von Sandra Liebich Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen Dienstag, 02. April 2013 um 09:03 Uhr
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Das vergangene Wochendende stand nicht nur im Zeichen des Osterhasen, sondern auch der Mainzelmännchen. Das ZDF feiert seinen 50. Geburtstag und alle gratulieren! Besonders gefreut hat mich dieser Glückwunsch-Tweet der ARD, den wiederum das ZDF retweetete. Warum? Weil auch wir von OTS vorkommen!
Jetzt hab ich schnell mal nachgeschaut: mit dem ZDF verbindet uns ja auch schon eine lange gemeinsame Zeit. Seit fast 16 Jahren gehen fast täglich Programmhinweise, Quotenmeldungen und Unternehmensnachrichten des Zweiten Deutschen Fernsehens via OTS an Redaktionen, ins Internet, in die sozialen Netzwerke und auf mobile Endgeräte. Nur die ARD hat die Nase bei OTS ein kleines Stückchen weiter vorne: unsere Zusammenarbeit wird in diesem Jahr volljährig.
von Monika John Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal Mittwoch, 27. März 2013 um 13:13 Uhr
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Immer wieder eine Herausforderung. Sehr schnell ist die Glaubwürdigkeit verspielt, wenn ein seriöses Medium einen Aprilscherz als echte Geschichte veröffentlicht. Und ebenso schnell werden Spott und Häme über die vermeintlich Leichtgläubigen ausgeschüttet. Da kann die Reputation schon einen gehörigen Kratzer bekommen.
von Monika John Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal Dienstag, 26. März 2013 um 09:17 Uhr
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Wie man beim Austausch von Gedanken eine gemeinsame Sprache braucht, benötigt man beim Austausch von Daten ebenfalls ein System zur Verständigung.
Der Datenaustausch zwischen Nachrichtenagenturen, Verlagen, Redaktionen und anderen Organisationen funktioniert mithilfe eines Standards (IPTC), der grundsätzlich für jede Art von Medien, Text, Bild, Video, Grafik, Audio geeignet ist. Hier wird (Presse-)Material einerseits technisch lesbar und andererseits für die Empfänger recherchierbar gemacht. Dieses verabredete System bedient sich einer medienimmanenten Sprache und operiert mit Ressorts und Stichworten. Jeder Redakteur kann so die in seiner Branche üblichen Begrifflichkeiten suchen und finden.
Neben den professionellen Empfängern rückt auch immer mehr der normale „Sucher“ in Suchmaschinen in den Vordergrund. Interessant daran ist, dass sich hinter diesem „Sucher“ die Zielgruppe der Konsumenten und Endverbraucher verbirgt. Und zunehmend natürlich auch Journalisten, die Suchmaschinen zu Recherchezwecken einsetzen.
Wir bei news aktuell sprechen viele Sprachen und versehen jedes Pressematerial mit den entsprechenden Metadaten, damit sowohl der Medienprofi als auch der Interessent die Inhalte findet, die er sucht. Und das machen wir nicht maschinell. 10 Kollegen lesen und indexieren Texte, Bilder, Videos, Grafiken und Audios, damit jeder das findet, was er sucht.
von Monika John Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal Donnerstag, 14. März 2013 um 14:19 Uhr
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Nach meiner Erfahrung wird der Begriff Online-Reichweite vollkommen frei, beliebig und willkürlich, je nach Interesse genutzt. Wir alle verwenden diesen Ausdruck und meinen häufig sehr unterschiedliches. Für den einen ist es die lange Linkliste, für den anderen die Auffindbarkeit bei Google und für den Dritten die Medienresonanz.
Reichweite im klassischen Sinne ist ein relativ klar definierter Begriff aus der Medienanalyse und dem Marketing. Hier geht es simplifiziert um die Anzahl der erreichten Personen.
Die Messung ist recht komplex und ich will an dieser Stelle auch gar nicht darauf eingehen. Wer mehr dazu wissen möchte, kann hier beginnen.
Ganz grundsätzlich geht es aber ja auch bei der Online-Reichweite um eine Erfolgsmessung. Und hier können sehr unterschiedliche Parameter von Belang sein.
1. Die Anzahl der erreichten Personen (möglichst in der definierten Zielgruppe)
Je nach Art der Plattform und Beitrag erhält man z.B. folgende KPIs: bei MicroBlogs die Followeranzahl, im Bereich Videoportale die Zugriffszahlen, bei Social Networks die Gruppengröße und Fanzahlen, von Foren die Mitgliederanzahl und bei Weblogs die Anzahl der Visits (soweit ausgewiesen).
2. Medienresonanz
Ein, nur bedingt aussagekräftiges Maß sind Linklisten nach dem Motto je mehr je besser. Hier müsste man sich die einzelnen Treffer, die in der Regel messbar durch die ausgewiesenen monatlichen Visits oder Unique Visits sind, genauer anschauen. Auch die Unterscheidung zwischen Breite und Tiefe ist relevant; lange Linklisten sagen gar nichts über die Qualität der Resonanz aus, bestenfalls über die Quantität.
3. Auffindbarkeit im Internet (Sichtbarkeit bei Google)
Durch die Google-Updates (Pinguin, Panda oder auch Pony) hat es diverse Veränderungen in der Sichtbarkeit gegeben. Ich will an dieser Stelle nicht darauf eingehen, sicher ist jedoch, dass eine optimale Auffindbarkeit kaum mit eigenen Bordmitteln möglich sein wird.
Neben diesen drei Möglichkeiten gibt es noch diverse weitere. Jeder sollte sich ganz genau überlegen, welche Messkriterien für ihn relevant sind und welche Ziele mit einer Reichweite im Internet erreicht werden sollen. Nur dann macht es auch Sinn, sich über die Qualität einer Reichweite zu unterhalten.
Um das komplexe Thema ein wenig zu vereinfachen, gibt uns Sean McClure vom Guardian ein schönes Bild dazu:
„Well first thoughts are that distribution of any story online can be thought about like a social media model. You start with a post, then that gets shared by multiple people, and that gets shared by several more – so you end up with a share model that looks like tree branches.“
Meine Fragen an PR-Schaffende:
Wie messen Sie Erfolg und Reichweite?
Gute Platzierung in Suchmaschinen
Welche Zielgruppen möchten Sie erreichen
Fans und Follower, Blogger…
Echo in Sozialen Netzwerken
Auffindbarkeit auf externen Websites und Portalen
(…)
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Donnerstag, 28. Februar 2013 um 20:54 Uhr
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Christian Streich, erfolgreicher Fußballehrer beim SC Freiburg, im Interview mit einem Reporter der Badischen Zeitung /TV Südbaden. Mal abgesehen davon, dass Herr Streich in gewissen Kreisen und auch fernab der Dreisammetropole einen gewissen Kultstatus genießt: Das ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie Bewegtbild und Onlineredaktion zusammenpassen. Lokale Nachrichten, ohne die im TV gern gesehene Distanzlosigkeit zwischen Reporter und Trainer. Die Badener können offenbar nicht nur ganz passabel kicken, sondern sind auch sonst ganz ausgeschlafen.
von Birger Johannsen Produktmanager IR Services - euro adhoc Dienstag, 26. Februar 2013 um 11:50 Uhr
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Heute hat die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC eine hochinteressante Studie veröffentlicht. Demnach bringen Börsengänge mit Beteiligung von Finanzinvestoren den Anlegern eine höhere Rendite. Dies bezieht sich insbesondere auf das erste Jahr nach der Erstemission (IPO). Den ganzen Beitrag lesen
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Dienstag, 26. Februar 2013 um 06:22 Uhr
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Interessantes How-To Video von What took you so Long?, einem Team von Doku-Filmern und Multimedia-Journalisten mit Arbeitsschwerpunkt Entwicklungszusammenarbeit. Das Team arbeitet quasi als Bewegtbildunit im Auftrag größerer und kleinerer staatlicher Organisationen und NGOs. Gleichzeitig bildet das Team in Workshops Multimediaproduzenten aus. In diesem Video fassen die Kollegen in knapp elf Minuten einige Tipps für die Produktion interessanter Video-Geschichten zusammen.
Viele handwerkliche Hinweise scheinen auf den ersten Blick nicht ganz neu. Interessant finde ich die zunehmende Bedeutung von Video in der Kommunikation von NGOs und staatlichen Stellen in der Entwicklungszusammenarbeit. Spätestens seit der Kontroverse um KONY 2012 stellt sich aber auch die Frage, wie die Zuschauer im redaktionsfilterlosen Zeitalter das Gesehene “korrekt” bewerten und einordnen können.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Donnerstag, 14. Februar 2013 um 11:26 Uhr
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Seit YouTube und facebook gehört Viral zum allgemeinen Sprachgebrauch. Jeder 6. Mensch auf der Erde – statistisch gesehen – hat beispielsweise das Video Gangnam Style gesehen. Dabei hat es mal ganz analog und sehr viel früher angefangen.
Ich war sehr überrascht, als ich im On the Media Podcast Podcast die Geschichte von Trey Parker and Matt Stone hörte. 1995 hatten die beiden Filmstudenten versucht, ihr aus Eigenmitteln finanziertes Projekt The True Story of Alfred Packer beim Sundance Film Festival unterzubringen. Nachdem das Festival ihren Beitrag abgelehnt hatte, mieteten beide ein Kino und zeigten ihren Film ausser Konkurrenz. Im Publikum saß ein Produzent der Fox-Studios. Und das war erst der Anfang. Die Geschichte hört sich an wir ein Krimi. Hier daher der Original-Take des Podcasts.
Auf Comedy Central entwickelten Trey Parker and Matt Stone übrigens später die Erfolgsserie South Park.
von Dennis Widera Projektleiter na•media sonar Donnerstag, 14. Februar 2013 um 10:30 Uhr
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Der Pferdefleisch-Skandal ist aktuell eines der Themen – auch im Social Web. Gestern wurde bekannt, dass Pferdefleisch ebenfalls in deutschen Supermärkten gelandet ist.
Nicht nur die redaktionelle Berichterstattung, sondern viel mehr Kommentare und Beiträge in den Social Media haben schnell zu großen Diskussionen rund um das Thema „Fleisch in Fertiglebensmitteln“ geführt.
Etliche Unternehmen und Institutionen sind derzeit von diesem Skandal betroffen. Nicht nur die Supermarktketten selbst, auch Produzenten, Zulieferer und Ministerien kämpfen in diesen Tage massiv mit Negativschlagzeilen rund um den Pferdefleisch-Skandal.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Mittwoch, 06. Februar 2013 um 17:29 Uhr
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Ein schönes Portrait des dpa-Cheffotografen Michael Kappeler vom geschätzten Kollegen Roman Mischel für die Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage (ABZV).
Hier schreiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der dpa-Tochter news aktuell und schildern ihre persönliche Sicht auf das eigene Unternehmen und auf die Kommunikationsbranche. Das muss nicht immer den offiziellen Pressemitteilungen entsprechen, aber um die geht es hier ja auch nicht.