TV und Soziale Netzwerke – Da geht noch was….

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Mittwoch, 26. Oktober 2011 um 10:39 Uhr | 2 Kommentare

Aus der Zwischenablage Während der Münchner Medientage wurde u.a. in einem Panel über die Veränderung des TV-Modells durch Social Media diskutiert. Social Media als Begleitmedium mache den TV-Konsum dynamischer und werde zum Echtzeitratgeber. Damit verbunden ist die für Fernsehsender große Chance den Zuschauer in das Programmgeschehen zu involvieren, vorausgesetzt die TV-Marken werden in die Sozialen Netzwerke übertragen.

In einem Artikel der N.Y.T vom 25.10. unter der Überschrift: Twitter and TV Get Close to Help Each Other Grow
werden die Wechselwirkungen von Twitter und der auch bei uns bekannten Show „The X Factor“ dargestellt. Die Option des Votings via Twitter hat eine bemerkenswerte und lebendige Kombination von TV und Social Media hervorgebracht (hier als social TV bezeichnet), die den Zuschauer einbindet, beteiligt und mit der Marke verknüpft.

Eine Strategie, die auch für andere Programme fortgesetzt wird und Gewinn für alle Beteiligten verspricht, denn immerhin 64% aller Fernsehzuschauer nutzen heute bereits das Internet parallel zu TV.

Update 31.10.: Ich möchte hier auf einen Artikel von Dirk von Gehlen (jetzt.de/SZ) verweisen, der sich ausführlicher mit der Thematik beschäftigt.

Update 01.11.: Na, das Thema beschäftigt ja einige;-)

Neue Titel in 2011: Du wohnst schön und kochen kannst Du auch?

Petra Busch von Petra Busch
Produktmanagerin MEDIAtlas und Medienrecherche - über Titel, Redaktionen und Journalisten
Freitag, 23. September 2011 um 13:32 Uhr | Keine Kommentare

Falls nicht, helfen die 55 Neuerscheinungen auf dem deutschen Medienmarkt. Auf unser Streben nach einem hübschen Leben und gutem Essen haben die deutschen Verlage eine Antwort. So zählt alleine der Themenbereich Lifestyle, Mode, Beauty und Wohnen bislang 20 neu erschienene Magazin- und Online-Titel. Darunter befindet sich auch die BESTAGER für die Leser 50+.
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Guck mal wer da twittert

Petra Busch von Petra Busch
Produktmanagerin MEDIAtlas und Medienrecherche - über Titel, Redaktionen und Journalisten
Freitag, 09. September 2011 um 13:28 Uhr | Keine Kommentare

Mit den Umbrüchen der Medienlandschaften haben auch die Sozialen Medien Einzug in den Journalistenalltag gehalten. Verlage, Redaktionen und einzelne Journalisten präsentieren sich auf Facebook, Xing und Twitter. Die anfängliche Diskussion um das Mitmachen-Müssen ist schon deutlich leiser geworden. Als Journalist twittert man die Themen der Redaktion oder im Redaktionsauftrag. Im Idealfall thematisiert und profiliert das Twittern einzelne Themen, Journalisten, Redaktionen oder ganze Medien.

Twitternde Medientypen


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Regret the Error / Korrekturen und Berichtigungen in Sozialen Netzwerken

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Mittwoch, 13. Juli 2011 um 14:00 Uhr | Keine Kommentare

Die Bedeutung von Korrekturen und Berichtigungen in Sozialen Netzwerken nehmen in dem Maße zu, wie Netzwerke nicht mehr nur „privat“, sondern auch im Umfeld journalistischer Recherche genutzt werden.

Eigentlich sollte es auch außerhalb der sozialen Netzwerke selbstverständlich sein mit allergrößter Transparenz auf Fehler hinzuweisen, sie konkret zu nennen, in Berichtigungen sowohl den Fehler als auch die Korrektur kenntlich zu machen und dies selbstverständlich an die gleichen Empfänger zu senden.

In sozialen Netzwerken fehlen aber die technischen Möglichkeiten, Korrekturen und Berichtigungen in derselben transparenten Form vorzunehmen wie in der „Medien-Welt“.

Nathan Gibbs von Mediashift macht in seinem Post auf das Problem aufmerksam und kommt zu dem Schluß, dass Google+ und Twitter ein paar eingeschränkte Möglichkeiten bieten, Facebook die Option aber für zu kompliziert hält. Bevor die Betreiber sich dieses Problems annehmen, schlägt er für die Zwischenzeit in Best Practise Beispielen einige Lösungen vor.

Kurz zusammengefasst:
Transparenz, Beiträge nicht einfach löschen
Den Fehler benennen, nicht nur die berichtigte Information posten
Wenn technisch möglich, die Korrektur an den gleichen Empfängerkreis posten

Wie sehen Sie das? Und wie machen Sie das?
Gibt es eine Notwendigkeit, bessere technische Möglichkeiten für Fehler und Berichtigungen in Sozialen Netzwerken zu fordern?

Social Media: Kopf oder Bauch?

Petra Urban von Petra Urban
Teamleiterin media workshop - über Fortbildung und Trends in der Kommunikation
Freitag, 01. April 2011 um 14:21 Uhr | Keine Kommentare

In dieser Woche sind unsere Referenten zu Wort gekommen. Wir haben ein Interview mit der Kommunikationsexpertin Kathrin Behrens zu PR-Konzepte in Zeiten von Social Media geführt. Und im “PR Professional” haben die Facebook-Experten Benjamin Schroeter und Teja Töpfer über häufige Fehler in Facebook berichtet und Tipps gegeben, wie man es besser machen kann.

“Konzepte sind immer sinnvoll”. Kathrin Behrens legt PR-Schaffenden dringend ans Herz, bevor sie mit Social Media aktiv werden, ein Konzept zu erstellen, das in das Gesamtkonzept des Unternehmens passt. Es ist fatal, einfach drauf los zu legen. Wenn der spontane, nicht durchdachte Ausflug ins Social Web misslingt, kann es dem Unternehmensimage und der Marke Schaden zufügen. Alle Maßnahmen, egal für welche Kanäle, sollten zu “Kommunikation aus einem Guss” führen.

Schroeter und Töpfer, die beiden Geschäftsführer der Facelift GmbH, animieren eher dazu, das Thema Facebook aus dem Bauch heraus anzupacken. Sie geben Ihnen fünf Tipps für den richtigen Umgang auf dieser Plattform. Ihr wichtigster Tipp: Zügig mit Facebook starten, nicht zu viel vorab planen und über Details nachdenken, sondern mit Augenmaß und offen für Neues an die ersten Schritte auf dieser Plattform gehen.

Konzept oder Bauchgefühl? Detaillierte Planung oder ausprobieren und nachjustieren? Die Heransgehensweisen scheinen unterschiedlich zu sein. Oder könnten Sie sich im Idealfall auch ergänzen? Was meinen Sie?

GPRA Web TV / Live im Dialog Managementaufgabe Social Media

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager ots.Audio/Video - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Mittwoch, 30. März 2011 um 10:07 Uhr | Keine Kommentare

Langsam stellt sich die Unternehmenskommunikation auf social media ein. Kommunikationshaltungen verändern sich und neue Kommunikationstechniken in der PR sind gefragt. Welche Rolle spielen Social-Media-Experten in den internen Organisationsstrukturen? Welche Aufgaben fallen Agenturen im Rahmen der Social-Media-Aktivitäten von Unternehmen zu? Inwieweit verändern die neuen Möglichkeiten gesamte strategische Prozesse von Organisationen? Diese und weitere Fragen beantworten ab 11:00 hier im Livestream:

Thomas Voigt, Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation bei der Otto Group

Klaus Madzia,  Geschäftsführer des Social-Media-Dienstleisters Advanto

Heiko Kretschmer, Moderator, Geschäftsführer von Johanssen + Kretschmer Strategische Kommunikation

(Nachtrag 30.03.2011/13:10: Sie sehen hier eine Aufzeichnung von heute, 11:00 Uhr)

„April, April” … aber bitte nicht auf OTS

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Mittwoch, 30. März 2011 um 08:31 Uhr | Keine Kommentare

1-april-5

Der 1. April sollte in den Redaktionen immer als Tag der Recherche zelebriert werden. Unzählige witzige und humorvolle, aber auch überflüssige und ärgerliche Falschmeldungen trudeln im Laufe des Tages herein.

Natürlich wird dieser Anlass auch genutzt, um phantasievoll Meldungen zu lancieren, deren Wahrheitsgehalt meist auf den ersten Blick zweifelhaft ist, die aber einen kritischen Diskurs möglich machen.

Beim Aprilscherz der Tagesschau vom letzten Jahr wurde die Form des Scherzes genutzt, um eine inhaltliche Diskussion zu initiieren. Dass das Internet nicht abgeschaltet wird, dürfte wohl auch dem flüchtigen Leser schnell klar gewesen sein.

http://www.tagesschau.de/ausland/webabschaltungaprilscherz100.html

Weniger lustig, auch weil etliche Medien es für wahr hielten, war die Meldung einer Internetfirma, die ihre Domain für 15 Millionen an einen Investor aus Dubai verkauft haben wollte.

http://www.computerwoche.de/netzwerke/web/1891899/

Ein Insidergag war die Mitteilung, Thomas Knüwer werde Chefredakteur der WAZ und Ulrich Reitz konzentriere sich künftig auf den digitalen Bereich. Nette Idee.

Anders ist das bei PR-Texten, die versuchen (manchmal mit an den Haaren herbei gezogenen Geschichten) Aufmerksamkeit zu wecken. Diese Meldungen haben in einem Umfeld von seriöser Pressearbeit nichts zu suchen und verfehlen ihre Intention völlig.

Zwischen harmlosen, witzigen, hintergründigen und als solche erkennbaren Aprilscherzen und dem Versuch Produkte mittels einer Falschmeldung in die Wahrnehmung der Medien zu hieven besteht ein himmelweiter Unterschied. Erste können im besten Fall zur Diskussion anregen, letztere sind ärgerlich, weil sie Recherchezeit kosten und im schlechtesten Fall zu einer tatsächlich verbreiteten Falschmeldung führen. Ob ein Unternehmen mit einer solchen Falschmeldung tatsächlich positiv – auch im Sinne von Reputation – in der Wahrnehmung von Medien und Konsumenten aufgenommen wird, wage ich zu bezweifeln.

Wir alle lachen gerne und ich freue mich auf intelligente, hintergründige Aprilscherze im Kollegenkreis, die auch gerne schon mal subversiv sein dürfen. Ist ja schließlich 1. April.

Blick in die Kristallkugel…

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Freitag, 11. März 2011 um 10:19 Uhr | Keine Kommentare

Häufig werden wir nach dem optimalen Versandzeitpunkt für eine Pressemitteilung befragt. Weder Krake Paul noch Opossum Heidi stehen in unseren Diensten, so dass die Beantwortung dieser Frage meist dem Blick in die Kristallkugel gleicht.

Kristallkugel

Fragt man Journalisten, so ist die Antwort: so aktuell und schnell wie möglich. Gerade in der angespannten Konkurrenz zwischen Agenturen, Online und Print geht es darum, der erste mit einer Nachricht zu sein.

Aber nicht immer haben Mitteilungen das Etikett „Haltet die Druckerpressen an“. Für alle anderen geht es grundsätzlich um Aufmerksamkeit und Wahrnehmung aus einer schier unüberschaubaren Menge an Material, das ein Journalist zu sichten hat.

Mittagspausen, Sonntage, Ferien, Freitagnachmittag…
Es gibt während des Tages, der Woche, des Jahres genügend Zeiten, in denen aktuelles Material seltener ist. Gerade in diesen Phasen werden Pressetexte als Ideengeber und Recherchegrundlage gut wahrgenommen.

Wem die Stunde schlägt…
Eigentlich banal, aber häufig wirksam. Versandzeitpunkte müssen nicht zu vollen Stunden gesetzt werden.

In den frühen Morgenstunden (3 – 7 Uhr) werden Radiobeiträge produziert. Wenn Inhalte für dieses Medium geeignet sind, sollte in der Zeit zwischen einer Viertelstunde nach und einer Viertelstunde vor der vollen Stunde verbreitet werden.

Etwas später (7 – 9 Uhr), aber meist vor Börsenbeginn schlägt die Stunde der Finanz- und Wirtschaftberichterstattung. Wer hier nicht mit Zahlen Daten, Fakten aufwarten kann, geht leicht unter.

Wenn nicht gerade ein Tsunami droht oder die Nato in Libyen einmarschiert ist die Chance der Wahrnehmung – beginnend mit den frühen Vormittagsstunden bis zum Nachmittag – recht gut.

Sperrfristen – ein Anachronismus?

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Mittwoch, 16. Februar 2011 um 11:19 Uhr | 3 Kommentare

Es ist der Albtraum von Medienschaffenden: Die  Meldung steht schon im Netz, bevor die Entscheidung überhaupt offiziell ist – so etwas passiert, wenn Sperrfristen nicht beachtet werden.

Ein Beispiel für dieses moderne Mediendesaster ist die kürzliche Meldung des Medienportals Turi, dass ein großer privater Radiosender eine zweite Radiofrequenz erhalte. Dabei hatte das zuständige Komitee zu diesem Zeitpunkt offiziell noch gar nicht darüber getagt.

Wer immer auch hinter den Kulissen für die frühzeitige Veröffentlichung verantwortlich war, dies ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Regeln von Sperrfristen entweder nicht bekannt waren, bewusst missachtet oder – im besten Fall für den Schadensverursacher – versehentlich auf „send“ gedrückt wurde.

Im Internet-Zeitalter, in dem sogar Bundespräsidentenwahlergebnisse „aus Versehen“ per Twitter verbreitet werden, stellt sich die Frage, wie sinnvoll und durchsetzbar Sperrfristen sind.


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Facebook: Neuer media workshop

Petra Urban von Petra Urban
Teamleiterin media workshop - über Fortbildung und Trends in der Kommunikation
Mittwoch, 26. Januar 2011 um 08:41 Uhr | Keine Kommentare

Benjamin Schroeter, Referent FacebookTeja Töpfer, Referent Facebook media workshopFacebook hat sich mit 13 Millionen Mitgliedern zum größten Sozialen Netzwerk entwickelt. Die Nachfrage von Marketing- und PR-Profis, was Facebook Unternehmen bietet, wie sie in diesem Netzwerk agieren  und wie sie Facebook strategisch in ihre Kommunikation einbinden können, ist ähnlich groß. Im neuen media workshop “Facebook: Strategischer Einsatz für PR und Marketing” geben die beiden Experten Benjamin Schroeter und Teja Töpfer Antworten auf diese und weitere Fragen. Wann? Am 21. Februar in Hamburg.