehr gut gemachte Possen entgehen unserer Aufmerksamkeit nicht und werden nicht verbreitet. Die Inhalte, die wir über unsere Verbreitungskanäle senden gelten als geprüft im Sinne von Echtheit des Absenders in Verbindung mit der Aussage. Die Gefahr, Empfänger aufs Glatteis zu führen steigt auch dadurch, dass nicht erkennbar ist, welche Vorteile eine als Aprilscherz verkleidete Falschmeldung haben soll. Außer der Verärgerung von Journalisten, die dann gegebenfalls eine Korrektur schicken müssen.

Intern – ja. Öffentlich – nein.
Bedenken Sie bitte die enorme Reichweite und Nachhaltigkeit unseres ots-Netzwerkes und entscheiden Sie sich dagegen Journalisten, Redaktionen, Rechercheteams und uns in den April zu schicken – wir werden es Ihnen danken.

Mission accomplished! Feiner Auftakt für PR-Slam & Ham in Hamburg

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 18. März 2015 um 10:40 Uhr | Keine Kommentare
Zugegeben, ein wenig nervös waren wir schon, ob unser neues Veranstaltungsformat tatsächlich genauso funktioniert, wie wir es uns vorgestellt haben. Keynotes von einem Astronauten und einem Zukunftsforscher, wild gemixt mit junger Slam Poetry? Geht das? Es geht! Und wie! Die Gäste waren begeistert. Die Reaktionen großartig. Also: Mission accomplished!

Auch auf Twitter schöne Reaktionen! Danke, Leute! :)

Am 29. April in Berlin geht’s weiter. Infos dazu folgen.

Video ist King – es lebe das Video

Valerie Krämer von Valerie Krämer
Junior Projektmanagerin
Montag, 09. März 2015 um 10:27 Uhr | Keine Kommentare

In 2015 kommen Kommunikationsexperten nicht an Videos vorbei. Aktuell sind sie das mit Abstand effektivste Format in der digitalen Kommunikation. Videos fallen auf, Nutzer klicken sie an und interagieren mit den Inhalten. Bewegtbildinhalte sind nicht nur schnell und leicht zu erfassen – ihre bildliche Veranschaulichung prägt sich auch besonders gut ein. Kein Wunder also, dass die bekannten Social-Networks und Suchmaschinen Videoinhalten immer mehr Relevanz zusprechen und Posts mit Videos bevorzugt im Newsfeed anzeigen.

Videos sind vielfältig einsetzbar: Von der Möglichkeit, potenzielle Kunden von seinem Produkt zu überzeugen bis hin zu Do-It-Yourself-Formaten, um sich selbst bestimmte Fähigkeiten wie z.B. Fahrradreifen flicken beizubringen. Alles ist dabei!

Die Google-Tochter YouTube ist auch 2015 noch der unangefochtene Video-Star. Mehr als eine Milliarde Nutzer pro Monat, sechs Milliarden Stunden Videokonsum pro Monat und 100 Stunden neues Videomaterial pro Minute machen die Plattform zum absoluten Marktführer.

Doch Facebook, Twitter & Co. sind YouTube dicht auf den Fersen und haben zum Teil eigene Lösungen geschaffen:
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Astronauten und Zukunftsforscher: “PR-Slam & Ham” am 17. März in Hamburg

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 05. März 2015 um 17:43 Uhr | Keine Kommentare

Unser heutiges Leben ist komplex: Wir sollen autonom fahrenden Autos vertrauen, sollen uns von kleinen Armbändern diktieren lassen, ob unsere schlappen Bürokörper mehr Bewegung brauchen und wir sollen das unaufhaltsame Internet der Dinge willkommen heißen. Technik und Kommunikation revolutionieren unseren Alltag. Game Changing findet statt und nichts wird so bleiben, wie es derzeit ist. Darüber muss unbedingt gesprochen werden. Und zwar bei unserer neuen Veranstaltungsreihe “PR-Slam & Ham 2015″. Am 17. März ist Premiere in Hamburg.

 

 

Bei unserer neuen Veranstaltungsreihe wollen wir weit über den Tellerrand der Medienbranche hinaus blicken. Das Internet hat in unserer Heimatbranche in den letzten 15 Jahren kaum einen Stein auf dem anderen gelassen. Wir wissen also, worüber wir sprechen. Genauso ging es der Musikindustrie. Komplette Geschäftsbereiche mussten ihr Geschäftsmodell überdenken.


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PR-Frühstück im Hamburger betahaus: “Wir sind alle Augentiere”

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 19. Februar 2015 um 13:16 Uhr | Keine Kommentare

Unsere PR-Frühstücks-Tournee ist heute im Hamburger betahaus zu Ende gegangen. In insgesamt sechs Großstädten haben wir Station gemacht, um über visuelle Kommunikation zu sprechen. Dabei immer im Fokus: “Wir sind alle Augentiere!” Eine hervorragende Gelegenheit, der Branche unsere Marken studio und zimpel näher zu bringen. Gut 300 Pressesprecher und PR-Verantwortliche haben sich wertvolle Praxis-Tipps abgeholt und in entspannter Runde bei uns Networking betrieben.

 

PR-Frühstück von studio und zimpel

Die Kommunikationsexperten von news aktuell beim Frühstück: Frank Schleicher für Bild- und Video-PR (studio) und Clemens Hammacher für PR-Software (zimpel), vlnr.

 

“Vor ein paar Jahren hatte ein normaler Journalist täglich rund 500 bis 1.000 Bilder zu sichten und auszuwerten. Heute geht es hoch auf 10.000 Bilder pro Tag. Und bei Olympia oder anderen Großevents sogar noch mehr”, mit diesen Zahlen, die den Wandel in den Redaktionen deutlich machen, startete news-aktuell-Experte Frank Schleicher in seinen Vortrag. Ganz wichtiger Tipp für alle Kommunikatoren: Im Angesicht dieser Zahlen muss man demütig sein. Und die eigene Bild-PR so aufzuwerten, dass die Chance auf Aufmerksamkeit steigt.
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Was Infografiken erfolgreich und sexy macht

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Montag, 09. Februar 2015 um 09:17 Uhr | 2 Kommentare

Wer mit Infografiken Aufmerksamkeit und Relevanz erzielen will, der muss zehn wichtige Regeln befolgen. Wir haben deshalb mit unserem Partner Faktenkontor aufgelistet, worauf es bei der Produktion der beliebten Schaubilder ankommt. “Was Infografiken sexy macht – Die 10 wichtigsten Erfolgsfaktoren”.

Erfolgreiche Infografiken

 

 

Mobile, mobile, mobile – Das Smartphone gibt den Takt vor

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Freitag, 06. Februar 2015 um 11:09 Uhr | 2 Kommentare

Seit ein paar Stunden ist unsere überarbeitete Presseportal App in den Stores von Apple und Google verfügbar. Und sie hat eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die wir vor ein einigen Jahren noch für völlig unmöglich gehalten hätten. Fast einen halbe Million Mal wurde unsere App bereits heruntergeladen. Am Anfang der Geschichte, so etwa 2010, hielten wir den Plan, zehntausend Installationen im ersten Jahr zu erreichen, für komplett utopisch. Soviel zu Planbarkeit und Prognosen im digitalen Business…

 

Presseportal App

 

Zunächst die Fakten: Die neue Presseportal App haben wir an das neue Designs von Presseportal.de angeglichen. Folge: Mehr Luft, größere Bilder, zeitgemäße Anmutung insgesamt. Außerdem wird die App nun über ein Swipe Menü gesteuert. Das heißt, man schiebt den Content einfach nach rechts, und schon öffnet sich das Hauptmenü. Sehr praktisch.

Und unsere Hausaufgaben mussten wir erledigen. Anpassungen für die aktuellen Betriebssysteme IOS und Android, Anpassungen an die “großen” Smartphones wie zum Beispiel das iPhone6+. Und wir haben unter der Motorhaube an der Verwaltung der Push Nachrichten (Abos) geschraubt. Die sollten jetzt insgesamt wieder runder laufen.
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