Reichweite für Ihre Themen in Österreich: Texte und Bilder bei unseren südlichen Nachbarn verbreiten

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Mittwoch, 06. August 2014 um 18:12 Uhr | Keine Kommentare
Edelweiss

Quelle: edelweiss © Österreich Werbung : Mallaun

Hohe Bildqualität, mediengerechte Aufbereitung und die richtigen Verbreitungskanäle sind wichtige Faktoren für PR-Fotos, um in den Medien übernommen zu werden. 

Dies gilt in Deutschland wie auch für die österreichische Medienlandschaft. Über das Nachrichtennetzwerk unseres Partners APA-OTS gelangen Ihre PR-Bilder und Texte in die Alpenregion. 

Welche Bedeutung Presse-Bilder in der täglichen Recherche und Berichterstattung haben, macht Michael Lang, Chefredakteur der österreichischen Nachrichtenagentur APA, deutlich: In der Redaktion überflügele das Foto heute zum Teil das geschriebene Wort.


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Roadshow “Do you speak global?”: Wie man international erfolgreich kommuniziert

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 02. Juli 2014 um 14:25 Uhr | Keine Kommentare
Christopher Barron, PR Newswire, Sales Manager DACH, heute Vormittag in Hamburg.

Christopher Barron, PR Newswire, Sales Manager DACH, heute Vormittag in Hamburg.

“Trust, Reliability and Delight” lauten die drei Schlüsselfaktoren für erfolgreiche internationale Kommunikation. Was das genau bedeutet, erläuterte heute Vormittag Christopher Barron von PR Newswire in der Hamburger Hafen City. Auf Einladung von news aktuell kamen rund 80 Kommunikationsfachleute zur gemeinsamen Roadshow. Titel: “Do you speak global?” Seit mehr als zehn Jahren arbeiten beide Unternehmen eng zusammen, um ihren Kunden den Versand von Pressemitteilungen rund um den Globus zu ermöglichen.

 

Pressemitteilungen genießen weiterhin hohen Stellenwert bei Journalisten

Christopher Barron hat für die Roadshow (acht Städte) spannende Zahlen mitgebracht. Für seine Studie hat PR Newswire  Journalisten befragt, die das Portal PRN for Journalists nutzen. Wichtig: Jeder zweite Redakteur sichtet mindestens ein Mal pro Tag “seine” Wire Services. Und auf die Frage, welches ihre Top-3-Quellen für Story-Ideen sind, nannten mehr als zwei Drittel (68 Prozent) Pressemitteilungen. Damit rangieren nur die allgemeinen E-Mails von Unternehmen oder Agenturen (75 Prozent) vor Pressemitteilungen. Barron: “But have people told you that journalists don’t read press releases? Don’t believe it!”


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Was sich Journalisten in Sachen Bilder wünschen – Eindrücke von der CEPIC

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Donnerstag, 05. Juni 2014 um 18:43 Uhr | Keine Kommentare
Medien-Panel auf der CEPIC

Das Medienpanel auf der CEPIC (von links): Ute Oelker (Neue Post), Michael Dilger (Die Welt), Annette Krumreihn (VEMAG Medien), Moderator Christian Roewekamp (dpa), Florian Stickel (Microsoft), Andreas Trampe (stern)

Wie sieht die Arbeit in Bildredaktionen heute aus? Was wünschen sich Journalisten von Fotoagenturen und Bildzulieferern? Wie sehen sie die Zukunft der Bildbeschaffung? Und was beudetet das für unsere (Unternehmens)-Kunden, die via OTS ihre Bilder an Redaktionen liefern? Antworten auf diese Fragen erhalten wir gerade auf dem CEPIC Congress in Berlin.

Drei Tage lang trifft sich in Berlin die internationale Fotoagenturen-Community auf dem CEPIC Kongress. Wir von news aktuell sind zum ersten Mal dabei. Besonders spannend für uns: welche Infos können wir für unsere Kunden mit nach Hause nehmen.

Interessanten Input gaben heute Bildchefs und (Chef)-Redakteure deutscher Medien in einer Podiumsdiskussion, moderiert von unserem dpa-Kollegen Christian Roewekamp: Andreas Trampe (Stern), Michael Dilger (Die Welt), Ute Oelker (Neue Post), Annette Krumreihn (Naumann & Göbel Verlag / Komet Verlag) und Florian Stickel (Microsoft).

Wo suchen Redaktionen nach Bildern?


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Wie PR-Bilder in Redaktionen gelangen (Teil 2): Metabildsuchmaschine picturemaxx

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Dienstag, 06. Mai 2014 um 07:13 Uhr | Keine Kommentare
Bildredaktion bei dpa

Foto: Tobias Felber / dpa

Pressetermine, Konferenzen, Redaktionsschluss – Journalisten arbeiten gegen die Zeit. Auch die Suche nach Bildern muss schnell gehen. Neben dem Nachrichtenticker und dem dpa-Bildfunk gehören in den meisten Redaktionen daher Bilddatenbanken zum Standard-Recherche-Repertoire und sind den ganzen Tag im Einsatz.

Profi-Bilddatenbanken bieten alles, was Redakteure brauchen: ein umfassendes Angebot an Bildmaterial, professionell aufbereitet, mit Angaben zu Inhalt, Quelle und Bildrechten.

Huckepack in den Datenbanken dabei: Ihre PR-Bilder, die mit dem Nachrichtennetzwerk OTS exklusiv dort einlaufen.

Was macht diese Bilddatenbanken aus? Wer nutzt sie? Wie finden Ihre PR-Bilder dort statt und was haben Sie davon? Diese Fragen beantworten wir hier im Blog und stellen Ihnen diesmal die picturemaxx vor:

Picturemaxx


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Wie PR-Bilder in Redaktionen gelangen (Teil 1): Multimediadatenbank der dpa Picture Alliance

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Montag, 05. Mai 2014 um 14:34 Uhr | Keine Kommentare
Blick in die Redaktion

Quelle: Ulrich Perrey / dpa

Journalisten wollen Bilder! 84 Prozent der Redakteure wünschen sich von Pressestellen visuelles Material als Ergänzung zu Pressemitteilungen. Doch wo genau recherchieren Redakteure eigentlich nach Bildern? Und wie gelangen Ihre PR-Bilder dort hin, wo Journalisten danach suchen?

In den meisten Redaktionen gehören Bilddatenbanken neben dem Nachrichtenticker und dem dpa-Bildfunk zum täglich eingesetzten Handwerkszeug.

Professionelle Bilddatenbanken bieten alles, was Redakteure brauchen: ein umfassendes Angebot an Bildmaterial, professionell aufbereitet, mit Angaben zu Inhalt, Quelle und Bildrechten.

Huckepack in diesen Datenbanken dabei: Ihre PR-Bilder, die über unser Nachrichtennetzwerk OTS exklusiv dort einlaufen.

Doch wie genau sieht das eigentlich aus, wenn Ihr PR-Bild in Profi-Datenbanken einläuft? Was macht diese Bilddatenbanken aus? Wer nutzt sie und was haben Sie davon? Diese Fragen beantworten wir hier im Blog. Los geht’s mit der dpa Picture-Alliance:

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dpa erwirbt news aktuell – Teil zwei unserer Jubiläums-Chronik

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 10. April 2014 um 10:03 Uhr | 2 Kommentare

Wir schreiben das Jahr 1993. news aktuell hat sich vom Ein-Mann-Betrieb zu einem kleinen, aber florierenden Unternehmen entwickelt. Die Mitarbeiterzahl befindet sich bereits im zweistelligen Bereich und der Erfolg von Gründer Carl-Eduard Meyer ruft größere Player auf den Plan: Die Nachrichtenagentur dpa erkennt die Möglichkeiten des OTS-Geschäfts und schickt sich an, news aktuell zu übernehmen. Lesen Sie im zweiten Teil unserer Jubiläums-Chronik, wie news aktuell zur Enkeltochter der dpa wurde und wie die ersten Jahre unter neuer Flagge verliefen.

Das Jahr 1993 fing für Gründer Carl-Eduard Meyer äußerst interessant an. Verkaufsverhandlungen mit der Nachrichtenagentur dpa dominierten seinen Terminkalender. Vollkommen neue Perspektiven eröffneten sich seiner kleinen Firma, die noch immer direkt hinterm Hamburger Hauptbahnhof ihr Domizil hatte.

Der angestrebte Deal war sogar so wichtig, dass der SPIEGEL recherchierte und anschließend berichtete. “PR statt Nachricht”, meldete das Blatt dann prompt. Als ob dpa nun aufhören würde, Nachrichten zu produzieren…

Spiegel 1993

“Vom nächsten Jahr an, so der Plan, werden parallel zu eigenen, recherchierten Meldungen auch Verlautbarungen von Firmen, Verbänden und Parteien verbreitet”, meldetet DER SPIEGEL Mitte 1993. Und das Blatt behielt Recht. Ab dem 1. Januar 1994 gehörte news aktuell zur dpa-Gruppe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich waren beide Verhandlungspartner wenig begeistert über die suggestive SPIEGEL-Berichterstattung. Trotzdem ging aber am Ende alles glatt und am 7. Dezember 1993 meldete dpa Vollzug. Letztlich wurde aus news aktuell aber keine direkte Tochterfirma gemacht, sondern die Neuerwerbung wurde als “Enkeltochter” im Konzern verankert:


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Neue Veranstaltungsreihe “Recherche 2014 – Tipps für Ihre PR-Arbeit”

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Samstag, 01. März 2014 um 12:02 Uhr | Keine Kommentare

Termine Veranstaltungsreihe Recherche 2014news aktuell geht wieder auf Tour! Im März und April laden wir unsere Kunden und Interessierte ein, mit uns die Ergebnisse unserer Journalistenumfrage “Recherche 2014″ genauer unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, wie PR-Arbeit heute aussehen muss, damit die richtigen Zielgruppen mit den richtigen Inhalten an den richtigen Orten erreicht werden.

Wo recherchieren Redakteure heute? Welche Inhalte wünschen sie sich von Pressestellen und PR-Agenturen? Welche Rolle spielen mobile Geräte inzwischen? Mit welchen Tools arbeiten Journalisten und wie kommt Pressematerial eigentlich “auf der anderen Seite des Schreibtisches” an? Und was kann news aktuell, um Kommunikatoren bei ihrer Arbeit zu unterstützen?

Folgende Termine stehen auf unserem Programm:

12. März, 9.30 Uhr     Düsseldorf    
12. März, 15 Uhr         Düsseldorf
13. März, 9.30 Uhr     Frankfurt      
20. März, 9.30 Uhr    München      
3. April, 9.30 Uhr      Hamburg
8. April, 9.30 Uhr       Berlin

Wir freuen uns auf Sie!

So beliebt sind unsere Apps: Mehr als 200.000 aktive Installationen

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Freitag, 14. Februar 2014 um 11:29 Uhr | 2 Kommentare

Unsere Apps sind beliebt: Presseportal.de läuft mittlerweile auf mehr als 200.000 Smartphones und Tablets. Außerdem gehören wir regelmäßig zu den Top 20 der meistgenutzen News-Apps im Apple-Store. Kommunikation wird mobil. Wir haben das erkannt und stellen OTS und unsere anderen Dienste immer mehr darauf ein. Weiterer spannender Fakt: Rund ein Drittel aller Klicks auf die Browser-Variante von Presseportal.de erfolgt bereits mobil.

Machen wir uns nichts vor, der Smartphone-Kommunikation gehört die Zukunft. Oder zumindest ein wesentlicher Teil davon. Flexibilität, Handling, Personengebundenheit und der (ja!) … Sex Appeal der Geräte sind in ihrer Kombination unschlagbar. Das müssen Unternehmen und PR-Agenturen heute bei der Planung einer jeden Kommunikationskampagne verinnerlichen.

App Store

App für Presseportal.de im Ranking: Zwischen heute.de und der Süddeutschen Zeitung

Klar, dass auch wir bei news aktuell das tun. Wir arbeiten nach der Maxime: Alle Inhalte, die wir via OTS für unsere Kunden bereitstellen, müssen auch mobil komfortabel abrufbar sein. Deshalb haben wir in den letzten beiden Jahren viel Energie und Ressourcen auf die Entwicklung unserer Apps gelegt – und zwar für IOS und Android gleichermaßen. Und der Erfolg gibt uns erfreulicher Weise Recht: Mehr als 200.000 Mal sind unsere Apps derzeit aktiv im Einsatz. Wahrscheinlich sind es sogar noch wesentlich mehr, denn rein technisch gesehen können wir nur die Installationen als “aktiv” klassifizieren, die mindestens ein Push-Abo aktiviert haben. Ansonsten halten sich App Store und Google Play Store leider ziemlich bedeckt, was Nutzungsstatistiken betrifft.


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Mobil und multimedial – Ergebnisse unserer Journalistenumfrage “Recherche 2014″ und was Pressestellen und PR-Agenturen darüber wissen sollten

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Montag, 03. Februar 2014 um 10:23 Uhr | 7 Kommentare

Vor zwei Jahren haben wir Journalisten zum ersten Mal nach ihren Recherchegewohnheiten befragt. Nun haben wir’s erneut getan. Herausgekommen sind interessante Einblicke in die “Recherche 2014″.

Zunächst erstmal herzlichen Dank an die 2.217 Redakteure, die sich Zeit für unsere Befragung genommen haben! Über den enormen Zuspruch haben wir uns sehr gefreut. Bundesweit und quer durch alle Mediengattungen haben Journalisten uns Einblicke in ihre Recherchearbeit gewährt.

Welches PR-Material wünschen sich Redakteure? Wo suchen sie danach? Wie häufig setzen sie PR-Material ein? Und welche Rolle spielen inzwischen eigentlich mobile Endgeräte bei der journalistischen Recherche?

Die interessanten Ergebnisse vorweg:

  • Fast jeder zweite Redakteur geht täglich via Smartphone oder Tablet auf Informationssuche. 
  • Vier von fünf Journalisten wünschen sich Pressemitteilungen mit Bildern.
  • Videomaterial gewinnt an Bedeutung für die Recherche – auch jenseits von TV- und Onlineredaktionen.


Fast die Hälfte nutzt täglich mobile Endgeräte zur Recherche

Genauer gesagt: 42 Prozent der befragten Journalisten recherchiert jeden Tag auf dem Smartphone oder Tablet. Weitere 16 Prozent tun dies mindestens ein Mal pro Woche. Besonders mobil-affin sind Multimedia-Journalisten. 62 Prozent der Videoredakteure, 53 Prozent der Audioredakteure und 47 Prozent der Online-Redakteure suchen täglich nach Informationen für ihre redaktionelle Arbeit. Unterdurchschnittlich ist die Nutzung bei Textredakteuren (39 Prozent) und Bildredakteuren (40 Prozent).

Recherche 2014: Mobile Anwendungen

Besonders relevant ist für Journalisten das Abrufen von E-Mails auf ihren mobilen Geräten. Zwei Drittel der befragten Redakteure setzen ihr Handy hierfür ein.

Jeder Zweite nutzt Nachrichten-Apps.

Die Nutzung von Apps hat sich in 2013 weltweit mehr als verdoppelt. Damit steigt auch die Bedeutung mobiler Anwendungen für die journalistische Recherche. Knapp 49 Prozent der befragten Journalisten recherchiert mit Hilfe von Nachrichten-Apps und nutzt sie damit häufiger als soziale Netzwerke (41 Prozent).

Übrigens: Ein Viertel der befragten Journalisten setzt nie mobile Endgeräte für die Recherche ein.

Was uns außerdem überrascht hat: Ältere Redakteure nutzen ihr Smartphone oder Tablet häufiger zur Recherche als jüngere. Vorn liegen die 41- bis 50-Jährigen (44 Prozent tägliche Nutzung) vor den 31- bis 40-Jährigen (43 Prozent), den über 60-Jährigen (42 Prozent) und den 51- bis 60-Jährigen (41 Prozent). Schlusslicht sind die Youngster: nur ein Viertel (27 Prozent) der 21 bis 30-Jährigen Redakteure recherchiert lt. unserer Umfrage täglich mit Hilfe seines Mobilgeräts.


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“Jede zweite Pressemitteilung wird ungelesen gelöscht” – Warum eigentlich?

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 18. Dezember 2013 um 17:08 Uhr | 2 Kommentare

PapierkorbHeute machte eine Studie der Universität der Bundeswehr in München die Runde. Das Google-Dilemma, so lautet der Titel. Jeder Unternehmenssprecher wird bei der Headline “Fast jede zweite Pressemitteilung wird ungelesen gelöscht” aufgeschreckt. Das ist ja auch die Absicht. Aber viel interessanter ist doch die Frage, warum Journalisten so handeln. Warum wandert so ein großer Teil der PMs in den digitalen Mülleimer? Meine These: Weil sich die Absender nicht genug Gedanken machen darüber, wen sie eigentlich erreichen wollen und müssen.

Ein weiteres Ergebnis der Studie sagt, dass nur ein Drittel der erhaltenen Pressemitteilungen ein “prinzipiell relevantes Thema” behandeln. Und ein Drittel aller PMs kommen auch noch zum falschen Zeitpunkt in den Redaktionen an. All das sind Zahlen, die selbstverständlich jeden Kommunikationsverantwortlichen zum Nachdenken anregen. Dass allerdings die Studienautoren aus diesen Zahlen herauslesen, dass “die Wirksamkeit des Versandes von Pressemitteilungen als Mittel der Medienkommunikation tendenziell abnimmt”, kann ich nur schwerlich nachvollziehen. Wie kann man von Tendenzen sprechen, wenn keine Vergleichszahlen aus den Vorjahren in Beziehung gesetzt werden? Heißt: Hätten im letzten Jahr Journalisten gesagt, sie würden 60 Prozent aller Pressemitteilungen ungelesen löschen, dann würden wir im Umkehrschluss heute von einem Bedeutungszuwachs von PMs sprechen müssen … So macht das keinen Sinn.

Außerdem wird bei der Studie komplett außen vor gelassen, dass Pressemitteilungen heute nicht mehr allein für Journalisten geschrieben werden. Vielmehr wissen Unternehmenssprecher, dass ihre Texte genauso von Marketingleuten, von Endkunden und von zahllosen Branchenkennern ebenfalls wahrgenommnen werden. (OK, natürlich nur, wenn man sie offen ins Netz stellt. Aber das tun ja wahrscheinlich mindestens 90 Prozent aller Unternehmen heutzutage.) Pressemitteilungen erweitern durch das Web ihre Wirkung und ihren Wirkungskreis. Das ist ein Fakt. Auch deshalb ist es einigermaßen fragwürdig, von einem Bedeutungsverlust der Pressemitteilung zu sprechen.
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