von Monika John Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal Freitag, 11. März 2011 um 10:19 Uhr
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Häufig werden wir nach dem optimalen Versandzeitpunkt für eine Pressemitteilung befragt. Weder Krake Paul noch Opossum Heidi stehen in unseren Diensten, so dass die Beantwortung dieser Frage meist dem Blick in die Kristallkugel gleicht.
Fragt man Journalisten, so ist die Antwort: so aktuell und schnell wie möglich. Gerade in der angespannten Konkurrenz zwischen Agenturen, Online und Print geht es darum, der erste mit einer Nachricht zu sein.
Aber nicht immer haben Mitteilungen das Etikett „Haltet die Druckerpressen an“. Für alle anderen geht es grundsätzlich um Aufmerksamkeit und Wahrnehmung aus einer schier unüberschaubaren Menge an Material, das ein Journalist zu sichten hat.
Mittagspausen, Sonntage, Ferien, Freitagnachmittag…
Es gibt während des Tages, der Woche, des Jahres genügend Zeiten, in denen aktuelles Material seltener ist. Gerade in diesen Phasen werden Pressetexte als Ideengeber und Recherchegrundlage gut wahrgenommen.
Wem die Stunde schlägt…
Eigentlich banal, aber häufig wirksam. Versandzeitpunkte müssen nicht zu vollen Stunden gesetzt werden.
In den frühen Morgenstunden (3 – 7 Uhr) werden Radiobeiträge produziert. Wenn Inhalte für dieses Medium geeignet sind, sollte in der Zeit zwischen einer Viertelstunde nach und einer Viertelstunde vor der vollen Stunde verbreitet werden.
Etwas später (7 – 9 Uhr), aber meist vor Börsenbeginn schlägt die Stunde der Finanz- und Wirtschaftberichterstattung. Wer hier nicht mit Zahlen Daten, Fakten aufwarten kann, geht leicht unter.
Wenn nicht gerade ein Tsunami droht oder die Nato in Libyen einmarschiert ist die Chance der Wahrnehmung – beginnend mit den frühen Vormittagsstunden bis zum Nachmittag – recht gut.
von Monika John Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal Mittwoch, 16. Februar 2011 um 11:19 Uhr
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Es ist der Albtraum von Medienschaffenden: Die Meldung steht schon im Netz, bevor die Entscheidung überhaupt offiziell ist – so etwas passiert, wenn Sperrfristen nicht beachtet werden.
Ein Beispiel für dieses moderne Mediendesaster ist die kürzliche Meldung des Medienportals Turi, dass ein großer privater Radiosender eine zweite Radiofrequenz erhalte. Dabei hatte das zuständige Komitee zu diesem Zeitpunkt offiziell noch gar nicht darüber getagt.
Wer immer auch hinter den Kulissen für die frühzeitige Veröffentlichung verantwortlich war, dies ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Regeln von Sperrfristen entweder nicht bekannt waren, bewusst missachtet oder – im besten Fall für den Schadensverursacher – versehentlich auf „send“ gedrückt wurde.
Im Internet-Zeitalter, in dem sogar Bundespräsidentenwahlergebnisse „aus Versehen“ per Twitter verbreitet werden, stellt sich die Frage, wie sinnvoll und durchsetzbar Sperrfristen sind.
von Petra Busch Produktmanagerin epic relations und Medienrecherche - über Titel, Redaktionen und Journalisten Donnerstag, 09. Dezember 2010 um 10:17 Uhr
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Mit dem kontinuierlichen Rückgang der Werbeeinnahmen in den letzten Jahren ist der Mühlstein der Medienkonvergenz weltweit in Gang gesetzt worden. Vom iPad, WePad und den neuen technischen Möglichkeiten des Internets getrieben, suchen Verlage nach neuen Geschäftsmodellen. Nachrichten machen e-mobil und suchen wie Pioniere Ertragsgewinne in der digitalen Welt. Redaktionen bauen Stellen ab und reorganisieren Alles und Jeden. Begriffe wie Redaktionspoole, Outsourcing und non-paid Content tragen die Diskussion um den Qualitätsjournalismus wie das olympische Feuer vor sich her. Der Workflow in den Redaktionen rüstet auf, um im digitalen Cross-Content Wettkampf das Rennen um die vorderen Plätze mitzubestimmen.
Und was macht die PR-Branche daraus? Welchen Einfluss haben diese Veränderungen auf die Heiligtümer eines jeden PR-Verantwortlichen – die Presseverteiler? Nachgefragt gibt es keine hinreichend verallgemeinernden Aussagen hierzu. In der Regel bleiben Redaktionspoole und Teilnehmer des Medienmarktes wie Raufeld Medien häufig unentdeckt. Der Presseverteiler bleibt von grundlegenden strukturellen Veränderungen eher unberührt. PR-Agenturen und Pressestellen fehlen häufig die Zeit und die Notwendigkeit, die Umbrüche der Medienlandschaften unmittelbar für etwas wenig Geliebtes wie ihren Presseverteiler zu reflektieren. Ein bedauerlicher und bisweilen sogar gefährlicher Umstand. Mit den aktuellen Entwicklungen in der Medienlandschaft steigt die Komplexität der Zielgruppenerreichung. Und genau hier finden sich wichtige Anhaltspunkte, wie man auch zukünftig die Reichweite für die eigenen Presseverteiler und die Erreichung der Medien sicherstellen kann. Mit Folgendem können Sie rechnen: Den ganzen Beitrag lesen
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Donnerstag, 11. November 2010 um 15:53 Uhr
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Ein schnittiges Video zur neuen iPad App der Washington Post. Die Hintergrundinfos und eine treffende Einschätzung finden Sie bei Richard Gutjahr.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Mittwoch, 10. November 2010 um 15:52 Uhr
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Die geschätzten Kollegen von infotainweb haben da einen interessanten Video-O-Ton von WAZ-Chef Bodo Hombach eingefangen. Wie auch andere Zeitungshäuser setzt die WAZ-Gruppe auf bezahlte Apps. Im frei zugänglichen Web allerdings werde man die Kostenlos-Kultur nicht zurückdrängen können, meint Hombach. Das heißt also, wenn die Zeitungen mit Journalismus im Web Geld verdienen wollen, müssen sie raus aus dem Web und rein in die Apps. Ich bin mal gespannt, wie man die bisher übersichtlichen App-Reichweiten den Werbern schmackhaft machen will. Vielleicht schafft man es ja, Google an der Entwicklung der Apps zu beteiligen.
von Sandra Liebich Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen Donnerstag, 07. Oktober 2010 um 12:50 Uhr
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Heute morgen hatten wir Besuch. Sehr sympathischen Besuch. Katharina Borchert war von der Brandstwiete für ein Stündchen in den Mittelweg gekommen. Ein weitaus kleineres Publikum als für sie mittlerweile üblich erwartete sie: wir Kollegen von news aktuell. Noch immer habe sie ein schlechtes Gewissen, bei einer dpa-Tochter aufzutreten. Musste sie nicht, schließlich wollten wir nur Eines: Informationen aus dem Nähkästchen. Seit einem halben Jahr ist Borchert zurück in Hamburg und Geschäftsführerin von Spiegel Online.
Borchert über die Macht sozialer Netzwerke:
“Ich bin ein Social-Media-Junky”. Ja, das eint Katharina Borchert mit uns bei news aktuell. Auf die Frage “Wer von Ihnen nutzt Facebook?” gingen alle Finger nach oben. “Wunderbar. Dann sind Sie MEINE Zielgruppe hier”. Sonst würden sich immer nur zwei bis drei melden und verschämt beteuern: “Ich schaue ab und zu mal meinem Sohn über die Schulter und hab das schon mal gesehen”.
Spannend für alle Kommunikatoren: neben den klassischen Wegen wie Pressemitteilungen spielen die sozialen Netzwerke eine immer größere Rolle für Journalisten. “Viele Redakteure bei Spiegel Online folgen Twitterfeeds von Unternehmen und informieren sich via Twitter.” Borchert selbst nutzt Twitter, “um Feedback einzuholen, Experten zu finden, Tendenzen abzufragen”. Facebook wird ihrer Meinung nach unser Mediennutzungsverhalten in den nächsten Jahren fundamental verändern: “Gerade die jungen Leser wollen peer-group-gefilterte Nachrichten”. Sie lassen sich lieber News von ihren Freunden empfehlen, als sich auf klassischen Medienseiten zu informieren.
Borchert über das iPad: “Ich halte es für gefährlich, dass sich viele Verlage derzeit ausschließlich auf die Möglichkeiten des iPad konzentrieren.” Sie sollten stattdessen überlegen, wie man mit der eigenen Website Umsätze erzielen kann. “Wir werden uns nicht Herrn Jobs ausliefern und seiner Gunst, uns nicht aus dem iTunesStore zu werfen.”
Borchert über Paid Content:
“Spiegel Online verdient seit fünf Jahren Geld. Wir schreiben schwarze Zahlen. Daher machen wir uns wenig Gedanken über Paid Content. Das spielt bei uns kaum eine Rolle.” Stattdessen setzt SpOn massiv auf Reichweite (was wunderbar gelingt: nicht umsonst führt Spiegel Online das Ranking der meistgenutzten Onlinemedien an). “Wir haben gar kein Interesse daran, unsere Inhalte hinter einer Paywall zu verstecken.” Außerdem: “Wenn Kunden ein Abo für Nachrichten abschließen müssen, warum sollten sie das bei uns tun.”
Weitere Zitate von Katharina Borchert, u.a. zu Lokaljournalismus, Google und Fact checking beim Spiegel gibt’s hier: www.twitter.com/dieliebich
Katharina Borchert twittert übrigens als @lyssaslounge.
Und wer noch nicht genug hat, auf Facebook gibt’s bewegten Input: das Interview mit Katharina Borchert, geführt von meinen Kollegen Thomas Wagensonner und Ilona Aziz.
von Petra Busch Produktmanagerin epic relations und Medienrecherche - über Titel, Redaktionen und Journalisten Mittwoch, 06. Oktober 2010 um 13:10 Uhr
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MEDIAtlas UPDATE 120
Frisch aus der Medienrecherche für unsere Journalistendatenbank MEDIAtlas: Hier finden Sie eine Übersicht über alle NEUERSCHEINUNGEN, MEDIENNEWS und PERSONALIEN der deutschen, schweizerischen und österreichischen Medienlandschaft. Diese haben wir für Sie im Zuge der Recherche für unsere Journalistendatenbanken MEDIAtlas und AdressTool zusammengestellt.
Viel Spass beim Lesen!
Der KIOSK DER NEUERSCHEINUNGEN powered by MEDIAtlas
von Petra Busch Produktmanagerin epic relations und Medienrecherche - über Titel, Redaktionen und Journalisten Montag, 20. September 2010 um 15:43 Uhr
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von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Mittwoch, 15. September 2010 um 10:54 Uhr
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Der Newsroom brummt schon eine Weile. Jetzt legen die Kollegen von dpa nach und lassen sich einmal in die Karten, bzw. in die Redaktion schauen. Wie es in der Berliner Nachrichtenzentrale aussieht und was Chefredakteur Wolfgang Büchner und Vorsitzender der Geschäftsführung Malte von Trotha zum neuen Newsroom sagen, sehen Sie hier.
von Petra Busch Produktmanagerin epic relations und Medienrecherche - über Titel, Redaktionen und Journalisten Mittwoch, 25. August 2010 um 15:56 Uhr
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Hier schreiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von news aktuell und schildern ihre persönliche Sicht auf die Entwicklungen im eigenen Unternehmen und in der Kommunikationsbranche insgesamt. Das muss nicht immer der offiziellen Unternehmensmeinung entsprechen, aber um die geht es hier ja auch nicht.