news aktuell blog – Pressemitteilungen, Journalistenkontakte, Social Media Monitoring, Multimedia

19. April 2014
Jens Petersen

Jens Petersen

Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
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Was wir heute im Internet erleben, ist vergleichbar mit dem kulturellen und gesellschaftlichen Umbruch durch die Erfindung des Buchdrucks: Spannend, herausfordernd und voller Überraschungen. Freuen wir uns, dass wir mittendrin sind! quotes up

Diese Fehler sollten Sie im Shitstorm unbedingt vermeiden

von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Dienstag, 15 April 2014 um 09:01 Uhr | 1 Kommentar

Shitstorms sind nicht schön. Und die meisten davon sind sicher nicht absichtlich initiiert, um die eigene Marke überhaupt mal sichtbar zu machen. Wenn aber eine Krise im Social Web da ist, dann sollte man einige Dinge auf jeden Fall vermeiden. Der Shitstorm wird dann zwar nicht plötzlich komplett verschwinden. Aber für Unternehmen und Organisationen gilt es, die zehn größten Fehler unbedingt zu vermeiden, um den Schaden in Grenzen zu halten.

Welche Fehler das sind, haben wir gemeinsam mit unserem Partner Faktenkontor in einer hübschen Infografik zusammengetragen.

Fehler im Shitstorm

dpa erwirbt news aktuell – Teil zwei unserer Jubiläums-Chronik

von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 10 April 2014 um 10:03 Uhr | 2 Kommentare

Wir schreiben das Jahr 1993. news aktuell hat sich vom Ein-Mann-Betrieb zu einem kleinen, aber florierenden Unternehmen entwickelt. Die Mitarbeiterzahl befindet sich bereits im zweistelligen Bereich und der Erfolg von Gründer Carl-Eduard Meyer ruft größere Player auf den Plan: Die Nachrichtenagentur dpa erkennt die Möglichkeiten des OTS-Geschäfts und schickt sich an, news aktuell zu übernehmen. Lesen Sie im zweiten Teil unserer Jubiläums-Chronik, wie news aktuell zur Enkeltochter der dpa wurde und wie die ersten Jahre unter neuer Flagge verliefen.

Das Jahr 1993 fing für Gründer Carl-Eduard Meyer äußerst interessant an. Verkaufsverhandlungen mit der Nachrichtenagentur dpa dominierten seinen Terminkalender. Vollkommen neue Perspektiven eröffneten sich seiner kleinen Firma, die noch immer direkt hinterm Hamburger Hauptbahnhof ihr Domizil hatte.

Der angestrebte Deal war sogar so wichtig, dass der SPIEGEL recherchierte und anschließend berichtete. “PR statt Nachricht”, meldete das Blatt dann prompt. Als ob dpa nun aufhören würde, Nachrichten zu produzieren…

Spiegel 1993

“Vom nächsten Jahr an, so der Plan, werden parallel zu eigenen, recherchierten Meldungen auch Verlautbarungen von Firmen, Verbänden und Parteien verbreitet”, meldetet DER SPIEGEL Mitte 1993. Und das Blatt behielt Recht. Ab dem 1. Januar 1994 gehörte news aktuell zur dpa-Gruppe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich waren beide Verhandlungspartner wenig begeistert über die suggestive SPIEGEL-Berichterstattung. Trotzdem ging aber am Ende alles glatt und am 7. Dezember 1993 meldete dpa Vollzug. Letztlich wurde aus news aktuell aber keine direkte Tochterfirma gemacht, sondern die Neuerwerbung wurde als “Enkeltochter” im Konzern verankert:


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Wie Journalisten heute arbeiten: “Recherche 2014″

von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Donnerstag, 03 April 2014 um 14:35 Uhr | Keine Kommentare

Vortragsreihe "Recherche 2014", Hamburg

Bucerius Kunstforum, Vortragsreihe “Recherche 2014″

Heute morgen kamen im Bucerius Kunstforum mehr als 100 Expertinnen und Experten der Branche zusammen, um zu erfahren, wie Journalisten arbeiten und welche Rolle PR-Material dabei spielt. Sandra Liebich, Initiatorin der Umfrage “Recherche 2014″ nahm die Zuhörer mit auf ein leckeres Drei-Gänge-Menü der Kommunikation. Fazit: PR-Fachleute müssen bei der digitalen Pressearbeit verstehen, wie sie die drei großen “M” zu ihrem Vorteil einsetzen können: Multimedia, Multichannel und Mobile.

Multimedia erhöht die Durchschlagskraft

Die durchschnittliche Aufmerksamkeitspanne pro verfügbare Information ist in den letzten Jahren dramatisch gesunken. Multimediales Beiwerk fokussiert den Empfänger auf den Kern einer Botschaft. Bilder und Infografiken (wenn sie gut gemacht sind) bringen einen Sachverhalt in Sekunden auf den Punkt. Meist besser als jeder noch so ausgefeilte Text. Das mag den Bildungsbürger in uns allen befremden, ist aber nunmal so. Auch Videos sind wichtig: Ein kurzer unterhaltsamer Erklärfilm holt Interessenten und Kunden perfekt ab.

Was bedeutet das nun für Pressesprecher und PR-Fachleute? Im Prinzip lässt sich mit einer Hand voll Tipps die Wirkung einer Unternehmensinformation steigern. Fotos stehen dabei im Mittelpunkt. Laut Umfrage “Recherche 2014″ arbeitet jeder zweite Journalist täglich mit PR-Bildern. Selbst Radioredakteure wollen Bilder, um Sachverhalte und Themen richtig einordnen zu können. Auch wenn das Foto dabei letztlich nicht direkt in der Berichterstattung verwendet wird. Bei Sandra Liebich heißt das:

1. Auf zentralen Foto-Marktplätzen präsent sein und dort Themen besetzen.

2. Caption und Keywords von Bildern auf Suchverhalten der Redakteure abstimmen.

3. Branding weitgehend vermeiden. (“Branding schützt vor Abdruck!”)

4. Infografiken auch als Vektordatei bereitstellen, um Redakteuren individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu geben.

5. Bilder zeitlos produzieren. Gute Themenbilder haben oftmals einen Nutzungszyklus über mehrere Jahre hinweg.


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Die beliebteste Marke im Social Web ist Amazon

von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Dienstag, 11 März 2014 um 08:00 Uhr | 1 Kommentar

Wenn es um Preis, Service und Qualität geht, dann ist das Online-Kaufhaus Amazon die beliebteste Marke im deutschsprachigen Social Web. Auf Platz Zwei findet sich Smartphone-Hersteller Samsung, gefolgt von Apple. Facebook, Google, YouTube und Microsoft belegen die Plätze vier bis sieben. Insgesamt zeigt sich, dass die großen digitalen Player im Social Web die Nase vorn haben.

Das ergab eine gemeinsame Analyse von Faktenkontor und news aktuell. Dafür wurden mehr als 1,1 Millionen Kundenaussagen im Hinblick auf Menge und Tonalität der User ausgewertet. Insgesamt 500 Marken standen im Fokus.

Beliebteste Marken im Social Web

Diegitale Marken haben die Nase vorn bei den beliebtesten Marken im deutschsprachigen Social Web.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier nochmal das komplette Ranking inklusive Verlinkung mit den wichtigen Social-Media-Angeboten der Top-20-Marken:

1. Amazon

2. Samsung

3. Apple

4. Facebook

5. Google

6. YouTube

7. Microsoft

8. Sony

9. Ebay

10. Telekom

11. Nokia

12. Mercedes Benz

13. Volkswagen

14. Xbox

15. SAP

16. BMW

17. Expedia

18. Vodafone

19. Nike

20. Canon

Lesetipp: “Groß-Events organisieren”

von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Montag, 10 März 2014 um 10:24 Uhr | Keine Kommentare

Screenshot Pressesprecher

Gastartikel auf www.pressesprecher.com

Heute mal ein Selfie: Ich hatte kürzlich die große Ehre im Magazin Pressesprecher einen Gastbeitrag zu liefern zum Thema “Groß-Events organisieren”. Zunächst erschien der Beitrag im Print. Nun gibt’s ihn aber mittlerweile auch auf der Website des Pressesprechers. Also: Wenn Sie das Thema interessiert, dann fix reinschauen!

Und falls Sie am Montag Morgen knapp an Zeit sein sollten, dann reicht ja vielleicht auch die Kurzform des Artikels als Checkliste:

1. Klopfen Sie die wichtigsten organisatorischen Dinge sofort fest. Lassen Sie aber Gästen und Referenten Raum, sich auf den Event einzustellen.

2. Achten Sie auf den Veranstaltungsort. Langweilt bereits dieser, bleiben Gäste lieber gleich zu Hause.

3. Seien Sie konsequent beim Einladungsmanagement. Nutzen Sie digitale Anmeldeformulare und seien Sie streng.

4. Organisieren Sie zuerst den wichtigsten Speaker und entscheiden Sie dann, wie viel Streitpotenzial mit anderen Referenten Sie riskieren wollen.

5. Gäste, die nicht zahlen müssen, sind sprunghaft. Überbuchen Sie kostenlose Events daher gnadenlos.

6. Nicht alle Mitarbeiter gehören auf den Firmen-Event. Sie werden es nicht allen Recht machen können. Sprechen Sie sich mit Ihrem Vorgesetzten ab.

7. Eine kluge Live-Kommunikation steigert die Aufmerksamkeit für Ihren Event. Überlegen Sie jedoch gut, welche Mittel Sie einsetzen.

8. Fotograf und Video-Team sind auf Großereignissen heute Pflicht. Aktivieren Sie alle Kanäle, um sich sichtbar zu machen. Transportieren Sie Emotionen.

Viel Spaß!

25 Jahre news aktuell: Wie damals alles begann …

von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Dienstag, 18 Februar 2014 um 13:03 Uhr | 4 Kommentare

25 Jahre news aktuellnews aktuell feiert in diesem Jahr Jubiläum! Wir werden nämlich 25 Jahre alt! Am 03. August 1989 erblickte news aktuell das Licht der Welt. Gründer Carl-Eduard Meyer machte damals seine ersten Schritte in eine unsichere Zukunft. Meyers Idee: Für Unternehmen und Organisationen Pressemitteilungen verschicken und ihnen damit das Leben leichter machen. Heute ist news aktuell eine erfolgreiche Tochter der Deutschen Presse-Agentur (dpa), die gut 1oo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Mit OTS hat news aktuell einen überall anerkannten Standard geschaffen. Und mit ZIMPEL gehört mittlerweile ein weiteres Original zu uns. In den nächsten Monaten möchte ich Sie anlässlich unseres Jubiläums-Jahres in mehreren Blogbeiträgen mitnehmen auf eine kleine Zeitreise durch unsere Vergangenheit. Starten wir einfach mal im August 1989 …

Carl-Eduard Meyer

Gründer von news aktuell: Carl-Eduard Meyer um 1990 und heute

Im August vor 25 Jahren war die Welt noch eine andere. Die DDR dümpelte ihrem Ende entgegen, George Bush (der Ältere) regierte in Washington, wir alle bezahlten mit der guten alten D-Mark und vom Internet hatte sowieso noch niemand was gehört. Die gute Alte Zeit also.

Und damit genau richtig, um eine revolutionären Idee zu starten. Blicken wir nochmal zurück: Journalismus fand 1989 ausschließlich in Papierform statt (lassen wir TV und Radio mal außen vor). Die einzigen, die eine Information digital in Echtzeit von A nach B schicken konnten, waren die Nachrichtenagenturen. Mittelalter sozusagen aus heutiger Perspektive.

Seit den frühen Achtziger Jahren arbeitete news-aktuell-Gründer Carl-Eduard Meyer für die Vertriebsabteilung der Nachrichtenagentur Reuters. Meyer wusste also aus erster Hand, wie schwierig und langsam damals alles vonstatten ging, wenn Unternehmen und Organisationen mit den Medien kommunizieren wollten. Um die eigene Reichweite zu erhöhen, hatte Reuters damals zusätzliche Satelliten-Sendezeit beim SID (Sport-Informations-Dienst) eingekauft. Meyer beobachtete, dass sich auch der Deutsche Gewerkschaftsbund dort Sendezeit besorgt hatte, um mit seinen Botschaften die richtigen Empfänger zu erreichen.

Die Geschäftsidee war damit geboren: Warum sollen einige wenige Unternehmen viel Geld für Satelliten-Sendezeit ausgeben, wenn es einen Makler geben könnte, der den Versand vergleichsweise kostengünstig übernimmt?

Auf geht’s, dachte sich Meyer und mietete sich in ein kleines Büro in der schmuddeligen Spaldingstraße gleich hinterm Hamburger Hauptbahnhof ein. Er ließ die notwendigsten Kabel, Telefone und Rechner installieren und legte einfach los. Meyer war niemand, der lange zögerte. Erster Kunde war der Heinrich Bauer Verlag (Heute Bauer Media Group). Meyer hatte schon seit längerem gute Kontakte zur Pressestelle des Verlags, die er nun aktivierte. Damals erschienen bei Bauer Zeitschriften wie Quick, Wiener, Esquire und der Playboy. Kurz darauf gingen die ersten Vorabmeldungen (Damals: “Klappermeldungen”) auf den Draht.

Aber wie genau lief damals das Geschäft, das wir heute OTS nennen und das täglich hunderte von Pressemitteilungen verteilt, in den ersten Tagen ab? Ganz einfach: Per Diskette und Modem wurden die Bauer-Vorabmeldungen von news aktuell an den SID geschickt. Grauenhafte piepsende Geräusche aus der Telefonleitung inklusive. Der SID wiederum verteilte dann die Texte via Satellit an die angeschlossenen Medien weiter.
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So beliebt sind unsere Apps: Mehr als 200.000 aktive Installationen

von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Freitag, 14 Februar 2014 um 11:29 Uhr | 2 Kommentare

Unsere Apps sind beliebt: Presseportal.de läuft mittlerweile auf mehr als 200.000 Smartphones und Tablets. Außerdem gehören wir regelmäßig zu den Top 20 der meistgenutzen News-Apps im Apple-Store. Kommunikation wird mobil. Wir haben das erkannt und stellen OTS und unsere anderen Dienste immer mehr darauf ein. Weiterer spannender Fakt: Rund ein Drittel aller Klicks auf die Browser-Variante von Presseportal.de erfolgt bereits mobil.

Machen wir uns nichts vor, der Smartphone-Kommunikation gehört die Zukunft. Oder zumindest ein wesentlicher Teil davon. Flexibilität, Handling, Personengebundenheit und der (ja!) … Sex Appeal der Geräte sind in ihrer Kombination unschlagbar. Das müssen Unternehmen und PR-Agenturen heute bei der Planung einer jeden Kommunikationskampagne verinnerlichen.

App Store

App für Presseportal.de im Ranking: Zwischen heute.de und der Süddeutschen Zeitung

Klar, dass auch wir bei news aktuell das tun. Wir arbeiten nach der Maxime: Alle Inhalte, die wir via OTS für unsere Kunden bereitstellen, müssen auch mobil komfortabel abrufbar sein. Deshalb haben wir in den letzten beiden Jahren viel Energie und Ressourcen auf die Entwicklung unserer Apps gelegt – und zwar für IOS und Android gleichermaßen. Und der Erfolg gibt uns erfreulicher Weise Recht: Mehr als 200.000 Mal sind unsere Apps derzeit aktiv im Einsatz. Wahrscheinlich sind es sogar noch wesentlich mehr, denn rein technisch gesehen können wir nur die Installationen als “aktiv” klassifizieren, die mindestens ein Push-Abo aktiviert haben. Ansonsten halten sich App Store und Google Play Store leider ziemlich bedeckt, was Nutzungsstatistiken betrifft.


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“Jede zweite Pressemitteilung wird ungelesen gelöscht” – Warum eigentlich?

von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Mittwoch, 18 Dezember 2013 um 17:08 Uhr | 2 Kommentare

PapierkorbHeute machte eine Studie der Universität der Bundeswehr in München die Runde. Das Google-Dilemma, so lautet der Titel. Jeder Unternehmenssprecher wird bei der Headline “Fast jede zweite Pressemitteilung wird ungelesen gelöscht” aufgeschreckt. Das ist ja auch die Absicht. Aber viel interessanter ist doch die Frage, warum Journalisten so handeln. Warum wandert so ein großer Teil der PMs in den digitalen Mülleimer? Meine These: Weil sich die Absender nicht genug Gedanken machen darüber, wen sie eigentlich erreichen wollen und müssen.

Ein weiteres Ergebnis der Studie sagt, dass nur ein Drittel der erhaltenen Pressemitteilungen ein “prinzipiell relevantes Thema” behandeln. Und ein Drittel aller PMs kommen auch noch zum falschen Zeitpunkt in den Redaktionen an. All das sind Zahlen, die selbstverständlich jeden Kommunikationsverantwortlichen zum Nachdenken anregen. Dass allerdings die Studienautoren aus diesen Zahlen herauslesen, dass “die Wirksamkeit des Versandes von Pressemitteilungen als Mittel der Medienkommunikation tendenziell abnimmt”, kann ich nur schwerlich nachvollziehen. Wie kann man von Tendenzen sprechen, wenn keine Vergleichszahlen aus den Vorjahren in Beziehung gesetzt werden? Heißt: Hätten im letzten Jahr Journalisten gesagt, sie würden 60 Prozent aller Pressemitteilungen ungelesen löschen, dann würden wir im Umkehrschluss heute von einem Bedeutungszuwachs von PMs sprechen müssen … So macht das keinen Sinn.

Außerdem wird bei der Studie komplett außen vor gelassen, dass Pressemitteilungen heute nicht mehr allein für Journalisten geschrieben werden. Vielmehr wissen Unternehmenssprecher, dass ihre Texte genauso von Marketingleuten, von Endkunden und von zahllosen Branchenkennern ebenfalls wahrgenommnen werden. (OK, natürlich nur, wenn man sie offen ins Netz stellt. Aber das tun ja wahrscheinlich mindestens 90 Prozent aller Unternehmen heutzutage.) Pressemitteilungen erweitern durch das Web ihre Wirkung und ihren Wirkungskreis. Das ist ein Fakt. Auch deshalb ist es einigermaßen fragwürdig, von einem Bedeutungsverlust der Pressemitteilung zu sprechen.
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Pressearbeit der Polizei via news aktuell: Jetzt auch in “MeckPomm”

von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Montag, 02 Dezember 2013 um 13:57 Uhr | Keine Kommentare

Rund 250 Dienststellen von Polizei und Feuerwehr nutzen täglich OTS, um bundesweit alle Redaktionen mit aktuellen Presseberichten zu versorgen. news aktuell hat dafür Rahmenverträge mit den Bundesländern NRW, Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen abgeschlossen. Jüngster Partner in dieser Riege ist Mecklenburg-Vorpommern. Seit Mitte 2013 ist das Bundesland im Boot. Nun hat das Polizei-Journal aus “MeckPomm” umfangreich über die Zusammenarbeit berichtet und macht deutlich, warum OTS ein so starkes System ist – und zwar nicht nur für die Polizei.

Pressearbeit Polizei

Bericht über news aktuell im “Polizei-Journal” des Landes Mecklenburg-Vorpommern

“Unkompliziert, schnell und äußerst effektvoll. Das ist ein Traum für jeden Pressesprecher.” So freut sich Jens Minzlaff vom Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern über den Start von OTS in seinem Bundesland. Jens Minzlaff hat die Einführung von OTS im Ostseeland vorangetrieben und koordiniert. Der große Vorteil unseres Dienstes: Durch die direkte Durchleitung der Meldungen in die ansonsten geschützen Redaktionssysteme haben die Medien uneingeschränkten Zugriff auf die Nachrichten der Polizei. Früher verpufften Meldungen gerne mal, wenn der persönlich angeschriebene Redakteur krank oder im Urlaub war. “Das Thema innere Sicherheit ist aber zu ernst, um es den Launen einzelner Redakteure zu überlassen,” schreibt Minzlaff im Polizei-Journal.
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Ein Preis, der die Branche bewegt: Unser PR-Bild Award

von Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
Dienstag, 26 November 2013 um 16:52 Uhr | Keine Kommentare

Das war ein feiner Abend: PR-Fachleute, Bildexperten und Journalisten friedlich vereint im 23. Stock über Hamburg. Der Anlass: Unser PR-Bild Award. Rund 250 Kommunikatoren kamen gestern ins Panoramadeck des EMPORIO. Ich bin immer wieder begeistert, welch ein großes Echo der Award in der Branche auslöst – und auch darüber hinaus.

Tolle Porträts, spektakuläre Berg-Aufnahmen, Totenköpfe, umgehackte Fernsehtürme, berührende Bilder von Flüchtlingen oder Crash Test Dummies in der Badewanne. All das bot der PR-Bild Award in diesem Jahr. Wieder ein Mal zeigte der Branchenpreis, dass die Fotografie im Internetzeitalter nicht an Bedeutung verloren hat. Im Gegenteil. Durch Smartphones und Apps wie Instagram oder SnapChat ist der Weg zum eigenen Bild immer kürzer geworden. Taglich werden hunderte Millionen von Bildern produziert und im Netz veröffentlicht. Selfie (also sich selbst fotografieren) wurde kürzlich sogar zum Wort des Jahres bei den Oxford Dictionaries. Alls das sind Herausforderungen, die auch für die PR-Fotografie von großer Bedeutung sind. Die Aufmerksamkeit sinkt. Nur das wirklich besondere Bild, das den Betrachter schnell und emotional packt, wird überhaupt wahrgenommen.

Frank Stadthoewer, Geschäftsführer news aktuell, moderierte den PR-Bild Award 2013

Frank Stadthoewer, Geschäftsführer von news aktuell, moderierte den PR-Bild Award 2013

Mahnende Stimmen wurden laut beim gestrigen PR-Bild Award. Insbesondere Markus Peichl, Chef der renommierten Lead Awards, ein wirklicher Visual Leader also, appellierte an Unternehmen und PR-Agenturen, den Fotografen ein Höchstmaß an kreativer Freiheit zu garantieren. Nur wenn der künstlerische Impuls groß und unverstellt ist, dann können herausragende Arbeiten, wie sie gestern beim PR-Bild Award ausgezeichnet wurden, entstehen. Wenn in Zukunft irgendwo hohe Budgets für Fotoproduktionen zu erwarten sind, dann bei den Auftraggebern in den Unternehmen. Wenn Fotografen es verstehen, diese Budgets für sich zu gewinnen und gleichzeitig vom Auftraggeber eine große künstlerische Freiheit zugesprochen bekommen, dann kann im Sinne der PR-Fotografie nur das Beste entstehen, so Markus Peichl.
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