von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Dienstag, 26 Februar 2013 um 06:22 Uhr
| Keine Kommentare
Interessantes How-To Video von What took you so Long?, einem Team von Doku-Filmern und Multimedia-Journalisten mit Arbeitsschwerpunkt Entwicklungszusammenarbeit. Das Team arbeitet quasi als Bewegtbildunit im Auftrag größerer und kleinerer staatlicher Organisationen und NGOs. Gleichzeitig bildet das Team in Workshops Multimediaproduzenten aus. In diesem Video fassen die Kollegen in knapp elf Minuten einige Tipps für die Produktion interessanter Video-Geschichten zusammen.
Viele handwerkliche Hinweise scheinen auf den ersten Blick nicht ganz neu. Interessant finde ich die zunehmende Bedeutung von Video in der Kommunikation von NGOs und staatlichen Stellen in der Entwicklungszusammenarbeit. Spätestens seit der Kontroverse um KONY 2012 stellt sich aber auch die Frage, wie die Zuschauer im redaktionsfilterlosen Zeitalter das Gesehene “korrekt” bewerten und einordnen können.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Donnerstag, 14 Februar 2013 um 11:26 Uhr
| 12 Kommentare
Seit YouTube und facebook gehört Viral zum allgemeinen Sprachgebrauch. Jeder 6. Mensch auf der Erde – statistisch gesehen – hat beispielsweise das Video Gangnam Style gesehen. Dabei hat es mal ganz analog und sehr viel früher angefangen.
Ich war sehr überrascht, als ich im On the Media Podcast Podcast die Geschichte von Trey Parker and Matt Stone hörte. 1995 hatten die beiden Filmstudenten versucht, ihr aus Eigenmitteln finanziertes Projekt The True Story of Alfred Packer beim Sundance Film Festival unterzubringen. Nachdem das Festival ihren Beitrag abgelehnt hatte, mieteten beide ein Kino und zeigten ihren Film ausser Konkurrenz. Im Publikum saß ein Produzent der Fox-Studios. Und das war erst der Anfang. Die Geschichte hört sich an wir ein Krimi. Hier daher der Original-Take des Podcasts.
Auf Comedy Central entwickelten Trey Parker and Matt Stone übrigens später die Erfolgsserie South Park.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Dienstag, 12 Februar 2013 um 15:34 Uhr
| Keine Kommentare
Mein Kollege Frank Schleicher hat hier im Blog schon über unsere Veranstaltung zu Livekommunikation geschrieben. Dabei geht es nicht nur um die Frage, wie man Livestreaming und Fotografie bei Veranstaltungen professionell umsetzt.
Live ist ein Synonym für das, was Medien und PR-Abteilungen derzeit umtreibt: Durch das Wegfallen der Redaktion als Torwächter der Kommunikation und dem Bedeutungszuwachs von Echtzeit-Diensten wie twitter und facebook, schnurrt die Zeitspanne zwischen Nachricht und Berichterstattung über die Nachricht zusammen oder löst sich auf. Ein schönes Beispiel dafür liefert die New York Times. In einer Bildergalerie präsentiert das Portal die besten Instagram-Bilder zum Schneesturm an der Ostküste. Der Anlass ist von den Instagram Nutzern da schon längst zur Nachricht gemacht und umfangreich und ansprechend dokumentiert worden. Die Berichterstattung leisten in diesem Fall andere. Dem Medium bleibt die Rolle, die Inhalte zu sortieren und ggf. einzuordnen.
Unsere Leistung ist es, die immer knapper werdende Zeit zwischen Nachricht und Berichterstattung darüber möglichst effizient zu nutzen. Idealerweise in dem wir unsere Kunden in die Lage versetzen, in Echtzeit zu kommunizieren und den Empfängern Nachricht und Berichterstattung in einem zu bieten. In Video, Bild oder anderen Kommunikationsformen.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Mittwoch, 06 Februar 2013 um 17:29 Uhr
| Keine Kommentare
Ein schönes Portrait des dpa-Cheffotografen Michael Kappeler vom geschätzten Kollegen Roman Mischel für die Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage (ABZV).
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Montag, 04 Februar 2013 um 09:27 Uhr
| Keine Kommentare
Das ist für mich definitiv eine der unwichtigsten Bewegtbild-Fragen. Zentral ist die Frage, wie sich die Inhalte finanzieren lassen. Wenn das Fernsehen eines Tages nicht mehr auf werberelevante Reichweiten kommen sollte, gibt’s auch kein Geld mehr für die Produktion hochwertiger Inhalte. Jetzt könnte man böse sein und sagen, dass es trotz üppiger Finanzausstattung im deutschen Fernsehen trotzdem nur B- oder C-Ware zu sehen gibt. OK, geschenkt. Aber selbst in den USA, aus denen momentan die erfolgreichsten und rein subjektiv besten Serien kommen, stehen die klassischen Sender vor ähnlichen Problemen. Interessant fand ich in diesem Zusammenhang einen Beitrag im aktuellen Economist. Die neue Erfolgsserie “House oft Cards” beispielsweise wird nicht durch einen klassischen Sender produziert und ausgespielt, sondern durch Netflix, einen Online Videoverleiher.
Auch Onlinehändler Amazon will in das Produktionsgeschäft einsteigen und YouTube verfolgt schon länger eine “Profi Content Strategie”. Sevenload gab dieser Tage bekannt, die User Generated Content Sparte zugunsten professioneller Inhalte zu schließen.
Und in Deutschland? Wie der BITKOM in einer der jüngsten Pressemitteilungen berichtet, entwickelt sich der Online-Videomarkt auch hierzulande rasant. 41 Prozent der Internetnutzer beziehen Filme im Internet schreibt der BITKOM. Spätestens wenn sich die Finanzierung über Werbung und Bezahlmodelle außerhalb des klassischen TV etabliert, werden auch hierzulande die Bilder nicht mehr exklusiv von den Sendern kommen. Auf dem Fernseher sind die dahin ohnehin schon allemal.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Donnerstag, 31 Januar 2013 um 11:00 Uhr
| Keine Kommentare
Bei Bewegtbild denken viele an Viralclips, Nachrichtenfilme oder mehr oder weniger umfangreiche Kanäle auf YouTube. “Live” kommt dabei noch viel zu kurz. Vielleicht liegt das daran, dass “Live” sehr nah an dem dran ist, was man aus dem Fernsehen kennt. Ich verbinde “Live” mit transparent, ungefiltert, direkt und echt. Das liegt vielleicht daran, dass ich sehr wenig fernsehe und daher immer noch kindlich begeistert bin, wenn ich eine gut moderierte Diskussion, oder das gekonnte Scheitern eines Moderators live miterleben kann.
Live ist ein Thema für die PR. Es wird immer wichtiger. Es passt perfekt zur Echtzeitkommunikation via facebook, twitter und co. Und daher machen wir das auch. Wie z.B. heute für die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Im Foto oder auch im Video.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Dienstag, 22 Januar 2013 um 09:24 Uhr
| Keine Kommentare
Es klingt für viele vielleicht etwas zu schön, um wahr zu sein. Aber ich habe nach den einzelnen Stationen das Gefühl, dass da noch Einiges geht in Zukunft.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Mittwoch, 16 Januar 2013 um 15:45 Uhr
| 2 Kommentare
Sehr schön gemacht und mit Ohrwurmqualität: Eine Sicherheitskampagne der Metro Trains im australischen Melbourne. Man stelle sich soetwas bei der Deutschen Bahn vor. Undenkbar! Das gibt unser nationaler Humor schon in der Konzeptionsphase nicht her. Ganz zu schweigen vom zu erwartenden Aufruhr derer, die zum Lachen normalerweise in den Keller gehen:
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Donnerstag, 03 Januar 2013 um 16:07 Uhr
| Keine Kommentare
Eine schhöne Übersicht der Kollegen zur steigenden Bedeutung von Infografiken im Journalismus. Ein Thema das, wie wir im letzten Jahr festgestellt haben, nicht nur für den Journalismus relevant ist. Immer mehr Unternehmen setzen in der internen und externen Kommunikation Infografiken zur Visualisierung von Prozessen oder Funktionsweisen ein. Im Januar werden wir daher mit unserem Kollegen Raimar Heber von dpa-infografik in München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg Infoveranstaltungen zum Thema Infografik anbieten.
von Thomas Wagensonner Produktmanager Multimedia - über Multimedia in der PR und verwandte Themen. Donnerstag, 03 Januar 2013 um 09:46 Uhr
| Keine Kommentare
Als Kind fand ich Graf Zahl von der Sesamstraße faszinierend und etwas beunruhigend. Ein klein wenig durchgedrecht war er ja schon. Mittlerweile habe ich akzeptiert und verstanden, welche Rolle Zahlen in unserem Leben spielen. Hier ein nicht mehr ganz neuer aber interessanter Blick darauf, wie YouTube Videoviews zählt und bewertet und warum der Zähler manchmal bei 301 stehen bleibt. Vielen Dank an Brady Haran von numberphile.