von Thomas Wagensonner Produktmanager ots.Audio/Video - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Freitag, 03. Februar 2012 um 09:30 Uhr
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Mein Kollege Daniel J. Kruse würde gerne bei twitter arbeiten, wenn er groß ist. Warum? Weil ihn das Unternehmen überzeugt! Nicht durch Geld oder andere materielle Versprechen, sondern durch sein Auftreten. twitter hat Humor. twitter versteht seine Zielgruppe. Bei twitter arbeiten interessante und witzige Leute, vom CEO abwärts. Woher ich das weiß? Zu 100 Prozent sicher bin ich mir natürlich nicht, aber dieses Video, das mir Daniel zugeschickt hat, und die Technorati-Story dazu, geben mir schon einen recht guten Eindruck. Die Kollegen haben die klassischen – zugegeben meist US-amerikanischen – recruiting-Videos parodiert und ihre ganz eigene Sicht auf sich selbst online gestellt. Sogar CEO Dick Costolo spielt mit.
von Thomas Wagensonner Produktmanager ots.Audio/Video - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 11:46 Uhr
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In den USA steht die Nominierung des republikanischen Herausforderers von Präsident Obama bei den kommenden Wahlen ins Haus. Zahlreiche Hoffnungsfrohe versuchen sich zu positionieren und von ihren Mitbewerbern abzugrenzen. Natürlich spielen die Medien beim Transportieren der Botschaften nach wie vor eine zentrale Rolle. Aber: YouTube hat hier jetzt fast die Rolle eines unfreiwilligen Korrektivs eingenommen. Nutzer posten eigene Videos und drehen die Botschaften ins Lächerliche. Oder Onlineredaktionen lokaler Medien nutzen die Plattform als verlängerte Werkbank und präsentieren ihr Material einem landesweiten Publikum. Die Abrufzahlen sind phänomenal.
Drei der ausichtsreichsten Kandidaten Mitt Romney, (Gouverneur, Massachussetts), Herman Cain, (Lobbyist, National Restaurant Association) und Rick Perry, (Gouverneur, Texas) hatten bereits ihre YouTube Momente. Ich habe hier einmal vier Beispiele zusammengestellt:
Mitt Romney vergisst, welche Regierungsbehörde er als Präsident abschaffen will.
Herman Cain weiß auf die Frage seiner Position zur Lybienpolitik des Präsidenten keine rechte Antwort.
Rick Perry versucht in einem Wahlspot homophobe Strömungen zu bedienen und beschert sich damit eine Flut an sarkastischen Persiflagen auf YouTube.
von Monika John Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal Montag, 28. November 2011 um 11:09 Uhr
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Wir bei news aktuell leisten uns eine eigene Abteilung mit 10 Kollegen, die ausschließlich damit beschäftigt ist, jede einzelne Pressemitteilung zu lesen, zu verschlagworten und zu optimieren.
Trotz der verführerischen technischen Möglichkeiten der vollständigen Automatisierung, die zugegebenermaßen auch kostensparend ist, haben wir uns für diesen eher konservativen Weg entschieden und auf menschliche Intelligenz gesetzt.
Nun ist die Kenntnis der medieninternen Kommunikation mit den Kategorien wie Ressort und (IPTC-) Stichworten keine Raketentechnik, aber ihre Anwendung erfordert doch, dass Texte in ihrer Vielschichtigkeit erkannt und entsprechend verschlagwortet, codiert, etikettiert werden. Diese Notwendigkeit ergibt sich daraus, dass Sender und Empfänger in einem System auf der gleichen Basis arbeiten. Ein Wirtschaftsredakteur erwartet andere Inhalte als ein Sportredakteur. Unser Anliegen ist es, die den jeweiligen Redakteur interessierenden Inhalte so zu „branden“, dass Texte den Empfänger zielgerecht erreichen und so aus der Flut der Mitteilungen herausragen.
Neben der umfassenden Verschlagwortung, die dafür sorgt, dass Pressemitteilungen auch tatsächlich an die richtigen Empfänger adressiert werden, sind auch andere Aspekte des Kundenservice von hoher Bedeutung.
Jeder zweite bei uns eingehende Auftrag wird optimiert. Das fängt bei der Formatierung der Texte, der Überprüfung der Grammatik und Orthographie an und hört noch lange nicht bei der Beratung von besseren Überschriften, von vollständigen Kontaktdetails oder optimalen Versandzeitpunkten auf. Selbst in Texten, die schon mehrere Korrekturschleifen hinter sich haben, lauert häufig noch der Fehlerteufel.
Experten bearbeiten nach dem Vier-Augen-Prinzip alle eingehenden Materialien, vermitteln seit vielen Jahren zwischen PR und Medien und finden für die jeweils häufig divergierenden Interessen die beste Lösung.
Gerne sprechen wir mit unseren Kunden auch über optimale Rückfragenhinweise, über Verbreitungszeitpunkte, Sperrfristen, Meldungsorte, Urheber der Inhalte oder Bildrechte.
von Thomas Wagensonner Produktmanager ots.Audio/Video - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Montag, 31. Oktober 2011 um 15:01 Uhr
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von Thomas Wagensonner Produktmanager ots.Audio/Video - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Montag, 31. Oktober 2011 um 10:00 Uhr
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Über eine interessante Meldung bin ich heute gestolpert: Bundeskanzlerin Merkel beantwortet auf YouTube Fragen von Bürgerinnen und Bürger. Mit ihrem Podcast hat die Bundeskanzlerin schon vor Jahren Maßstäbe gesetzt. Zumindest war sie eine der ersten westlichen Regierungschefs, die das Medium für sich nutzten. In den Medien wurde damals bisweilen kritisiert, dass die Kanzelrin damit die traditionelle Rolle der Journalisten als Mittler von Informationen aushebelt. Jetzt also YouTube. Das ist konsequent. Und das interesse ist groß: Bis Sonntag 9:30 sind laut Berliner Morgenpost 1216 Fragen an die Kanzlerin eingegangen. Außerdem wurden 67.180 Stimmen dazu abgegeben.
von Monika John Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal Mittwoch, 26. Oktober 2011 um 10:39 Uhr
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Während der Münchner Medientage wurde u.a. in einem Panel über die Veränderung des TV-Modells durch Social Media diskutiert. Social Media als Begleitmedium mache den TV-Konsum dynamischer und werde zum Echtzeitratgeber. Damit verbunden ist die für Fernsehsender große Chance den Zuschauer in das Programmgeschehen zu involvieren, vorausgesetzt die TV-Marken werden in die Sozialen Netzwerke übertragen.
In einem Artikel der N.Y.T vom 25.10. unter der Überschrift: Twitter and TV Get Close to Help Each Other Grow werden die Wechselwirkungen von Twitter und der auch bei uns bekannten Show „The X Factor“ dargestellt. Die Option des Votings via Twitter hat eine bemerkenswerte und lebendige Kombination von TV und Social Media hervorgebracht (hier als social TV bezeichnet), die den Zuschauer einbindet, beteiligt und mit der Marke verknüpft.
Eine Strategie, die auch für andere Programme fortgesetzt wird und Gewinn für alle Beteiligten verspricht, denn immerhin 64% aller Fernsehzuschauer nutzen heute bereits das Internet parallel zu TV.
Update 31.10.: Ich möchte hier auf einen Artikel von Dirk von Gehlen (jetzt.de/SZ) verweisen, der sich ausführlicher mit der Thematik beschäftigt.
Update 01.11.: Na, das Thema beschäftigt ja einige;-)
von Monika John Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal Dienstag, 27. September 2011 um 12:31 Uhr
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Ich wundere mich immer wieder über Pressestellen, die glauben, dass das Entfernen eines Textes an einer Stelle im Internet alle Fehler oder Zeugnisse einer früheren Kommunikationsstrategie aus der Welt schaffen würde. Pressemeldungen haben im Internet kein Verfallsdatum und sind durch Suchmaschinen langfristig auffindbar.
Durch das sprichwörtliche Nicht-Vergessen des Netzes ist auch manche nicht mehr aktuelle Produktmeldung oder frühere Kommunikationsstrategie von Unternehmen dauerhaft nachrecherchierbar. Das mag das Motiv für das Zurückdrehen der Uhr sein. Eine Stunde Null wünscht sich mancher.
von Thomas Wagensonner Produktmanager ots.Audio/Video - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Donnerstag, 01. September 2011 um 13:01 Uhr
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Sehr spannend finde ich, wie das Unternehmen Wiesenhof auf die Berichterstattung des SWR zum Unternehmen reagiert hat. Als Die SWR-Kollegen mit Licht und Kamera anrückte, war ein Team des Unternehmens vor Ort und zeigte einen SWR-Reporter, der keine besonders gute Figur macht.
von Thomas Wagensonner Produktmanager ots.Audio/Video - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Mittwoch, 31. August 2011 um 22:04 Uhr
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Henry-Morton Stanley hatte auf seiner Suche nach David Livingstone ein klares Ziel: Einen Forscher finden. Im Verlauf unserer Veranstaltungsreihe Expedition ins Ungewisse wurden die Ziele bisweilen immer unklarer: Suchen wir neue Erlösmodelle für bestehende Medien? Wird es in Zukunft noch Medien geben, die mit klassischen Erlösmodellen operieren? Werden wir Medien und Medienbegriff komplett neu definieren müssen? Es gibt darauf keine abschließende Antwort. Aber die Fragen bringen uns dem Ziel einer Vorahnung immer näher. In der Berliner Kalkscheune fand heute die letzte Runde der diesjährigen media coffee Reihe statt. Die Aufzeichnung des Livestreams gibt’s hier:
von Monika John Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal Mittwoch, 13. Juli 2011 um 14:00 Uhr
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Die Bedeutung von Korrekturen und Berichtigungen in Sozialen Netzwerken nehmen in dem Maße zu, wie Netzwerke nicht mehr nur „privat“, sondern auch im Umfeld journalistischer Recherche genutzt werden.
Eigentlich sollte es auch außerhalb der sozialen Netzwerke selbstverständlich sein mit allergrößter Transparenz auf Fehler hinzuweisen, sie konkret zu nennen, in Berichtigungen sowohl den Fehler als auch die Korrektur kenntlich zu machen und dies selbstverständlich an die gleichen Empfänger zu senden.
In sozialen Netzwerken fehlen aber die technischen Möglichkeiten, Korrekturen und Berichtigungen in derselben transparenten Form vorzunehmen wie in der „Medien-Welt“.
Nathan Gibbs von Mediashift macht in seinem Post auf das Problem aufmerksam und kommt zu dem Schluß, dass Google+ und Twitter ein paar eingeschränkte Möglichkeiten bieten, Facebook die Option aber für zu kompliziert hält. Bevor die Betreiber sich dieses Problems annehmen, schlägt er für die Zwischenzeit in Best Practise Beispielen einige Lösungen vor.
Kurz zusammengefasst:
Transparenz, Beiträge nicht einfach löschen
Den Fehler benennen, nicht nur die berichtigte Information posten
Wenn technisch möglich, die Korrektur an den gleichen Empfängerkreis posten
Wie sehen Sie das? Und wie machen Sie das?
Gibt es eine Notwendigkeit, bessere technische Möglichkeiten für Fehler und Berichtigungen in Sozialen Netzwerken zu fordern?
Hier schreiben vor allem die Produktmanager von news aktuell, sie geben Einblick in ihre jeweiligen Wirkungsbereiche und schildern ihre persönliche Sicht auf die unterschiedlichen Entwicklungen in der Kommunikationsbranche. Wohlgemerkt, das muss nicht immer der offiziellen Unternehmensmeinung entsprechen, aber um die geht es hier ja auch nicht.