Warum PR-Fotos ohne Bildunterschrift nicht funktionieren

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 27. August 2015 um 08:37 Uhr | Keine Kommentare

Zu den Evergreens der PR gehört die Frage, was eine Bildunterschrift leisten muss. Nur eine richtig formulierte Caption stellt sicher, dass der Betrachter einordnen kann, was auf dem Bild zu sehen ist. Außerdem sorgt der kurze Begleittext dafür, dass PR-Bilder auch tatsächlich gefunden werden. Im Web, in Datenbanken, in Social Media. „Ein Bild, das vom User, Leser oder Journalisten nicht gesehen, geteilt oder redaktionell verwendet wird, ist ein überflüssiges Bild”, sagt Julia-Marie Russ von news aktuell. Die Produktmanagerin ots erklärt im folgenden Blogpost, wie eine optimale Bildunterschrift aussehen muss.

 

Bildunterschriften PR-Bilder

 

1. Must haves

Die Bildunterschrift muss beinhalten  …

… wer oder was auf dem Bild zu sehen ist. Denken Sie bei der Beschreibung nur vom Bild aus und ignorieren Sie den Inhalt des dazugehörigen Meldungstexts.

… den vollständigen Namen und die Funktion oder den Titel der abgebildeten Personen.

… bei Sachaufnahmen wie zum Beispiel Produkten oder Gebäuden: Benennung und Beschreibung der sichtbaren Gegenstände.

… bei Ereignissen oder Events konkrete Zeitangaben: Wochentag und vollständiges Datum in Klammern (TT.MM.JJJJ).

… den Ort der Handlung und Beschreibung dessen, was dort gerade passiert.

Orientieren Sie sich am besten an den bekannten W-Fragen (wer, wo, was, warum, wann).

 


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Videos sind die besten Traffic-Booster

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 13. Mai 2015 um 07:00 Uhr | 1 Kommentar

Nun ist es amtlich: Wenn eine Pressemitteilung ein Video enthält, dann steigert sich die Klickrate um rund 270 Prozent im Vergleich zu einer reinen Textmeldung. Hätten Sie das erwartet? Ehrlich gesagt, sogar wir selbst sind einigermaßen überrascht über die Höhe dieses Wertes. Zum Hintergrund: Wir haben die Klickraten in unserem Presseportal für das komplette Jahr 2014 untersucht. Fazit: Mitteilungen, die Bilder, Audios oder Videos enthalten, erfahren wesentlich mehr Zugriffe und Aufmerksamkeit als purer Text.

Insgesamt ist diese Erkenntnis natürlich nicht neu. Auf Podien und in Vorträgen wird permanent postuliert, dass PR-Inhalte, die mit Multimedia-Material angereichert sind, bei Usern und Lesern wesentlich besser ankommen. Konkrete Zahlen dazu gab es bisher allerdings eher selten. Mit unserer neuen Infografik ist das nun anders. Sehen Sie selbst:

Klickraten Presseportal.de


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Kristallkugel, die zweite – Auf der Suche nach dem optimalen Verbreitungszeitpunkt

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Freitag, 10. April 2015 um 08:13 Uhr | Keine Kommentare

Seit meinem Blogbeitrag (Blick in die Kristallkugel) über die Suche nach dem perfekten Verbreitungszeitpunkt hat sich einiges getan. Vieles von dem, was ich 2011 schrieb ist immer noch hilfreich als Kriterium, so z.B. die Priorität der Aktualität, anderes ist hinzugekommen.

Was hat sich geändert?

Print/Online. Haben wir uns in der Vergangenheit eher an den Andruckzeiten von Print orientiert, so müssen wir heute die 24/7-Verfügbarkeit der Onlinemedien hinzudenken. Bedeutet: auch spätere oder frühere Versandzeitpunkte können sinnvoll sein.

Mobile und Desktop. Eine Herausforderung an Formate sind durch die diversen Devices hinzugekommen. So heißt es jetzt, nicht nur Desk-Varianten zu berücksichtigen, sondern zunehmend auch über andere Formate, speziell für Smartphones nachzudenken. In das Format-Thema spielt die Multimedialität mit hinein. Videos und Bilder “laufen” gerade auch auf Smartphones besser als “Nur-Text”-Varianten. Wir können davon ausgehen, dass die meisten Menschen während ihrer Arbeitszeiten eher am Schreibtisch sitzen, zu anderen Zeiten mobil unterwegs sind.

Nutzung/Aufmerksamkeit. Nachdenken über (das eigene) Nutzerverhalten. Am Morgen sind eher kurze Stücke mit nachrichtlichem Wert – ohne Chichi – von Interesse für Medien und Leser. Wir wollen uns am Tagesanfang schnell über Aktuelles informieren. Am Abend sind dann Zusammenfassungen, Einordnungen des Tagesgeschehens und längere Lesestücke – mit Chichi – gefragt.

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte – ein Bild ohne Worte nicht

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Mittwoch, 08. April 2015 um 13:40 Uhr | Keine Kommentare

Fotos, die Pressematerial ergänzen und begleiten, benötigen eine Beschriftung, um dem Betrachter die Möglichkeit der schnellen Einordnung zu geben. In einer Studie zum Thema Bildjournalismus des Poynter-Instituts kommen interessante Unterschiede zwischen professionellen Bildern und Amateurfotos zu Tage. Ein für die Wahrnehmung äußerst relevanter Faktor sind Bildunterschriften.

“Bildunterschriften werden sehr aufmerksam gelesen und sind wichtig für Kontext und Verständnis. Eine gut geschriebene oder auch einfach nur ausführlichere Bildunterschrift erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Foto geteilt wird.
Die Unterschriften unter den Profi-Fotos der Studie waren in der Regel gut und ausführlich und bekamen 30 Prozent der Aufmerksamkeit, die ein Bild auf sich zog. Die nutzergenerierten Bildunterschriften waren eher kurz und unvollständig und erhielten entsprechend weniger Aufmerksamkeit.
Gute Bildunterschriften sind also entscheidend dafür, wie viel Aufmerksamkeit ein Bild bekommt. Das hat die Studie deutlich gemacht. Ich (Sara Quinn) habe selbst Dutzende Leser dabei beobachtet, wie sie Dutzende von Bildern betrachteten. Sie wechseln zwischen Bild und Unterschrift hin und her, um eine Ahnung davon zu bekommen, worum es in der Geschichte geht. Verstehen sie, worum es geht, bleiben sie dran.” (zitiert aus: Journalist online)

Wie sieht eine gute Bildunterschrift aus?

Sie erklärt das Foto und unterstützt dessen Aussage in einer klaren verständlichen Sprache.
Sie sollte ausführlich sein und das auf dem Bild dargestellte bezeichnen.
Hier kann man sich gerne an den üblichen W-Fragen orientieren.
Wer oder was ist auf dem Foto zu sehen? (Gebäude, Personen, Produkte…)
Was machen die Personen, wo steht das Gebäude…
Wann hat die Veranstaltung stattgefunden…
(…)

In der Studie werden die Themen Bildrechte und professionelle Verschlagwortung nicht berücksichtigt. Diese sind aber im Kontext von der Archivierung eines Fotos in professionellen Bilddatenbanken oder für die Übernahme in Redaktionen unerlässlich.

news aktuell verschlagwortet jedes Bild vor der Verbreitung über das Nachrichtennetzwerk ots nach professionellen Kriterien.

Originalstudie Eyetracking vom Poynter-Institut: http://www.poynter.org/extra/Eyetrack/previous.html

April, April

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Donnerstag, 19. März 2015 um 14:26 Uhr | Keine Kommentare

Am 1. April mogeln sich häufig Aprilscherze unter die Nachrichten. Das kann lustig sein oder in die Hose gehen und Konsequenzen haben. Auch in Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern ist es durchaus üblich, die Leser und Hörer zum Narren zu halten. Neben eigenproduzierten Scherzen treten auch noch die von Pressestellen und Unternehmen kreeierten. Großkampftag in den Redaktionen. Schwerstarbeit für Journalisten.

Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen harmlosen, witzigen, hintergründigen und als solche erkennbaren Aprilscherzen und dem Versuch, Produkte mittels einer Falschmeldung in die Wahrnehmung der Medien zu hieven. Erstere können im besten Fall zur Diskussion anregen, letztere sind ärgerlich, weil sie Recherchezeit kosten und im schlechtesten Fall zu einer tatsächlich verbreiteten Falschmeldung führen. Ob ein Unternehmen mit einer Falschmeldung tatsächlich positiv – auch im Sinne von Reputation – in der Wahrnehmung von Medien und Konsumenten aufgenommen wird ist zweifelhaft.

Auch für uns im Auftragsservice bei news aktuell ist an diesem Tag besondere Sorgfalt gefordert. Wir nehmen es sportlich und selbst sehr gut gemachte Possen entgehen unserer Aufmerksamkeit nicht und werden nicht verbreitet. Die Inhalte, die wir über unsere Verbreitungskanäle senden gelten als geprüft im Sinne von Echtheit des Absenders in Verbindung mit der Aussage. Die Gefahr, Empfänger aufs Glatteis zu führen steigt auch dadurch, dass nicht erkennbar ist, welche Vorteile eine als Aprilscherz verkleidete Falschmeldung haben soll. Außer der Verärgerung von Journalisten, die dann gegebenfalls eine Korrektur schicken müssen.

Intern – ja. Öffentlich – nein.
Bedenken Sie bitte die enorme Reichweite und Nachhaltigkeit unseres ots-Netzwerkes und entscheiden Sie sich dagegen Journalisten, Redaktionen, Rechercheteams und uns in den April zu schicken – wir werden es Ihnen danken.

Mobile, mobile, mobile – Das Smartphone gibt den Takt vor

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Freitag, 06. Februar 2015 um 11:09 Uhr | 2 Kommentare

Seit ein paar Stunden ist unsere überarbeitete Presseportal App in den Stores von Apple und Google verfügbar. Und sie hat eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die wir vor ein einigen Jahren noch für völlig unmöglich gehalten hätten. Fast einen halbe Million Mal wurde unsere App bereits heruntergeladen. Am Anfang der Geschichte, so etwa 2010, hielten wir den Plan, zehntausend Installationen im ersten Jahr zu erreichen, für komplett utopisch. Soviel zu Planbarkeit und Prognosen im digitalen Business…

 

Presseportal App

 

Zunächst die Fakten: Die neue Presseportal App haben wir an das neue Designs von Presseportal.de angeglichen. Folge: Mehr Luft, größere Bilder, zeitgemäße Anmutung insgesamt. Außerdem wird die App nun über ein Swipe Menü gesteuert. Das heißt, man schiebt den Content einfach nach rechts, und schon öffnet sich das Hauptmenü. Sehr praktisch.

Und unsere Hausaufgaben mussten wir erledigen. Anpassungen für die aktuellen Betriebssysteme IOS und Android, Anpassungen an die “großen” Smartphones wie zum Beispiel das iPhone6+. Und wir haben unter der Motorhaube an der Verwaltung der Push Nachrichten (Abos) geschraubt. Die sollten jetzt insgesamt wieder runder laufen.
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Neue Meldungsteaser auf Presseportal.de – Ihr Feedback ist angekommen!

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 28. Januar 2015 um 17:05 Uhr | Keine Kommentare

Die ersten vier Wochen seit dem Relaunch von Presseportal.de sind vergangen. Wir haben viel Feedback von Ihnen erhalten: Lob und Kritik gleichermaßen. Natürlich können wir aber nicht jeden Wunsch erfüllen oder jede Kritik sofort umsetzen. Was aber deutlich wurde: Es ist der erklärte Wunsch unserer Nutzer, dass wir die einzelnen Teaser auf der Startseite, auf den Themenseiten und in den Newsrooms übersichtlicher gestalten. Diese Kritik haben wir angenommen und seit gestern auch bereits umgesetzt.

 

Meldungen Presseportal

Neue Teaser-Ansicht in unserem Presseportal: Klarer, präziser und stringenter

 

Das haben wir getan:

- Wir haben die Abstände oben und unten vergrößert.

- Wir haben auf den horizontalen Trennstrich verzichtet

- Wir haben den Weißraum zwischen Headline und Teasertext deutlich reduziert

Durch diese Änderungen sind die Teaser jetzt spürbar kompakter und stringenter. Die Orientierung auf der Seite ist insgesamt leichter und schneller möglich. Ich hoffe, dass Sie als Nutzer das ebenso sehen.
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Best Practice: Fünf Faktoren für ein erfolgreiches Presseportal

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Dienstag, 09. Dezember 2014 um 16:47 Uhr | Keine Kommentare

Nun ist es amtlich. Unser neues Presseportal ist online und für Journalisten, PR-Schaffende und Informationssuchende aller Couleur einsatzbereit. Ziemlich genau ein Jahr lang haben wir konzeptioniert, designt, beraten und programmiert. Das Ergebnis macht mich ein wenig stolz. Unser Portal ist smart, modern und lecker geworden – ohne dabei unser dpa-Heritage und unsere Medienherkunft zu mindern. Im Gegenteil: Seriös, vertrauensvoll und schnörkellos kommt das Portal daher. Genauso wie es eine gute Nachricht sein sollte.

Startseite Presseportal.de

Die Startseite des neuen Presseportals.

 

Wir haben in den letzten gut 300 Tagen intensiv an unserem neuen Portal gefeilt. Unser Projektteam, das streng nach agilen Methoden gearbeitet hat, stand beinahe täglich vor neuen Herausforderungen und Problemen, denn das Presseportal ist mittlerweile eine hoch komplexe Angelegenheit geworden. Rund 12.000 Newsrooms, 60.000 Bilder und ein Meldungspool von Hundertausenden von Texten mussten arrangiert und gebändigt werden.


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Nicht ohne mein Smartphone – Mobile und Apps als tägliche Begleiter für Nachrichtenkonsum

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Donnerstag, 06. November 2014 um 08:53 Uhr | Keine Kommentare

Smartphone

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind online (na klar!) – über 90 Prozent sind täglich im Netz unterwegs. Doch auch das Smartphone ist inzwischen zu unserem ständigen Begleiter geworden. Mehr als die Hälfte der Internetnutzer im deutschsprachigen Raum geht täglich mit seinem mobilen Device online. 55 Prozent sind es in Deutschland, 54 Prozent in Österreich – und die Schweizer sind Spitzenreiter mit 59 Prozent. Diese Zahlen veröffentlichte der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. vor einigen Tagen. Gemeinsam mit dem IAB Österreich und dem IAB Schweiz hatte der Verband mehr als 3.000 Menschen zwischen Ostsee und Alpen zu ihrer Digitalnutzung befragt.

Jeden Tag sind wir im Schnitt anderthalb Stunden mobil: in Deutschland und Österreich 95 Minuten, in der Schweiz sogar 100 Minuten. Damit überholt das Smartphone bei der Nutzungshäufigkeit und -dauer Tageszeitungen und Zeitschriften und rangiert bei der Mediennutzung inzwischen auf Rang vier hinter Online, TV und Radio. Kein Wunder: schließlich stieg die Nutzung von Smartphones in Deutschland in den letzten zwei Jahren um 122 Prozent (Quelle: TNS Infratest).

Auch die PR sollte diesem Trend gerecht werden. Denn wenn immer mehr Menschen ihre News unterwegs auf dem Smartphone lesen möchten, sollten sie dort auch zu finden sein. Doch wie geht das einfach und schnell?
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Radio-PR rockt! Warum das Medium Radio weder alt noch öde ist

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Montag, 03. November 2014 um 13:39 Uhr | Keine Kommentare

Ja, ja, das gute alte Radio… So denken viele. Social Media und andere digitale Disziplinen dominieren nach wie vor die Agenda. Aber ist das ein Grund, das Medium Radio aus den Augen zu verlieren oder sogar für unwichtig zu erklären? Nein, auf keinen Fall! Deshalb haben wir mal einige Zahlen und Argumente in einer brandneuen Infografik zusammengefasst.

Das Radio ist nach wie vor von entscheidender Bedeutung für die Meinungsbildung der Deutschen. Und die findet natürlich nicht nur in den wenigen Minuten Sendezeit für Nachrichten statt. Nein, Umfragen, Expertenmeinungen und bunte Beiträge finden via Radio schnell und intensiv in die Köpfe der Hörer. Also, liebe Kommunikatoren: Mal wieder etwas mehr über Radio-PR nachdenken?

Radio-PR