news aktuell blog – Pressemitteilungen, Journalistenkontakte, Social Media Monitoring, Multimedia

18. April 2014
Monika John

Monika John

Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
quotes
Mit den Adleraugen von 13 Kollegen auf der Suche nach Stolperfallen und Fehlern in Pressetexten quotes up

Alle Jahre wieder: „April, April…“

von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Freitag, 28 März 2014 um 09:16 Uhr | Keine Kommentare

1-april-5

… aber bitte nicht auf OTS

Der 1. April sollte in den Redaktionen eigentlich als Tag der Recherche zelebriert werden. Unzählige witzige und humorvolle, aber auch überflüssige und ärgerliche Falschmeldungen trudeln im Laufe des Tages herein. Schwerstarbeit für die Journalisten. Natürlich wird dieser Anlass auch genutzt, um phantasievolle Meldungen zu lancieren, deren Wahrheitsgehalt schon auf den ersten Blick zweifelhaft ist, die aber einen kritischen Diskurs möglich machen.

Zwischen harmlosen, witzigen, hintergründigen und als solche erkennbaren Aprilscherzen und dem Versuch, Produkte mittels einer Falschmeldung in die Wahrnehmung der Medien zu hieven besteht ein himmelweiter Unterschied. Erstere können im besten Fall zur Diskussion anregen, letztere sind ärgerlich, weil sie Recherchezeit kosten und im schlechtesten Fall zu einer tatsächlich verbreiteten Falschmeldung führen.

Ob ein Unternehmen mit einer solchen Falschmeldung tatsächlich positiv – auch im Sinne von Reputation – in der Wahrnehmung von Medien und Konsumenten aufgenommen wird, wage ich zu bezweifeln.

Wir alle lachen gerne und ich freue mich auf intelligente, hintergründige Aprilscherze im Kollegenkreis, ist ja schließlich 1. April.

audience, content, devices – Nachlese #imk13

von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Donnerstag, 12 September 2013 um 12:14 Uhr | 1 Kommentar

Da saßen sie nun alle einträchtig auf dem Podium, die privaten und öffentlich-rechtlichen Inhaltelieferanten, der Softwarehersteller, der Kabelriese, die Videoplattform und die neue schwedische TV-Plattform. Man war sich einig, der TV-Konsum steigt, Qualitätsinhalte sind erforderlich und erstaunlich: Wertschöpfung könne nur durch Zusammenarbeit gelingen. Was nicht gesagt wurde: der TV-Kuchen wird schon heftig angeknabbbert. Microsoft mit der XBox und Kinect, Apple TV, Google TV, aber auch Joiz, Magine, Viacon, Vice Media, diverse TV-Apps und Yahoo haben schon die Kuchengabeln in der Hand. Auf Facebooks Liste steht schon lange die Erweiterung der Plattform in Richtung soziales Fernsehen. TV wird es mit dem Silicon Valley zu tun bekommen.

Generell kreisten die Debatten um drei große miteinander verquickte Bereiche: audience, content, devices. Das böse Geld durch Marketing/Werbung wurde nur implizit erwähnt. Deutlicher wurden da schon die start-ups, die ziemlich unverblümt wertvolle Daten über Nutzerverhalten tracken, die u.a. für die Werbeindustrie kostbar sind.

Verschlafen? VoD’s auf der Zielgerade?

Deutschland ist insofern eine Art Sonderfall, als dass das gebührenfinanzierte TV immer noch “Public service is core to our culture” (David Liddiment, BBC) ist. Allerdings: Während wir uns in Deutschland  noch mit Regulierungen beschäftigen, hat sich unsere Zielgruppe schon Joiz, Magine, Netflix, Watchever, Maxdome,  alleskino.de und vielen anderen Video-on-demand oder sogenannten Social-TV Angeboten zugewandt. Diese bieten, was gefragt ist: anytime and anywhere TV zu schauen.

Noch beruhigend scheint zu sein, dass der TV-Konsum  generell steigt, aber ebenso deutlich wird, dass die Abspielorte doch äußerst divergent sind und damit verlagert sich die Reichweite über alle screens.

Die Zielgruppe und ihre Gewohnheiten (digital habits) – nennt man sie nun millenials oder “diese 14-jährigen” (Bellut) – fest im Blick, entwickeln sich neben und um das lineare TV herum zahllose Angebote.

Mit Magine  betritt eine cloudbasierte TV-Plattform die Bühne, die ihren Zuschauern eine “easy consumption”, zeitversetzt und werbefrei verspricht,  jenseits von Sendern und Programmplanung. Allerdings befindet sich Magine noch in der Betaphase und vor riesigen Herausforderungen. Aktuell stehen nur 13 Sender und die ZDF-Mediathek zur Verfügung und es scheint noch erhebliche Performance-Probleme zu geben.
Den ganzen Beitrag lesen

Und jährlich grüßt der 1. April;-((

von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Mittwoch, 27 März 2013 um 13:13 Uhr | Keine Kommentare

Immer wieder eine Herausforderung. Sehr schnell ist die Glaubwürdigkeit verspielt, wenn ein seriöses Medium einen Aprilscherz als echte Geschichte veröffentlicht. Und ebenso schnell werden Spott und Häme über die vermeintlich Leichtgläubigen ausgeschüttet. Da kann die Reputation schon einen gehörigen Kratzer bekommen.

Wie jedes Jahr deshalb die Bitte: „April, April“ … aber bitte nicht auf OTS

 

Metadaten – Eine eigene Sprache für jede Zielgruppe

von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Dienstag, 26 März 2013 um 09:17 Uhr | Keine Kommentare

 

Wie man beim Austausch von Gedanken eine gemeinsame Sprache braucht, benötigt man beim Austausch von Daten ebenfalls ein System zur Verständigung.

Der Datenaustausch zwischen Nachrichtenagenturen, Verlagen, Redaktionen und anderen Organisationen funktioniert mithilfe eines Standards (IPTC), der grundsätzlich für jede Art von Medien, Text, Bild, Video, Grafik, Audio geeignet ist. Hier wird (Presse-)Material einerseits technisch lesbar und andererseits für die Empfänger recherchierbar gemacht. Dieses verabredete System bedient sich einer medienimmanenten Sprache und operiert mit Ressorts und Stichworten. Jeder Redakteur kann so die in seiner Branche üblichen Begrifflichkeiten suchen und finden.

Neben den professionellen Empfängern rückt auch immer mehr der normale „Sucher“ in Suchmaschinen in den Vordergrund. Interessant daran ist, dass sich hinter diesem „Sucher“ die Zielgruppe der Konsumenten und Endverbraucher verbirgt. Und zunehmend natürlich auch Journalisten, die Suchmaschinen zu Recherchezwecken einsetzen.

Wir bei news aktuell sprechen viele Sprachen und versehen jedes Pressematerial mit den entsprechenden Metadaten, damit sowohl der Medienprofi als auch der Interessent die Inhalte findet, die er sucht. Und das machen wir nicht maschinell. 10 Kollegen lesen und indexieren Texte, Bilder, Videos, Grafiken und Audios, damit jeder das findet, was er sucht.

Mysterium Online-Reichweite

von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Donnerstag, 14 März 2013 um 14:19 Uhr | 1 Kommentar

Nach meiner Erfahrung wird der Begriff Online-Reichweite vollkommen frei, beliebig und willkürlich, je nach Interesse genutzt. Wir alle verwenden diesen Ausdruck und meinen häufig sehr unterschiedliches. Für den einen ist es die lange Linkliste, für den anderen die Auffindbarkeit bei Google und für den Dritten die Medienresonanz.

Reichweite im klassischen Sinne ist ein relativ klar definierter Begriff aus der Medienanalyse und dem Marketing. Hier geht es simplifiziert um die Anzahl der erreichten Personen.

Die Messung ist recht komplex und ich will an dieser Stelle auch gar nicht darauf eingehen. Wer mehr dazu wissen möchte, kann hier beginnen.

Ganz grundsätzlich geht es aber ja auch bei der Online-Reichweite um eine Erfolgsmessung. Und hier können sehr unterschiedliche Parameter von Belang sein.

1. Die Anzahl der erreichten Personen (möglichst in der definierten Zielgruppe)

Je nach Art der Plattform und Beitrag erhält man z.B. folgende KPIs: bei MicroBlogs die Followeranzahl, im Bereich Videoportale die Zugriffszahlen, bei Social Networks die Gruppengröße und Fanzahlen, von Foren die Mitgliederanzahl und bei Weblogs die Anzahl der Visits (soweit ausgewiesen).

2. Medienresonanz

Ein, nur bedingt aussagekräftiges Maß sind Linklisten nach dem Motto je mehr je besser. Hier müsste man sich die einzelnen Treffer, die in der Regel messbar durch die ausgewiesenen monatlichen Visits oder Unique Visits sind, genauer anschauen. Auch die Unterscheidung zwischen Breite und Tiefe ist relevant; lange Linklisten sagen gar nichts über die Qualität der Resonanz aus, bestenfalls über die Quantität.

3. Auffindbarkeit im Internet (Sichtbarkeit bei Google)

Durch die Google-Updates (Pinguin, Panda oder auch Pony) hat es diverse Veränderungen in der Sichtbarkeit gegeben. Ich will an dieser Stelle nicht darauf eingehen, sicher ist jedoch, dass eine optimale Auffindbarkeit kaum mit eigenen Bordmitteln möglich sein wird.

Neben diesen drei Möglichkeiten gibt es noch diverse weitere. Jeder sollte sich ganz genau überlegen, welche Messkriterien für ihn relevant sind und welche Ziele mit einer Reichweite im Internet erreicht werden sollen. Nur dann macht es auch Sinn, sich über die Qualität einer Reichweite zu unterhalten.

Um das komplexe Thema ein wenig zu vereinfachen, gibt uns Sean McClure vom Guardian ein schönes Bild dazu:

„Well first thoughts are that distribution of any story online can be thought about like a social media model. You start with a post, then that gets shared by multiple people, and that gets shared by several more – so you end up with a share model that looks like tree branches.“

Meine Fragen an PR-Schaffende:

Wie messen Sie Erfolg und Reichweite?
Gute Platzierung in Suchmaschinen
Welche Zielgruppen möchten Sie erreichen
Fans und Follower, Blogger…
Echo in Sozialen Netzwerken
Auffindbarkeit auf externen Websites und Portalen
(…)

Open the floor for debate

Klappern gehört zum Geschäft

von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Donnerstag, 22 November 2012 um 10:46 Uhr | Keine Kommentare

Nicht mehr alleine die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung entscheidet über den Markterfolg, sondern die Vermarktung. So wahr wie richtig.

In unserer Branche gibt es dazu sogar den passenden Begriff: die „Klappermeldungen“. Damit werden Texte bezeichnet, die Themen aus aktuellen Magazintiteln vorab als Pressemeldungen veröffentlicht werden. Auch im „inner circle“ der Medien verwendet man diese Informationen als Medien-Info und gewährleistet damit einen kleinen Teil an Werbung. Wenn (konkurrierende) Blätter über eine Vorabmeldung eines anderen Mediums schreiben, muss allerdings der Inhalt schon exklusiv(er) sein.

Etliche Medien nutzen diese Vorabs oder Klappermeldungen auch außerhalb des inneren Zirkels, um eine größere Reichweite zu erzielen und damit Leser zu gewinnen.
Nun könnte man einen Widerspruch darin entdecken, wertvolle Inhalte schon vorab an einen größeren Kreis von Interessenten zu geben, ohne dass diese für die Inhalte zahlen. Nicht von der Hand zu weisen.

Andererseits sind Vorabs ja gerade dazu geeignet auf interessante Themen in einem Heft aufmerksam zu machen, um so auf das Ganze neugierig zu machen… und auch neue Leser zu gewinnen. Klappern gehört eben doch zum Geschäft. Keine Geräusche zu machen, bedeutet nicht statt zu finden.

Wir bei news aktuell haben eine ganze Reihe von Verlagen, die im Presseportal klappern und kommentieren. Damit garantieren wir den Inhalten hohe Aufmerksamkeit sowohl in den Redaktionen – denn OTS ist seit über 20 Jahren ein etablierter Kanal – als auch im Internet. Wir verteilen die Meldung in Suchmaschinen, auf zahlreichen Websites und in sozialen Netzwerken. In Suchmaschinen ist die Meldung aufgrund der hervorragenden Vernetzung des Presseportals (Rang 50 der laut seitwert.de besten deutschsprachigen Websites) ganz weit oben präsent. Bei Twitter gehört OTS zu den meist retweeteten Inhalten (Platz 27, www.deutschetwittercharts.de). Klappern macht also Sinn – und das am besten „multichannel“.

Gratiskultur, Paywalls, iPad – Weisse Ritter dringend gesucht

von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Donnerstag, 15 November 2012 um 12:10 Uhr | Keine Kommentare

Die Zeichen für die gute alte Papierzeitung stehen schlecht. Der Journalismus als Profession hat sich stark geändert, die Trennung zwischen PR-Schaffenden und Journalisten ist doch erheblich aufgeweicht und damit wurde auch eines seiner Kennzeichen (Unabhängigkeit) beschädigt.

Menetekel an der Wand. Sind die Zeitungen (Verlage) die Werften oder der Bergbau der 2010er-Jahre? Befindet sich eine Branche am Abgrund?

Das besondere an der Branche ist die Verquickung zwischen dem Anspruch als Vierte Gewalt und den wirtschaftlichen Zwängen. Häufig genug wird schamhaft darüber hinweg gesehen, dass Werbekunden Zeitungen finanzieren und nicht etwa nur Leser. Das vereinfacht nicht gerade die Lösung. Unabhängigkeit und Werbekunden sind keine gute Allianz. Unabhängigkeit kann jedoch nur erreicht werden, wenn genügend Menschen Inhalte für einzigartig, unverwechselbar, eigenständig – und eventuell bezahlenswert halten.

Verlage = Druck und Papier
Kosten für Druck und Papier entfallen bei vollständiger Digitalisierung

Der Verzicht auf die Kosten für Druck und Papier scheint mir doch eine bessere Idee zu sein, als weiterhin die Produzenten von Inhalten zu entlassen. Das physische Papier als Medium der Kommunikation ist abgelöst worden von einer digitalen Welt, in der die Bereitstellung von Inhalten über Handy, Tablet oder Computer für den Leser nicht nur gut funktioniert, sondern auch visuell atemberaubend sein kann. Und genau in der Visualisierung liegt auch eine große Chance Inhalte anders, besser, genauer zu transportieren und neue auch damit Leser zu binden.

Kein deutsches Phänomen

Während in ganz Europa über das Zeitungssterben diskutiert wird, arbeiten Manager im anglo-amerikanischen Raum ganz pragmatisch und fast ausschließlich unter ökonomischen Gesichtspunkten an Veränderungen und am Überleben ihrer Verlage. In den Debatten wird selten über den Journalismus als Gewerbe gesprochen, keiner glaubt, dass der Journalismus in der digitalen Welt verloren ist. Das Augenmerk liegt eher auf den neuen Herausforderungen und Chancen. Ein positiver Impetus.

Möglicherweise ist es einfach nur eine gute Idee Journalismus so wertvoll und einzigartig zu machen, dass Leser bereit sind für Premium Inhalte zu zahlen. Apple mag ein gutes Beispiel dafür sein, dass es durchaus einen Markt für eine wertvolle Marke gibt… dann klappt’s auch mit der Werbung.

Text und Bild: Die perfekte Liaison

von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Mittwoch, 17 Oktober 2012 um 09:30 Uhr | Keine Kommentare

Täglich gehen mehr als 200 Texte durch unsere Hände, die alle darauf hoffen gelesen und weiterverarbeitet zu werden. Den Informationen, Produkt- und Unternehmensmitteilungen steht eine Anzahl von Journalisten, Redakteuren, „Verwertern“ gegenüber.

Im Buhlen um die Aufmerksamkeit stellt sich die Frage welche Kriterien darüber entscheiden, ob ein Text interessant ist. Gelesen wird? Weiter verwendet wird? Als redaktionell bearbeiteter Artikel, als Tweet – wird er geplust, geliked?

Bilder sind ein wesentliches Element, um die Aufmerksamkeit zu wecken.

Bilder erleichtern die Erfassung von Inhalten in der immer kürzeren Aufmerksamkeitsspanne

Die Visualisierung von Inhalten ermöglicht dem Empfänger eine höhere Vielzahl von Botschaften und Inhalten aufzunehmen. Die Orientierung an Texten erfordert eine meist längere, weil tiefere Beschäftigung, um Inhalte als verwertbar zu qualifizieren.

Bilder erhöhen die Glaubwürdigkeit

„Die Kamera lügt nicht“. Trotz der vielfältigen Möglichkeiten der Bildmanipulation gehen wir alle davon aus, dass das im Foto Dargestellte der Realität entspricht. Die Fotografie hat auch heute noch einen gewissen Beweischarakter.

Bilder sind trotz kultureller Unterschiede universell zu verstehen

Neben die kulturabhängige und deshalb missverständliche Bildsprache tritt immer stärker eine Internationalisierung des Verständnisses von Bildern. Mit einer sorgfältigen Auswahl der für die Zielgruppe entsprechenden Bildsprache ist man vor unliebsamen Überraschungen gefeit.

Komplexe Sachverhalte können einfacher, weil erklärend dargestellt werden

Ein Bild oder eine Grafik wirken Wunder, wenn eine komplizierte oder auch eine emotionale Botschaft transportiert werden soll.

Man kann nicht nicht sehen

So simpel, aber wahr. Und auch eine Erklärung, warum Bilder so Aufmerksamkeit fördernd wirken.

Eine Kombination von Text und Bild ist die perfekte Liaison bei der Vermittlung von Inhalten und im Ringen um die rare Aufmerksamkeit der Empfänger. Bilder für sich wirken unbewusst, sie transportieren Botschaften, die uns nicht unmittelbar klar sind. Erst durch die Verknüpfung von Text und Bild können die jeweiligen Vorteile zum Tragen kommen.

Um diesem Ansatz zu folgen, haben wir unser Auftragssystem renoviert und unser Angebot um kombinierte Text-/Bild-Pakete erweitert.
Lesen Sie, was meine Kollegin Sandra Liebich dazu schreibt: http://ots.de/OQV0D

Neue Kleider für den Quotengott

von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Dienstag, 31 Juli 2012 um 10:14 Uhr | 1 Kommentar

Ab morgen (1.8.12) wird die Quotenzählung durch die GfK um Haushalte, die TV-Programme via IPTV empfangen erweitert. Dies ist ein erster Schritt auf dem Wege zu einer genaueren Quotenmessung, die sukzessive auch andere Angebote wie Mediatheken oder mobile Endgeräte einbeziehen möchte.

Die Quote als Gradmesser für den Verkauf von Werbung im TV ist ausschlaggebend für Programmplanung und Werbezeitenvermarkter/Media-Agenturen. Mit den geplanten Veränderungen wird auf ein geändertes Nutzerverhalten reagiert. Immer mehr Menschen schauen Fernsehen, Filme und Serien online, so ist es nur konsequent, wenn ein so wichtiges Instrument wie die Quotenzählung auch auf diese Empfangskanäle ausgeweitet wird.

Je stärker sich die Sehgewohnheiten wandeln, desto schwächer wird möglicherweise die Akzeptanz der Quote auf Seiten der Agenturen und Unternehmen, die TV-Spots schalten.

Zu Beginn dieser eher zaghaften Entwicklung durch Einbeziehung von IPTV in die Messung werden noch keine gravierenden Auswirkungen erwartet. Es gibt derzeit nur etwa 1,11 Millionen IPTV-Empfänger (3%) unter den TV- Haushalten.

Interessant werden im Verlauf der geplanten modifizierten Quotenmessung jedoch die Fragen nach den möglichen Auswirkungen auf die Werbetöpfe und auf die Programmplanung. Andere noch gar nicht berücksichtigte Aspekte sind die Definition der vermeintlich werberelevantesten Zielgruppe, die immer noch auf die 14-49jährigen TV-Konsumenten festgelegt ist und das neue Gebührenmodell, das ab Jahresanfang 2013 in Kraft tritt.

Es wird spannend.

Webradios – nach fast 20 Jahren in die erste Liga aufgerückt

von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Freitag, 20 Juli 2012 um 09:19 Uhr | Keine Kommentare

Meine Kollegin Saskia Schmidt zu der wachsenden Relevanz von Webradios im Audiobereich:

Die Arbeitsgemeinschaft der Media-Analyse e.V. gab am Dienstag (17.07.12) bekannt, dass sich das Radio weiter steigender Beliebtheit erfreut. Seit Jahren steigt die Radioreichweite und die Hördauer bleibt auf konstant hohem Niveau (Quelle: agma ma 2012 Radio II, www.agma-mmc.de). Aber nicht nur hier gibt es Positives zu vermelden. Auch die Webradios werden immer populärer. Nicht nur die Webradio-Angebote, sondern auch der Markt konsolidiert sich. Die Angebote werden professioneller. Das zeigt der Webradiomonitor 2012 der Bayrischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).

Zur Zeit gibt es laut BLM rund 3.000 Webradiosender in Deutschland. Die Online-Streams der UKW-Radiosender werden immer gefragter. Gerade die Abrufe über mobile Endgeräte nehmen stetig zu. Die Zahl der Online Only-Sender, also der Sender, die nur über das Internet empfangen werden können, verzeichnet ein leichtes Minus von 2 Prozentpunkten, macht aber mit 2.500 (82 %) den Großteil der 3.000 Sender aus. Die Live-Streams der UKW-Radiosender hingegen verzeichnen ein Plus von 2 Prozentpunkten und machen damit 13 % des Gesamtmarktes aus.

Bei den Verbreitungswegen zeichnet sich ein Trend hin zu mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones ab. Soziale Netzwerke hingegen scheinen bei den Abrufen eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Sie sind nur bei der Hörerbindung wichtig, nicht aber beim Konsum des Mediums. In der wachsenden Zahl der On-Demand-Musik-Streaming-Dienste, wie etwa Spotify, sehen die Experten keine Konkurrenz für das Webradio.

Die allgemeine Stimmung macht deutlich, dass sich im Webradio-Markt in den nächsten Jahren noch einiges tun wird. Mehr als die Hälfte aller Anbieter von Webradios (54 %) bewertet die Wachstumsaussichten für Webradios als positiv.

Wir können Ihnen helfen, Ihre Audioinhalte im wachsenden Markt der Webradios zu platzieren. Mit unseren Partnern im Audio-Bereich erreichen wir mehrere Hundert der rund 3.000 Webradios und über 120 UKW-Sender im deutschsprachigen Raum. Unsere Audios sind überall dort, wo Journalisten nach Inhalten für ihre Sendung recherchieren, z.B. bei dpa Audio oder RadioRelations, der ersten deutschlandweiten Agentur für Hörfunkinhalte im Musik- und Wort-Bereich.

Links