Erste Schritte ins Netz – Teil drei unserer Jubiläums-Chronik

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 16. Juli 2014 um 08:43 Uhr | Keine Kommentare
Erste Homepage von news aktuell 1996

Startseite der ersten Website von news aktuell (1996)

Um den Eintritt von news aktuell ins Web ranken sich bereits Legenden. Hat Gründer Carl-Eduard Meyer damals tatsächlich gesagt “Internet? Brauchen wir nicht!”? Und wie sehr hat unser damaliger Student und heutiger Geschäftsführer Frank Stadthoewer tatsächlich gegen die Anweisung seines Dienstherrn Meyer verstoßen und in Eigenregie unsere erste Website gebaut? Die endgültige Wahrheit hat sich wohl in den Nebeln der Zeit verflüchtigt. Fakt aber ist: Als news aktuell im Sommer 1996 ins Internetzeitalter einstieg, war das für das kleine Team eine absolute Zeitenwende. Der steile Aufstieg begann.

Damals war es kaum vorstellbar: Eine Firma, die aus weniger als 20 Personen bestand, stellte eine eigene Website ins Netz. Wir waren eine absolute Ausnahme. Viele fragten sich, wozu so etwas gut sein kann. Selbst große Medienmarken wie SPIEGEL ONLINE befanden sich Mitte der Neunziger noch ganz am Anfang ihrer digitalen Erfolgsgeschichte.
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Was sich Journalisten in Sachen Bilder wünschen – Eindrücke von der CEPIC

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Donnerstag, 05. Juni 2014 um 18:43 Uhr | Keine Kommentare
Medien-Panel auf der CEPIC

Das Medienpanel auf der CEPIC (von links): Ute Oelker (Neue Post), Michael Dilger (Die Welt), Annette Krumreihn (VEMAG Medien), Moderator Christian Roewekamp (dpa), Florian Stickel (Microsoft), Andreas Trampe (stern)

Wie sieht die Arbeit in Bildredaktionen heute aus? Was wünschen sich Journalisten von Fotoagenturen und Bildzulieferern? Wie sehen sie die Zukunft der Bildbeschaffung? Und was beudetet das für unsere (Unternehmens)-Kunden, die via OTS ihre Bilder an Redaktionen liefern? Antworten auf diese Fragen erhalten wir gerade auf dem CEPIC Congress in Berlin.

Drei Tage lang trifft sich in Berlin die internationale Fotoagenturen-Community auf dem CEPIC Kongress. Wir von news aktuell sind zum ersten Mal dabei. Besonders spannend für uns: welche Infos können wir für unsere Kunden mit nach Hause nehmen.

Interessanten Input gaben heute Bildchefs und (Chef)-Redakteure deutscher Medien in einer Podiumsdiskussion, moderiert von unserem dpa-Kollegen Christian Roewekamp: Andreas Trampe (Stern), Michael Dilger (Die Welt), Ute Oelker (Neue Post), Annette Krumreihn (Naumann & Göbel Verlag / Komet Verlag) und Florian Stickel (Microsoft).

Wo suchen Redaktionen nach Bildern?


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re:publica 14: Mit Knall & Fahne, Cyborgs und einer gewissen Ratlosigkeit

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 08. Mai 2014 um 09:09 Uhr | Keine Kommentare
re:publica 2014

Sabbeln und Sonnenbaden auf der re:publica 2014: Wichtigste Nebenbeschäftigungen.

Zuerst ein Geständnis: Ich war gestern zum ersten Mal auf der re:publica. Warum ich bis jetzt nie die Zeit gefunden habe, weiss ich auch nicht. Egal, mein Fazit vorab. Es hat sich gelohnt. Selbst wenn ich auch nur einen einzigen Tag in Berlin war. Was bleibt hängen? Antwort: Ein unglaublich kühner Erklärungsversuch zur Lage des modernen Journalismus vom schweizerischen Redaktor (ja, so heißt das dort) Constantin Seibt, eine etwas zu selbstreferenzielle Talkrunde zum Onlinejournalismus und ein abgehobenes aber extrem unterhaltsames Panel zum Thema Cyborgs.

Beginnen wir mit Seibt. Der Titel seiner Rede lautete „Journalismus. Nur besser“. Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn Leute es schaffen, einfach so auf der Bühne zu stehen, zu reden und hunderte Zuhörer zu fesseln. Dabei redete Seibt seltsam monoton und kam sowieso ziemlich pessimistisch rüber. Von Untergang und Ende war viel zu hören. “Wenn man schon untergeht, dann mit einem Knall, mit einer Fahne. Nicht mit einem Winseln.” Zwar brilliant vorgetragen, aber insgesamt etwas zu negativ für meinen Geschmack.


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Neue Veranstaltungsreihe “Recherche 2014 – Tipps für Ihre PR-Arbeit”

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Samstag, 01. März 2014 um 12:02 Uhr | Keine Kommentare

Termine Veranstaltungsreihe Recherche 2014news aktuell geht wieder auf Tour! Im März und April laden wir unsere Kunden und Interessierte ein, mit uns die Ergebnisse unserer Journalistenumfrage “Recherche 2014″ genauer unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, wie PR-Arbeit heute aussehen muss, damit die richtigen Zielgruppen mit den richtigen Inhalten an den richtigen Orten erreicht werden.

Wo recherchieren Redakteure heute? Welche Inhalte wünschen sie sich von Pressestellen und PR-Agenturen? Welche Rolle spielen mobile Geräte inzwischen? Mit welchen Tools arbeiten Journalisten und wie kommt Pressematerial eigentlich “auf der anderen Seite des Schreibtisches” an? Und was kann news aktuell, um Kommunikatoren bei ihrer Arbeit zu unterstützen?

Folgende Termine stehen auf unserem Programm:

12. März, 9.30 Uhr     Düsseldorf    
12. März, 15 Uhr         Düsseldorf
13. März, 9.30 Uhr     Frankfurt      
20. März, 9.30 Uhr    München      
3. April, 9.30 Uhr      Hamburg
8. April, 9.30 Uhr       Berlin

Wir freuen uns auf Sie!

Mobil und multimedial – Ergebnisse unserer Journalistenumfrage “Recherche 2014″ und was Pressestellen und PR-Agenturen darüber wissen sollten

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Montag, 03. Februar 2014 um 10:23 Uhr | 7 Kommentare

Vor zwei Jahren haben wir Journalisten zum ersten Mal nach ihren Recherchegewohnheiten befragt. Nun haben wir’s erneut getan. Herausgekommen sind interessante Einblicke in die “Recherche 2014″.

Zunächst erstmal herzlichen Dank an die 2.217 Redakteure, die sich Zeit für unsere Befragung genommen haben! Über den enormen Zuspruch haben wir uns sehr gefreut. Bundesweit und quer durch alle Mediengattungen haben Journalisten uns Einblicke in ihre Recherchearbeit gewährt.

Welches PR-Material wünschen sich Redakteure? Wo suchen sie danach? Wie häufig setzen sie PR-Material ein? Und welche Rolle spielen inzwischen eigentlich mobile Endgeräte bei der journalistischen Recherche?

Die interessanten Ergebnisse vorweg:

  • Fast jeder zweite Redakteur geht täglich via Smartphone oder Tablet auf Informationssuche. 
  • Vier von fünf Journalisten wünschen sich Pressemitteilungen mit Bildern.
  • Videomaterial gewinnt an Bedeutung für die Recherche – auch jenseits von TV- und Onlineredaktionen.


Fast die Hälfte nutzt täglich mobile Endgeräte zur Recherche

Genauer gesagt: 42 Prozent der befragten Journalisten recherchiert jeden Tag auf dem Smartphone oder Tablet. Weitere 16 Prozent tun dies mindestens ein Mal pro Woche. Besonders mobil-affin sind Multimedia-Journalisten. 62 Prozent der Videoredakteure, 53 Prozent der Audioredakteure und 47 Prozent der Online-Redakteure suchen täglich nach Informationen für ihre redaktionelle Arbeit. Unterdurchschnittlich ist die Nutzung bei Textredakteuren (39 Prozent) und Bildredakteuren (40 Prozent).

Recherche 2014: Mobile Anwendungen

Besonders relevant ist für Journalisten das Abrufen von E-Mails auf ihren mobilen Geräten. Zwei Drittel der befragten Redakteure setzen ihr Handy hierfür ein.

Jeder Zweite nutzt Nachrichten-Apps.

Die Nutzung von Apps hat sich in 2013 weltweit mehr als verdoppelt. Damit steigt auch die Bedeutung mobiler Anwendungen für die journalistische Recherche. Knapp 49 Prozent der befragten Journalisten recherchiert mit Hilfe von Nachrichten-Apps und nutzt sie damit häufiger als soziale Netzwerke (41 Prozent).

Übrigens: Ein Viertel der befragten Journalisten setzt nie mobile Endgeräte für die Recherche ein.

Was uns außerdem überrascht hat: Ältere Redakteure nutzen ihr Smartphone oder Tablet häufiger zur Recherche als jüngere. Vorn liegen die 41- bis 50-Jährigen (44 Prozent tägliche Nutzung) vor den 31- bis 40-Jährigen (43 Prozent), den über 60-Jährigen (42 Prozent) und den 51- bis 60-Jährigen (41 Prozent). Schlusslicht sind die Youngster: nur ein Viertel (27 Prozent) der 21 bis 30-Jährigen Redakteure recherchiert lt. unserer Umfrage täglich mit Hilfe seines Mobilgeräts.


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God Morgon Stockholm

Marcus Heumann von Marcus Heumann
Leiter Geschäftsbereich Verbreitung
Montag, 11. November 2013 um 09:25 Uhr | Keine Kommentare

In der vergangenen Woche hatte ich das Vergnügen, auf Einladung der Deutsch-Schwedischen Handelskammer und PR Newswire Schweden einen kleinen Vortrag zu aktuellen Entwicklungen in der deutschen Medienlandschaft zu halten. Das ist bekanntermaßen ein weites Feld, und es war durchaus eine gewisse Herausforderung, die Vielzahl an Veränderungen, Herausforderungen und Trends in wenige, allgemein verständliche Folien zu destillieren.

Die Vorbereitung dieser Präsentation in den letzten Wochen hat mir dann noch einmal recht kompakt vor Augen geführt, welche fundamentalen Veränderungen die Medien in Deutschland (und vermutlich überall in der Welt) durchlaufen. Ich habe meiner schwedischen Zuhörerschaft in einer kurzen Case Study u.a. die Transformation im Haus Axel Springer vorgeführt, inkl. der Veränderungen bei der Bild-Zeitung bzw. bei Bild.de. Das sind Entwicklungen, die vor fünf Jahren so noch niemand hätte vorher sagen können. Die Veränderungen, Herausforderungen und Chancen sind gewaltig, und wir alle befinden uns mittendrin. Was für spannende Zeiten!
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Wie recherchieren Journalisten? – Befragung zur “Recherche 2014″ gestartet

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Donnerstag, 17. Oktober 2013 um 05:36 Uhr | 1 Kommentar
Umfrage

Quelle: http://erfolgreich-veraendern.de

Zwei Jahre ist es her, dass wir Journalisten zum ersten Mal befragt haben, wie sie nach Inhalten recherchieren und mit Material aus Pressestellen umgehen.

An unserer Umfrage “Recherche 2012  - Journalismus, PR und multimediale Inhalte” nahmen damals 1.400 Journalisten teil und gaben uns ein umfassendes Bild darüber, was Redaktionen sich von Pressestellen und PR-Agenturen wünschen.

Jetzt fiel der Startschuss zur Neuauflage unserer Umfrage. Zahlreiche Journalisten hatten letzte Woche Post von uns in der Mailbox mit der Bitte um Antworten auf unsere Fragen rund um die “Recherche 2014″.

Von der Resonanz sind wir schon jetzt überwältigt! Bereits am ersten Tag haben über 1.500 Journalisten mitgemacht – mehr als bei der gesamten Umfrage 2012. Inzwischen sind es sogar weit über 2.000 Teilnehmer. Das freut uns natürlich sehr, wir sagen danke an alle fleißigen Teilnehmer und sind gespannt auf die Ergebnisse.

Apropos: Wie die Ergebnisse genau aussehen,  erfahren Sie pünktlich zum Jahresstart 2014, u.a. hier im Blog.

Dann geben wir Ihnen einen Einblick in die Recherche in Deutschland: welches Material wünschen sich Journalisten, wie nutzen Sie PR-Inhalte, welche Quellen nutzen sie zur Recherche usw. Was wir dieses Jahr erstmals wissen wollen, ist, welche Rolle mobile Endgeräte inzwischen bei der Recherche spielen. Schon jetzt kündigen sich spannende Ergebnisse an. Bleiben Sie gespannt!

Willkommen, #HuffPostDe

Marcus Heumann von Marcus Heumann
Leiter Geschäftsbereich Verbreitung
Freitag, 11. Oktober 2013 um 14:36 Uhr | Keine Kommentare

Startseite Huffington PostEinen Tag nach dem Launch hat sich der Kanonendonner  um die Deutsche Huffington Post schon wieder etwas gelegt. Viel Kritik und Häme, aber auch Lob und Glückwünsche hat das Twitter-Gewitter unter #HuffPostDe gezeigt. Schon die Ankündigung, dass Cherno Jobatey als Editorial Director fungieren wird, hat für jede Menge Aufmerksamkeit gesorgt.

Dann gab es Lob und Vorschusslorbeeren von Frank Behrendt auf horizont.de. Aber auch beißende Kritik von Stefan Niggemeier. Urkomisch fand ich persönlich die Verkasperung durch den Postillon, aber das ist sicherlich Geschmackssache (Siehe Screenshot ganz unten).
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news aktuell translated…

Marcus Heumann von Marcus Heumann
Leiter Geschäftsbereich Verbreitung
Montag, 30. September 2013 um 00:47 Uhr | Keine Kommentare

Wir bei news aktuell beschäftigen uns viel mit Google. Wie die Suchmaschine die Inhalte unserer Kunden aufgreift bzw. in seinen Ergebnissen darstellt, hat neulich bereits der geschätzte Kollege Jens Petersen beschrieben. Nun hat uns Google Translate aufgezeigt, wie es die bestehende enge Zusammenarbeit mit unserem Partner PR Newswire übersetzt: bei Eingabe von “news aktuell” wird daraus im Englischen “PR Newswire”. Das stimmt zwar nicht zu 100% mit der Wirklichkeit überein, aber wir fühlen uns geehrt, von Google gewissermaßen 1:1 mit dem Weltmarktführer gleich gesetzt zu werden. Uns hat diese kleine Übersetzungsarbeit jedenfalls erfreut.

audience, content, devices – Nachlese #imk13

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Donnerstag, 12. September 2013 um 12:14 Uhr | 1 Kommentar
Da saßen sie nun alle einträchtig auf dem Podium, die privaten und öffentlich-rechtlichen Inhaltelieferanten, der Softwarehersteller, der Kabelriese, die Videoplattform und die neue schwedische TV-Plattform. Man war sich einig, der TV-Konsum steigt, Qualitätsinhalte sind erforderlich und erstaunlich: Wertschöpfung könne nur durch Zusammenarbeit gelingen. Was nicht gesagt wurde: der TV-Kuchen wird schon heftig angeknabbbert. Microsoft mit der XBox und Kinect, Apple TV, Google TV, aber auch Joiz, Magine, Viacon, Vice Media, diverse TV-Apps und Yahoo haben schon die Kuchengabeln in der Hand. Auf Facebooks Liste steht schon lange die Erweiterung der Plattform in Richtung soziales Fernsehen. TV wird es mit dem Silicon Valley zu tun bekommen.

Generell kreisten die Debatten um drei große miteinander verquickte Bereiche: audience, content, devices. Das böse Geld durch Marketing/Werbung wurde nur implizit erwähnt. Deutlicher wurden da schon die start-ups, die ziemlich unverblümt wertvolle Daten über Nutzerverhalten tracken, die u.a. für die Werbeindustrie kostbar sind.

Verschlafen? VoD’s auf der Zielgerade?

Deutschland ist insofern eine Art Sonderfall, als dass das gebührenfinanzierte TV immer noch “Public service is core to our culture” (David Liddiment, BBC) ist. Allerdings: Während wir uns in Deutschland  noch mit Regulierungen beschäftigen, hat sich unsere Zielgruppe schon Joiz, Magine, Netflix, Watchever, Maxdome,  alleskino.de und vielen anderen Video-on-demand oder sogenannten Social-TV Angeboten zugewandt. Diese bieten, was gefragt ist: anytime and anywhere TV zu schauen.

Noch beruhigend scheint zu sein, dass der TV-Konsum  generell steigt, aber ebenso deutlich wird, dass die Abspielorte doch äußerst divergent sind und damit verlagert sich die Reichweite über alle screens.

Die Zielgruppe und ihre Gewohnheiten (digital habits) – nennt man sie nun millenials oder “diese 14-jährigen” (Bellut) – fest im Blick, entwickeln sich neben und um das lineare TV herum zahllose Angebote.

Mit Magine  betritt eine cloudbasierte TV-Plattform die Bühne, die ihren Zuschauern eine “easy consumption”, zeitversetzt und werbefrei verspricht,  jenseits von Sendern und Programmplanung. Allerdings befindet sich Magine noch in der Betaphase und vor riesigen Herausforderungen. Aktuell stehen nur 13 Sender und die ZDF-Mediathek zur Verfügung und es scheint noch erhebliche Performance-Probleme zu geben.
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