Kurze Werbeunterbrechung – Grafiken für’s Web gibt’s auch bei uns.

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Dienstag, 14. Mai 2013 um 08:00 Uhr | Keine Kommentare

Heute will ich mal explizit werden. Oft schreibe ich hier über allgemeine Trends und weniger über unsere Produkte. Dabei sind die ganz schön und vor allem gut und hübsch anzusehen ;-) Besonders,  wenn das eigene Produkt, in diesem Fall Infografik und eigenes Interesse zusammenfallen, wie hier. Für unseren Kunden A.T. Kearney haben wir diese Infografik zum Thema Social TV umgesetzt.

Blogserie Infografik – 3. Infografik Trends – Was erwartet uns?

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Montag, 13. Mai 2013 um 18:00 Uhr | Keine Kommentare

Dr. Raimar Heber, Art DirectorWir haben häufig gestellte Fragen aus unserer Veranstaltungsreihe zum Thema Infografik in München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg gessammelt und Raimar Heber um Antwort gebeten. Der Art Director Dr. Raimar Heber zu Trends und Entwicklungen in der Infografik. Hier nun Teil Drei und Schluss unserer Ministerie.

 

 

 

 

Welches waren die wichtigsten Veränderungen der letzten Jahre?

Die Ansprüche an die Infografik sind höher geworden. Der Vergleich mit wirklich herausragenden Produktionen fällt immer leichter. Da passiert es oft, dass ein Kunde sagt: So was möchte ich haben! Und dabei seine Ressourcen nicht ganz richtig einschätzt.

Welchen Einfluss hat die Digitalisierung der Medien auf die Infografik?

Infografiken sind hochwertige digitale Produkte. Sie müssen technisch perfekt sein und sich den unterschiedlichen Medien anpassen. Diese Anpassungsfähigkeit führt manchmal auch dazu, dass die „Handschrift“ eines Grafikers verloren geht, dass Teile aus der Infografik heraus geschnitten werden, das ganze Landkarten, Logos, Wappen etc. verschwinden und dann anderswo auftauchen. Aber mit dieser Problematik haben auch die Text- und Foto-Kollegen zu kämpfen. Das ist nicht Infografik-Spezifisch.

Kann man von Modetrends sprechen? Wie sehen diese aus?

Zurzeit sehe ich zwei gegensätzliche Entwicklungen: Einerseits ein Hang zu immer mehr Sachlichkeit. Anderseits sehen wir immer öfter große, opulente, aufwendige und teuere Produktionen.

Wir leben in einer globalisierten Kommunikastionslandschaft. Was bedeutet das für die Produktion von Infografik?

Übersetzungen sind sehr einfach geworden: man löscht den Deutschen Text und setzt z.B. den Arabischen ein. Ob dann Leserichtung, Ansprache, Farbwahl und Symbolik noch passen, ist eine andere Frage. Ich denke, das wird die Baustelle der nächsten Zeit: Uns mit noch fremden Welten auseinander zu setzen, deren Funktionsmechanismen zu ergründen und dadurch globale Kompetenz zu erlangen.

Leiter Video Associated Press: kurze ungeschnittene Clips und Geschichten nahe an den Betroffenen

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Montag, 13. Mai 2013 um 08:44 Uhr | Keine Kommentare

In diesem Interview mit BeetTV spricht AP Videochef Sandy MacIntrye über die Erfahrungen der Agentur mit Videonachrichten. Bei ungeschnittenem Rohmaterial erwarten die Zuschauer die besten 20 Sekunden der harten Fakten im Clip. Vor allem auf mobilen Endgeräten werden Nachrichten kaum länger geschaut. Daneben sind bei AP Geschichten von unmittelbar Betroffenen sehr nachgafragt. Vor allem die Produktion im Rahmen des Hurricanes Sandy hat dies bestätigt, sagt MacIntryre im Interview.

Blogserie Infografik – 2. Infografik konkret – Worauf müssen Auftraggeber achten?

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Freitag, 10. Mai 2013 um 17:00 Uhr | Keine Kommentare

Dr. Raimar Heber, Art DirectorWir haben häufig gestellte Fragen aus unserer Veranstaltungsreihe zum Thema Infografik in München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg gessammelt und Raimar Heber um Antwort gebeten. Hier der zweite Teil unserer Miniserie mit Fragen zur Infografik an den Art Director Dr. Raimar Heber.

 

 

 

Welches sind die Do’s and Don’ts bei der Erstellung von Infografik?

Die Do’s: Saubere Daten liefern. Zeit einplanen. Das Format der Grafik dem Inhalt anpassen.

Don’ts: Nicht übertreiben! Nicht verzerren! Nicht werblich werden! Nicht über drei Ecken denken!

Welche Informationen lassen sich besonders gut, welche sehr schlecht in einer Infografik visualisieren?

Alles was konkret abbildbar ist passt. Ein Stadtplan, ein Kraftwerk, einen neue Methode, Größenverhältnisse, Abläufe, Zahlenreihen, Tabellen. Was überhaupt nicht passt: Wolkige Aussagen, Vermutungen und weit hergeholte Assoziationen.

Wie sieht ein Abstimmungsprozess zwischen Grafiker und Kunden aus: Welche Informationen muss ein Kunde liefern?

Der Kunde sollte wissen was er kommunizieren möchte, alle Daten haben und einen realistischen Zeitrahmen nennen.

Welches sind dann die Folgeschritte?

Der Infografiker/die Agentur sichtet das Material und fragt nach. Dann werden erste Skizzen angefertigt. Der Kunde gibt Feedback, nennt Änderungswünsche und/oder verschiebt den Schwerpunkt der Aussage. Der Infografiker/die Agentur baut die Änderungswünsche ein. Im Grunde ist es wie bei zwei Zahnrädern die ineinander greifen. Nur so kann es was werden.

Welche Möglichkeiten gibt es bei der Produktion von Internet-Infografiken?

Infografiken für Printmedien sind naturgemäß auf ein bestimmtes Format, auf eine bestimmte Größe fixiert. Internet-Infografiken können sich da mehr Freiheiten nehmen: man kann scrollen, sich weiterklicken, von einer Ebene auf die nächste springen. Theoretisch gibt es keinen Platzmangel.

Blogserie Infografik – 1. Infografik Basics – Wovon wir sprechen

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Mittwoch, 08. Mai 2013 um 16:30 Uhr | 1 Kommentar

Infografik ist im Moment ein Thema, das mich sehr beschäftigt. Man kennt Infografiken aus der Zeitung, aus dem Schulbuch oder aus dem Web. Und auch in der PR werden Infografiken immer beliebter. Für das Team Multimedia bei news aktuell war das ein Grund, zum Jahresbeginn unseren Kunden im Rahmen eines Expertengesprächs das Thema Infografik näher zu bringen. Gemeinsam mit unserem Kollegen, dem Art Director Dr. Raimar Heber konnten wir in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf und München viele Fragen beantworten.

Um die Kernfragen noch einmal aufzubereiten, führten wir unser eigenes kleines Expertengespräch mit Raimar Heber. Es ging uns zuerst um die Basics. In den nächsten Tagen wird es hier um die Fragen “Infografik konkret – Worauf müssen Auftraggeber achten?” und “Infografik Trends – Was erwartet uns?” gehen.

1. Infografik Basics – Wovon wir sprechen

Was unterscheidet Infografik von Werbegrafiken?

Werbegrafik will WERBEN. Infografik möchte INFORMIEREN. Das bedeutet: Infografik sollte nüchtern, sachlich, klar und deutlich sein. Muss nicht grau in grau sein. Muss nicht langweilig sein…. Sollte aber immer objektiv bleiben!

Was unterscheidet den Infografiker vom Werbegrafiker?

Ich denke, dass in der Infografik Selbstdarsteller fehl am Platze sind. Der Infografiker sollte sich als Dienstleister sehen. Quasi als Möbelpacker, der versucht Infos zu transportieren. Ohne sie zu beschädigen, ohne sie zu verzerren….und ohne, dass was verloren geht!

Seit wann werden Infografiken in den Medien eingesetzt?

Schon die Ägypter hatten wunderbare Infografiken zum Thema Einbalsamieren, Beschneidung und Jagdt. Im engeren Sinne, als Pressegrafik natürlich erst etwas später. Als dann auch noch Farbe in die Zeitung kam, boomte die Infografik so richtig.

Was kann eine Infografik leisten?

Die Infografik macht dort weiter, wo einem die Worte ausgehen oder die Info zu komplex wird. Wenn ich nur mitteilen möchte, dass sich der Umsatz eines Unternehmens verdoppelt hat, brauche ich dazu keine Infografik. Wenn ich aber die Entwicklung des Umsatzes in den letzten 20 Jahren kommunizieren möchte, dann darf ich dem Leser nicht einfach 20 Zahlen an den Kopf werfen. Das geht nicht. Dann brauche ich eine Infografik…. Das wird dann wohl eine Fieberkurve.

Welche unterschiedlichen Formen von Infografiken gibt es?

Säulen, Balken, Torten. Fieberkurven und Flussdiagramme. Beschriftete Illustrationen und Explosionszeichnungen. Tabellen, strukturierte Textblöcke und Landkarten.

Infografik ist nicht gleich Infografik. Was unterscheidet eine gute von einer schlechten Infografik?

Im Idealfall erfasst der Betrachter gleich worum es geht. Das ist aber nicht in jedem Fall realisierbar. Medien haben sich für viel Geld, starke visuelle Identitäten gebaut. Die erstrecken sich natürlich auch auf die Art der Infografiken. Wenn z.B. ein Style-Guide nur Blau- und Grüntöne zulässt, wird es problematisch eine Karte über Waldbrände in diesen Farben zu gestalten. Wälder brennen nun mal nicht blau oder grün. Da muss man sich ‘was einfallen lassen. So weit zum Thema “Gleich erfassen”.

Auch von der Komplexität her ist es so, dass ab einer bestimmten Verschachtelung,  der Betrachter mehr als einen Wimpernschlag braucht, um Zusammenhänge zu verstehen. Das erwartet aber auch niemand. Ausschlaggebend ist: Wird die Grafik verstanden? Bringt sie dem Betrachter einen Wissensgewinn?  Eine schlechte Infografik z.B. tut nur so als ob sie Wissen vermitteln würde.

Im Journalismus spricht man von “W-Fragen”, die ein Artikel beantworten muss:  Wer? Was? Wo? Wann? Wie? Warum? Woher? Wie sieht das bei Infografiken aus?

Also der Reihe nach:

  • Wer = Dazu brauche ich keine Grafik. Da ist vielleicht ein Foto sinnvoller.
  • Warum = Ein Hintergrundtext ist da perfekt.
  • Wann = Infografik bedingt einsetzbar.
  • Wo = perfekt für Infografik! Vorausgesetzt wir wissen genau wo es passiert ist.
  • Was = perfekt für Infografik!
  • Wie = perfekt für Infografik!

MBK2013 – media sonar war vor Ort!

Dennis Widera von Dennis Widera
Projektleiter na•media sonar
Dienstag, 30. April 2013 um 13:45 Uhr | Keine Kommentare

Am 29.04.2013 ging der Deutsche Medienbeobachterkongress in Düsseldorf in die vierte Runde. Das Format rund um das Thema Medienbeobachtung bieten eine profesionelle Plattform, um sich mit Brancheninteressierten und einer Vielzahl an Anbietern auszutauschen.

Der Tag begann mit Keynotes und Impulsvortägen u.a. von Bernd Ziesemer (Hoffmann und Campe) und Anna-Maria Zahn (Fachgruppe Social Media im BVDW). Weitere interessante Vorträge, sowohl von Monitoring-Anbietern, aber auch seitens unabhängiger Unternehmen, die das Thema Monitoring in den eigenen Reihen schon umsetzen, folgten. Besonders sympatisch bleibt mir Frank R. Schulz vom Deutschen Weininstitut im Gedächtnis, der auf eine sehr sympatische Weise den Einsatz eines Monitoring-Tools für seine Kommunikationsaurichtung darstellte.
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Do you speak global?

Tanja Cordes von Tanja Cordes
Produktmanagerin OTS.International - über internationale PR und weltweite Medienlandschaften
Mittwoch, 10. April 2013 um 10:23 Uhr | Keine Kommentare

Mein Kollege bei PR Newswire Christopher Barron, Sales Manager D/A/CH, in einem kurzen Gastbeitrag über unsere neue Roadshow zum Thema „Current trends within the global PR industry“:

Christopher Barron von PR NewswireAs companies continue to broaden their interactions within the global marketplace, the ability to reach and connect with key international audiences is a high priority for many organisations. I invite you to join my FREE lecture hosted by news aktuell. I will be sharing best practices and recommendations to achieve success in international communications.

PR Newswire is the global leader in innovative communications and marketing services, enabling organisations to connect and engage with their target audiences worldwide. Pioneering the commercial news distribution industry 56 years ago, PR Newswire connects customers with audiences in more than 170 countries and in over 40 languages through an unparalleled network of offices in 16 countries across North and South America, Europe, Asia, and the Middle East, and via unique affiliations with the leading news agencies across the globe.
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Web 2.0 im Unternehmen? Ja, bitte!

Valerie Krämer von Valerie Krämer
Duale Studentin - über Ausbildung und Studium
Dienstag, 09. April 2013 um 14:39 Uhr | Keine Kommentare

BachelorarbeitIch hatte Euch ja versprochen, dass ich mich bezüglich meiner Bachelorarbeit noch einmal melde. Nun, gestern war Abgabe und mir sind tausend kleine Kieselsteine vom Herzen gefallen.

Während der letzten Wochen habe ich spannende Experteninterviews geführt, war auf interessanten Veranstaltungen wie der CeBIT, Social Media Week Hamburg und dem Social Media Club. Ich konnte etliche Literaturwerke, Artikel und Studien durchforsten. Habe zwischenzeitig gedacht, dass alles einfach keinen Sinn mehr macht und war am Ende dann doch einige Tage früher fertig als ich es eigentlich hätte sein müssen. Meine Empfehlung also: lieber am Anfang ein wenig mehr Stress machen und zum Ende hin entspannt in die Feinarbeit eintauchen als zum Ende hin keine Zeit mehr zum Korrekurlesen zu haben. Ich kann sagen, dass ich zufrieden bin. Auf das Ergebnis bin ich gespannt.
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Pressearbeit für Startups: Wie man Medien und Kunden schnell erreichen kann

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Freitag, 05. April 2013 um 08:38 Uhr | 1 Kommentar
Quelle: obs/Oregon Scientific Deutschland GmbH

Als Startup kommunikativ durchstarten
Quelle: obs/Oregon Scientific Deutschland GmbH

Eine geniale Geschäftsidee – aber niemand weiß davon! 

Startups stehen oft vor typischen Fragen: Wie erfahren meine Zielgruppen von meinem Angebot? Wie werden Medien und zukünftige Käufer auf mich aufmerksam? Wie werden meine Themen im Netz und bei Google präsent? Und das alles möglichst schnell, kostengünstig und mit wenig Aufwand? 

Neulich war ich genau zu diesen Fragen beim PR-Stammtisch der Berliner Startups eingeladen. Ich muss gestehen: die Diskussion, die wir dort über Kommunikation führten, gehört zu meinen inspirierendsten Erlebnissen der letzten Jahre (ganz davon abgesehen, dass der Abend – stimmt das Klischee also ;-) ) – erst morgens um zwei in einer Kneipe in Kreuzberg endete).

Aber zurück zum Thema:

Wie können Startups schnell Präsenz und Aufmerksamkeit bei Medien und im Internet erreichen?

Und wie können wir von news aktuell dabei helfen? Ich möchte an dieser Stelle mal die Möglichkeiten eines Dienstleisters wie uns aufzeigen und zusammen fassen, bei welchen Herausforderungen wir Hilfestellung geben können.

Beispiel 1.

Herausforderung:

  • Ich brauche den Rundumschlag: Mit einem Klick will ich Aufmerksamkeit bei Medien, online und mobil!
  • Ich hab’s eilig!
  • Ich will einen Weg, der funktioniert und mir wenig Arbeit macht!


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Videotipp: Was ist Datenjournalismus?

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Donnerstag, 04. April 2013 um 10:33 Uhr | Keine Kommentare

Dieses Video des Guardian ist genau genommen Promotion für ein Buch mit dem Titel: Facts are Sacred von Simon Rogers, dem Redaktionsleiter des Guardian Datablog. Der Guardian wäre aber nicht der Guardian, wenn man im Video nicht noch ordentlich Nutzwert mitbekäme. Sehr schön finde ich das Fazit am Ende des Films: “In the end, data journalism is just journalism.” Interessant ist dabei der Gedanke, dass sich der Daten-Journalismus quasi als Unterstützer beim Bilden einer eigenen Meinung versteht. Eine Meinung, zu der der kompetente Mediennutzer nach Kenntnis der Daten und Fakten mehr oder weniger unabhängig kommt. Ohne interpretierende Einordnung. Die findet dann an anderer Stelle statt.

Datenjournalismus ist nicht nur beim Guardian ein Thema. Auch auf der anderen Seite des Spektrums professioneller Kommunikation, in der PR, spielt Datenvisualisierung eine immer wichtigere Rolle. So wächst z.B. die Nachfrage nach professionell erstellten Infografiken bei uns deutlich. Auch Tools wie infogr.am  ermöglichen die schnelle Umsetzung interaktiver Grafiken und die langen “Klopapiergrafiken” aus dem anglo-amerikanischen Raum  kennt jeder, der sich im Netz rumtreibt.

Bei aller Liebe für’s Selbermachen bin ich aber doch froh, dass sich so etwas wie Datenjournalismus entwickelt. Wer soll in der Flut der Daten überhaupt noch beurteilen können, ob eine Information richtig aufbereitet ist, Verhältnisse richtig wiedergegeben sind und die Kernaussage stimmt. Nicht immer hat man eine Torte, bei der die Summe der Stücke mehr als 100% ergibt und es damit schnell klar wird, dass etwas faul ist. In Zeiten der Faktengläubigkeit ist Verantwortung des Datenjournalismus umso größer.