Was Pressesprecher frustriert: Überlastung, Erfolgsmessung und mangelnde Wertschätzung

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Dienstag, 05. Mai 2015 um 13:32 Uhr | Keine Kommentare

Die allermeisten von uns arbeiten gerne in der Unternehmenskommunikation und in der PR. Klar, letztlich haben wir uns den Job ja auch irgendwann mal ausgesucht. Trotzdem gibt es Dinge, die uns regelmäßig nerven. In welcher Branche ist das anders? Also haben wir gemeinsam mit unserem Partner Faktenkontor nachgefragt und von knapp 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Antworten erhalten. Ergebnis: Tägliche Überlastung, schwierige Erfolgsmessung und mangelnde Wertschätzung durch das Top-Management bilden die Top 3 der Frustfaktoren.

 

Frust in Pressestellen

 


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Bild-PR im Social Web: kreativ und emotional

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 23. April 2015 um 14:04 Uhr | Keine Kommentare

Bilder sind Treiber im Social Web. Sie animieren zum Liken, Sharen und Kommentieren. Das gilt für persönliche Accounts genauso wie für Unternehmen und Brands. Aber was macht ein Bild im Social Web erfolgreich? Welche Strategien funktionieren? Wir haben mit vier Unternehmen gesprochen, die im Social Web erfolgreich sind.

Gutes Beispiel für ein erfolgreiches Unternehmensfoto im Social Web: Das Hamburger Miniatur Wunderland engagiert sich für die Olympia-Bewerbung der Hansestadt. Foto: Miniatur Wunderland

Social Media ist ein großes Versprechen. PR-Verantwortliche, Social Media Manager und E-Commerce-Spezialisten wollen auf Facebook oder Instagram direkt und ohne Umwege Emotionen wecken. Markenbindung funktioniert durch Emotionalisierung. Davon ist die Branche überzeugt. Ob bei Consumer Produkten, bei Hilfsorganisationen oder Reiseveranstaltern: Meistens sind es Fotos, die in sozialen Netzwerken die meisten und heftigsten Reaktionen hervorrufen.

„Wir sind sehr spontan und versuchen, Tagesaktuelles witzig und kreativ umzusetzen. Häufig fehlen der Welt die richtigen Bilder und das nehmen wir zum Anlass, ein passendes Foto aus dem Wunderland zu liefern“, erklärt PR-Chef Sebastian Drechsler den großen Erfolg des Hamburger Miniatur Wunderlands in sozialen Netzwerken. Facebook ist dabei für die Bastler aus der Speicherstadt das wichtigste Medium. Aber auch ein Instagram-Account wird liebevoll gepflegt.


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APP-CHECK – Storehouse: Storytelling mit dem Smartphone

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 23. April 2015 um 10:10 Uhr | Keine Kommentare

Mit Storehouse können Sie in wenigen Minuten Ihre ganz persönliche Story veröffentlichen – und zwar mobil und auf dem Desktop gleichzeitig. Das kann auch für die professionelle Kommunikation relevant werden.

Das Start-up Storehouse aus San Francisco gewann 2014 den Apple Design Award. Urteil des Smartphone-Giganten: „Mit atemberaubenden, intuitiven und anpassbaren Layouts können Benutzer ihre Geschichten erzählen.“

Das Start-up Storehouse aus San Francisco gewann 2014 den Apple Design Award. Urteil des Smartphone-Giganten: „Mit atemberaubenden, intuitiven und anpassbaren Layouts können Benutzer ihre Geschichten erzählen.“

 

Sie machen gerade einen Städtetrip in Rom, New York oder Bangkok? Sie besuchen ein Musikfestival oder machen eine tolle Wandertour? Und Sie wollen alle Ihre Freunde sofort daran teilhaben lassen? Dann ist die preisgekrönte App “Storehouse” genau das Richtige, um Ihre persönliche Story zu erzählen.

Es ist ganz einfach: App starten, neue Story aufsetzen, dann Bilder, Videos und kurze Textbausteine importieren und per Drag & Drop arrangieren. Fertig. Die Story ist gleichzeitig in der App oder mit separater URL im Browser verfügbar.


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Astronaut Reinhold Ewald: “Unsere Zukunft liegt im All”

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Dienstag, 21. April 2015 um 15:29 Uhr | Keine Kommentare

Reinhold Ewald ist Astronaut. Er sah unsere Erde, wie es bisher nur wenigen Menschen vergönnt war. Er musste in der Raumstation ein Feuer löschen und ist überzeugt davon, dass eine bemannte Mission zum Mars schon bald Realität wird. In unserem Blog TREIBSTOFF verrät er, was ihn antreibt: Er kämpft dafür, dass die Menschheit eine Zukunft im All hat.

Reinhold Ewald, ESA

Reinhold Ewald reiste 1997 ins All und forschte in der Raumstation Mir. Heute ist er wissenschaftlicher Berater bei der ESA und arbeitete zuletzt eng mit “Social Media Astronaut” Alexander Gerst zusammen. (Foto: Jonas Güttler)

 

„Wenn man im Minutentakt auf wechselnde Länder oder im Halbstundentakt auf wechselnde Kontinente schaut, dann kriegt man eine ganz andere Sicht auf globale Zusammenhänge“, erzählt Reinhold Ewald. Der ehemalige Astronaut und heutige ESA-Berater weiß, wovon er spricht. Er flog 1997 zur Raumstation Mir und unterstützte 2014 „Social Media Astronaut“ Alexander Gerst bei der Mission „Blue Dot“, die von den Medien intensiv begleitet wurde. Ewald glaubt an die Raumfahrt und ihren positiven Einfluss auf die Menschheit. „Der Blick aus dem All ist sicherlich eins der Heilmittel, die man konfliktbereiten Parteien auf der Erde empfehlen könnte.“

Aber es geht auch realistischer. Unser heutiges Leben, das stark von Technik dominiert ist, könnte ohne die Raumfahrt gar nicht funktionieren, sagt Ewald. Raumfahrt macht unser Dasein einfacher und sicherer. Wir können uns per Navigationsgerät orientieren, wir beobachten das Klima und können Katastrophen vorhersagen. Aber auch der Weltraumtourismus hat großes Potential. Kurze Trips über die Atmosphäre hinaus in die Schwerelosigkeit wird ein Markt sein, der nicht nur für Superreiche da ist, glaubt der Ex-Astronaut.

Der Besuch im All hat Ewald geprägt und treibt ihn heute an. „Natürlich werbe ich für die Fortsetzung dieser Erfolgsstory. Wir wollen unser Wissen und unsere Neugier immer weiter hinausschieben“, sagt der Astronaut und gerät ins Schwärmen. Die nähere Erdumgebung bis hin zum Mars sei ein realistisches Ziel für die nächste Zukunft. Aber sein Blick greift noch weiter voraus. „Die Raumfahrt steht in 50 Jahren wohl auf dem Mars“, prognostiziert Ewald.

Noch ist das alles Zukunftsmusik, aber die Notwendigkeit, irgendwann einmal die Erde zu verlassen, kann durchaus real werden. „Spätestens dann, wenn wir die Gefahren aus dem Weltraum betrachten, wie etwa durch Asteroiden, die der Erde nahe kommen, oder auch durch Veränderung der Sonneneinstrahlung, dann müssen wir hier weg.“

Reinhold Ewald ist seit seiner Zeit im Weltall zu einem anderen Menschen geworden. „Ich sehe viele Dinge gelassener“, sagt er. Seit damals auf der Raumstation Mir ein Feuer ausbrach und Ewald und das Astronautenteam es löschen mussten, kann den gebürtigen Mönchengladbacher nichts mehr so schnell aus der Ruhe bringen. „Das führt dazu, dass man die Herausforderung einer Steuererklärung anders angeht als vorher.“

 

 Reinhold Ewald im Interview

… über twitternde Astronauten und die politische Wirkung ihrer Bilder aus dem All.

TREIBSTOFF: Hätte es bessere Werbung für die bemannte Raumfahrt geben können als die Tweets, die „Social Media Astronaut“ Alexander Gerst bei der Mission #BlueDot vor einigen Monaten aus der ISS sendete?

EWALD: Das war schon sehr gut und auch für uns überraschend. Alex hat gezeigt, dass er einer Generation von Astronauten angehört, die mit neuen technischen Möglichkeiten aufgewachsen ist, und diese ganz selbstverständlich und virtuos benutzt. Für uns ist das eine sehr positive Entwicklung.

TREIBSTOFF: Raumfahrt ist immer politisch. Hat Alexander Gerst aktiv Politik gemacht mit seinen Twitter-Bildern aus dem All?

EWALD: Da gibt es ein Bild, das er als das traurigste von seinen tausenden von Aufnahmen bezeichnet. Das Foto zeigt den Gaza-Streifen. Da war damals Krieg. Das ist ungefähr so weit, wie ich als Astronaut gehen würde.

TREIBSTOFF: Sollten alle Astronauten der heutigen Generation direkt via Social Media aus dem All berichten?

EWALD: Das tun sie ja alle bereits mehr oder weniger. Nicht alle in dem Umfang wie Alex. Dafür muss man natürlich auch ein extrovertierter Charakter sein und Lust haben, sich mitzuteilen.

 

Astronauten auf Twitter

Alexander Gerst (ESA),  @Astro_Alex

Tweet zu Gaza von Alexander Gerst

Tweet von Alexander Gerst zu Gaza

 

 

Samantha Cristoforetti (ESA), @AstroSamantha

Samantha Cristoforetti im Star Trek Outfit

Astronautin Samantha Cristoforetti im Star Trek Outfit. Ein Riesenerfolg bei Twitter!

Was Infografiken erfolgreich und sexy macht

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Montag, 09. Februar 2015 um 09:17 Uhr | 2 Kommentare

Wer mit Infografiken Aufmerksamkeit und Relevanz erzielen will, der muss zehn wichtige Regeln befolgen. Wir haben deshalb mit unserem Partner Faktenkontor aufgelistet, worauf es bei der Produktion der beliebten Schaubilder ankommt. “Was Infografiken sexy macht – Die 10 wichtigsten Erfolgsfaktoren”.

Erfolgreiche Infografiken

 

 

Mobile, mobile, mobile – Das Smartphone gibt den Takt vor

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Freitag, 06. Februar 2015 um 11:09 Uhr | 2 Kommentare

Seit ein paar Stunden ist unsere überarbeitete Presseportal App in den Stores von Apple und Google verfügbar. Und sie hat eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die wir vor ein einigen Jahren noch für völlig unmöglich gehalten hätten. Fast einen halbe Million Mal wurde unsere App bereits heruntergeladen. Am Anfang der Geschichte, so etwa 2010, hielten wir den Plan, zehntausend Installationen im ersten Jahr zu erreichen, für komplett utopisch. Soviel zu Planbarkeit und Prognosen im digitalen Business…

 

Presseportal App

 

Zunächst die Fakten: Die neue Presseportal App haben wir an das neue Designs von Presseportal.de angeglichen. Folge: Mehr Luft, größere Bilder, zeitgemäße Anmutung insgesamt. Außerdem wird die App nun über ein Swipe Menü gesteuert. Das heißt, man schiebt den Content einfach nach rechts, und schon öffnet sich das Hauptmenü. Sehr praktisch.

Und unsere Hausaufgaben mussten wir erledigen. Anpassungen für die aktuellen Betriebssysteme IOS und Android, Anpassungen an die “großen” Smartphones wie zum Beispiel das iPhone6+. Und wir haben unter der Motorhaube an der Verwaltung der Push Nachrichten (Abos) geschraubt. Die sollten jetzt insgesamt wieder runder laufen.
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Best Practice: Fünf Faktoren für ein erfolgreiches Presseportal

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Dienstag, 09. Dezember 2014 um 16:47 Uhr | Keine Kommentare

Nun ist es amtlich. Unser neues Presseportal ist online und für Journalisten, PR-Schaffende und Informationssuchende aller Couleur einsatzbereit. Ziemlich genau ein Jahr lang haben wir konzeptioniert, designt, beraten und programmiert. Das Ergebnis macht mich ein wenig stolz. Unser Portal ist smart, modern und lecker geworden – ohne dabei unser dpa-Heritage und unsere Medienherkunft zu mindern. Im Gegenteil: Seriös, vertrauensvoll und schnörkellos kommt das Portal daher. Genauso wie es eine gute Nachricht sein sollte.

Startseite Presseportal.de

Die Startseite des neuen Presseportals.

 

Wir haben in den letzten gut 300 Tagen intensiv an unserem neuen Portal gefeilt. Unser Projektteam, das streng nach agilen Methoden gearbeitet hat, stand beinahe täglich vor neuen Herausforderungen und Problemen, denn das Presseportal ist mittlerweile eine hoch komplexe Angelegenheit geworden. Rund 12.000 Newsrooms, 60.000 Bilder und ein Meldungspool von Hundertausenden von Texten mussten arrangiert und gebändigt werden.


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Nicht ohne mein Smartphone – Mobile und Apps als tägliche Begleiter für Nachrichtenkonsum

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Donnerstag, 06. November 2014 um 08:53 Uhr | Keine Kommentare

Smartphone

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind online (na klar!) – über 90 Prozent sind täglich im Netz unterwegs. Doch auch das Smartphone ist inzwischen zu unserem ständigen Begleiter geworden. Mehr als die Hälfte der Internetnutzer im deutschsprachigen Raum geht täglich mit seinem mobilen Device online. 55 Prozent sind es in Deutschland, 54 Prozent in Österreich – und die Schweizer sind Spitzenreiter mit 59 Prozent. Diese Zahlen veröffentlichte der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. vor einigen Tagen. Gemeinsam mit dem IAB Österreich und dem IAB Schweiz hatte der Verband mehr als 3.000 Menschen zwischen Ostsee und Alpen zu ihrer Digitalnutzung befragt.

Jeden Tag sind wir im Schnitt anderthalb Stunden mobil: in Deutschland und Österreich 95 Minuten, in der Schweiz sogar 100 Minuten. Damit überholt das Smartphone bei der Nutzungshäufigkeit und -dauer Tageszeitungen und Zeitschriften und rangiert bei der Mediennutzung inzwischen auf Rang vier hinter Online, TV und Radio. Kein Wunder: schließlich stieg die Nutzung von Smartphones in Deutschland in den letzten zwei Jahren um 122 Prozent (Quelle: TNS Infratest).

Auch die PR sollte diesem Trend gerecht werden. Denn wenn immer mehr Menschen ihre News unterwegs auf dem Smartphone lesen möchten, sollten sie dort auch zu finden sein. Doch wie geht das einfach und schnell?
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Was Kommunikationschefs am meisten fürchten: Inhaltliche Fehler, falsche Krisenkommunikation und von der Geschäftsführung übergangen werden

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 15. Oktober 2014 um 09:08 Uhr | Keine Kommentare

Seien wir mal ehrlich: Die Phrase, dass Scheitern gleich Chance ist, ist ja schön und gut. Fehler machen wollen wir alle aber trotzdem nicht, oder? Und schon gar nicht wir Kommunikationschefs. Deshalb haben wir gemeinsam mit unserem Umfragenpartner Faktenkontor mal in den Pressestellen nachgefragt. “Wovor hat der Chef am meisten Angst?”. Mehr als 500 PR-Profis haben mitgemacht. Hier das Ergebnis:

Ängste von Kommunikationschefs

 


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PR in Frankreich – Ein Blick in die Medienlandschaft

Tanja Cordes von Tanja Cordes
Produktmanagerin OTS.International - über internationale PR und weltweite Medienlandschaften
Mittwoch, 17. September 2014 um 13:19 Uhr | 1 Kommentar

Emmanuelle Pouillot
Project Manager France
PR Newswire Europe

Was ist der größte Unterschied zwischen den Medienlandschaften in Deutschland und Frankreich? Die Antwort lautet der deutsche Föderalismus im Gegensatz zum französischen Zentralismus. In Deutschland gibt es zahlreiche Medienzentren, z. B. in Hamburg, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, München und natürlich auch Berlin. In Frankreich sieht die Situation ganz anders aus. Aufgrund des französischen Zentralismus haben alle landesweiten Tageszeitungen, wichtige Zeitschriften- und Buchverlage, TV und Radio ihren Sitz im Großraum Paris. Nicht selten wird daher auch oft von der „Pariser Presse“ gesprochen. Welche Vor- und Nachteile dies für die PR-Arbeit hat lesen Sie hier in unserem Interview mit Emmanuelle Pouillot, Projekt Manager France bei PR Newswire Europe.
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