Wie Journalisten heute arbeiten: “Recherche 2014″

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 03. April 2014 um 14:35 Uhr | Keine Kommentare
Vortragsreihe "Recherche 2014", Hamburg

Bucerius Kunstforum, Vortragsreihe “Recherche 2014″

Heute morgen kamen im Bucerius Kunstforum mehr als 100 Expertinnen und Experten der Branche zusammen, um zu erfahren, wie Journalisten arbeiten und welche Rolle PR-Material dabei spielt. Sandra Liebich, Initiatorin der Umfrage “Recherche 2014″ nahm die Zuhörer mit auf ein leckeres Drei-Gänge-Menü der Kommunikation. Fazit: PR-Fachleute müssen bei der digitalen Pressearbeit verstehen, wie sie die drei großen “M” zu ihrem Vorteil einsetzen können: Multimedia, Multichannel und Mobile.

Multimedia erhöht die Durchschlagskraft

Die durchschnittliche Aufmerksamkeitspanne pro verfügbare Information ist in den letzten Jahren dramatisch gesunken. Multimediales Beiwerk fokussiert den Empfänger auf den Kern einer Botschaft. Bilder und Infografiken (wenn sie gut gemacht sind) bringen einen Sachverhalt in Sekunden auf den Punkt. Meist besser als jeder noch so ausgefeilte Text. Das mag den Bildungsbürger in uns allen befremden, ist aber nunmal so. Auch Videos sind wichtig: Ein kurzer unterhaltsamer Erklärfilm holt Interessenten und Kunden perfekt ab.

Was bedeutet das nun für Pressesprecher und PR-Fachleute? Im Prinzip lässt sich mit einer Hand voll Tipps die Wirkung einer Unternehmensinformation steigern. Fotos stehen dabei im Mittelpunkt. Laut Umfrage “Recherche 2014″ arbeitet jeder zweite Journalist täglich mit PR-Bildern. Selbst Radioredakteure wollen Bilder, um Sachverhalte und Themen richtig einordnen zu können. Auch wenn das Foto dabei letztlich nicht direkt in der Berichterstattung verwendet wird. Bei Sandra Liebich heißt das:

1. Auf zentralen Foto-Marktplätzen präsent sein und dort Themen besetzen.

2. Caption und Keywords von Bildern auf Suchverhalten der Redakteure abstimmen.

3. Branding weitgehend vermeiden. (“Branding schützt vor Abdruck!”)

4. Infografiken auch als Vektordatei bereitstellen, um Redakteuren individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu geben.

5. Bilder zeitlos produzieren. Gute Themenbilder haben oftmals einen Nutzungszyklus über mehrere Jahre hinweg.


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Die beliebteste Marke im Social Web ist Amazon

Jens Petersen von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Dienstag, 11. März 2014 um 08:00 Uhr | 1 Kommentar

Wenn es um Preis, Service und Qualität geht, dann ist das Online-Kaufhaus Amazon die beliebteste Marke im deutschsprachigen Social Web. Auf Platz Zwei findet sich Smartphone-Hersteller Samsung, gefolgt von Apple. Facebook, Google, YouTube und Microsoft belegen die Plätze vier bis sieben. Insgesamt zeigt sich, dass die großen digitalen Player im Social Web die Nase vorn haben.

Das ergab eine gemeinsame Analyse von Faktenkontor und news aktuell. Dafür wurden mehr als 1,1 Millionen Kundenaussagen im Hinblick auf Menge und Tonalität der User ausgewertet. Insgesamt 500 Marken standen im Fokus.

Beliebteste Marken im Social Web

Diegitale Marken haben die Nase vorn bei den beliebtesten Marken im deutschsprachigen Social Web.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier nochmal das komplette Ranking inklusive Verlinkung mit den wichtigen Social-Media-Angeboten der Top-20-Marken:

1. Amazon

2. Samsung

3. Apple

4. Facebook

5. Google

6. YouTube

7. Microsoft

8. Sony

9. Ebay

10. Telekom

11. Nokia

12. Mercedes Benz

13. Volkswagen

14. Xbox

15. SAP

16. BMW

17. Expedia

18. Vodafone

19. Nike

20. Canon

Mobil und multimedial – Ergebnisse unserer Journalistenumfrage “Recherche 2014″ und was Pressestellen und PR-Agenturen darüber wissen sollten

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Montag, 03. Februar 2014 um 10:23 Uhr | 8 Kommentare

Vor zwei Jahren haben wir Journalisten zum ersten Mal nach ihren Recherchegewohnheiten befragt. Nun haben wir’s erneut getan. Herausgekommen sind interessante Einblicke in die “Recherche 2014″.

Zunächst erstmal herzlichen Dank an die 2.217 Redakteure, die sich Zeit für unsere Befragung genommen haben! Über den enormen Zuspruch haben wir uns sehr gefreut. Bundesweit und quer durch alle Mediengattungen haben Journalisten uns Einblicke in ihre Recherchearbeit gewährt.

Welches PR-Material wünschen sich Redakteure? Wo suchen sie danach? Wie häufig setzen sie PR-Material ein? Und welche Rolle spielen inzwischen eigentlich mobile Endgeräte bei der journalistischen Recherche?

Die interessanten Ergebnisse vorweg:

  • Fast jeder zweite Redakteur geht täglich via Smartphone oder Tablet auf Informationssuche. 
  • Vier von fünf Journalisten wünschen sich Pressemitteilungen mit Bildern.
  • Videomaterial gewinnt an Bedeutung für die Recherche – auch jenseits von TV- und Onlineredaktionen.


Fast die Hälfte nutzt täglich mobile Endgeräte zur Recherche

Genauer gesagt: 42 Prozent der befragten Journalisten recherchiert jeden Tag auf dem Smartphone oder Tablet. Weitere 16 Prozent tun dies mindestens ein Mal pro Woche. Besonders mobil-affin sind Multimedia-Journalisten. 62 Prozent der Videoredakteure, 53 Prozent der Audioredakteure und 47 Prozent der Online-Redakteure suchen täglich nach Informationen für ihre redaktionelle Arbeit. Unterdurchschnittlich ist die Nutzung bei Textredakteuren (39 Prozent) und Bildredakteuren (40 Prozent).

Recherche 2014: Mobile Anwendungen

Besonders relevant ist für Journalisten das Abrufen von E-Mails auf ihren mobilen Geräten. Zwei Drittel der befragten Redakteure setzen ihr Handy hierfür ein.

Jeder Zweite nutzt Nachrichten-Apps.

Die Nutzung von Apps hat sich in 2013 weltweit mehr als verdoppelt. Damit steigt auch die Bedeutung mobiler Anwendungen für die journalistische Recherche. Knapp 49 Prozent der befragten Journalisten recherchiert mit Hilfe von Nachrichten-Apps und nutzt sie damit häufiger als soziale Netzwerke (41 Prozent).

Übrigens: Ein Viertel der befragten Journalisten setzt nie mobile Endgeräte für die Recherche ein.

Was uns außerdem überrascht hat: Ältere Redakteure nutzen ihr Smartphone oder Tablet häufiger zur Recherche als jüngere. Vorn liegen die 41- bis 50-Jährigen (44 Prozent tägliche Nutzung) vor den 31- bis 40-Jährigen (43 Prozent), den über 60-Jährigen (42 Prozent) und den 51- bis 60-Jährigen (41 Prozent). Schlusslicht sind die Youngster: nur ein Viertel (27 Prozent) der 21 bis 30-Jährigen Redakteure recherchiert lt. unserer Umfrage täglich mit Hilfe seines Mobilgeräts.


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Marktforschung in China

Marcus Heumann von Marcus Heumann
Leiter Geschäftsbereich Verbreitung
Samstag, 07. Dezember 2013 um 11:26 Uhr | Keine Kommentare

Ich habe an dieser Stelle vor einigen Wochen über meine Eindrücke aus China und ein paar Informationen zur dortigen Medienlandschaft geschrieben. Alle, die sich mit China als Zielmarkt für Produkte und Dienstleistungen auseinander setzen, mögen aber auch Interesse an weiter führenden Hintergrundinformationen haben. Da mag es helfen, sich die Beiträge von Matthias Fargel anzuschauen, bei denen es um Hintergrund und Rahmenbedingungen für Marktforschung in China geht.

Fargel schreibt u.a. über “Guanxi und die Marktforschung”  oder über die Frage, was die Priorität des “Gesicht wahrens” für die Interpretation von Marktforschungsergebnissen bedeutet.

Das ist durchaus spannend und lesenswert für alle, die sich für China interessieren oder mit Chinesen in Arbeits- oder Handelsbeziehungen stehen. Schauen Sie mal rein.

Wie recherchieren Journalisten? – Befragung zur “Recherche 2014″ gestartet

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Donnerstag, 17. Oktober 2013 um 05:36 Uhr | 1 Kommentar
Umfrage

Quelle: http://erfolgreich-veraendern.de

Zwei Jahre ist es her, dass wir Journalisten zum ersten Mal befragt haben, wie sie nach Inhalten recherchieren und mit Material aus Pressestellen umgehen.

An unserer Umfrage “Recherche 2012  - Journalismus, PR und multimediale Inhalte” nahmen damals 1.400 Journalisten teil und gaben uns ein umfassendes Bild darüber, was Redaktionen sich von Pressestellen und PR-Agenturen wünschen.

Jetzt fiel der Startschuss zur Neuauflage unserer Umfrage. Zahlreiche Journalisten hatten letzte Woche Post von uns in der Mailbox mit der Bitte um Antworten auf unsere Fragen rund um die “Recherche 2014″.

Von der Resonanz sind wir schon jetzt überwältigt! Bereits am ersten Tag haben über 1.500 Journalisten mitgemacht – mehr als bei der gesamten Umfrage 2012. Inzwischen sind es sogar weit über 2.000 Teilnehmer. Das freut uns natürlich sehr, wir sagen danke an alle fleißigen Teilnehmer und sind gespannt auf die Ergebnisse.

Apropos: Wie die Ergebnisse genau aussehen,  erfahren Sie pünktlich zum Jahresstart 2014, u.a. hier im Blog.

Dann geben wir Ihnen einen Einblick in die Recherche in Deutschland: welches Material wünschen sich Journalisten, wie nutzen Sie PR-Inhalte, welche Quellen nutzen sie zur Recherche usw. Was wir dieses Jahr erstmals wissen wollen, ist, welche Rolle mobile Endgeräte inzwischen bei der Recherche spielen. Schon jetzt kündigen sich spannende Ergebnisse an. Bleiben Sie gespannt!

Renren, Weibo, Baidu

Marcus Heumann von Marcus Heumann
Leiter Geschäftsbereich Verbreitung
Dienstag, 10. September 2013 um 08:37 Uhr | Keine Kommentare

RenRenEs hat sich bestätigt, dass sowohl Facebook als auch Twitter (und ebenfalls google+, aber das interessiert bei uns ja ohnehin kaum jemanden) in China gesperrt sind. Bedingt durch staatliche Regulation sind die Dienste nicht zugänglich, weder im Web noch als App. Das heißt nicht, dass es in China nicht andere Dienste gibt, die ähnliche Funktionen erfüllen und teilweise nahezu identisch angelegt sind.

Was für uns Facebook ist, ist in China Renren. Die aktuelle Zahl der Nutzer, die ich dazu gefunden habe, liegt bei 160 Millionen. Das Pendant zu Twitter heißt Sina Weibo Angeblich gibt es in Asien an die 500 Millionen Weibo-Nutzer. Das kommt mir schon sehr viel vor, relativiert sich aber angesichts der hier gängigen Größenordnungen. Und wenn man mit dem chinesischen Markt zu tun hat, sollte man auch wissen, dass nicht Google hier die alleinig seelig machende Suchmaschine ist, sondern Baidu die mit Abstand größte Suchmaschine ist.
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Der digitale Newsroom: eierlegende Wollmilch-PR

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Freitag, 23. August 2013 um 10:02 Uhr | Keine Kommentare

Social Media Trendmonitor: Wer liest Pressemitteilungen? Vor einigen Monaten haben wir Pressestellen und PR-Agenturen gefragt, ob Ihre Presseinformationen neben Medien auch für Kunden, Marketing und Öffentlichkeit bestimmt sind. JA! Sagt der Großteil der Befragten.

Heißt: Jedes Unternehmen braucht neben klassischen Journalistenverteilern heute einen digitalen Ort , an dem es sein gesamtes Pressematerial hinterlegt und mit einem Klick für Medien und die Öffentlichkeit zugänglich macht: einen Newsroom.

Zwei Dritteln der Umfrage-Teilnehmer beim Social Media Trendmonitor ist es wichtig, dass ihre Meldungen auch mobil auf allen Kanälen gelesen werden können. Und ein Drittel optimiert Texte grundsätzlich für Google (Ausführliche Ergebnisse des Social Media Trendmonitors 2013).

Heißt: PR-News sollten in Suchmaschinen auffindbar, auf Social-Media-Plattformen teilbar und auf mobilen Geräten verfügbar sein. Der Newsroom sollte also ohne Zugangshürden daher kommen.
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Wir haben nachgefragt! – Monitoring Pressestellen vs. PR-Agenturen

Dennis Widera von Dennis Widera
Projektleiter na•media sonar
Freitag, 24. Mai 2013 um 12:23 Uhr | Keine Kommentare

Knapp 1.500 Unternehmenssprecher, Agenturmitarbeiter und Medienvertreter haben am Social Media Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor teilgenommen. Neben Fragen zum Umgang und der Relevanz von Social Media für die Kommunikationsarbeit oder zur Work-Life-Balance wurde auch das Thema „Social Media Monitoring“ hinterfragt.

Vergleicht man die Nutzung von Social Media Monitoring zwischen PR-Agenturen und Pressestellen, ist deutlich zu erkennen, dass das Thema Monitoring bei PR-Agenturen weitaus etablierter ist. Uns wundert das nicht, denn auch wir machen täglich die Erfahrung, dass es im ersten Schritt häufig die Agenturen sind, die neue Themen wie das Monitoring der Social Media an ihre Kunden herantragen.

Insgesamt 63% der befragten Agentur-Menschen erstellen regelmäßig Monitoring-Reports, um ihre Kunden damit zu versorgen. Im Folgenden sind Agenturen besonders an Trends interessiert (56%), die Einfluss auf die tägliche Arbeit haben und an frühzeitiger Erkennung von Krisen (39%). Für Pressestellen gelten dieselben Top 3, nur in anderer Reihenfolge: 1. Trends für die tägliche Arbeit (46%), 2. Reports für Vorgesetzte (40%), 3. Krisen erkennen (25%).


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AP-Studie: Nutzer wollen Online-Videos – “Text-only”-Zeiten sind vorbei

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Dienstag, 21. Mai 2013 um 16:47 Uhr | 8 Kommentare

Welche Rolle spielen Videos auf Nachrichtenwebsites? Und wie entwickeln sich die Sehgewohnheiten von Nutzern? Diesen Fragen geht eine aktuelle Studie der Nachrichtenagentur AP nach: “White Smoke: The new era for video news”. Hierfür befragten GfK und Deloitte jeweils 1.500 Probanden in UK, Spanien und Deutschland.

Ein Blick auf die Zahlen für Deutschland zeigt: Online-Videos werden zur Gewohnheit.

AP-Studie: "White Smoke: the new era for video news"

85 Prozent der Befragten in Deutschland lesen regelmäßig Nachrichten online, 50 Prozent konsumieren Videos im Nachrichtenkontext.

Besonders beliebt sind Videos bei Besitzern von Smartphones und Tablets: 77 Prozent der deutschen Tablet-Nutzer schauen Online-Videos. Je mehr iPhone, iPad & Co. also eine Rolle in unserem Leben übernehmen, desto relevanter wird es, Content in Form von Videos bereit zu stellen, der auf mobilen Geräten verfügbar ist.

Matthew Guest, Media Director bei Deloitte bringt es auf den Punkt: “Video is no longer a luxury option for a professional news site. It is becoming an obligation. Most consumers, in most markets regard video as essential to the news experience – in conjunction with text and images.”


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PwC-Studie: Börsengänge mit Private-Equity-Beteiligung mit höherer Performance

Birger Johannsen von Birger Johannsen
Account Manager epic relations
Dienstag, 26. Februar 2013 um 11:50 Uhr | Keine Kommentare

Heute hat die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC eine hochinteressante Studie veröffentlicht. Demnach bringen Börsengänge mit Beteiligung von Finanzinvestoren den Anlegern eine höhere Rendite. Dies bezieht sich insbesondere auf das erste Jahr nach der Erstemission (IPO).
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